Montag, 31. Juli 2017

Gott gibt reichlich in ausweglosen Situationen

Jesus aber sprach zu ihnen: Sie haben nicht nötig wegzugehen, gebt ihr ihnen zu essen. Sie aber sagen zu ihm: Wir haben nichts hier als nur fünf Brote und zwei Fische. Matthäus 14,16.17

Hier sehen wir eine scheinbar völlig ausweglose Situation. Da ist eine Menschenmenge. Sie ist sehr groß, es waren ungefähr fünftausend Männer, ohne Frauen und Kinder.  Matthäus 14,21
Wir dürfen hier also von 12.000 bis 15.000 Menschen ausgehen.
Diese vielen Menschen hatten sich um den Herrn Jesus versammelt und es war an der Zeit, nach Hause zu gehen und zu Abend zu essen. Der Herr Jesus fordert seine Jünger nun auf, den Menschen Nahrung zu geben. Dazu stehen fünf Brote und zwei Fische zur Verfügung.
Nach menschlichem Ermessen besteht hier ein völliges Ungleichgewicht zwischen SOLL und HABEN.
Diese fünf Brote und die beiden Fische waren so gut, wie nichts. Sie dem Nahrungsbedürfnis der 15.000 Menschen entgegenzusetzen, war absolut sinnlos. Dennoch lässt der Herr Jesus dieses Wenige an die vielen Menschen verteilen.
Was jetzt geschieht entzieht sich völlig der menschlichen Logik. Eigentlich konnte die kleine Menge Brot nur für höchstens zwei Menschen reichen. Wir lesen aber: Und er befahl der Volksmenge, sich auf das Gras zu lagern, nahm die Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel und dankte; und er brach die Brote und gab sie den Jüngern, die Jünger aber gaben sie den Volksmengen.  Matthäus 14,19
Für den HERRN ist nichts unmöglich. Er verfügt über die Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen. Philipper 3,21
Daher kann er die Menschenmenge unbesorgt auffordern, sich zum gemeinsamen Mal niederzulassen, und die Jünger dazu, die vorhandenen Lebensmittel nun an die Menschen zu verteilen. Und wahrhaftig geschieht das eigentlich undenkbare: Und sie aßen alle und wurden gesättigt. Und sie hoben auf, was an Brocken übrig blieb; zwölf Handkörbe voll. Matthäus 14,20
Die scheinbare Wahrheit war, dass die fünf Brote und zwei Fische angesichts der vielen Menschen zu wenig waren. Jesus aber sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Johannes 14,6
Jesus Christus ist die einzige Wahrheit, und außer ihm gibt es nur scheinbare Wahrheiten. Darum wollen wir uns nicht auf die Wahrheiten der Welt verlassen sondern auf den, der selbst die Wahrheit ist.

Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

Sonntag, 30. Juli 2017

Deshalb seid auch ihr bereit; denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. Matthäus 24,44

Wann kommt Jesus Christus wieder zurück auf die Erde? Wann werden die Kinder Gottes von der Erde entrückt? Die Bibel gibt auf diese Fragen nur eine Antwort:
So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde. Matthäus 25,13
Sicher gibt es Hinweise in der Bibel, wie es sein wird auf der Erde, wenn die Wiederkunft des Herrn Jesus bevorsteht. So lesen wir In Matthäus 24: Aber wie die Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Denn wie sie in den tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. V. 38.39
Plötzlich und völlig unerwartet wird die Türe der Gnade geschlossen und die Kinder Gottes werden in einem Augenblick von der Erde entrückt.
Man kann sich entschließen, nicht daran zu glauben. Von dem Vogel Strauß wird gesagt, dass er bei Gefahr seinen Kopf in die Erde steckt und sich dann sicher fühlt, weil er die Gefahr nicht mehr sieht. Im Auto eines Menschen verklemmte die Nadel der Tankuhr und zeigte einen vollen Tank an. Der Mensch freute sich, dass er nun nie mehr zur Tankstelle fahren muss. Wie lange mag diese Freude gedauert haben?
Jesus kommt wieder und wenn die Gotteskinder die Erde verlassen haben, hat auch der Geist Gottes die Erde verlassen. Der Geist  Gottes ist die Gegenwart Jesu in den Kindern Gottes. Die Erde wird zum ersten Mal seit ihrem Bestehen gottlos sein. Es hat unvorstellbare Auswirkungen, wenn Jesus Christus der Erde nicht mehr zur Verfügung steht, denn Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Johannes 14,6
In 1. Thessalonicher 5,2 lesen wir: Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Plötzlich ist die Situation da und das Leben auf der Erde wird unerträglich sein.

Lieber Leser, nutze deine Lebenszeit, um ein Kind Gottes zu werden. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 29. Juli 2017

Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, so viele sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen. Matthäus 22,10

Das Gleichnis von dem König, der alle Freunde und Bekannten vergeblich zu seinem Hochzeitsmahl einlädt, ist ein Bild der Einladung Gottes  zum himmlischen Hochzeitsmahl an alle Menschen dieser Erde.
Nachdem nämlich alle Eingeladenen abgesagt hatten, sandte der König seine Knechte auf die Landstraßen und ließ alle Obdachlosen, Wandergesellen und Tagediebe zu seiner Hochzeit laden. Unser heutiger Bibelvers beschreibt nun die Situation. Es kamen „Böse und Gute“, und der Hochzeitssaal wurde voll.
So lädt der HERR auch heute die Menschen ein, Jesus Christus als HERRN und Erlöser anzunehmen und Kinder Gottes zu werden. Wir lesen in Offenbarung 19,9: Glückselig, die geladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes!
Als Kind Gottes ist der Mensch frei von aller Sündenschuld, die ihn bis dahin von Gott trennte. Er ist sozusagen neu bekleidet mit einem reinen und weißen Kleid der Seele. Am Ende dieses Gleichnisses wird und klargemacht, wie wichtig es ist, vor Gott rein und heilig dazustehen. Egal, welche Rolle der Mensch auf der Erde spielt, am Ende ist allein sein Herzenszustand wichtig. Der HERR sagt zu dem Menschen jeden Tag aufs Neue: Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und deine Augen lass an meinen Wegen Gefallen haben! Sprüche 23,26
Darum nutze dein Leben, Mensch, solange die Einladung Gottes an dich noch gilt. Wenn die Türe zu ist, darfst du nicht auf der falschen Seite stehen, denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut. Offenbarung 22,15
Ein Liederdichter hat es so ausgedrückt:

