Samstag, 30. April 2016

Denn ihr gingt in der Irre wie Schafe, aber ihr seid jetzt zurückgekehrt zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen. 1. Petrus 2,25

Als Jesus auf dieser Erde war und die Menschen in ihrer Rechtlosigkeit und Hilflosigkeit sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie so erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Matthäus 9,36
Das Bild des ziellos umherirrenden Schafs wird in Bezug auf die ungläubigen Menschen angewendet. Was ist die Situation des ungläubigen Menschen auf dieser Erde? Angesichts der menschlichen Begrenztheit in einer Welt übermächtiger Probleme, ist der Einzelne wie ein hilfloses verirrtes Schäflein in der Wüste. Ohne Hoffnung auf Rettung ist er den Wechselfällen des Lebens hilflos ausgeliefert.
Auch die Kinder Gottes waren vor ihrer Bekehrung zu dem Herrn Jesus nichts anderes, als ein umherirrendes Schaf. Dann aber – so sagt uns unser heutiges Bibelwort – sind sie „zurückgekehrt“ zu dem Hirten und Aufseher ihrer Seelen. Zu dem Hirten zurückkehren bedeutet, dass ich schon einmal bei ihm war. Tatsächlich ist der Mensch zu Beginn seines Lebens noch ein Eigentum des Herrn Jesus. ER selbst sagt seinen Jüngern: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes. Lukas 18,16
Dann aber kommt der Mensch in die Lage, selbst entscheiden zu können, welchen Weg er gehen will. Es gibt zwei Wege auf dieser Welt. Der eine ist breit und bequem. Es ist der Weg, der ins Verderben führt, und viele sind, die auf ihm gehen. Matthäus 7,13 Und schmal ist der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Matthäus 7,14
Lieber Leser, wenn Du auf dem Weg des Verderbens unterwegs bist, hast Du bis zu Deinem Lebensende die Möglichkeit, zu dem guten Hirten zurückzukehren. Gott will Dich auch heute segnen.

Lothar Gies

Freitag, 29. April 2016

Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zu Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat. 1. Petrus 2,9

Diese Zusage, die an die Kinder Gottes gerichtet ist, wurde einst den Kindern Israel in Aussicht gestellt. Wir lesen in 2. Mose 19,5.6: Und nun, wenn ihr willig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet, dann sollt ihr aus allen Völkern mein Eigentum sein; denn mir gehört die ganze Erde. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation sein.
Wir wissen, dass das Volk Israel nicht auf die Stimme Gottes gehört und den Bund mit Gott nicht gehalten hat. So hat Gott seine Zusage auf die Nationen ausgedehnt. Nun sind alle Kinder Gottes angesprochen. Wir sind in Jesus Christus auserwählt vor Grundlegung der Welt, Epheser 1,4
Durch den Glauben befinden wir uns schon hier auf der Erde versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. Kolosser 1,13
Gott hat uns zu Königen und Priestern gemacht, und als solche bringen wir IHM geistliche Opfer. Israel sollte die Nation Gottes sein, aber sie gerieten immer wieder in die Sünde des Götzendienstes. So hat Gott seine Kinder auf ganzen Erde dazu bestimmt, seine heilige Nation zu sein. Wir gehören IHM und sind die kostbare Perle, die Jesus so teuer erkauft hat.
Als Kinder Gottes sollen wir den Herrn Jesus und sein Erlösungswerk auf Golgatha den Menschen verkünden. Wir sind durch den Glauben an IHN Lichter in der Welt geworden. So können die Kinder der Finsternis Jesus in uns sehen und selbst Kinder Gottes werden.


Lieber Leser, gehörst auch Du zu der heiligen Nation Gottes? Gott segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 28. April 2016

Denn es ist in der Schrift enthalten: „Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“ 1. Petrus 2,6

Um das geistliche Haus des HERRN auf dieser Erde errichten zu können, musste zuerst eine Grundlage geschaffen werden. In 1. Korinther 3,11 lesen wir: Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Jesus Christus also ist dieser auserwählte und kostbare Eckstein, auf dem der Glaube der Kinder Gottes gegründet ist.
Das Wort, auf das sich der Petrusbrief bezieht, ist eine prophetische Offenbarung des Propheten Jesaja. Wir lesen in Jesaja 28,16: Darum, so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten, einen kostbaren Eckstein, felsenfest gegründet. Wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen.
In noch vielen anderen Worten der Propheten wird Jesus Christus angekündigt. Ohne Jesus wäre die Welt heute menschenleer. Jesus ist das Leben und das Leben ist das Licht der Menschen. Johannes 1,4
Jesaja spricht von ihm, als dem Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten. Jesaja 53,2
Jesus, der Sohn des lebendigen Gottes, kam auf diese verlorene und gottlose Erde. Wie eine Pflanze aus verdorbenem Boden erschien Jesus, die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes. Titus 3,4
Er kam, um uns zu retten aus der Gefangenschaft der Sünde und des Todes. Jetzt sind wir als Kinder Gottes fest gegründet auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Hebräer 12,2


Lieber Leser, Jesus Christus ist das Fundament des Lebens im Glauben. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 27. April 2016

Lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott hochwillkommen durch Jesus Christus. 1. Petrus 2,5

Kinder Gottes sind keine Mitglieder in irgendeinem Verein, sondern sie sind lebendige Steine im Haus Gottes auf dieser Erde. Das Haus Gottes ist die Gemeinschaft aller Kinder Gottes auf der Welt. Kinder Gottes - das wissen wir – sind Menschen, die an Jesus Christus glauben. Sie alle bilden gemeinsam ein geistliches Haus.
Dieses geistliche Haus ist der Zufluchtsort für jedes Kind Gottes. In der Gemeinschaft der Kinder Gottes, dem Haus des Herrn also, gilt die Verheißung Gottes: Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte. Matthäus 18,20
David, der Psalmist, hat den Wert der Gemeinschaft mit seinem Gott  offenbar erkannt. Wir lesen in Psalm 27,4: Eins habe ich vom HERRN erbeten, danach trachte ich: zu wohnen im Haus des HERRN alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Freundlichkeit des HERRN und nachzudenken in seinem Tempel.
Als Gottes Kinder sind wir von Gott geliebt. Wir lesen in Offenbarung 1,5.6: Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater, ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Kinder Gottes sind zu Königen und Priestern erhoben, durch die Hinwendung zu dem Herrn und Heiland ihrer Seelen. Jesus Christus wohnt in der himmlischen Herrlichkeit und zugleich auch im Herzen eines jeden Gotteskindes. Unser Leben in Christus und unser Zeugnis in einer, dem Evangelium feindlich gegenüberstehenden Menschheit, ist unser geistliches Schlachtopfer. So ist jeder Mensch, der Jesus Christus angehört ein Werkzeug Gottes auf der Erde. Durch das Zeugnis der Kinder Gottes haben alle Menschen die Möglichkeit, aus der Finsternis der Sünde in das strahlende Licht der Liebe Gottes zu kommen.

