Dienstag, 7. November 2017

Fanden sich Worte von dir, dann habe ich sie gegessen, und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens: Jeremia 15,16

Der Prophet Jeremia verfügte zu seiner Zeit noch gar nicht über das Wort Gottes in der Form, wie wir es heute haben. Es gab schon die Schriften des Mose, gleichwohl waren es Worte Gottes. Jeremia liebte diese Worte  und er war immer auf der Suche nach ihnen. Er hat sie nicht nur gelesen und auswendig gelernt. Nein, er hat sie gegessen. Das bringt zum Ausdruck, wie sehr er die Worte Gottes geliebt hat und wie ernst er sie nahm.
Das bringt uns auf die Frage, wie wir selbst heute mit dem Wort Gottes umgehen. Ist es uns so wichtig, wie damals dem Jeremia?
In Nordkorea werden Kinder Gottes um ihres Glaubens willen in Konzentrationslagern drangsaliert und getötet. Kinder Gottes können sich in diesem Land nur konspirativ treffen. Ein Flüchtling erzählt von der Hälfte eines zerrissenen Bibelblattes, das das einzige Stück Bibel ist, das die Gemeinde in einer Stadt im Norden des Landes  besitzt. Intensiv prägt sich der Gläubige die Worte auf diesem Bibelfragment ein und gibt den Zettel dann an einen anderen weiter.
Dieser kleine Bibelteil ist das kostbarste Gut, dass die Schar der Gläubigen in dieser Stadt besitzt.
Wir leben hier in einem Land, in dem wir freien Zugang zum Wort Gottes haben und in dem wir zwischen vielen Bibelübersetzungen auswählen können. Die Bibel ist heute nicht mehr nur in schwarzem Einband zu bekommen. Sie kommt auch in popigem Outfit daher.
Lesen wir denn regelmäßig im Wort Gottes? Ist es uns so wertvoll, wie unseren Brüdern und Schwestern in Nordkorea?
Oder teilen wir die Ansicht des lieben Bruders, der einmal in der Einleitung des Gottesdienstes verkündete, dass er selbst eigentlich nie in der Bibel liest, „denn er höre ja jeden Sonntag die Predigt.“
So werden wir die heilsame und reinigende  Kraft des Wortes Gottes nie erfahren.
Jeremia hat erfahren, dass die Worte Gottes lebendig sind und Veränderungen am inneren Menschen bewirken: und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens: Jeremia 15,16


Lieber Leser, lasse das Wort Gottes zu Deiner inneren Haltung werden. Gott segne Dich!


Lothar Gies

Mittwoch, 1. November 2017

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Johannes14,21

In der gestrigen Andacht haben wir gelernt, dass wir Jesus erst richtig kennen lernen müssen, um ihn von Herzen lieben zu können.

Ein junger Pastor begann seinen Dienst in einer Kirchengemeinde. Er war entschlossen, seine Gemeinde auf eine ganz moderne Art zu leiten. Dies bedeutete vor allem, dass die Predigtthemen weniger aus der Bibel, als mehr  aus dem „praktischen  Alltag“ kommen sollten. So predigte er über Nächstenliebe, Umweltschutz, Neue Armut, Gewaltprävention etc.
Eines Sonntags lag auf dem Pult ein Zettel. Auf dem stand folgender Satz:
Herr, wir möchten Jesus sehen. Johannes 12,21
Der junge Pastor konnte zunächst mit dem Wort nichts anfangen. Dann aber bewegte er es in seinem Herzen, denn ihm kam der Gedanke, dass er selbst Jesus gerne einmal sehen möchte. Er wusste von Jesus nicht allzu viel. Er betete zum ersten Mal in seinem Leben ernsthaft und Jesus ließ sich von ihm finden. Er erlebte eine echte Wiedergeburt und fortan waren seine Predigten geprägt von seiner Liebe zu dem Herrn Jesus.
Nach ein paar Jahren lag eines Sonntags wieder ein Zettel auf seinem Pult. Auf dem stand: Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Johannes 20,20
Auf vielerlei Art und Weise kann uns Gott begegnen. Auch ein anonymer Zettel, auf dem nur ein Gotteswort steht, kann eine solche Begegnung sein.
Gott tut das, weil er uns so unendlich lieb hat. Er möchte ständig mit uns Gemeinschaft haben. Darum sagt uns der Herr Jesus: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Johannes 14,23
Wie wunderbar ist es, wenn wir Jesus begegnen und er auf uns reagiert. Dies geschieht, wenn wir in ihm leben. Dann werden wir ihn auch erleben. Noch ein Wort Davids: Ich liebe den HERRN, denn er hörte meine Stimme, mein Flehen. Psalm 116,1

Lieber Leser, gerade heute möge Dir der HERR in besonderer Weise begegnen.

Lothar Gies

Dienstag, 31. Oktober 2017

Eine Leuchte für meine Fuß ist dein Wort, ein Licht für meinen Pfad.Psalm 119,105

„Man müsste in die Zukunft sehen können.“  Das ist der ewige Traum des Menschen. Der Mensch ist gefangen im „Jetzt“. Was gestern war, ist nicht mehr wichtig und was morgen sein wird, liegt völlig im Dunkel. Natürlich können wir die Zukunft planen, aber wir hoffen dabei, dass das Unvorhersehbare unsere Pläne nicht vereitelt.
Die Tatsache, dass alle Zukunftspläne stets mit der Hoffnung einhergehen, dass nichts dazwischen kommt, führt bei immer mehr Menschen zu einer Lebensangst.
Kinder Gottes müssen sich nicht vor dem Leben fürchten. Sie sind nicht allein.
Der Prophet Daniel befand sich als Gefangener in Babylon und wusste nicht, was die Zukunft noch an Überraschungen für ihn bereithält. Er war als Gefangener in einer rechtlosen Situation, und jeder Tag konnte der letzte sein. Daniel aber war auch ein Mensch, der seinen Lebensweg mit Gott ging. Er hatte Gottes Hilfe schon so oft erfahren. Er wusste, dass Gott größer ist, als alle Umstände des Lebens. Er wusste: Gott offenbart das Tiefe und das Verborgene; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht. Daniel 2,22
Wir befinden uns heute in einer komfortableren Situation als Daniel. Wir haben das Wort Gottes, die Bibel. In Kolosser 3,16 wird es uns so eindringlich ans Herz gelegt, das Wort Gottes nicht nur zu lesen, sondern es zu verinnerlichen: Das Wort des Christus wohne reichlich in euch;
Durch das Wort Gottes werden uns das Wesen Gottes, seine Pläne mit uns und auch seine Wünsche an uns mitgeteilt. Wir lernen durch das Studium des Wortes Gottes den Herrn Jesus richtig kennen. Er offenbart sich uns als der gute Hirte, der uns auch im dunklen Tal sicher führt. Der Weg vor uns mag in undurchdringlicher Finsternis liegen, Jesus ist das Licht. Er geht voran und wir folgen ihm voller Vertrauen. Er selbst ist das fleischgewordene Wort Gottes. Dieses Wort Gottes ist in Lage, uns den Weg durch die Dunkelheit zu bahnen.


Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

Montag, 30. Oktober 2017

Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deinem ganzen Verstand. Matthäus 22,37

Was ist Liebe? Es ist lt. Lexikon „die stärkste Zuneigung, „die ein Mensch für einen anderen zu empfinden fähig ist.“ Liebe ist ein Empfinden, dass sich so stark entfalten kann, dass es den Verstand zeitweise ausblendet.
Was kann man lieben?  Da ist der Partner, die Familie, das Hobby, die Aufgabe, der Erfolg, die Anerkennung, ein Leben im Luxus etc.
Die liebenswerten Dinge sind sichtbar oder zumindest vorstellbar. Sie können in mir Liebesempfinden hervorrufen. Unsere heutige Bibelstelle fordert uns nun auf, Gott zu lieben, und zwar mit Herz und Verstand.
Wie aber kann ich Gott lieben, den ich gar nicht sehe?
Jesus sagt: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; Johannes 14,21
Um Jesus wirklich mit ganzem Herzen und ganzem Verstand lieben zu können, muss ich ihn zunächst kennen. Wie lerne ich Jesus denn richtig kennen? Allein durch das Wort Gottes.
Ich weiß, dass Jesus in mir lebt. Der Apostel Paulus sagt: Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,20
Jesus ist das fleischgewordene Wort Gottes. (Sh. Johannes 1,14
Es ist nun wichtig, das Wort Gottes zu studieren und es zur inneren Haltung zu machen. Das Wort des Christus wohne reichlich in euch. Kolosser 3,16
Wenn ich im Wort Gottes so intensiv lese, dass ich darin lebe, führe ich ein Leben IN CHRISTUS. Wenn ich im Wort Gottes lebe, werde ich Jesus richtig kennen lernen. Der Psalmist David hat Gott richtig erlebt, als der ihn aus großer Gefahr befreite. David ist voller Dank  und ruft aus:
Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört. Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm, und er hat meine Füße auf den Felsen gestellt, meine Schritte festgemacht. Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott.
Psalm 40,1-4
Wenn ich im Wort Gottes lebe, dann lebe ich in Jesus und erlebe IHN so, wie David ihn erlebte. Ein Leben im Wort Gottes macht es mir leicht, seine Gebote zu halten und ich erlebe den Herrn Jesus als den Lebendigen und Allmächtigen, der immer bei mir ist. Dann erst kann man Jesus von Herzen lieben. Jesus setzt das Wort aus Johannes 14,21 wie folgt fort: wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. Johannes 14,21b


Lieber Leser, du kannst den Herrn Jesus nur dann von Herzen und mit deinem ganzen Verstand aufrichtig lieben, wenn Du im Wort Gottes lebst. Dazu gebe Dir Gott seinen Segen.

Lothar Gies

Sonntag, 29. Oktober 2017

Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. Epheser 2,1

Der Feind Gottes ist auch der Feind, der Menschen. Er bemüht sich, sie geistlich im Tode zu halten. Dort, im Reich der Gottlosigkeit, dämmern sie dahin, bis sie auch körperlich sterben und in der ewigen Verdammnis landen.
Jesus Christus, das Licht der Welt, machte auf Golgatha die Macht des Bösen zunichte und schuf den Menschen eine ewige Erlösung. Alle die ihn als Herrn und Heiland in ihr Leben aufnahmen und so Vergebung ihrer Sünden empfingen, sind nun lebendige Kinder Gottes.
Sind Kinder Gottes denn die besseren Menschen? Nein! Das Wort Gottes stellt ganz klar: Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. Römer 3,23.24
Es ist eine unergründliche Gnade, die uns aus der Sündennacht heraus in das Licht der Erlösung gestellt hat. Gott liebt die Menschen und seine Liebe übersteigt alles, was Menschen auf diesem Gebiet zu leisten vermögen. Wir lesen: Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.  Johannes 3,16
Ohne diese Liebe Gottes wären wir genauso verloren, wie alle anderen. Wir sind nicht darum lebendig geworden, weil wir bessere Menschen sind, sondern allein aus Gnade.
So sagt uns das Wort Gottes: Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes.
Titus 3,4.5


Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

Samstag, 28. Oktober 2017

In ihm zusammengefügt wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn, und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist. Epheser 2,22

Zwei grundlegende Wahrheiten beinhaltet diese Schriftstelle: Zuerst ist die Rede von der Gesamtheit aller Kinder Gottes auf der Erde. Sie bilden gemeinsam ein Haus des HERRN. Im 1. Petrusbrief 2,5 ergeht die Aufforderung an uns: Lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott hochwillkommen durch Jesus Christus.
Kinder Gottes suchen diese Gemeinschaft der Gotteskinder, denn auf ihr ruht ein besonderer Segen. Jesus sagt: Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.
Matthäus 18,20
In der Gemeinschaft der Kinder Gottes lassen wir uns vom Geist Gottes neu inspirieren und beschenken. Hier erleben wir die Kraftauswirkungen des Wortes Gottes. Hier erleben wir in besonderem Maße, dass der Herr Jesus in uns lebt und wir in der Liebe gewurzelt und gegründet sind. Epheser 3,17
Schon der Psalmist hat die Kostbarkeit einer heiligen Gemeinschaft erkannt: HERR, ich liebe die Wohnung deines Hauses und den Wohnort deiner Herrlichkeit. Psalm 26,8
Wie wertvoll der Gottesdienst der Kinder Gottes ist und wie völlig er sich von allen events der Welt unterscheidet, bringt der Psalmist im 84. Psalm so zum Ausdruck:
Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser, als sonst tausend. Ich will lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes als wohnen in den Zelten des Unrechts.  Psalm 84,11

Der zweite Gedanke unseres Bibelwortes ist die Tatsache, dass wir auch selbst eine Behausung Gottes im Geist sind. Darauf werden wir auch besonders hingewiesen, denn es spricht unseren Lebenswandel an. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? 1. Korinther 6,19
Als Behausungen Gottes im Geist verfügen wir über die Frucht des Heiligen Geistes und dies wirkt sich besonders aus in dem Band der Liebe, die uns vereint.