            Heute will dich Jesus laden,
            zu dem Hochzeitsmahl der Gnaden.
            Lasst die Botschaft laut erschallen!
            Berg und Tal soll widerhallen:
            Gott vergibt den Sündern allen!
            Komm, komm und sieh!

Lieber Leser, auch Dir gilt die liebevolle Einladung Jesu zu seinem „himmlischen Hochzeitsmahl“. Nimm die Einladung an. Gott segne Dich!

Freitag, 28. Juli 2017

Ich war zu erfragen für die, die nicht nach mir fragten; ich war zu finden für die, die mich nicht suchten. Ich sprach: Hier bin ich, hier bin ich! zu einer Nation, die meinen Namen nicht anrief. Jesaja 65,1.2

Das Wort, das Gott hier dem Propheten Jesaja in Bezug auf das Volk Israel sagte, gilt auch den Menschen der heutigen Zeit.
Am Ende der Gnadenzeit wird Gott dieselben Worte über die verlorene Menschheit sprechen. Aber noch ist die Zeit der Gnade und noch können die Menschen Kinder Gottes werden. So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt, wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott. 2. Korinther 5,20
Immer wieder erkennen Menschen ihren verlorenen Zustand und die Notwendigkeit einer Bekehrung zu Jesus Christus. Sie erfahren Vergebung ihrer Sünden und leben fortan als Kinder Gottes. Viele Menschen ignorieren aber das Rufen und leben weiter in der Finsternis. Jeden Tag wird das Wort Gottes und das Evangelium von Jesus den Menschen gepredigt, und die Mahnung des Wortes gilt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht. Hebräer 3,15
Wenn die Menschen begreifen würden, wie riskant es ist, ohne Jesus Christus durch das Leben zu gehen. Jesus ist das Leben, und wenn ein Mensch das Leben verliert, ohne Jesus in seinem Herzen zu haben, kommt er in die ewige Verdammnis. Dort führt kein Weg wieder hinaus. Dabei ist es so leicht, ein Kind Gottes zu werden. In Jeremia 29,13 lesen wir: Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir.
Es liegt tatsächlich an jedem Menschen selbst, ob er gerettet wird, oder ewig verloren geht. Der Mensch muss Jesus finden wollen, also ernsthaft nach ihm suchen. Dann wird Jesus dem Menschen entgegen kommen und sich finden lassen. Aber es steht geschrieben: Sucht den HERRN, solange er sich finden lässt! Ruft ihn an, solange er nahe ist. Jesaja 55,6


Lieber Leser, noch ist die Türe zum Herzen Gottes weit geöffnet. Noch lässt er sich finden und noch kann jeder Mensch ein Kind Gottes werden. Schrecklich wird es sein, wenn die Türe geschlossen wird. Dann ist jeder verloren, der kein Gotteskind ist. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 27. Juli 2017

Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen. Vielmehr freut euch und frohlockt allezeit über das, was ich schaffe! Jesaja 65,17.18

Das prophetische Wort des heutigen Tages beschreibt die Situation von Himmel und Erde, nachdem Jesus Christus nach sieben Gerichtsjahren zum wiederholten Mal auf die Erde zurückkommt, und sie mit eiserner Rute von aller Bosheit und aller Gottlosigkeit reinigt. Im Anschluss daran sagt Johannes, der die Offenbarung Gottes sieht und aufschreibt: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Offenbarung 21,1
Die Erde, die wir kennen und auf der wir leben, wird nicht ewig existieren. Das sieht auch der natürliche Mensch ein und errechnet den Weltuntergang in ca. 5 Milliarden Jahren. Dann soll die Sonne explodieren und die Erde verbrennen. Noch aber ist die Erde bewohnt von mittlerweile ca. 7 Milliarden Menschen, und Wissenschaft und Forschung haben Lebensbedingungen geschaffen, die sich die Menschen vor 100 Jahren noch nicht vorstellen konnten. Mittlerweile ist die Menschheit digital vernetzt und der Einzelne Mensch ist omnipresent. Der Untergang der Erde wird nicht geschehen, wie die Menschen sie sich vorstellen wollen, sondern so, wie das Wort Gottes ihn beschreibt: Es wird aber der Tag des HERRN kommen wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente aber werden im Brand aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr im Gericht erfunden werden. 2. Petrus 3,10
Alles, was wir kennen und erleben, wird am „Tag des HERRN“ untergehen. Jesus Christus sagt: Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. Markus 13,31
Mit Jesus, dem fleischgewordenen Wort Gottes, werden auch die Kinder Gottes nicht vergehen, denn sie sind mit dem Christus lebendig gemacht worden. Epheser 2,5
Gott wird das Alte wegtun und ein Neues schaffen. Die Kinder Gottes werden ewig mit IHM leben.