Lieber Leser,  Gott segne Dich mit jeder geistlichen Segnung!

Lothar Gies

Dienstag, 26. April 2016

Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem, durch das lebendige und bleibende Wort Gottes. 1. Petrus 1,23

Wie wurden wir Kinder Gottes? Unser heutiges Bibelwort sagt: durch das lebendige und bleibende Wort Gottes. In Johannes 1,14 lesen wir: Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Jesus Christus ist das fleischgewordene Wort Gottes. ER kam auf die Erde zu uns Menschen, und die Menschen nahmen ihn nicht als den Sohn des lebendigen Gottes an. So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, also den Menschen, die an seinen Namen glauben. Johannes 1,12
Durch den Glauben an die Gottessohnschaft des Herrn Jesus werden Menschen zu Kindern Gottes. Nicht durch die menschliche Geburt, sondern durch die Entscheidung, an Christus glauben zu wollen.
Wie wird der Glaube in der Bibel definiert? Wir lesen in Hebräer 11,1: Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft und ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.
Der Glaube an Jesus Christus ist ein Glaube, der durch den Geist Gottes bewirkt wird. Wäre es ein menschlicher Glaube, dann würde er keinen Tag überstehen. In der Welt bedeutet Glaube: „Nicht wissen.“ Der Glaube an Jesus Christus dagegen bedeutet feste Überzeugung. Ein Kind Gottes weiß, dass Jesus lebt.  Diese Gewissheit hat der gläubige Mensch sein ganzes Leben lang.
Jesus sagte zu seinen Jüngern, kurz, bevor er in den Himmel hinauf fuhr: Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr, ihr aber seht mich. Weil ich lebe, werdet auch ihr leben. Johannes 14,19


Lieber Leser, neu geboren und fortan leben in Christus: das ist der Sinn des Lebens. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 25. April 2016

Denn alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt, und die Blume ist abgefallen; aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. 1. Petrus 1,24.25

Alles Lebendige auf der Erde befindet sich unter dem Fluch, am Ende sterben zu müssen. Der Tod ist fester Bestandteil unseres Lebens. Das Leben ist ein einziger Sterbeprozess, der vom ersten Atemzug an beginnt und sich durch das ganze Erdenleben fortsetzt. Das Wort Gottes sagt über das Erdenleben des Menschen: Der Mensch gleicht dem Hauch. Seine Tage sind wie ein vorübergehender Schatten. Psalm 144,4
Der ungläubige Mensch verdrängt den Gedanken an den Tod. Ich kenne Menschen, die jeden Friedhofsbesuchvermeiden, weil er nicht an den Tod erinnert werden möchten. Die Menschen klammern sich an dieses Leben und wollen es ewig festhalten, aber schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin. Psalm 90,10
In unserem heutigen Bibelwort wird unser Leben mit dem Leben der Wiesenblume verglichen. Eine solche Wiesenblume ist sehr kurzlebig. Ihr kurzes Leben geschieht unbemerkt und spurlos. So ist das Leben des Menschen auf der Erde. Wenn er sein Leben auch noch so sehr ausfüllt mit Aktivitäten und Lebenslust, so wird seine Dynamik doch immer mehr an Schwung verlieren und er wird schließlich wie eine Kerze verlöschen.
Unser Bibelwort nennt aber nicht nur das Lebendige, sondern auch all das, was die Menschen an Errungenschaften hervorbringen. Tatsächlich ist der Mensch zu großen Leistungen in der Lage. Gott hat ihm den Verstand gegeben, seine Welt zu erforschen und Probleme zu erkennen und Lösungen zu schaffen. In den vergangenen hundert Jahren sind mehr Erfindungen gemacht worden, als in allen Jahrhunderten zuvor. Dennoch ist alles, was der Mensch schafft, der Vergänglichkeit unterworfen. Jesus sagt: Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. Matthäus 24,35
Und so ist es auch: Am Ende bleibt Jesus, von dem die Bibel sagt: als der Letzte wird er über dem Staub stehen. Hiob 19,25


Lieber Leser, nichts auf dieser Erde hat Bestand. Am Ende stirbst auch Du. Nutze die Zeit, die Gott Dir in Gnaden zur Verfügung stellt, und nimm Jesus Christus als Deinen Herrn und Heiland an. Mit IHM hast Du ewiges Leben.  Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 24. April 2016

Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. 1. Johannes 4,9

Wenn ich dieses Gotteswort lese, erinnere ich mich an ein Lied, dass ich in meiner Jugend gerne gesungen habe. Es ist ein Lied von der Liebe Gottes.

Die Liebe Gottes ist viel mehr
als eine Zunge sagen kann.
Sie reicht hinauf zum höchsten Stern
und reicht zur tiefsten Sünderbahn.
Für schuldbelad´ne Sünderherzen
gab Gott den Sohn dahin.
Sein irrend Kind versöhnte er,
vergab die Sünden ihm.

Wenn wir das Meer mit Tinte füllten
und wär der Himmel Pergament.
Wär jeder Halm hier eine Feder
und jeder damit schreiben könnt.
Die Liebe Gottes aufzuschreiben
das weite Meer verzehrt.
Nie könnten Bücher alles fassen,
wär noch so groß ihr Wert.

Wenn einst entschwindet diese Zeit
und irdsche Reiche hier vergehn,
wenn Menschen, die nie beten wollten
zu Berg und Fels um Hilfe flehn,
dann bleibt die Liebe Gottes stehen
so grenzenlos und rein.
In Ewigkeit wird diese Liebe
das Lied der Heiligen sein.

Den Liederdichter kenne ich nicht, aber ich weiß, dass er die unaussprechliche Größe der Liebe Gottes erkannt hat.
Damit wir leben können, hat Jesus Christus sich geopfert und nahm  unsere Sünden auf sich. Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16

Lieber Leser, Gott, der die Liebe ist, segne Dich auch heute!