Lieber Leser, suche die Gemeinschaft der Kinder Gottes und lasse Dich von Gott reich beschenken.  Der HERR segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 16. Oktober 2017

Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem; aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen. Hebräer 2,11

Außerhalb des Zeltes der Begegnung wurde das Opfertier geschlachtet und auf dem Brandopferaltar verbrannt. Es war ein Vorbild des ein für allemal geschehenen Opfers Jesu Christi auf Golgatha. Wie das Opfertier des Alten Bundes ist auch unser Herr Jesus draußen vor der Stadt gekreuzigt worden.
Wir alle wären für ewig verloren gegangen, aber darum hat auch Jesus, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten. Hebräer 13,12.
Nie werden wir die Liebe Gottes begreifen können, die ihn dazu veranlasste, solch ein großes Opfer für uns zu bringen, die wir seine Feinde waren. So sagt uns sein Wort: Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8
Jesus Christus ist aber nicht allein deshalb für uns ans Kreuz gegangen, um uns vor der Verdammnis zu retten. Er opferte sich für uns auch deshalb, um uns zu seinen Kindern zu machen. Das ist eine zentrale Wahrheit des göttlichen Heilsplanes: so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Johannes 1,12
Kind Gottes zu sein, ist das größte Geschenk, das uns der Herr Jesus machen konnte. Dieses Geschenk hat Ewigkeitswert. Das Wort Gottes sagt uns: Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 1. Johannes 3,2
Diese Wahrheit entzieht sich unserer Vorstellungskraft. Wir werden IHM gleich sein. Wenn wir es jetzt auch noch  nicht verstehen können, erfüllt uns diese Wahrheit dennoch mit großer Freude. Diese Freude brachte der Liederdichter Francis Bottome (1823-1894) so zum Ausdruck:

Welch Glück ist’s, erlöst zu sein,
Herr, durch dein Blut!
Ich tauche mich tief hinein
in diese Flut.
Von Sünd und Unreinigkeit
bin ich hier frei
und jauchze voll selger Freud:
„Jesus ist treu!“

Es ist wahrhaftig ein unbeschreibliches Glück, Kind Gottes zu sein. Als Kinder Gottes sind wir mit Jesus eng verwandt. Wir sind nicht nur Kinder Gottes, sondern auch Brüder und Schwestern Jesu. ER hat uns durch sein Opfer auf Golgatha geheiligt und er schämt sich nicht, uns seine Brüder zu nennen.
Preis und Anbetung sei IHM ewig dargebracht.

Lieber Leser, freue Dich an Deiner Gotteskindschaft und gib dem Herrn Jesus die Ehre. Gott segne Dich dafür!

Lothar Gies

Sonntag, 15. Oktober 2017

Der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen noch sehen kann. 1. Timotheus 6,16

Hier wird der Unterschied zwischen Gott und Mensch besonders deutlich. Gott, der Allmächtige und Allwissende, ist von den Menschen aufgrund seiner Heiligkeit unüberbrückbar weit entfernt.
Der natürliche Mensch, der im Unglauben lebt, hat keine Vorstellung, wer Gott wirklich ist. In seinen Gedanken reduziert er Gott auf das Bild eines senilen und apathisch vor sich hindämmernden Menschen. Weil dieser aber gegen Umweltkatastrophen, Krieg und Mord offensichtlich nichts unternimmt, führt man lästerliche Reden über ihn.
Das Wort Gottes warnt den Menschen davor, Gott zu verlästern: Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Galater 6,7
Gedankenlos nehmen die Menschen das Wort „Gott“ in den Mund, ohne zu wissen, mit wem sie es zu tun haben. Der Prophet Jesaja sah die Herrlichkeit Gottes in einer Vision, und als Mann Gottes war ihm die Bedeutung dieses Augenblicks völlig bewusst: Da sprach ich: Wehe mir, denn ich bin verloren. Denn ein Mann mit unreinen Lippen bin ich, und mitten in einem Volk mit unreinen Lippen wohne ich. Denn meine Augen haben den König, den HERRN, gesehen. Jesaja 6,5
Der Mensch, der noch keine Sündenvergebung hat, und mit seinen Sünden beladen ist, ist mit der Herrlichkeit Gottes unvereinbar. Er wird niemals einen Zugang zu Gott bekommen, denn dieser bewohnt ein unzugängliches Licht.  Nichts kann diese Schlucht überwinden. Die Menschheit ist verloren.
Aber es gibt eine Lösung. Es gibt einen Weg für den Menschen, auf dem er die Herrlichkeit Gottes erreichen kann. In Johannes 1,18 lesen wir: Niemand hat Gott jemals gesehen, der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.
Der Sohn Gottes ist  Jesus Christus. Er ist die personifizierte Liebe Gottes. So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an IHN glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16
In Jesus Christus wandte sich der heilige Gott voller Liebe den Menschen zu und brachte das größte Opfer, um den verlorenen Sündern den Zugang zum Heiligtum zu eröffnen. Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6
Für jeden Menschen, der versucht, einen anderen Weg zu gehen, bleibt der heilige Gott unerreichbar fern, eingehüllt in ein unzugängliches Licht.
Nur derjenige, der sein Leben unter die Leitung des Herrn Jesus stellt, und die vergebende Gnade Gottes annimmt, bekommt das Recht, fortan ein Kind Gottes zu sein. Johannes 1,12

Lieber Leser, wenn Du noch versuchst, Gott auf allen möglichen Wegen nahe zu kommen, halte ein! Versuche stattdessen, Jesus Christus zu finden. Jesus sagt: Die mich suchen, finden mich. Sprüche 8,17

Gott segne Dich!

Samstag, 14. Oktober 2017

Denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht noch der Finsternis. 1. Thessalonicher 5,5