Lieber Leser, auch Du sollst zu denen gehören, die die Ewigkeit erben. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 26. Juli 2017

Harre auf den HERRN und halte seinen Weg ein, und er wird dich erhöhen, das Land zu besitzen. Psalm 37,34

„Harren“ bedeutet viel mehr, als „warten“. Es bedeutet, „glaubend warten“. Das ist eine kostbare Gabe Gottes, die nur den Kindern Gottes geschenkt ist. Glaubend auf die Hilfe Gottes zu warten, macht die Seele ruhig und schenkt großen inneren Frieden. Es ist der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, und der unsere Herzen und Gedanken in Christus Jesus bewahrt. Philipper 4,7
Unser heutiges Bibelwort fordert uns auf, auf den HERRN gläubig zur warten und seinen Weg einzuhalten. Wir lesen in Sprüche 4,18: Aber der Pfad des Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe.
Diesen hellen Weg wollen wir nie verlassen. Es ist wichtig, den Weg des HERRN zu gehen, denn nur so sind wir mit seinem Willen in Übereinstimmung. Wie aber können wir den Weg des HERRN erkennen? Durch das Lesen des Wortes Gottes.
In Kolosser 3,16 lesen wir: Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig!  Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade!
Das sind Kriterien eines gläubigen Lebensweges. Das Wort Gottes gibt die Richtung an und es reinigt die Gedanken von Angst, Depression und Sünde. Die Gemeinschaft der Kinder Gottes, die in diesem Wort beschrieben wird, ist beglückend und stärkend. Es ist der Weg des HERRN, den wir nicht verlassen sollen. Dann wird Gott uns belohnen und uns zu Erben seiner Herrlichkeit machen. So lesen wir in Römer 8,17, dass wir nicht nur Kinder Gottes sind, sondern wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi.

Lieber Leser, auch Du sollst ein Erbe der Herrlichkeit Gottes sein. ER segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 25. Juli 2017

Ich war jung und bin auch alt geworden, doch nie sah ich einen Gerechten verlassen, noch seine Nachkommen um Brot betteln. Psalm 37,25

Wir wissen nicht, wie alt David schließlich geworden ist, aber er war von seiner Jugend an König über Juda und Israel. Er kannte den allmächtigen Gott Israels und er erlebte die Allmacht Gottes in vielen Lebenssituationen. In seiner Lebenswelt vor 3000 Jahren erlebte David den HERRN, wie die Kinder Gottes ihn heute genauso erleben.  „Nie sah ich einen Gerechten verlassen.“ Auf diese Wahrheit bauen Kinder Gottes ihr ganzes Glaubensleben lang. Es steht geschrieben: Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen. Hebräer 13,5
Im Matthäusevangelium ermuntert der Herr Jesus seine Jünger und damit auch uns heute: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20
Es gibt Länder auf der Erde, in denen Menschen, die an Jesus Christus glauben, verfolgt werden. Sie kommen in Gefängnisse oder Konzentrationslager und werden um ihres Glaubens willen an Leib und Leben bedroht. Ein solcher Mensch weiß um den Wert der Verheißung: „Ich bin bei dir, alle Tage.“
So verhält es sich auch mit der Feststellung Davids: „Niemals sah ich die Kinder der Gerechten nach Brot betteln“. Tatsächlich ist es der HERR selbst, der uns versorgt. So verweist der Herr Jesus die Jünger und uns auf die Vogelwelt und sagt: Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie? Matthäus 6,26
Gottes Wort ist die Wahrheit und alles, was Gott sagt, trifft ein. Gott möchte, dass wir ihm vertrauen und unsere Hoffnung allein auf IHN setzen. Wir lesen in Sprüche 3,5: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Wenn wir uns abwenden von den Umständen des Lebens und auf Jesus und sein Wort blicken, werden wir die Herrlichkeit Gottes sehen.

Lieber Leser, die Lösung all unserer Probleme liegt allein bei dem Herrn Jesus. Er segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 24. Juli 2017

Gott, Gott, der HERR, hat geredet und die Erde gerufen, vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. Psalm 50,1


Unsere Erde ist in den Weiten des Weltalls wie ein Staubkorn. Auf ihr leben wir Menschen wie Mikroben. Auf der Klebefläche einer Briefmarke befinden sich viele Milliarden Bakterien. Für diese ist die Briefmarke die Welt. So beschränkt wie das Bakterium auf der Briefmarke ist der Mensch auf dieser Erde. Er bemüht sich ständig, die Erde und das Leben darauf zu ergründen, aber er weiß in Wirklichkeit gar nichts.
Der Psalmist hat eine grundlegende Erkenntnis gewonnen und ruft aus: Du hast einst die Erde gegründet, und der Himmel ist deiner Hände Werk. Psalm 102,26
Das ist die absolute Wahrheit, die uns die Welt  und das Leben verständlich macht. Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist. Hebräer 11,3
Über allem, über der Erde und unserem Leben, steht der allmächtige Gott, ohne den es uns gar nicht geben würde. In Jesaja 40,28 lesen wir: Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde.
Das sagt uns, dass Gott jeden Winkel dieser Erde geschaffen hat, und zwar nicht nur horizontal, sondern auch vertikal. Nicht nur die Erdkruste, sondern auch Erdmantel und Erdkern kommen aus seiner Hand. Von Gott sagt unser heutiges Bibelwort, dass ER die Erde ruft, das bedeutet, dass sich nichts auf Erden regt ohne Gottes Willen. Sein „Ruf“ lässt die Welt rotieren, so wie auch Sonne, Mond und Sterne sich nach seinem Willen bewegen. Alles kann nur geschehen in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Der sterbliche Mensch bekommt nun die Möglichkeit der Unsterblichkeit durch die Bekehrung zu Jesus Christus, dem Erlöser von allen Sünden. Wir lesen in Jakobus 1,18: Nach seinem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir eine Art Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.