Lothar Gies

Samstag, 23. April 2016

Wir sind aus Gott; wer Gott erkennt, hört uns; wer nicht aus Gott ist, hört uns nicht. Hieraus erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums. 1. Johannes 4,6

Wenn wir versuchen, einem von Geburt an blinden Menschen die Farbe Rot zu beschreiben, stehen wir von einer unlösbaren Aufgabe.
Genauso unmöglich ist es, einem ungläubigen Menschen zu erklären, was Jesus für einen Gläubigen bedeutet. Der Mensch, der ohne Jesus durchs Leben irrt, ist in seinen Sünden geistlich tot. Wir lesen in Epheser 2,5, dass Gott uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht hat.
Der gläubige Mensch ist also geistlich lebendig und der Ungläubige geistlich tot. Während nun der geistlich lebendige Mensch das Reden des Heiligen Geistes hören und verstehen kann, gleicht der ungläubige Mensch einem Computer ohne Betriebssystem. Er ist nur ein totes Gehäuse. Der Gläubige und der Ungläubige haben keine gemeinsame Kommunikationsebene. Aber das Wort Gottes hat eine Lösung. Jesus Christus sagt: Sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir. Jeremia 29,13
Ja, wenn der Mensch aufrichtig nach Jesus sucht, wird er ihn finden.
Unser heutiges Bibelwort sagt, dass es der Geist Gottes ist, der es dem Menschen ermöglicht, das Zeugnis Jesu zu verstehen. Der Geist Gottes wohnt in den Gotteskindern und sie reden die Worte Gottes durch den Geist. Wenn der ungläubige Mensch das Wort von Jesus verstehen will, wird das Wort sein Herz erreichen. In der Apostelgeschichte finden wir eine Frau, die Christus noch nicht kannte und der Predigt des Apostels zuhörte. Wir lesen: Und eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurkrämerin aus der Stadt Thyatira, die Gott anbetete, hörte zu; deren Herz öffnete der Herr, dass sie acht gab auf das, was von Paulus geredet wurde. Apostelgeschichte 16,14
Jeder Mensch, der Christus aufrichtig sucht, wird ihn finden. Das bewirkt der Heilige Geist, der Geist der Wahrheit.


Lieber Leser, nach Jesus Christus sucht man nie vergeblich. Er segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 21. April 2016

Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit. 1. Johannes 3,18

Lag die Scheidungsrate in Deutschland im Jahre 1900 noch bei 1,9 %, erreichte sie im Jahre 2003 die Rekordmarke von 55,9 %. Das ist mehr als jede zweite Ehe, die geschieden wurde. Seit dem Jahr 2000 ist die Scheidungsrate nie mehr unter die 50 %-Marke gesunken. Allen diesen Ehen gingen Schwüre der ewigen Liebe voraus. Der Segensspruch „bis der Tod euch scheidet“ ist längst zu einer leeren Floskel geworden.
Die Menschen können viel versprechen. Dabei ist die Lüge immer gegenwärtig. Sie gehört zum Wesen des Menschen. So sagt die Bibel: Abgewichen sind die Gottlosen von Mutterschoße an, es irren von Mutterleibe an die Lügenredner. Psalm 58,4
So sollen wir als Kinder Gottes unsere Reden unter die Leitung des Heiligen Geistes stellen. Der Psalmist David bittet den HERRN: Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser! Psalm 19,15
Kinder Gottes leben in der Wahrheit, denn Jesus Christus ist die Wahrheit. Wir gehören nicht mehr dem Teufel, der ein Lügner und der Vater der Lüge ist. Johannes 8,44
Wir wollen uns nicht mehr verwirren und ängstigen lassen durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind, 1. Timotheus 4,2
Unser geistliches Leben ist nicht mehr allein auf Worten gegründet, sondern wir leben in Christus und bezeugen unseren Glauben durch Wort und Tat. Alles dies leben wir im Geist der Wahrheit.

Lieber Leser, allein Gottes Worte sind Geist und Leben. Sie sind lebendig und wirksam. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 20. April 2016

Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 1. Johannes 4,19

Jesus Christus ist der Sohn des lebendigen Gottes. ER kam zu uns auf die Erde, weil wir Menschen durch die Sünde keine Verbindung mehr zu Gott hatten. Wir waren ganz verloren in der Macht der Sünde und des Todes. Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5,8
Gott hat dem Menschen einen freien Willen gegeben. Jeder Mensch entscheidet selbst, welchen Weg er gehen will. So lesen wir in Matthäus 7,13.14: Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm gehen. Eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.
Darum hat sich unser Herr Jesus für uns geopfert und ans Kreuz nageln lassen, obwohl wir noch seine Feinde waren. Es machte keinen Sinn, darauf zu warten, dass der Mensch sich aus eigener Kraft aus den Fesseln der Sünde befreit. Nein, es bedurfte der Liebe Gottes im Voraus. Es ist ein großer Liebesbeweis, wenn man sein Leben für einen anderen Menschen gibt. Jesus aber hat sein Leben für seine Feinde gegeben. Er liebt den Menschen. Wir lesen: Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns. Titus 3,4
Ja, Jesus Christus ist die personifizierte Menschenliebe.
Vor dem Passahfest aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zu dem Vater hinzugehen – da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende. Johannes 13,1
Auch, als Jesus wusste, dass die Stunde seines Todes nahe war, hörte er nicht auf, die Menschen zu lieben. Er war gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Philipper 2,8
Wir lieben IHN, weil ER uns zuerst geliebt hat.

