Montag, 4. Juli 2016

Und er soll seine Hand auf den Kopf des Brandopfers legen, und es wird als wohlgefällig angenommen werden für ihn, um Sühnung für ihn zu erwirken. 3. Mose 1,4

Das wahre Brandopfer ist der Herr Jesus, der sich selbst dahingegeben hat, um eine völlige Vergebung der Sünden aller Menschen zu erwirken. ER ging für uns nach Golgatha und opferte sich selbst an unserer Stelle.

Die Opfer des Alten Bundes waren sämtlich Vorbild für das Erlösungswerk Jesu am Kreuz auf Golgatha.

Das Brandopfer wurde dem HERRN geopfert, indem das Opfertier auf dem Brandopferaltar völlig verbrannt wurde. So hat sich auch unser Herr Jesus völlig dem göttlichen Heilsplan geopfert. ER verließ die Herrlichkeit des Himmels und wurde ein Mensch unter Menschen. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten. Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Jesaja 53,2.3

So völlig hat Jesus sich erniedrigt und ließ die demütigendste Hinrichtungsart der Antike an sich vollziehen. Namenlose Schmerzen hat er ertragen, damit das Wort Gottes erfüllt werde, in dem wir lesen: Er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. V.5

Wenn der Vergebung suchende Mensch des Alten Bundes seine Hand auf den Kopf des Opfertieres legte, vereinigte er sich gleichsam mit dem unschuldigen Tier und empfing damit die Vergebung seiner Sünde.

So ist es im übertragenen Sinne mit den Menschen heute. Heute müssen keine Opfertiere mehr sterben, denn Jesus Christus selbst hat sich für die Sünden aller Menschen zum Opfer gemacht. Nach dem heiligen Willen Gottes sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. Hebräer 10,10

Jeder Mensch, der Jesus als seinen Heiland und Erlöser annimmt, legt gleichsam sein Leben in die Hand Gottes und empfängt eine völlige Vergebung seiner Sünden.


Lieber Leser, auch für Dich ist Jesus Christus gestorben und auferstanden. ER segne Dich!


Lothar Gies

Sonntag, 3. Juli 2016

Und es geschah in derselben Nacht, da sprach der HERR zu ihm: Mach dich auf, geh in das Heerlager hinab, denn ich habe es in deine Hand gegeben! Richter 7,9

Als Gott diese Worte zu Gideon sprach, war der Mann Gottes bereits sehr verzagt. Vor ihm lag eine schier unlösbare Aufgabe: Er sollte Israel von der Knechtschaft der Midianiter befreien.  Das Volk Israel wurde von einer gewaltigen Heeresmacht belagert. Midian und Amalek und alle Söhne des Ostens waren in das Tal eingefallen, wie die Heuschrecken an Menge. Zahllos waren ihre Kamele, wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist, an Menge. V.12

Dieser Streitmacht gegenüber stand Gideon mit dreihundert Männern, die lediglich mit Hörnern, leeren Krügen und Fackeln ausgerüstet waren. Offensichtlich war das ein völlig aussichtsloses Unternehmen.

Gott spricht zu Gideon die Worte, die angesichts der offensichtlichen Übermacht des Feindes so unglaublich waren. Gideon musste nun dem HERRN vertrauen. Das ist das, was Gott von seinen Kindern erwartet. Immer wieder werden wir aufgefordert, den Glauben zu leben. Aber der Glaube ist immer ein Kampf. Wir lesen in 1. Timotheus 6,12: Kämpfe den guten Kampf des Glaubens;

Wir sehen die Umstände des Lebens und vergleichen sie mit unseren bescheidenen Fähigkeiten. Die Lebensumstände können sich als unüberwindliche Berge vor uns auftürmen. Der Glaube setzt uns nun in die Lage, die Größe Gottes und seine Allmacht zu erkennen und in unsere Überlegungen mit einzubeziehen. Gott stellte an Abraham die rhetorische Frage: Sollte für den HERRN eine Sache zu wunderbar sein? 1. Mose 18,14

Dieselbe Frage stellt Gott auch Dir und mir, lieber Leser. Wir lesen in Psalm 143,10: Dein guter Geist leite mich in ebenes Land.

So, wie die Streitmacht der Midianiter von Gott vertilgt wurde, so räumt Gott auch die Berge der Anfechtungen aus dem Weg der Kinder Gottes. Im Glauben können wir die Schwierigkeiten des Lebens überschreiten, wie auf ebenem Land.