Lieber Leser, es ist Gottes Wille, den Menschen vom Verderben zu retten. Auch Dir gilt seine Retterliebe. ER segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 23. Juli 2017

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. 1. Johannes 1,9

Der heilige Gott hatte mit seinem Volk Israel ständige Not. Da war Sünde bis zum offenen Götzendienst. Da war Selbstgerechtigkeit, Neid und Streitsucht. Da war ständiger Zweifel an der Liebe Gottes und Zweifel an seiner vergebenden Gnade.
Gott redet durch den Propheten Jesaja in einer solchen Situation zu seinem Volk: Kommt denn und lasst uns miteinander rechten! Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, wie Schnee sollen sie weiß werden. Wenn sie rot sind wie Purpur, wie Wolle sollen sie werden. Jesaja 1,18
Diese wunderbare Zusage galt nicht allein dem Volk Israel damals, sondern sie gilt auch uns Kindern Gottes heute. Wir leben als Menschen auf dieser Erde in dem Leib der Sünde. Dieser Leib ist der unerlöste Teil unserer Person und in ihm sind wir auch immer in der Versuchung, zu sündigen. Der Apostel Paulus erkannte diesen Mangel auch an sich selbst. Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes? Römer 7,24
Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Römer 7,19
Das ist das Dilemma, in dem wir als Kinder Gottes leben und wir sind aufgefordert, dem Feind zu widerstehen und uns von der Sünde fernzuhalten. Das Wort Gottes stellt uns die Frage: Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben? Römer 6,7
Tatsächlich sind Kinder Gottes in der Lage, die Sünde völlig zu lassen und der Versuchung des Feindes zu widerstehen. Der Geist Gottes in uns befähigt uns dazu. Aber immer wieder erliegen wir der Versuchung und dann können wir uns glücklich schätzen, dass wir jeden Tag aufs Neue die Vergebung Gottes in Anspruch nehmen können. Immer wieder wird der Herr Jesus, der für unsere Sünden das einmalige Opfer seines Leibes brachte, unsere Herzen reinigen von jeder Ungerechtigkeit.

Lieber Leser, auch und gerade für Dich ist der Herr Jesus an das Kreuz gegangen um Dir eine völlige Erlösung zu schaffen. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 22. Juli 2017

Denn weil ja in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohl gefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten. 1. Korinther 1,21

Die Weisheit des Menschen ist begrenzt. Wir lesen in 1. Korinther 3,19: Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott.
Vieles hat die menschliche Weisheit erarbeitet. So wissen wir heute, welchen Umfang unsere Erde hat und wir wissen auch, wie weit der Mond von der Erde entfernt ist. Bei der Frage nach dem Alter der Erde und dem Alter des Weltalls, gerät die Wissenschaft ins Fabulieren und Raten. Bei der Frage nach der Entstehung des Lebens ist die menschliche Weisheit nur noch auf Hypothesen gegründet. Bei der Frage nach Gott aber ist die menschliche Weisheit völlig überfordert. Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. Johannes 1,18
Der allmächtige Gott ist mit dem menschlichen Verstand nicht zu erklären. Jesus Christus sagt in Matthäus 11,27: Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater, und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will.
Hier lesen wir also, dass Gott sich den Menschen offenbaren wird, durch Jesus Christus, den Sohn Gottes. Kommt Jesus in das Leben eines Menschen, erhält dieser Mensch den Zugang zu dem lebendigen und heiligen Gott. Mit menschlicher Weisheit, ist dies nicht zu erreichen, sondern allein durch die Hinwendung zu Jesus Christus uns seine Vergebung. Jesus sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6
Es ist das Evangelium von Jesus, dass den Menschen ständig gepredigt wird und das viele ablehnen. So lesen wir in 1. Korinther 1,18: Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit, uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft.


Lieber Leser, Jesus allein ist die Tür zu Gott. ER segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 21. Juli 2017

Die Gnadenerweise des HERRN will ich ewig besingen, von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund deine Treue verkündigen. Psalm 89,2

Der Psalmist spricht hier von ewiger Dankbarkeit, für die unaussprechliche Gnade des HERRN. Die Gnade Gottes hat in unserem Leben damit begonnen, dass Jesus Christus auf die Erde kam als natürlicher Mensch, und dass er die Sünden aller Menschen am Kreuz auf Golgatha mit seinem eigenen Blut bezahlt hat. Damit aber hatte es nicht sein Bewenden. Wir lesen in Klagelieder 3,22: Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue!
Es war der Prophet Jeremia, der diese Worte vom Geist Gottes bekam, und er befand sich in dieser Zeit mit dem Volk Israel in der babylonischen Gefangenschaft (598 – 539 v. Chr.)
Es war für jeden betroffenen Menschen eine schlimme Zeit. Aber Gott war mit seinem Volk und Jeremia empfand mit vielen anderen den Trost des Allmächtigen. Der Gott Jeremias ist derselbe Gott, der sich uns heute in Jesus Christus offenbart. Er ist der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes. 2. Korinther 1,3
Jesus Christus ist die personifizierte Liebe Gottes und ER wohnt in jedem Herzen, das an IHN glaubt. ER ist der wahre Tröster, dessen Trost keine leere Worthülse ist. ER ist das fleischgewordene Wort Gottes, der zu uns spricht, sooft wir IHN darum bitten. Jesus Christus ist der einzige gangbare Weg zur Herrlichkeit Gottes, und er ist die einzige belastbare  Wahrheit. Darüber hinaus ist ER das Leben selbst und ohne IHN gibt es kein Leben. ER ist die personifizierte Gnade Gottes. Wir lesen in
Titus 2,11: Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen.
Diese Gnade Gottes hat kein Ende und in Ewigkeit, werden wir dem HERRN für diese Gnade nicht genug danken können.

Lieber Leser, eine völlige Befreiung hat uns Jesus Christus aus Gnaden gebracht. Auch heute will ER Dich mit seiner Gnade segnen.