Bevor die Renovierung des alten Hauses beginnen konnte, musste es ausgeräumt werden. Ein Küchenschrank wurde von seiner Stelle gerückt. Tausend Küchenschaben versuchten eiligst, sich vor der plötzlichen Helligkeit in Sicherheit zu bringen. Sie sind halt Tiere der Finsternis. Licht können sie nicht vertragen.
So ist die Küchenschabe ein Bild des ungläubigen Menschen. Sein Refugium ist die geistliche Finsternis. Die ganze Welt ist geistlich gesehen ein stockfinsterer Ort. Jesaja erhält von Gott das prophetische Wort: Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften, aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jesaja 60,2
 Dieses Wort des Propheten umfasst zwei grundlegende Wahrheiten. Zum einen ist die Erde von Finsternis umhüllt. Das Dunkel der Gottlosigkeit  lastet auf ihr. Zum anderen strahlt in dieser Dunkelheit das wunderbare Licht Gottes. Der Herr Jesus brachte dieses Licht in die Welt durch sein Opfer auf Golgatha. Dort zahlte er die Sünden der Welt mit seinem Blut. Er starb für uns und besiegte den Tod durch seine Auferstehung.
Durch sein ein für allemal geschehenes Opfer auf Golgatha hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht. Hebräer 10,14
Das bedeutet, dass wir fortan Lichter in der Finsternis sind, denn unsere sündhafte Natur ist gestorben und Christus lebt in uns. Galater 2,20
Nun sind wir also Kinder des Lichtes, denn der Herr Jesus selbst ist das Licht.
Wenn wir in einem dunklen Raum eine Lampe anzünden, wird die Finsternis sofort und restlos den Raum verlassen. Licht und Finsternis können niemals gleichzeitig in einem Raum sein.
Wenn wir also als Kinder Gottes den Namen Jesus vor den Menschen bekennen, werden die Geister der Finsternis wie die Küchenschaben in Deckung gehen. Darum sollen wir solange wir leben, das Evangelium des Herrn Jesus verkünden und wir werden dabei erleben, dass die Herrlichkeit Gottes über uns aufgeht und Menschen, die bisher in der Finsternis lebten,  Jesus Christus als Herrn und Heiland annehmen und selbst Kinder des Lichts werden.

Lieber Leser, sei ein funktionstüchtiges Licht des Herrn Jesus. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 13. Oktober 2017

Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott. Kolosser 3,3

Auf der äußeren Kante des Hochhauses stand der Mann, entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen.  Man redete auf ihn ein und schließlich trat er von der Dachkante zurück. Später berichtete er von seinen Gefühlen, als er dort oben stand und der Wind an ihm zerrte. So ausgeliefert und angreifbar habe er sich die letzten Jahre ständig gefühlt.
Tatsächlich machen uns die Umstände des Lebens oftmals unsere Hilflosigkeit bewusst. Was kann der einzelne Mensch schon ausrichten gegen die gesellschaftlichen Krisen und die Umweltkatastrophen?
Schon der Psalmist beschreibt die Lebenssituation des natürlichen Menschen und die Anfechtungen, denen er ausgesetzt ist. Im 91. Psalm nennt  er die Herausforderungen des Lebens. Wir lesen vom Schrecken, der Nacht, vom Pfeil, der am Tag fliegt, von der Pest, die im Finsteren umgeht, von der Seuche, die am Mittag verwüstet. Psalm 91,5.6
So umschrieb der Psalmist die Herausforderungen des Lebens vor ca. 4.000 Jahren. Heute ist der Schrecken der Nacht die Angst vor dem Morgen. Sorgen bringen den Menschen leicht um den Schlaf. Schmerzhaft werden wir vom Pfeil der bösen Überraschung getroffen. Wie hilflos sind wir den bösen Gerüchten, die sich im Finsteren entwickeln, ausgeliefert.
Als der Herr Jesus auf die Erde kam, um für uns Sünder zu sterben und mit seinem Blut unsere Schuld auszulöschen, da hat er uns nicht nur vor der Verdammnis gerettet, sondern er hat uns zu seinen Kindern gemacht. Wir lesen in Johannes 1,12: so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.
Nun bin ich also ein Kind Gottes geworden und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,20
Christus in mir und ich in IHM, so führe ich ein Leben in Gott. Das kann nur erfassen, wer den Herrn Jesus kennt. Der Liederdichter Paul Gerhard hat es in einem seiner Lieder so zum Ausdruck gebracht:

Herr mein Gott, Grund ewger Freuden,
Ich bin Dein, Du bist mein, niemand kann uns scheiden.
Ich bin Dein, weil Du Dein Leben
und Dein Blut, mir zugut hast dahingegeben. 

Gott segne Dich auch heute, lieber Leser. Er offenbare Dir heute seine Herrlichkeit!

Lothar Gies

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Sinnet auf das, was droben ist, nicht auf das, was auf der Erde ist. Kolosser 3,2

Wir leben zwar auf dieser Welt, aber wir sind nicht von dieser Welt. Das Wort Gottes erinnert uns auch ausdrücklich daran: Denn unser Bürgerrecht ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus als Retter erwarten. Philipper 3,20
Sobald der Mensch an den Herrn Jesus glaubt und das Erlösungswerk auf  Golgatha für sich in Anspruch nimmt, wird der Geist Gottes den Glauben des Menschen versiegeln und der Mensch wird lebendig. Tatsächlich ist er nämlich bis zu seiner Bekehrung geistlich tot. So waren auch wir einmal, und Gott hat in seiner großen Barmherzigkeit auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht. Epheser 2,4
Nur der geistlich lebendige Mensch kann die Realitäten klar erkennen. So sieht der an Christus gläubige Mensch, dass die Welt und alles, was auf ihr ist, keinen dauerhaften Bestand hat. Der gläubige Mensch macht seine Hoffnungen niemals an den vergänglichen Dingen der Welt fest, sondern setzt sein Vertrauen auf den Herrn Jesus. Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist. Jeremia 17,7
Der HERR, dem wir vertrauen, hat uns eine Wohnung im Himmel bereitet und die Herrlichkeit Gottes ist unsere Heimat. Jesus sagt: Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich es euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten? Johannes 14,2
Unser Erdenleben ist nur ein winziger Ausschnitt der Ewigkeit, in der wir mit dem Herrn Jesus ewig leben werden. Dahin sollen unsere Gedanken gehen und danach sollen wir uns ausstrecken.  Das Wort Gottes fordert uns auf, geistliche Prioritäten zu setzen: sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen. Matthäus 6,20
Schon hier auf der Erde sind wir Himmelsbürger und dorthin werden wir einmal zurückkehren. Schon die Menschen des Alten Bundes, die mit Gott lebten, hatten diesen Glauben und lebten danach. Von ihnen sagt das Wort Gottes: Diese alle sind im Glauben gestorben und haben die Verheißungen nicht erlangt, sondern sie sahen sie von fern und begrüßten sie und bekannten, dass sie ohne Fremde und ohne Bürgerrecht auf der Erde seien. Hebräer 11,13


Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden. Matthäus 6,33

In einer repräsentativen Umfrage wurden Menschen gefragt, was ihnen am wichtigsten ist. An oberster Stelle stand die Gesundheit, gefolgt von Reichtum. Dann folgten die  Gesundheit der Familie, eine harmonische Ehe, Sicherheit, Wohlstand etc.
Die Prioritätenliste des natürlichen Menschen  umfasst alle die Dinge, die das Leben auf der Erde erträglich machen. Über den Tod hinaus kann der Ungläubige ja auch nicht denken. Das Erdendasein ist alles, was er hat.
Wie ganz anders ist da der Mensch, der seinen Lebensweg mit dem Herrn Jesus geht. Der Apostel Paulus hat seine Lebensgemeinschaft mit dem Herrn Jesus als eine völlige Verwandlung erkannt. Ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,20
Weil ER nun in mir, dem Kind Gottes, lebt, sind auch meine Prioritäten göttlicher Natur. Nicht mehr das Leben in Gesundheit und Wohlstand steht an erster Stelle. Den ersten Platz in meinem Leben hat Jesus Christus, der für mich gestorben und zu meiner Rechtfertigung auferstanden ist. (sh Römer 4,25)
So bin ich auch bestrebt, seinem Wort entsprechend zu leben. Jesus sagt: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt.  Johannes 14,21
Wenn ich dem Wort Gottes gehorche, wird sich Jesus in meinem Leben offenbaren. Ich werde seine Herrlichkeit sehen, weil er mir in meinen Anfechtungen hilft. Ich erlebe den Herrn Jesus als den Lebendigen und Allmächtigen, dem kein Ding unmöglich ist. David hat es in einer schweren Lebenssituation erlebt und bringt seine Dankbarkeit wie folgt zum Ausdruck: Ich liebe den HERRN; denn er hörte meine Stimme, mein Flehen. Psalm 116,1
Um den Herrn Jesus richtig kennen und lieben zu lernen, muss ich seinem Wort gehorchen. Ich werde danach trachten, seinen Willen zu tun und seinen Namen durch meinen Lebenswandel zu verherrlichen. Dann wird er mir alles geben, was ich auf dieser Erde zum Leben benötige.

Gott segne Dich, lieber Leser!


Lothar Gies

Dienstag, 10. Oktober 2017

Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken noch vor dem Verderben der Gottlosen, wenn es über sie kommt! Denn der HERR ist deine Zuversicht und bewahrt deinen Fuß vor der Falle. Sprüche 3,25.26

Können wir uns ein Leben ohne Angst überhaupt vorstellen?
Ein Mann kam in meine Praxis und schilderte seine aktuelle Lebenssituation. Seit über dreißig Jahren war er in sicherer Position in einer sehr bekannten Firma angestellt. Die Wirtschaftskraft dieser Firma war über jeden Zweifel erhaben. Unlängst aber fusionierte die Firma mit einer anderen Firma und etwa eintausend Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz. So auch er. Damit hatte er nie gerechnet und es traf ihn, wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Fortan lebt der Mann in Angst.
Er hat Angst davor, seine neue  Arbeitsstelle auch zu verlieren. Er hat Angst davor, dass ihn seine Frau trotz aller gegenteiligen Beteuerungen doch irgendwann verlassen wird. Er hat Angst davor, zu verarmen, Haus und Hof zu verlieren und am Ende zu verelenden. Er hat Angst davor, schwer zu erkranken und vorzeitig zu sterben.
Solche Fälle gibt es zu tausenden in unserem Land. Nichts ist sicher. Auf nichts können wir bauen. Schon beginnen Menschen, ihr erspartes Geld in Häusern und Autos anzulegen. Man weiß eben nicht, ob es nicht plötzlich wertlos ist.
Die Welt wirkt auf den Einzelnen immer bedrohlicher. Überbevölkerung, Klimawandel, Umweltkatastrophen, wachsende Gewaltbereitschaft, permanente Kriegsgefahr, Terrorismus, Weltwirtschaftskrise  sind Begriffe, die sich dem einzelnen Menschen mitteilen und über die er sich seine eigenen Gedanken macht. Diese Gedanken werden oft  zu konkreten Ängsten, die den Menschen mehr und mehr beherrschen.  Der ungläubige Mensch hat mit diesen Ängsten dauernd zu tun. Solange man in scheinbarer Sicherheit lebt, kann man die Ängste verdrängen. Wenn das Unglück aber plötzlich über ihn hereinbricht, werden sie übermächtig und bestimmen sein Leben.
Auch als Kinder Gottes können wir von Ängsten gequält werden. Das hat der Herr Jesus schon den Jüngern gesagt und er sagt es auch zu uns heute: In der Welt habt ihr Angst; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.  Johannes 16,33
Welch eine wunderbare Zusage gibt uns hier der Herr Jesus. Wir sollen uns auf ihn konzentrieren und nicht auf die Umstände des Lebens. Sie können bedrohlich und schrecklich sein, aber Jesus ist größer und stärker als die Welt. Das Wort Gottes gibt uns zahlreiche Verheißungen, die uns die Angst nehmen sollen. So lesen wir im 91. Psalm: Wer unter dem Schirm des Höchsten wohnt und im Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich mein Vertrauen setze. Psalm 91,1.2
Als Kinder Gottes haben wir die Möglichkeit, uns ganz nah bei dem Herrn Jesus aufzuhalten. In seinem Schatten wird er uns zu einer festen Burg, in der wir geschützt sind vor den Angriffen des Feindes. In seiner Nähe verlieren wir die Gedanken der Angst.

Lieber Leser, der Herr Jesus ist größer, als Deine Probleme. Schau auf IHN, denn ER ist Deine Zuversicht. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 9. Oktober 2017

Weisheit erwerben – wie viel besser ist es als Gold! Und Verständnis erwerben ist vorzüglicher als Silber! Sprüche 16,16