Lieber Leser, die Liebe Gottes gehört auch Dir. ER segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 19. April 2016

Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Hierzu ist der Sohn Gottes offenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichte. 1. Johannes 3,8

Jeder Mensch, der ohne Jesus durch das Leben irrt, ist gefangen in der Sünde, ja, er ist tot in seinen Vergehungen und Sünden. Epheser 2,5
Wenn der Mensch ungläubig ist, wohnt der Geist des Satans selbst in ihm. Der Feind der Menschen bemüht sich, die Menschen im Unglauben zu halten. So ist der Mensch ohne Jesus niemals frei, sondern ein Gefangener des Teufels. Wir lesen schon im 1. Buch Mose: Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. 1. Mose 6,5
Damit ist auch völlig klar, dass das Gute im Menschen vergeblich zu suchen ist, solange er nicht an Jesus Christus glaubt und weiter in der Gottlosigkeit lebt.
In Prediger 9,3 lesen wir: Das ist ein Übel in allem, was unter der Sonne geschieht, dass einerlei Geschick allen zuteil wird. Auch ist das Herz der Menschen voll Bosheit, und Irrsinn ist in ihrem Herzen während ihres Lebens; und danach geht es zur den Toten.
Das ist das Werk des Teufels, der die Menschen mit sich  in die Verdammnis reißen will.
Jesus Christus aber kam auf die Erde, und vernichtete die Macht der Sünde, indem ER für die Sünden aller Menschen den Tod am Kreuz erlitt. ER ist der Erlöser der Menschen, denn er starb für unsere Sünden und stand zu unserer Rechtfertigung auch wieder auf. ER hat die Werke des Teufels zerstört, denn nun kann jeder Mensch die Fesseln der Sünde abschütteln, wenn er Jesus Christus als Herrn und Heiland in sein Leben aufnimmt. Dann ist der Mensch frei von der Macht des Bösen und fortan ein Licht für den HERRN.

Lieber Leser, bist Du noch tot in deinen Sünden, dann nimm Jesus Christus als Deinen Herrn an. ER will Dich reichlich segnen.

Lothar Gies

Montag, 18. April 2016

Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie auch jener rein ist. 1. Johannes 3,3

Kinder Gottes leben in einer glückseligen Hoffnung, indem sie die Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus erwarten. Titus 2,13
Unser Gotteswort sagt uns heute, dass alle, die diese glückselige Hoffnung haben, sich selbst reinigen. Die Reinigung des Inneren Menschen ist vollzogen worden, als wir uns zu Jesus Christus bekehrten und Kinder Gottes wurden. Jesus sagt: Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Johannes 15,3
Dieser gereinigte Zustand ist das Markenzeichen unserer Gotteskindschaft. In Daniel 12,10 lesen wir: Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen werden weiter gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen.
Was verstehen die Verständigen? Es sind die Worte Gottes, die sich nur dem an Christus gläubigen Menschen öffnen. Diese Worte haben eine reinigende Kraft. Wir lesen in Epheser 5,26 von dem Herrn Jesus, der die Kinder Gottes heiligt, sie reinigend im Wasserbad im Wort.
Das Wort Gottes soll reichlich in uns wohnen (Kolosser 3,16) und so unsere Gedanken reinigen. Die Gedanken sind es, die einer täglichen Reinigung bedürfen. Sie sind die Schwachstelle jedes Menschen, und auch der Kinder Gottes. Es sind oft Gedanken der Angst, der Sorge und der tiefen Traurigkeit. Sie sind geeignet, den Menschen in die Verzweiflung zu treiben. Daher ist es notwendig, dass wir Gottes Wort reichlich in uns aufnehmen und die Gedanken reinigen.
Nur derjenige, der Jesus Christus als Herrn und Erlöser angenommen hat, kann sich auf diese Weise reinigen und damit verändern.

Lieber Leser, wir benötigen diese Reinigung der Gedanken jeden Tag. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 17. April 2016

Und dies ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben. 1. Johannes 2,25

Menschen können viel versprechen. Unzählbar sind die vergoldeten Vorhersagen der Politiker, wenn sie im Wahlkampf stehen. Ewige Liebe schwören sich die Menschen, bevor sie sich näher kennen lernen. „Friede für unsere Zeit“, schwor der englische Premierminister Arthur Neville Chamberlain, unmittelbar vor Beginn des zweiten Weltkriegs.
Die Versprechungen der Menschen sind wenig wert. Nur die Verheißungen Gottes sind „Ja“ und „Amen“.
Jesus selbst spricht im Hohepriesterlichen Gebet in Johannes 17,17 die Worte: Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist die Wahrheit.
 Nur die Menschen, die Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland angenommen haben, können die Bibel lesen und durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes, der in ihnen wohnt, auch verstehen. Jedes Wort der Bibel ist von Gott gegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung in der Gerechtigkeit. 2. Timotheus 3,16
Durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes können Kinder Gottes die Verheißungen Gottes nicht nur lesen und verstehen, sondern auch von Herzen glauben. Kinder Gottes wissen, dass das Wort Gottes die Wahrheit ist. Jesus selbst ist das fleischgewordene Wort Gottes. Wir lesen in Johannes 1,14: Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Jesus sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Johannes 14,6
Er lebt in den Kindern Gottes und er verspricht: Wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Johannes 14,3
Menschenwort ist wetterwendisch und flüchtig. Wer sich auf Menschenworte verlässt, gleicht einem kahlen Strauch in der Steppe -- in einem salzigen Land, wo sonst niemand wohnt. Jeremia 17,6
Wer sich aber auf das Wort Gottes verlässt, der ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist. Jeremia 17,8
Darum glauben Kinder Gottes der Verheißung des ewigen Lebens bei Gott.

Lieber Leser, verlasse Dich auf den HERRN von ganzem Herzen. Seine Verheißungen sind die Wahrheit. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 16. April 2016

Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht, wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. 1. Johannes 2,23

Jeder Mensch, der Jesus Christus nicht als Sohn Gottes anerkennt und nicht an IHN und sein Erlösungswerk auf Golgatha glaubt, wird Gott niemals finden.
Wir lesen in Johannes 3,36: Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
In diesem Wort wird uns deutlich gemacht, dass der Glaube an den Herrn Jesus ein Akt des Gehorsams ist. Jesus sagte den Menschen damals in Israel: Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich! Johannes 14,1
An ihn zu glauben, macht den Menschen zu einem Gerechten Gottes, denn es steht geschrieben: Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1
Es gibt nur einen einzigen Weg zu Gott: Jesus Christus. Er sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6
Alle Versuche, Gott auf irgendeinem anderen Weg zu finden, sind aussichtslos. Die Menschen des Unglaubens wanken von einer Sackgasse in die andere. Ohne Jesus endet jeder Lebensweg in der ewigen Finsternis. Jesus hat die Finsternis in uns vertrieben, denn er ist das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. Johannes 1,9
Ihm zu folgen bedeutet ewiges Leben. Jesus ist das Leben und ohne ihn kann nichts auf der Erde existieren. Auch die ungläubigen Menschen atmen nur deshalb, weil Jesus sie aus Gnade leben lässt. So haben die Menschen jeden Tag die Möglichkeit, Jesus Christus als Herrn und Heiland in ihr Leben aufzunehmen und Kinder Gottes zu werden. Jesus sagt uns: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. Johannes 11,25