Lothar Gies

Donnerstag, 20. Juli 2017

Kann etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven hervorbringen, oder ein Weinstock Feigen? Auch kann salziges nicht süßes Wasser hervorbringen. Jakobus 3,12

Heute geht es um die Frage nach dem Original und der Fälschung.
Die Bäume sind durch ihre entsprechende Frucht gekennzeichnet und die Kinder Gottes sind durch die Frucht des Heiligen Geistes gekennzeichnet.
Wir kennen die Frucht des Heiligen Geistes aus dem Wort Gottes. Es steht in Galater 5,22.23: Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.
Nur der Geist Gottes, der in den Kindern Gottes lebt, kann diese Frucht hervorbringen. Der ungläubige Mensch, der den Geist Gottes natürlich nicht besitzt, kann die genannte Frucht nicht hervorbringen, sondern lediglich Scheinfrüchte.
Ich denke an das Bild eines großen Holzbirnbaums. Er trug reichliche Früchte. Es waren die Wildbirnen oder Holzbirnen. Diese Birnen sind die Urform zahlreicher kultivierter Birnensorten. Sie selbst sind völlig verholzt und nicht zum Verzehr geeignet. Genauso sind die Früchte der Sünde. Sie haben dieselben Namen, wie die Früchte des Heiligen Geistes. Aber was ist Liebe in dieser Welt. Sie entartet letztlich in der Perversion und sie richtet sich stets auf das Liebenswerte. Die Liebe aus dem Heiligen Geist ist die Liebe Gottes, die sich in Jesus Christus offenbart. Jesus sagt: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen! Lukas 6,27
Das ist die Art und Weise der wahren Liebe, die als Frucht des Heiligen Geistes nur von Gottes Kindern gelebt werden kann.



Lieber Leser, das wahre Leben findest Du nur in Jesus Christus. ER segne Dich!


Lothar Gies

Mittwoch, 19. Juli 2017

Haus Jakob, kommt, lasst uns im Licht des HERRN leben. Jesaja 2,5

Das ist eine schöne Aufforderung des Propheten an das Volk Israel zuerst und dann aber auch an uns, das Volk des HERRN heute.
Im Licht des HERRN zu leben bedeutet, im Licht zu wohnen und damit dann auch zu bleiben. Das hat eine wunderbare Konsequenz: Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde. 1. Johannes 1,7
Hier werden zwei herausragende Kriterien der Gotteskindschaft angesprochen: zuerst die Gemeinschaft untereinander. Wir lesen in Psalm 133,1: Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen.  
Dort hat Gott den Segen verordnet. Zum Zweiten sehen wir die  Reinigung von unseren Sünden durch das Blut Jesu Christi. Für die Reinigung von unseren Sünden hat Jesus sich selbst geopfert und mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht. Hebräer 10,14
So ist das Leben im Licht des HERRN ein Leben im Segen und in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Den Willen Gottes finden wir in seinem Wort und dieses Wort macht uns lebendig, denn die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. Jesaja 6,63
So können wir folgenden Schluss ziehen: Wenn wir im Wort Gottes leben, führen wir ein Leben im Licht des HERRN.
Im Licht des HERRN zu leben bedeutet demnach auch, dass wir im Segen Gottes leben. Der Segen des HERRN, der macht reich, und eigenes Abmühen fügt neben ihm nichts hinzu. Sprüche 10,22
Darum lasst uns fortan im Licht des HERRN leben.

Lieber Leser, Jesus Christus sagt: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12
Gott segne Dich!


Lothar Gies

Dienstag, 18. Juli 2017

Wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es in der Vollendung des Zeitalters sein. Matthäus 13,40

Dieses ernste Wort Jesu beschreibt das schreckliche Los der Verlorenen am Ende der Zeit. Es geht eben nicht endlos weiter, sosehr der Unglaube auch Zukunftsfantasien pflegt. Die Bibel sagt uns: Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. Markus 13.31
Die Zeit ist lediglich eine Luftblase im Meer der Ewigkeit. Gott hat sie eingesetzt, um den Menschen zu schaffen und mit diesem eine ewige wunderbare Gemeinschaft zu haben. Was wäre gewesen, wenn die Menschen nicht in Sünde gefallen wären. Die Erde wäre ein Paradies voller unsterblicher wunderbarer Menschen. Durch die Sünde aber sind die Menschen sterblich und unvollkommen. Sie müssen sterben und niemand kann daran etwas ändern. Es steht geschrieben: Die Tage unserer Jahre sind siebzig Jahre, und, wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühe und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin. Psalm 90,10
Es gibt Menschen, die glauben, dass man immer wieder von neuem auf die Welt kommt, und dies in unterschiedlichen Existenzen. Es handelt sich um die Lehre der Reinkarnation. Ihr widerspricht das heilige Wort Gottes, denn es steht geschrieben: Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten. Hebräer 9,27.28
Wenn wir nun wissen, dass unser Leben vergänglich ist und dass wir nur einmal auf der Erde leben, ist es notwendig, die Lebenszeit zu nutzen, um das Leben unter die Herrschaft Gottes zu stellen. Darum lesen wir in Römer 6,23: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Lieber Leser, nutze die Zeit, die Gott Dir auf der Erde einräumt, damit Du nicht zu denen gehörst, die wie das Unkraut im Feuer enden. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 17. Juli 2017

Erhöbe ich die Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am äußersten Ende des Meeres, auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich fassen. Psalm 139.9