Die Suche nach dem Sinn des Lebens mobilisiert den Menschen und lässt ihn auf eine lebenslange Jagd gehen. Es ist die Jagd nach dem Glück. Glück bedeutet im Allgemeinen Reichtum, Erfolg, Ansehen, Anerkennung. Um dies zu erreichen, muss man sich „strebend bemühen“. Man muss eifrig daran arbeiten, nach vorne zu kommen. Vorne wird man gesehen. Gesehen werden bedeutet, aus der Anonymität herauszukommen. Wenn man gesehen wird, kann man seine Rolle spielen. In den hinteren Reihen lebt man einfach vor sich hin  und niemanden interessiert es. Vorne dagegen spürt man regelrecht die Erwartung der Anderen und möchte sie erfüllen. Motivierend ist dabei die Anerkennung der Menschen. Viel Anerkennung  führt letztlich zum Erfolg. Darauf beruht dann der steigende Reichtum. Ist man vorne angekommen, muss man fortan kämpfen, um vorne zu bleiben. Dieser ewige Kampf ist häufig nicht erfolgreich und oft zerrinnt das Gewonnene.
In Gottes Wort wird diese Art zu leben als sinnlos und vergeblich bezeichnet. Salomo hat diese Erkenntnis gewonnen und zieht folgenden Schluss daraus:
Und ich sah all das Mühen und alle Tüchtigkeit bei der Arbeit, dass es Eifersucht des einen gegen den anderen ist. Auch das ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. Prediger 4,4
Wie aussichtslos all das Streben nach Glück und Reichtum ist, müssen immer mehr Menschen erkennen. Verzweifelt fragen sie nach dem Sinn des Ganzen.
Es bedarf der Weisheit, die Sinnlosigkeit allen Strebens zu erkennen und das Leben auf eine andere Basis zu stellen. Wo ist denn diese Weisheit? Das Wort Gottes sagt uns: Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang; und Erkenntnis des allein Heiligen ist Einsicht.
Sprüche 9,10
Damit fängt die Neuorientierung des Lebens an. Erst die Gottesfurcht macht uns weise. Sie erwächst aus der Wiedergeburt des Menschen. Durch den Herrn Jesus, dem wir unser Leben geweiht haben, sind wir neu geboren. Wir lesen in 1.Petrus 1,3: Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten.
Das ist wertvoller als alle Schätze der Welt. Es ist etwas ganz anderes, als das Jagen nach dem Wind. Es ist eine Reichtumsvermehrung für die Ewigkeit. Jesus sagt: sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben und stehlen. Matthäus 6,20


Lieber Leser, jage nicht nach den vergänglichen Dingen, die nur eine scheinbare Sicherheit geben. Gib dem Herrn Jesus die Ehre und vertraue auf IHN. Gott segne Dich.

Lothar Gies

Sonntag, 8. Oktober 2017

„Ich legte mich nieder und schlief; ich erwachte, denn der HERR stützt mich.“

„In der Nacht kommen die Gedanken“, ist eine häufige Aussage von Menschen, die in meine Praxis kommen. Die Gedanken der Angst, der Sorge, der Sünde, der Traurigkeit beherrschen unser Leben.
Die Gedanken werden in der Bibel als die „feurigen Pfeile des Bösen“ bezeichnet. Wir lesen in Epheser 6,16:
Ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt.
Wie ergreift man den Schild des Glaubens? In Lukas 5 lesen wir die Begebenheit, als Fischer mit ihrem Boot am  Ufer liegen und der Herr Jesus  auf sie zugeht. Weil sie gar keine Fische haben fangen können, fordert der HERR sie auf, die Netze noch einmal auszuwerfen. Simon sagt darauf hin zu dem HERRN:
Meister, wir haben uns die ganze Nacht hindurch bemüht und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich die Netze hinab lassen. Lukas 5,5
Es war sicher nicht vernünftig, am Tag die Netze auszuwerfen, denn die Fische befinden sich dann auf dem Grund des Sees. Von daher hätte Simon dem Herrn Jesus widersprechen müssen. Aber der Herr Jesus ist die einzige Wahrheit (Johannes 14,6) und alles ist ihm untertan. Er ist größer als die Gesetze der Natur. Simon weiß das und deshalb zögert er nicht, gegen alle Vernunft die Netze hinab zu lassen.  Weil der Herr Jesus es gesagt hat, deshalb tut er es.
Das Wort Gottes ist die Wahrheit. Weil das Wort Gottes mich auffordert, um nichts besorgt zu sein (Philipper 4,7) will ich mich auch nicht mit Sorgen quälen. Weil das Wort Gottes mich auffordert, keine Furcht zu haben, (Johannes 16,33) will ich mich nicht mehr fürchten. Ich will ihm vertrauen, weil sein Wort es sagt.
Das bedeutet, den Schild des Glaubens zu ergreifen. So löschen wir die feurigen Pfeile, die uns nachts den Schlaf rauben.
So legen wir uns nieder, um zu schlafen und wie David erwachen wir am Morgen mit der Gewissheit, dass der Herr Jesus auch heute bei uns ist.

Lothar Gies

Samstag, 7. Oktober 2017

Rette die, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Schlachtung hinwanken, o halte sie zurück. Sprüche 24,11

Kinder Gottes sind auf der Welt, um den Menschen den Herrn Jesus zu zeigen und sie zur Bekehrung zu begleiten. Jesus sagt: Geht nun hin  und macht alle Nationen zu Jüngern, indem ihr diese tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!
Darum sind wir mit göttlicher Vollmacht ausgestattet worden durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt. Dazu sollen wir diese wunderbaren Gaben des Heiligen Geistes einsetzen, einzig, um den Namen unseres Heilandes und sein Rettungsangebot den Menschen  zu verkünden.
Wer sind die Menschen, denen wir Jesus verkündigen sollen? Es sind alle die Menschen, die noch ohne Jesus durchs Leben gehen. Es sind alle die Menschen, von denen die Bibel als von „geistlich Toten“ spricht. Sie sind tot in ihren Sünden und Übertretungen. Sie glauben, den Lebensweg ohne Jesus alleine gehen zu können und ihre Ziele aus eigener Kraft zu erreichen.
Tatsächlich aber ist ihr ganzes Leben ein einziger Irrtum und ihr Lebensweg führt sie unweigerlich ins Verderben. Das Wort Gottes sagt diesen armen Menschen: Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist.  Offenbarung 3,17
Wie bemitleidenswert ist ein Mensch, der so verwirrt ist, dass er seine tatsächliche Lebenssituation völlig falsch einschätzt. Der Mensch, der den Herrn Jesus noch nicht kennt, befindet sich sein Leben lang in dieser fatalen Situation. Er lebt in einer Traumwelt. Er glaubt, sich tanzend und springend durchs Leben zu bewegen. In Wirklichkeit bewegt er sich stetig auf den Abgrund zu. Dabei ist seine geistliche Gangart hilflos und erbärmlich.
Das Wort Gottes bezeichnet den Ungläubigen als einen Menschen, der „zum Tode geschleppt“ wird und der „zur
Schlachtung wankt.“
Gott will nicht, dass die Menschen ins Verderben gehen, sondern sein Wunsch ist, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
1. Timotheus 2,4
Darum werden wir aufgefordert, die Menschen auf ihren Irrtum hinzuweisen und sie vor dem Absturz zu bewahren.

Gott segne Dich, lieber Leser und erwecke in Dir ganz neu den Rettersinn Jesu!