Lieber Leser, Jesus ist der einzige Weg zum Vater im Himmel. ER segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 15. April 2016

Und Abram war 99 Jahre alt, da erschien der HERR dem Abram und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige. Lebe vor meinem Angesicht, und sei untadelig! 1. Mose 17,1

Abram war ein alter Mann geworden, als Gott so zu ihm sprach. Er lebte als Nomade in einem fremden Land. Dieses Land war fruchtbar und für seine Herden ideal. Gott war mit ihm an jedem Tag. Gott versprach Abram, dass er viele Nachkommen haben wird und diese das Land besitzen werden. Aber Abram wurde immer älter und seine Frau Sarai war unfruchtbar und konnte darum keine Kinder bekommen. Vierundzwanzig Jahre wanderte Abram in dem Land Kanaan umher, versehen mit der Verheißung seines Gottes, dass er einen Sohn und durch diesen viele Nachkommen haben wird. 
Abram glaubte dem HERRN, aber manchmal kamen ihm auch Zweifel. So nahm er eines Tages die Sache in die eigene Hand und verschaffte sich mit der Magd Hagar einen Sohn, den Ismael. Das war nicht der Sohn, den Gott dem Abram verheißen hatte. Es war vielmehr der Sohn des Unglaubens und Ungehorsams.
Die Folge davon war, dass Gott dreizehn Jahre nicht mehr zu Abram sprach. Dann, als er inzwischen 99 Jahre alt war, erschien ihm der HERR wieder und gibt sich ihm zu erkennen: Ich bin Gott, der Allmächtige.
Es ist derselbe Gott, von dem der Psalmist sagt: Meine Hilfe kommt von dem HERRN; der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121,2
Es ist der Gott, dem kein Ding unmöglich ist. ER ist es, der sich uns in Jesus Christus offenbart. Es ist der Gott, dem wir von Herzen vertrauen sollen. IHM sollen wir unser ganzes Leben anvertrauen. Wir lesen in Sprüche 3,5: Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand,
Wie oft sind wir als Kinder Gottes schon auf Wegen des Zweifels und Unglaubens unterwegs gewesen. Wir haben wie Abram unsere Anliegen selbst in die Hand genommen. Wir haben Tatsachen geschaffen, wie Abram seinerzeit. Wir saßen dann vor dem traurigen Ergebnis unserer Bemühungen, wie Abram damals vor Ismael, dem Sohn, der nicht der Richtige war.
Dann fühlten wir die innere Leere, die dem Ungehorsam unweigerlich folgt. Wie gnädig und geduldig ist Gott doch mit uns. Wie dem Abram wendet ER sich auch uns heute immer wieder in großer Liebe zu und sagt: Ich bin Gott der Allmächtige. Lebe vor meinem Angesicht und sei untadelig.

Lieber Leser, dass der heilige Gott so liebevoll und voller Geduld mit uns verfährt. Auch Dein Leben liegt offen vor IHM. ER hat sich uns in Christus offenbart und will Dich so gerne segnen.

Lothar Gies

Donnerstag, 14. April 2016

Und die Welt vergeht und ihre Begierde; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. 1. Johannes 2,17

Jesus Christus sagt: Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente aber werden im Brand aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr im Gericht erfunden werden. 2. Petrus 3,10
Jesus spricht hier von dem Tag des Gerichtes, wenn er die Welt von der auf ihr grassierenden Sünde mitsamt allen Mächten des Bösen und dem Satan selbst, reinigen wird.
Im Buch der Offenbarung wird uns beschrieben, wie der Zorn des gerechten Gottes die Erde und die gottlosen Menschen ungefiltert trifft.
Der natürliche Mensch aber glaubt nicht an die Worte Gottes, und ist sicher, dass alles endlos weitergeht. Mit dem Namen Matthäus Daniel Pöppelmann, der vor 350 Jahren lebte, werden Gebäude wie der Dresdner Zwinger oder das Japanische Palais in Verbindung gebracht. Sie gelten als „Bauwerke für die Ewigkeit“. Dieses Prädikat haben übrigens auch die Pyramiden von Gizeh.
Die Philosophia perennis (immerwährende Philosophie) beschreibt die These, dass sich bestimmte philosophische Einsichten über Zeiten und Kulturen hinweg erhalten. Dazu zählen auch die ewigen unveränderlichen und universal gültigen Wahrheiten über die Wirklichkeit des Menschen, der Natur und des Geistes.
All dies wird schließlich keinen Bestand haben und restlos verschwinden, weil es auf menschlichen Gedanken ohne Verbindung zu Gott beruht.
Mit den menschlichen Errungenschaften und Gedanken wird auch der Mensch vergehen.
Nur die Kinder Gottes, die Jesus Christus gehören und an IHN glauben, werden im Willen Gottes leben und daher auch in Ewigkeit  bleibendes Leben haben. Jesus Christus hat den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht durch das Evangelium.  2. Timotheus 1,10


Lieber Leser, ewigen Bestand hat nur das Leben in Jesus Christus. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 13. April 2016

Blicke vom Himmel herab und sieh von der Wohnstätte deiner Heiligkeit und deiner Majestät! Jesaja 63,15

Die Menschheit ist heute mehr denn je bemüht, Gott zu verleugnen und seinen Namen zu verlästern. Die Botschaft vom Kreuz ist für sie eine Torheit und der Glaube daran, Naivität. 

Der biblische Schöpfungsbericht ist aus den Schulbüchern schon lange verbannt. Längst ist die Theorie der Evolution feste Überzeugung und unwidersprochener Lerninhalt. Viele Menschen bezeichnen sich als „Atheisten“ und betonen diese Tatsache entschieden.

In Römer 1 werden wir darüber informiert, wie Gott das Treiben der Menschen beurteilt: Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden. V.22-24

Das ist eine traurige Tatsache: Gott hat die ungläubigen Menschen „dahingegeben“, das heißt: Gott hat ihnen freie Bahn gelassen, zu tun, was immer sie wollen. Kein Mensch wird dazu gezwungen, an Gott zu glauben und keiner muss Kind Gottes werden. Wie unbeschreiblich töricht aber ist der Mensch, der sein Leben im Unglauben verbringt. Er gleicht einem Tier auf dem Weg ins Schlachthaus, oder einem Todeskandidaten auf seinem letzten Gang. Wir lesen in Sprüche 24,11: Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hin wanken, halte sie doch zurück!