David, der Psalmist erkannte in seiner Zeit schon die Wahrheit, die Jesus seinen Jüngern etwa 1000 Jahre später mitteilte: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20
Auch David erlebte täglich die Gegenwart des HERRN, genauso wie die Kinder Gottes heute.
Für die Menschen des Altertums erschien die Erde bedeutend größer und geheimnisvoller, als uns heutzutage. Damals erschien das Licht des heraufziehenden neuen Tages, das den östlichen Himmel erleuchtete, für den Betrachter unerreichbar weit entfernt. Das Meer war mit den damaligen Hilfsmitteln nicht zu erforschen. Es schien den Menschen endlos zu sein.
Diese Bilder gebraucht David, um sein Vertrauen in Gottes Treue zu proklamieren. „Ganz gleichgültig, wo immer ich mich auf dieser Erde aufhalte, werde ich doch niemals ohne die Gegenwart Gottes sein.“
Gott ist treu und steht zu seinen Verheißungen. Die Kinder Gottes können sich ganz sicher darauf verlassen. Niemals sind Kinder Gottes ohne Gott. Er hat sich uns Menschen in seinem Sohn Jesus Christus offenbart. Er kennt die Herzen der Menschen und weiß um ihre Sorgen und Ängste. Er weiß um das Gefühl des Verlassen Seins und sein Wort sagt in die1se Situationen der Verzweiflung: Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er. Psalm 34,19
Vielleicht glaubst du, lieber Leser, dass Gott nicht mehr in deiner Nähe ist. Du fühlst dich verlassen, weil sein Wort nicht mehr zu dir redet und weil du keinen Trost im Gebet findest. Was immer der Grund für deinen geistlichen Mangel ist, steht eine Wahrheit unerschütterlich fest: Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Sprüche 3,3



Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

Sonntag, 16. Juli 2017

Vertraut nicht auf Edle, auf einen Menschensohn, bei dem keine Hilfe ist! Sein Geist geht aus, er kehrt wieder zu seiner Erde: am selben Tag gehen seine Pläne verloren. Psalm 146,3.4

Gottes Wort spricht sehr ernst über den Menschen, der sein Vertrauen auf andere Menschen setzt. Wir lesen in Jeremia 17 von einem solchen Menschen. So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom HERRN weicht! Er wird sein wie ein kahler Strauch in der Steppe und nicht sehen, dass Gutes kommt. Und an dürren Stätten in der Wüste wird er wohnen, in einem salzigen Land, wo sonst niemand wohnt. V.5.6
In unserem heutigen Bibelwort ist von einem Edlen die Rede. Edel ist ein Mensch, auf den Begriffe wie großmütig, edelmütig, ehrenwert, ritterlich, von hoher Gesinnung etc. zutreffen.  Solche Menschen gibt es und man ist alsbald geneigt, einem solchen Menschen zu vertrauen, d.h. ihm zu glauben und von ihm Hilfe zu erwarten. Was ist aber mit diesem Menschen, der so vertrauenswürdig wirkt? Er gleicht jedem anderen Menschen in der Tatsache, dass er sterblich ist.
Ob der Arzt, der Anwalt, der Therapeut, der Steuerberater, alle sind sterbliche Menschen, deren Meinung und Lebenseinstellung am Ende mit ihnen versinkt.
Unser heutiges Bibelwort richtet sich gezielt an die Kinder Gottes. Der ungläubige Mensch hat nur seine Mitmenschen, auf die er bauen kann. Der an Christus gläubige Mensch braucht keine Enttäuschungen mehr erleben, denn er hat die Möglichkeit, sein ganzes Vertrauen allein auf den allmächtigen Gott zu setzen. So ermuntert uns das Wort Gottes auch in Psalm 37,5: Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln.
Die Pläne des natürlichen Menschen gehen schließlich verloren, aber der Ratschluss des HERRN hat ewig Bestand, die Gedanken seines Herzens von Generation zu Generation. Psalm 33,11


Lieber Leser, nur auf Gott kann unsere Seele vertrauen. ER segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 15. Juli 2017

Und Elia trat zum ganzen Volk hin und sagte: Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der HERR der wahre Gott ist, dann folgt ihm nach; wenn aber der Baal, dann folgt ihm nach! 1. Könige18,21

Elia war ein Mann Gottes und ein vollmächtiger Prophet. Die Vollmacht, die Gott ihm verlieh, war aussergewöhnlich groß. So lesen wir in Jakobus 5,17: Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete inständig, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate.
Gott segnete Elia wegen seines Glaubens und ließ alles gelingen, was Elia im Namen des Allerhöchsten unternahm. So lesen wir in 1. Könige 18 von der Probe, die Elia mit den Baalspriestern vereinbarte. Wenn euer Gott der Wahre ist, so lasse er Feuer vom Himmel fallen und euer Opfer verzehren. Nachdem die Baalspriester den ganzen Tag vergeblich zu ihrem Götzen schrien, übergoss Elia sein Brandopfer mit Wasser und betete: Antworte mir, HERR, antworte mir, damit dieses Volk erkennt, dass du, HERR, der wahre Gott bist und dass du selbst ihr Herz wieder zurückgewandt hast! Da fiel Feuer vom HERRN herab und verzehrte das Brandopfer und das Holz und die Steine und die Erde; und das Wasser, das im Graben war, leckte es auf. V. 37.38
Dieser Mann Gottes nun wendet sich in unserem heutigen Gotteswort einerseits an das Volk Israel damals, und an die Kinder Gottes heute. Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken, fragt er uns. Wenn Jesus Christus unser Gott ist, so wollen wir ihm auch von ganzem Herzen nachfolgen, denn die Bedürfnisse des Lebens sollen ja niemals die erste Rolle in unserem Leben spielen. Vielmehr ermahnt uns ja der Herr in Psalm 37,4: Habe deine Lust am HERRN, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt.
Räumen wir der Vermehrung von Besitz und Ansehen den ersten Platz in unserem Leben ein, so werden wir auch unser Herz daran hängen. Dass soll nicht sein. Jesus Christus will in unserem Leben der Erste und allein Anzubetende sein. Dann wird er uns auch mit allem anderen beschenken.