Lothar Gies

Freitag, 6. Oktober 2017

Als er aber die Volksmenge sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie so erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Matthäus 9,25

Jakobus tröstete seine Brüder, die in der Zerstreuung leben mussten und erinnert sie an die liebevolle Zuwendung des HERRN, indem er die Situation Hiobs und die Hilfe Gottes beschreibt. Vom Ausharren Hiobs habt ihr gehört, und das Ende des Herrn habt ihr gesehen, dass der Herr voll innigen Mitgefühls und barmherzig ist. Jakobus 5,11
Gott sieht unsere Unvollkommenheit und Hilflosigkeit, er kennt unsere Verzweiflung und er empfindet Mitgefühl. So lesen wir in Hebräer 4,15: Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde.
Weil der Herr Jesus als Mensch auf dieser Erde war, kann er sich so gut in unsere Gemütsbewegungen hineinversetzen. Daher kann er auch unsere Versagenssituationen verstehen und ist immer zur Vergebung bereit. ER ist unser guter Hirte, der sich aufopferungsvoll um uns bemüht. Es tut ihm so leid, wenn er die Menschen sieht, wie sie die Rettung ablehnen und lieber untergehen in ihren Sünden.
Die Menschen ohne Jesus sind wie umherirrende Schafe ohne Hirten. So waren auch wir, die Kinder Gottes früher einmal.  Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg. Jesaja 53,6
Zu Zeiten der Propheten waren Schafe dringend angewiesen auf Bewachung und Schutz durch den Hirten. Verirrte Schafe kamen ums Leben durch wilde Tiere oder dadurch, dass sie sich in die Wüste verirrten und verdursteten. Dieses Bild wird aufgegriffen, wenn der Prophet Jesaja von dem Zustand des Menschen ohne Gott spricht.
Denken wir stets daran, dass der Herr Jesus als unser guter Hirte, voll Mitgefühl und Barmherzigkeit ist.

Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen; denn da ja durch einen Menschen der Tod in die Welt kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.

Der letzte Sonntag vor dem ersten Advent ist der Ewigkeits- oder Totensonntag. Er ist in den evangelischen Kirchen der offizielle „Gedenktag für die Verstorbenen“. Für den ungläubigen Menschen ist dieser Gedenktag ein weiterer Beleg dafür, dass mit dem Tod das Leben unwiederbringlich zu Ende ist. Deshalb wird einmal im Jahr, eben an diesem kirchlichen Gedenktag, des für immer im Nebel der Erinnerung Verschwunden gedacht.
Wie trostlos ist doch das Dasein eines ungläubigen Menschen. Das Leben erstreckt sich für ihn ausschließlich auf dieses Erdendasein.
Darum ist der Tod für den Menschen von jeher etwas Schreckliches und endgültiges. Der Mensch ist ihm machtlos ausgeliefert und hat vor ihm lebenslange Angst.
Wie völlig anders ist da das Kind Gottes, der Mensch, der an Jesus Christus glaubt. Jesus wurde Mensch und ging für unsere Sünden in den Tod, um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.  Hebräer 2,15

So wurde er derjenige, der unserer Übertretung wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist. Römer 4,25
Mit IHM haben wir als Gottes Kinder jetzt ewiges Leben. Die Macht des Todes ist erloschen durch das Erlösungswerk, das der Herr Jesus auf Golgatha für uns vollbracht hat. Er sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. Johannes 11,25

Gott segne Dich, lieber Leser, und schenke Dir die Gewissheit des Ewigen Lebens in Christus.

Lothar Gies

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Das Brot, das wir beim Abendmahl zu uns nehmen, symbolisiert den Leib des Herrn Jesus. Jesus sagt: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird, Lukas 22,19
Als Jesus diese Worte zu seinen Jünger sprach, wusste er schon, was es für ihn bedeutete, seinen Leib zu geben. Der Prophet Jesaja sah lange zuvor, was mit dem Leib des Herrn Jesus geschehen sollte. Wir lesen: Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten. Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet,  und wir haben ihn nicht geachtet. Jesaja 53,2.3
Jesus Christus gab seinen Leib zum Opfer für unsere Sünden. Das bedeutete, dass sein Leib zerstört wurde.
Es war eine furchtbare und totale Zerstörung unter unbeschreiblichen Schmerzen. Für uns hat er das alles erduldet. Jesaja sieht in der Vision den HERRN und erkennt: Unsere Leiden – er hat sie getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünde willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserem Frieden und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Jesaja 53,4.5
Wenn wir das Brot zu uns nehmen, dann denken wir daran, dass Jesus unsere Schuld durch die Zerstörung seines Leibes beglichen hat.
Der Traubensaft, den wir im Abendmahl zu uns nehmen, symbolisiert das vergossene Blut des Herrn Jesus. Es floss aus zahllosen Wunden. Warum musste dieses Blut fließen? Jesus erklärte es selbst seinen Jüngern, während sie gemeinsam das Mahl zu sich nahmen. Er nahm den Kelch und sagte: Dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird, zur Vergebung der Sünden. Matthäus 26,28
Dieses Blut des Herrn Jesus ist die einzig brauchbare reinigende Substanz, um die Sünden der Welt völlig und dauerhaft auszulöschen.
Immer, wenn wir das Abendmahl miteinander feiern, verkünden wir der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, was der Herr Jesus am Kreuz auf Golgatha auf sich nahm, um uns eine völlig Erlösung zu schaffen.

Auch heute segne Dich der Herr mit jeder geistlichen Segnung, lieber Leser.

Lothar Gies

Dienstag, 3. Oktober 2017

"Hast du mich lieb?"

Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb?
Johannes 21,17

Als der Herr Jesus dem Simon Petrus diese Frage zum wiederholten Mal stellte, wurde Simon sehr traurig. Diese Frage war ja so berechtigt und sie traf so schmerzhaft sein Gewissen. Er hatte zuvor in aller Öffentlichkeit dreimal vehement bestritten, Jesus überhaupt zu kennen. Er hatte es aus Angst um sein Leben getan, obwohl er den Herrn Jesus doch so sehr liebte.
Wie oft kommen auch wir in Situationen, in denen wir Dinge tun, die den Herrn Jesus traurig machen. Und dabei lieben wir ihn doch. Es waren nur die unglücklichen Umstände, die uns veranlasst haben, zu sündigen.
Der Herr Jesus sagt uns, wie er selbst diese Sache beurteilt. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; Johannes 14,21
In der Tat ist es eine Grundvoraussetzung dafür, Jesus überhaupt wirklich lieben zu können, dass wir seine Gebote halten. Gott kommt uns dabei sehr weit entgegen. Sein Wort sagt uns: Denn dies ist die Liebe Gottes, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer. 1. Johannes 5,3
Welche Gebote sollen wir halten? Da ist z.B. die Liebe, die wir untereinander haben sollen. Wir lesen: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt. Johannes 13,34
Es ist wirklich nicht schwer, dieses Gebot zu halten, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist. Römer 5,5
Diese in uns wohnende Liebe Gottes ist eine Frucht des Heiligen Geistes und wir werden sie leben können, wenn wir nahe bei dem Herrn Jesus bleiben. Er sagt: Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Johannes 15,5
Das ist auch ein Gebot des Herrn Jesus. Er will, dass wir in ihm bleiben und uns eben nicht von ihm fortbewegen. Leider passiert es uns so oft, dass wir uns durch sündhaftes Verhalten von ihm entfernen. Manchmal ist die Entfernung sehr groß. Wir müssen oft über uns selbst staunen, wenn wir zurückblicken und sehen, wozu wir in der Lage sind.
Der Herr Jesus wusste, dass Simon Petrus ihn lieb hatte. Gleichwohl stellt er ihm diese Frage und er stellt sie auch mir und Dir. Er fragt uns: Hältst du meine Gebote und beweist Du mir damit deine Liebe?