Auf diese Art und Weise bewegen sich die Verlorenen Menschen durchs Leben, gleichgültig, wie sie sich selbst dabei fühlen. Jeder Mensch, der das Gnadenangebot Gottes, dass sich in Jesus Christus den Menschen darbietet, verachtet, befindet sich auf dem Weg zum Tode. Es ist so furchtbar, ohne Gott zu leben, aber ungleich schrecklicher ist es, ohne Gott zu sterben.

Gott, der Heilige und Allmächtige, schaut vom Himmel herab auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht. Psalm 53,3



Lieber Leser, Gott sieht und kennt jeden Menschen und seine liebende Einladung gilt dem Menschen, solange er lebt. Gott segne Dich!


Lothar Gies

Dienstag, 12. April 2016

Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt. Johannes 4,14

Jeder Mensch, der aus Gott geboren ist, ist eine Quelle des lebendigen Wassers.
Ich erinnere mich an einen alten Bruder in Christus. Er war körperlich so geschwächt, dass er seine Wohnung nicht mehr verlassen konnte. Er konnte auch nichts mehr lesen, denn die Schrift verschwamm alsbald vor seinen Augen. So war er auch nicht mehr in der Lage, das Wort Gottes zu lesen. Als ich ihn besuchte, schilderte er mir diese Situation und schloss mit dem Ausspruch: „Ich zehre jetzt von dem, was ich in meinem Leben gesammelt habe.“
Er hatte von Jugend an das Wort Gottes studiert und es lebte in ihm. Nichts wird vergessen, wenn wir im Wort Gottes leben. Alle Worte Gottes sind in uns lebendig, denn Jesus sagt: Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben.
Johannes 6,63
Wenn wir im Wort Gottes lesen und es uns anspricht und erbaut, dann hat Jesus selbst zu uns gesprochen. Wir lesen im Hebräerbrief: Das Wort ist lebendig und wirksam. Hebräer 4,12
Es wird in uns eine nie versiegende Quelle der Freude. Jesus in uns bewirkt diese Freude, denn ER ist das fleischgewordene Wort Gottes. Das kann nur derjenige verstehen, der Jesus kennt und an ihn glaubt. Der Psalmist  weiß um die Auswirkungen eines Glaubenslebens. Alle meine Quellen sind in dir! Psalm 87,7
Wer an Jesus Christus glaubt, der kann erleben, wie der Segen Gottes, den man selbst empfängt, sich auch anderen Menschen mitteilt. So sagt der Herr Jesus: Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Johannes 7,38
Ich denke an ein altes Lied.

            Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden.
            Komme, wen dürstet, und trinke, wer will.
            Holet für euren verderblichen Schaden
            Gnade aus dieser unendlichen Füll`,
            Hier kann da Herze sich laben und baden.
            Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden!

Lieber Leser, Jesus will auch Dich reichlich segnen!

Lothar Gies

Montag, 11. April 2016

Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist. 1. Johannes 2,6

Jesus fordert uns auf, in ihm zu bleiben. Er bedient sich in diesem Zusammenhang eines Bildes, das wir alle leicht verstehen können. In Johannes 15 lesen wir von dem Weinstock Jesus Christus, der uns als seine Reben anspricht. Wir lesen: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Johannes 15,5
Das Bild des Weinstocks verdeutlicht die Nähe, die Jesus und uns verbindet. Wir sind Reben, also Teil, des Weinstocks. Weinstock und Rebe sind eine einzige Pflanze aus einer gemeinsamen Wurzel. So nah möchte Jesus mit uns verbunden sein.
Der Apostel Paulus hat nach seiner Bekehrung diese Nähe gespürt und sagt:  ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,20
Diesen Zustand sollen wir aufrechterhalten. Wir sollen in dem Herrn Jesus bleiben. Das geschieht automatisch, wenn wir so durch das Leben gehen, wie der Herr Jesus es uns vorgelebt hat.
Von ihm spricht das Wort Gottes: der geschmäht, nicht wieder schmähte, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet. 1. Petrus 2,23
Wir sollen Jesus nacheifern und so leben, wie er gelebt hat. Können wir aber so wie Er den ungerechten Angriff dulden? Können wir wie Er unsere Feinde lieben?
Wie oft versagen wir gerade in diesen Fragen.
Das Wort Gottes mahnt uns: Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, Philipper 2,5
Unser heutiger Bibelvers betont, dass wir es Gott schulden, unseren Lebenswandel dem anzugleichen, den der Herr Jesus hatte, als er auf dieser Erde war. Wenn wir ganz nah bei ihm bleiben, werden wir diesem Wort folgen können.

Lieber Leser, auch heute möchte Gott Dich segnen.