Lieber Leser, Jesus Christus ist der einzig gangbare Weg. ER segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 14. Juli 2017

Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Lukas 6,36

Jesus Christus ist die personifizierte Gnade Gottes. Wir lesen in Titus 2,11: Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen.
Diese göttliche Gnade, die sich in Christus offenbarte, ist gegründet auf der unendlichen Liebe Gottes zu den Menschenkindern. Sie führte zu der gewaltigen Rettungstat Jesu am Kreuz auf Golgatha. Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns. Titus 3,4
Haben wir diese Gnade Gottes verdient? Nein, keineswegs. In Römer 5 wird uns der Grund der Rettungstat Gottes vor Augen geführt: Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. V.8
Ja, wir waren Sünder und verdienten keine Vergebung. Dennoch ist Jesus Christus den Gang der Erniedrigung für uns gegangen, um uns eine völlige Erlösung zu schaffen. Wir lesen in Psalm 145,8: Gnädig und barmherzig ist der HERR, langsam zum Zorn und groß an Gnade.
So wie Jesus Christus sollen auch wir bestrebt sein, unseren Feinden zu vergeben. Jesus fordert uns selbst dazu auf. Wir lesen in Matthäus 5,44: Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen.
Es ist der Heilige Geist, der die Kinder Gottes dazu befähigt, über die Fehler und Anfeindungen der Mitmenschen hinwegzusehen. Es ist dem natürlichen Menschen unmöglich, zu vergeben. Die Kinder Gottes aber sind dazu stets in der Lage. So sagt uns der HERR in Matthäus 5,7: Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.



Lieber Leser, alles, was wir im Willen Gottes tun, wird der HERR uns erstatten. Gott segne Dich!


Lothar Gies

Donnerstag, 13. Juli 2017

Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet. Hebräer 12,3

Als Jesus Christus als Mensch auf dieser Erde agierte, wurde er nicht willkommen geheißen. Wir lesen in Johannes 1,11: Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an.
Er kam auf die Welt, um sich als das wahre und einzig gültige Opfer für die Sünden der Menschheit zur Verfügung zu stellen. Ihn sollen wir betrachten.
Der Widerspruch der Sünder führte letztlich zu Verrat und Verfolgung, zu Marterung und schließlich Kreuzestod. Der wesentliche Hinweis in unserem Bibelwort ist, dass er den Widerspruch „erduldet“ hat. Daraus sollen wir lernen. Wir lesen in Jakobus 1,12: Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.
Das „Erdulden“ bezeichnet die Gabe des Ausharrens. Der Segen, der im Ausharren bzw. im Erdulden liegt, wird uns in Römer 5 vorgestellt: Wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, da wir wissen, dass die Bedrängnis Ausharren bewirkt, das Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; V.3.4
Wenn wir uns den Herrn Jesus in dieser Beziehung nicht zum Vorbild nehmen können, werden wir in unserem Alltag oft ermüden, und in Glaubenskrisen geraten. Jesus Christus hat uns vorgelebt, die Anfechtungen des Alltags geduldig zu ertragen. Hätte er aufgegeben, wäre er den Weg an das Kreuz auf Golgatha nicht gegangen und wir wären alle verloren.

Lieber Leser, danken wir dem Herrn Jesus, dass er durchgehalten hat bis zum Tod am Kreuz. Er segne Dich mit jeder geistlichen Segnung!

Lothar Gies

Mittwoch, 12. Juli 2017

Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte? Jakobus 2,21

Abraham vertraute seinem Gott, obwohl er ihn weder sehen, noch aus Gottes Wort Glauben schöpfen konnte. Er war ein Mensch, der in der Lebenswelt vor 5.000 Jahren lebte. Er zog mit seiner Familie und seinen Herden durch das Land Kanaan, das ihm völlig unbekannt war.
Auf all seinen Wegen begegnete ihm der HERR im Traum oder in Gestalt eines Engels oder Menschen. Gott redete zu Abraham, und dieser verstand, dass es der allmächtige Gott ist, der zu ihm spricht. Gott verspricht ihm einen Sohn und viele Nachkommen. Abraham wusste, dass seine Frau Sara keine Kinder bekommen konnte, denn sie war unfruchtbar. Gleichwohl war er bereit, Gott zu glauben.
Nachdem sein Sohn Isaac endlich geboren war, forderte Gott Abraham auf, seinen Sohn zu opfern.  In Hebräer 11,17 lesen wir: Durch Glauben hat Abraham, als er versucht wurde, den Isaac dargebracht,
Es liest sich so, als hätte Abraham die Opferung seines Sohnes bereits vollendet. Als er aber das Messer ergriffen hatte, sprach der Engel des HERRN zu ihm: Strecke deine Hand nicht aus nach dem Jungen, und tu ihm nichts! Denn nun habe ich erkannt, dass du Gott fürchtest, da du deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast. 1. Mose 22,12
Warum verweist uns der Jakobusbrief auf dieses Ereignis? Wir sollen dem Abraham nacheifern, indem wir Gott in allem vertrauen. Wir werden in Gottes Wort immer wieder nachdrücklich dazu aufgefordert. So lesen wir in Sprüche 3,5: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Hätte Abraham sich auf seinen Verstand verlassen, hätte er Gott nicht geglaubt und IHM auch nicht gehorcht. Sein Glaube aber brachte ihm großen Segen. Wir lesen  in Römer 4,3: Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet."

Lieber Leser, durch Werke des Glaubens werden wir vor Gott gerechtfertigt. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 11. Juli 2017

Und eine Stimme kam aus den Himmeln: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden. Markus 1,11

Jesus Christus, der Gottessohn, verließ die Herrlichkeit des Vaters und kam auf diese Erde als Mensch. Er war kein natürlicher Mensch, denn er wurde gezeugt vom Geist Gottes und geboren von einer Jungfrau. Jojeph, der Mann der Maria, nahm Jesus an Sohnesstatt an und so lebte Jesus als Mensch unter Menschen.

Bereits damit brachte Jesus ein großes Opfer, denn wir lesen in Philipper 2,7: Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.