Lieber Leser, Gott ist allmächtig und bereit, Dich zu segnen.


Lothar Gies.

Samstag, 2. Juli 2016

Der Gerechte wird sprossen wie die Palme, wie eine Zeder auf dem Libanon wird er emporwachsen.Ps 92,13

Als unser Glaube an Jesus Christus begann, wurden wir Kinder Gottes und Gerechte des HERRN. Seitdem sind wir die Kinder des Lichts. So ermahnt uns das Wort Gottes: Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Epheser 5,8

Das bedeutet, dass wir das, was wir empfangen haben, auch pflegen müssen. Wir lesen in Matthäus 5,16: So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.

Das ist die Aufgabe der Gotteskinder, solange sie auf der Erde leben: Sie sollen den Menschen des Unglaubens den Weg zu dem Herrn Jesus erleuchten. Wir sollen uns aber auch weiter entwickeln im Glauben und in der Erkenntnis Gottes. So lesen wir in 2. Petrus 3,18: Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus!

Das Wachsen in der Gnade und Erkenntnis ist ein lebenslanger Prozess. Die Vollkommenheit werden wir erst in der Herrlichkeit Gottes erlangen. Hier auf der Erde aber sollen wir uns stets um unser geistliches Wachstum bemühen. Dabei hilft uns das wunderbare Wort Gottes. Die Bibel sagt uns in Kolosser 3,16: Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen.

DDDDDDDDDas Wort des Christus sollen wir in uns aufnehmen, wir sollen ein „Vollbad“ darin nehmen. In ihm heiligt und reinigt uns der HERR. So lesen wir in Hebräer 5,26 vom „Wasserbad im Wort“.

Was reinigt denn das Wort? Unsere Gedanken, denn sie beherrschen unser Leben. Der Mensch ist, was er denkt, und so können die Gedanken uns in Angst und Depression treiben. Das Wort Gottes aber reinigt die Gedanken und lässt uns ständig mehr in das Bild unseres Herrn Jesus hineinwachsen.

Palme und Libanonzeder sind widerstandsfähige Bäume, die sehr alt werden können. Dieses Bild gebraucht der Geist Gottes, um den Gerechten des HERRN zu beschreiben.


Lieber Leser, ungläubige Menschen sind verdorrte Blätter, die vom Wind hin und her getrieben werden. Gehörst Du zu ihnen, oder gehörst du zu denen, die das Wort Gottes mit der Zeder vergleicht?  Gott segne Dich!


Lothar Gies

Freitag, 1. Juli 2016

Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe. Sprüche 4,18

Die Kinder Gottes sind die Gerechten des HERRN. Wir lesen in Römer 5,1, dass wir allein durch den Glauben an Jesus Christus vor Gott gerecht geworden sind. Wir Kinder Gottes sind wiedergeboren. Daher sagen wir: Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen  Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten. 1. Petrus 1,3

Die Tatsache, dass Jesus Christus auferstanden ist, ist die Grundlage unseres Glaubens. Kinder Gottes wissen, dass Christus auferstanden ist, weil sie ihn in ihrem Herzen erleben. ER ist der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes. 2. Korinther 1,3

Jesus Christus ist unser guter Hohepriester, der Mitleid haben kann mit unseren Schwachheiten, Hebräer 4,15

und schließlich ist Er unser guter Hirte, weil der gute Hirte sein Leben lässt für die Schafe. Johannes 10,11

Der Apostel Paulus erklärte, nachdem er Jesus als seinen Herrn und Heiland angenommen hatte: Ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,19.20

Christus in uns, ist die Hoffnung der Herrlichkeit. Kolosser 1,27

Ein Leben im Glauben an Jesus Christus ist ein Leben im Licht. Es ist ein Leben in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes, denn Kinder Gottes sind ausgerüstet mit der Gabe des Heiligen Geistes und damit auch der Befähigung, das Wort Gottes zu lesen und zu verstehen. So wird das Leben erträglich, denn es führt zu einem wunderbaren Ziel, nämlich der Herrlichkeit Gottes droben im Licht.

Der Weg des Ungläubigen ist finster und wird zum

Existenzende hin immer dunkler. Der Weg der Gottlosen führt in die ewige Verdammnis, aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe.  

Lieber Leser, auf welchem Weg bist Du? Gott segne Dich!

Lothar Gies