Lothar Gies

Sonntag, 10. April 2016

Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist. Offenbarung 3,17

Der Mann sitzt erstarrt vor dem Fernseher. Seine Augen werden groß und immer größer. Sein Mund ist sperrangelweit offen. Er kann nicht glauben, was er da sieht. Die Lottozahlen auf dem Bildschirm sind die Zahlen, die er seit Jahren spielt und die Zusatzzahl stimmt auch.
Jetzt ist er reich, reicher als reich. Er geht auf den Balkon und schreit es in die Nacht. „Ich bin reich, ihr Versager, ihr erbärmlichen Looser!“
Dann trinkt  er eine Flasche Sekt auf Ex und wirft sie runter auf den Parkplatz. Sie zerschellt auf dem Dach eines Autos. Egal! Ich bin reich! Alle sollen es wissen. Auch und gerade sein Chef. Er ruft ihn an und erzählt dem Verschlafenen wortreich, was er ihm immer schon mal sagen wollte. Er mahlt ihm aus, was er mit seinen Arbeitsstellen in Zukunft machen kann. Dann verwüstet er seine Wohnung und wirft einen Blumentopf durch das Fenster. Klirrend zerspringt die Scheibe und mit lautem Scheppern fallen die Scherben in den Hof.
Endlich sinkt er erschöpft in den Sessel. Auf dem Tisch liegt seine Brieftasche, darin die Durchschrift des Lottoscheins. Er kennt die Zahlen auswendig, aber er muss sie noch mal lesen. Da ist der Schein, sorgfältig gefaltet in der Brieftasche. Er zieht ihn hervor. Dann sieht er es. Es trifft ihn, wie ein gewaltiger Faustschlag zwischen die Augen. Es wirft ihn um. Er hält in der Hand nicht nur die Durchschrift. Er hält den ganzen Lottoschein in der Hand. Er vergaß, ihn abzugeben.
Lieber Leser, kannst Du Dir vorstellen, wie entsetzt und maßlos enttäuscht der arme Mann sein muss, nachdem er seinen Irrtum erkannt hat?
So wird es allen Menschen gehen, die ohne Jesus ihr Leben gestalten wollen. Sie irren sich über ihre Lebenssituation. Gott hat ihnen zu Lebzeiten gesagt: Gib mir, mein Sohn, dein Herz. Sprüche 23,26.  Am Ende werden sie vor dem Richter stehen und es wird über sie geurteilt. Sie haben versäumt, „den Schein abzugeben.“ Sie haben ihr Herz und ihr Leben von Gott ferngehalten. Sie haben ihr Leben lang in dem Irrtum gelebt, ohne die Vergebung ihrer Sünden klarzukommen. Ohne diese Vergebung aber kommt unweigerlich das Gericht. Wir lesen in der Offenbarung, 20,12: Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken.
Dann wird der Mensch erkennen, dass er sein Leben vergeudet hat und alle seine Bemühungen und Lebensplanungen vergeblich waren. Am Ende kommt die Schlussbilanz. Wie aber will der Mensch die Sünden, die er in seinem Leben aufgehäuft hat, jemals bezahlen. Nur das Blut Jesu war geeignet, Sünden abzuwaschen, und es stand dem Menschen jeden Tag seines Lebens zur Verfügung.

Unsere Aufgabe, lieber Leser, ist es, ein Licht in dieser Welt zu sein und den Menschen den Weg zu Jesus zu zeigen. Dazu sind wir berufen worden. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 9. April 2016

Ihr seid aus Gott, Kinder, und habt sie überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist. 1. Johannes 4,4

Dieses Bibelwort ist eine ganz besondere Zuwendung an uns, die wir an Jesus Christus glauben und Kinder Gottes sind. Als solche leben wir in der Welt. Hier sind wir, wie alle Menschen den Wechselfällen des Lebens ausgesetzt. Kinder Gottes können wie jeder andere krank werden und an ihrer Krankheit sterben. Sie können ihre Arbeit verlieren und ihr Leben in Armut verbringen. Sie können auf der Autobahn tödlich verunglücken oder ihr Leben im Rollstuhl verbringen. Sie unterscheiden sich insofern in nichts von den ungläubigen Menschen. Der Unterschied besteht darin, dass der natürliche Mensch dieses Erdenleben als das einzige Leben betrachtet, dem nichts mehr folgt, und die Kinder Gottes wissen, dass die ewige Herrlichkeit bei Gott diesem Erdenleben folgt. So stellen sie sich auf das Wort aus 1. Korinther 2,9: Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
Mit dieser lebendigen Hoffnung gehen die Kinder Gottes durch das Leben und wissen um die Gegenwart der geistlichen Welt um sich her. So sind sie auch immer angefochten durch die Gewalten, die Mächte, die Weltbeherrscher dieser Finsternis, die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt.
Epheser 6,12
Diese Mächte nehmen Einfluss auf die Gedanken der Menschen und während der Ungläubige diese Einflussnahme gar nicht bemerkt, empfinden die Kinder Gottes diese Anfechtung und stützen sich dann auf dieses wunderbare Gotteswort, das klarstellt, dass der Geist Gottes, der in uns wohnt, viel größer und mächtiger ist, als die Mächte des Bösen.

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, brauchst Du Dich vor nichts zu fürchten. Auch heute segne Dich der HERR!

Lothar Gies

Freitag, 8. April 2016

Und hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben; wenn wir seine Gebote halten. 1. Johannes 2,3

Der Lebenskünstler verkündet seiner Umwelt: „immer, wenn ich durch den Wald gehe und die Blätter rauschen und die Vögel singen, dann ist mir Gott so nah.“ Der Musikfreund schwärmt: „Gott begegnet mir nur in der Musik.“ Der Humanist schließlich weiß: „Gott verkörpert das Gute, das in jedem Menschen wohnt.“
Gott, der allmächtige und ewige Schöpfer, wohnt droben in der Herrlichkeit des Himmels. Von IHM  lesen wir: der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen. 1. Timotheus 6,16
Das „unzugängliche“ Licht macht es dem Menschen der Finsternis unmöglich, Gott nahe zu kommen oder ihn auch nur zu sehen. Der heilige Gott und der sündige Mensch sind niemals miteinander zu vereinen. So versuchen die Menschen vergeblich, Gott zu erkennen.
Als Gott dann zu den Menschen kam und in Jesus Christus  als Mensch für die Sünden und Gottlosigkeiten der Menschen am Kreuz auf Golgatha starb, um nach drei Tagen wieder aufzuerstehen, da wurden alle, die an IHN glauben, Kinder Gottes.
Kinder Gottes sind versiegelt mit Geist Gottes und darum in der Lage, das Wort Gottes zu lesen und zu verstehen. Für Kinder Gottes ist die Bibel kein rätselhaftes Buch mehr, sondern das lebendige und ewig gültige Wort  Gottes. Nur wer das Wort Gottes versteht, kann es auch befolgen und so nach dem Willen Gottes leben.
Wenn wir nach Gottes Willen leben und seinem Wort gehorsam sind, wird sich uns der Herr Jesus als unser Herr und Heiland offenbaren. Jesus sagt: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt,
wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. Johannes 14,21
Wenn Kinder Gottes die Gebote Gottes halten, werden sie Gott erkennen, denn sie erleben ihn dann als den lebendigen und wahren Gott.