Vielleicht fragt Dich der Herr Jesus heute: Hast Du mich lieb? Und wie dem Simon kommen Dir die Tränen, und Du schämst Dich wegen Deiner Sünde. Dann stütze Dich auf das Wort des HERRN, der Dir sagt: Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. 1. Johannes 1,9


Gott segne Dich, lieber Leser.

Lothar Gies

Montag, 2. Oktober 2017

Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. Johannes 20,31

Wunderbare Dinge hat der Herr Jesus während seines Lebens auf der Erde getan. Er hat Blinde sehend und Gelähmte gehend gemacht. Er hat Tote zum Leben erweckt und auf diese Weise allen deutlich gemacht, dass er kein Mensch sondern der Sohn Gottes ist. Er sagt seinen Jüngern: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Matthäus 28,18
Weit mehr als das, was wir in seinem Wort lesen, hat er getan. Eine Auswahl der Wunder Gottes stellt uns der Geist Gottes aber vor, damit wir in unserem Glaubensleben gestärkt werden. Wir sehen, dass Jesus der lebendige Gott ist, dem keine Sache unmöglich ist.
Wie viel Ermutigung erfahren wir, wenn wir in den verschiedenen Ereignissen immer wieder die Allmacht Gottes in den Handlungen des Herrn Jesus sehen. Denken wir z.B. an die Situation der Jünger, die in einem kleinen Boot mitten auf dem See Genezareth in große Not geraten. (Matthäus 14,22-33) Wir sehen Jesus, der über Wellen und Sturm gebietet, weil er größer ist, als die Gesetze der Natur. 
Denken wir an die Speisung der unübersehbaren Menschenmenge mittels einer viel zu kleinen Nahrungsmenge. Wir sehen dabei Jesus, der das Wenige unter die Vielen verteilen lässt und alle werden reich gesättigt. (Matthäus 14,14-21) Daraus lernen wir, dass Jesus den Wahrheiten der Welt nicht unterworfen ist.
Das Wort Gottes stellt uns diese Begebenheiten zur Verfügung, damit wir uns daran aufrichten können. Das Wort  Gottes ist kein totes Buch, sondern lebendig und wirksam. Hebräer 4,12
Es ist gut, wenn wir dieses Wort regelmäßig lesen. Dazu werden wir auch dringend aufgefordert: Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen. Kolosser 3,16
So wird unser Glaube immer stärker ausgebildet, denn der Glaube kommt aus der Predigt und die Predigt aus dem Wort Gottes. Römer 10,17
Der Herr Jesus selbst ist das Wort Gottes. Wenn das Wort zu uns spricht, dann ist das immer eine Ansprache des Herrn Jesus an uns. Im Wort Gottes erkennen wir den Herrn Jesus und lernen immer mehr, ihm zu folgen.
Durch den Glauben an den Herrn Jesus sind wir lebendige Menschen, in denen die Herrlichkeit Gottes schon hier auf Erden sichtbar werden kann.
In dem Herrn Jesus sehen wir den, der für uns starb und auferstand. Wir sehen beim Studium des Wortes Jesus, der ein wenig unter die Engel erniedrigt war wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Hebräer 2,9

Lieber Leser, entdecke das Wort Gottes ganz neu für Dich, damit Du in ihm Jesus und seine Herrlichkeit siehst. Dazu segne Dich der HERR.

Lothar Gies

Sonntag, 1. Oktober 2017

Das wahre Licht

Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. Johannes 1,9

Ein Liederdichter hat es einmal so ausgedrückt: „Es gibt ein Licht, das die Sonne überstrahlt.“
Das wahrhaftige Licht kam in die Welt als das erste, das Gott  im großen Bild der Schöpfung herbeirief. Und Gott sprach: Es werde Licht!  Und es wurde Licht.
1. Mose 1,2
Dieses vollkommene Licht war die zentrale Größe im Heilsplan Gottes. Schon vor der Erschaffung des Menschen stand dieser Heilsplan fest. Das wahrhaftige Licht war der Gegenpart der herrschenden Finsternis. Es war das Licht, das später die Menschheit aus den Fängen des Teufels befreien sollte. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. 1. Mose 1,4
Seit diesem Augenblick gibt es die klare Trennung von Hell und Dunkel, von Schwarz und Weiß, von Gut und Böse, von Tod und Leben.
Jesus ist das wahrhaftige Licht. Er kam als der Retter und der Freund der Menschen. Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Heiland-Gottes erschien, errettete er uns. Titus 3,4
Auf diese Art und Weise hat sich der heilige Gott zu den Menschen herabgebeugt. So zeigt er den Menschen seine Liebe. Nicht nur die gläubigen Menschen, sondern auch die noch unbekehrten Menschen haben Anteil an dieser göttlichen Liebe. Sie zeigt sich in dem Herrn Jesus. In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Johannes 1,4
Es gibt Leben auf der Erde, weil es Jesus gibt. Er sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Er fügt diesen Worten hinzu:  Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6
Die Menschen leben, weil Jesus lebt. Auch wenn sie nicht an ihn glauben, steht diese Tatsache fest. Leben auf dieser Erde gibt es nur durch Jesus, der selbst das Leben ist. So steht allen Menschen das Licht Gottes zur Verfügung und jeder Mensch hat die Wahl, sich von diesem Licht erleuchten zu lassen.

Wenn Du noch im Dunkeln sitzt, lieber Leser, suche Jesus und sein Licht. Er sagt in seinem Wort: Sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden. Jeremia 29,13
Es ist so leicht, Jesus zu finden, als würde man eine Lampe anzünden.

Gott segne Dich und schenke Dir sein Licht.

Lothar Gies