Was der Sohn Gottes erlebte, erlebte er als Mensch. So empfand er auch wie ein Mensch die Angst vor dem, was vor ihm lag. So lesen wir in Lukas 22 wie Jesus im Garten Gethsemane um Kraft für den bitteren Kreuzestod betete: Und als er in Angst war, betete er heftiger. Es wurde aber sein Schweiß wie große Blutstropfen, die auf die Erde herabfielen. V.44

Es war kein anderer da, der dieses große Opfer hätte bringen können. Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes erklärte sich bereit, den Heilsplan Gottes zu erfüllen. Auf die Frage des HERRN: „Wer wird für uns gehen“? antwortet Jesus: Siehe, ich komme; in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben. Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, liebe ich; und dein Gesetz ist tief in meinem Innern. Psalm 40,8.9

Dann ging Jesus den Weg der Erniedrigung und schuf den Menschen eine völlige Erlösung von der Macht der Sünde und des Todes. Fortan steht den Menschen der Weg zu Gott offen. Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Großen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, dass er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und sich zu den Verbrechern zählen ließ. Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan. Jesaja 53,12

Solange wir auf dieser Erde leben, werden wir das Opfer des Herrn Jesus nie in seinem ganzen Umfang erfassen können. Wir beten Jesus an als unseren Heiland und Erretter. Wir erheben seinen Namen, denn in IHM leben wir. Wir lesen in Philipper 2,9.10: Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.



Lieber Leser, das tat Jesus für Dich. ER segne Dich auch heute!


Lothar Gies

Montag, 10. Juli 2017

Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 2. Mose 20,4

Gottes Wort wendet sich hier nicht ausschließlich an die ungläubigen Menschen, die sich bedenkenlos fremden Göttern zuwenden, sondern auch an die Menschen, die durch den Glauben an Jesus Christus zu Kindern Gottes geworden sind. Allen gilt gleichzeitig das Wort aus Jesaja 43,11: Ich, ich bin der HERR, und außer mir gibt es keinen Retter.

Das musste den Kindern Israel immer wieder gesagt werden, denn stets waren sie bereit, sich den Götzenbildern der Nachbarvölker zuzuwenden. So lesen wir in 5. Mose 28,64 die ernste Prophezeiung: Und der HERR wird dich unter alle Völker zerstreuen von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde. Und du wirst dort andern Göttern dienen, die du nicht gekannt hast, weder du noch deine Väter – Göttern aus Holz und Stein.

So ist es dem Volk Israel tatsächlich ergangen und sie sind wirklich über die ganze Welt zerstreut worden. Dort sind sie mit fremden Götterbildern konfrontiert und im Namen fremder Gottheiten verfolgt worden.

Das Götterbild in unserem heutigen Vers meint nicht in erster Linie das zu Papier gebrachte Bildnis, sondern das Gottesbild, dass sich Menschen in ihrem Herzen machen können. Da ist Gott dann der unnahbare, vollbärtige und zugleich überforderte alte Mann.

Kinder Gottes wissen, dass Gott der Heilige und Allmächtige  ist, der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann. 1. Timotheus 6,16

So wissen die Kinder Gottes auch, dass die himmlischen Örter das sind, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.

1. Korinther 2,9

Die unsichtbare Welt um uns her ist das Refugium der Geister. Es ist zuerst der Geist Gottes, der in den Kindern Gottes wohnt und es sind darüber hinaus die Mächte, die Weltbeherrscher dieser Finsternis, die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Epheser 6,12

Die „Wasser unter der Erde“ beschreiben das Leben der Verlorenen im Hades. Von nichts dergleichen sollen sich die Menschen, und besonders die Kinder Gottes ein Bild machen, denn keine Vorstellung kommt dem auch nur entfernt nahe, was sich tatsächlich dahinter verbirgt.


Lieber Leser, Gott ist heilig und bereit, Dich zu segnen.


Lothar Gies

Sonntag, 9. Juli 2017

Ein Engel des HERRN aber redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh gegen Süden auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt; der ist öde. Apostelgeschichte 8,26

In Samaria wurde damals das Wort Gottes den Menschen verkündet und die Volksmengen achteten einmütig auf das, was von Philippus geredet wurde, indem sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat. V.6

Wir sehen hier eine Erweckung in Samaria und den evangelistischen Einsatz eines Gottesmannes. Philippus arbeitete im großen Segen, denn die Menschen hörten ihm einmütig zu. Im Übrigen tat er Zeichen der Größe Gottes. Philippus war sicher der letzte Mitarbeiter, auf den man in dieser Situation verzichten konnte. Dennoch unterbricht der Engel des HERRN seinen Knecht und erteilt ihm einen interessanten und zugleich befremdlichen Auftrag. Steh auf und geh gegen Süden auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt; der ist öde.

Interessant ist hier besonders der Hinweis auf die Einsamkeit des Weges, auf den Philippus sich begeben sollte. Der ist öde.

Menschen wären nie auf den Gedanken gekommen, Philippus aus seiner gesegneten Arbeit herauszureißen. Gott aber sieht in das Verborgene. Er weiß, was in der Finsternis ist und bei ihm wohnt das Licht. Daniel 2,22

So weiß der Allwissende natürlich auch, wer auf diesem einsamen Weg unterwegs ist, und wie sehr derjenige den Mann Gottes benötigen wird. Wie gut, dass Philippus sich nicht unersetzlich fand  und den Auftrag Gottes für ein Missverständnis hielt. Nein, er gehorchte dem Auftrag des HERRN und ging auf diesen einsamen Weg. Dort begegnete ihm alsbald der Kämmerer aus Äthiopien, und ließ sich von Philippus den Heilsplan Gottes erklären.

Wie können die Entscheidungen Gottes oft nicht verstehen, denn ER sagt: So viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesaja 55,9

So, wie Philippus wollen auch wir Gottes Wegen folgen, darauf vertrauend, dass ER keine Fehler macht.


Lieber Leser, wir verstehen Gottes Wege nicht immer, aber wir vertrauen seiner Führung. Gott segne Dich!


Lothar Gies