Lieber Leser, nur Kinder Gottes können Gott erkennen. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 7. April 2016

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt, und wenn jemand sündigt – wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten. 1. Johannes 2,1

Gott, der HERR, ließ den Apostel Johannes drei Briefe an die gläubigen Geschwister der Gemeinden schreiben. Inhalt der Johannesbriefe ist Ermunterung und Ermahnung zu Gott wohlgefälligem Leben.
Der Grund der Johannesbriefe ist, dass die Kinder Gottes sich von der Sünde fernhalten.
Was geschieht eigentlich, wenn Kinder Gottes sündigen? Können sie überhaupt noch sündigen?
Ja, wir wissen, dass wir in unserem Leib der Sünde leben, solange wir noch auf dieser Erde sind.
Wenn ein ungläubiger Mensch sündigt, hat das für ihn keine Bedeutung, denn er weiß gar nicht, dass das, was er tut, Sünde vor Gott ist. So sündigt der Ungläubige sein ganzes Leben lang, ohne sich darüber Gedanken zu machen. Schließlich ist er in einer Situation, die im Wort Gottes so beschrieben wird: Denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. Offenbarung 18,5
Dieses Wort sagt uns, dass nichts vor Gott verborgen bleibt. Auch wenn der ungläubige Mensch seine Taten vor anderen verbergen kann, sind sie doch vor Gott offenbar. Jede neue Sünde wird zu den anderen hinzugezählt und am Ende verfügt der Mensch über ein unübersehbares Sündenkonto.
Welch ein unbeschreibliches Glück ist es, dass Gott durch das Opfer des Herrn Jesus eine vollständige Erlösung von der Macht der  Sünde und eine völlige Vergebung geschaffen hat. Kinder Gottes sind Menschen, die an Jesus Christus und sein Erlösungswerk glauben und so die Vergebung ihrer Sünden haben. Sie sind Menschen, denen der Herr Sünde nicht zurechnet. Römer 4,8
Als Gotteskinder können wir immer noch sündigen, aber wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten. 1. Johannes 2,1

Lieber Leser, ist der Herr Jesus auch Dein Beistand? Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 6. April 2016

Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, 1. Johannes 1,7

Weil wir als Kinder Gottes das Licht Gottes in uns haben, sollen wir auch in ihm leben. Das Leben im Licht Gottes ist ein Leben in der Übereinstimmung mit seinem Willen. Wie erfahren wir, was Gott von uns erwartet? Es ist das Wort Gottes, das uns den Willen Gottes eröffnet. Darum werden wir aufgefordert, das Wort Gottes eifrig in uns aufzunehmen. Wir lesen in Kolosser 3,16: Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig!
So nehmen wir das Licht Gottes ständig neu in uns auf und teilen es uns auch gegenseitig mit.
Licht schließt Finsternis aus. Wenn in einem dunklen Raum eine Lampe aufleuchtet, wird die Finsternis völlig verschwinden. Licht und Finsternis können niemals gemeinsam in einem Raum sein.
Wenn aber mehrere Lichter zusammengefügt werden, wird das Licht heller. Kinder Gottes sind Kinder des Lichts. Wir lesen in Epheser 5,8: Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder Lichts.
Kinder Gottes suchen die Gemeinschaft mit ihresgleichen. Die Gemeinschaft der Kinder Gottes untereinander steht unter einem ganz besonderen Segen. Jesus selbst sagte zu seinen Jüngern und mit ihnen auch uns heute:
Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte. Matthäus 18,20
Wir wissen, dass Christus immer bei uns ist, aber der Segen des Herrn in der Gemeinschaft der Kinder Gottes hat eine besondere Qualität. Darum ermahnt uns das Wort Gottes, dass wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, Hebräer 10,25
Dieser Wunsch in uns, mit anderen Kindern Gottes Gemeinschaft zu haben, entspringt der Tatsache, dass wir als Kinder des Lichts im Licht Gottes wandeln.

Lieber Leser, Gott schenke Dir sein Licht jeden Tag. ER segne Dich!


Lothar Gies

Dienstag, 5. April 2016

Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen; dass Gott Licht ist, und gar keine Finsternis in ihm ist. 1. Johannes 1,5

Im 1. Buch Mose scheidet Gott als ersten Schritt der Schöpfung Licht und Finsternis. Wir lesen: Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah das Licht, dass es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis. 1. Mose 1,3.4
Bei Gott gibt es nur das Eine oder das Andere. Licht oder Finsternis, schwarz oder weiß, gut oder böse.
Der Heilsplan Gottes sieht vor, dass der Mensch aus der Macht der Sünde heraus erlöst wird durch das Opfer, das Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha für alle Menschen gebracht hat. Dem Menschen ist aber überlassen, sich für oder gegen Christus zu entscheiden.
Die meisten Menschen entscheiden sich gegen den Glauben an Jesus Christus. Wir lesen in Johannes 3,19:
Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
Der Mensch ist von Natur aus böse und aus eigener Kraft unfähig, ein Leben im Licht zu führen. Sein Herz ist erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Römer 1,29
Dieser Finsternis gegenüber steht das Licht Gottes, das sich in Jesus Christus der Menschheit offenbart hat. Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12
Jesus ist Gott und sein Licht ist unübertrefflich. Jesus ist das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. Johannes 1,9
Jeder Mensch hat die Möglichkeit, dieses Licht in sich aufzunehmen. Dazu bedarf es nur der Hinwendung zu dem Herrn Jesus. Durch den Glauben an IHN wird der Mensch zu einem Kind Gottes und das Licht Gottes wird ihn fortan erleuchten.

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, leuchtet das Licht Gottes auch in Dir! Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 4. April 2016

Darum bestehen Gottlose nicht im Gericht, noch Sünder in der Gemeinde der Gerechten. Psalm 1,5

Der Psalm 1 enthält einen Verhaltenskatalog für Kinder Gottes. Es geht darum, sich von der Welt und ihrem sündhaften Treiben zu distanzieren. Wir lesen in den ersten Versen: Glücklich ist der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!
Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt, alles was er tut, gelingt ihm.
Nicht so die Gottlosen; sondern sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. Psalm 1,1-4
In gottlosem Zustand ist der Mensch ohne jeden Halt. Hundert Jahre ohne Jesus sind hundert völlig sinnlos gelebte Jahre. Der Mensch lebt in seinen Sünden und wird von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt. Jakobus 1,14
Nur der gläubige Mensch, der aufgrund des Glaubens an Jesus Christus zu einem Kind Gottes geworden ist, ist in der Lage, ein Leben im Willen Gottes zu führen. So macht er sich auch nicht abhängig vom Rat gottloser Menschen. Vielmehr ist er konzentriert auf die Verheißungen des Wortes Gottes und so hält er sich auch von den Versammlungen der Gottlosen fern.
Die Gottlosen sind haltlos wie ein Blatt im Wind und werden daher auch in der Gemeinschaft der Gotteskinder keine Zugehörigkeit empfinden können. Erst die Bekehrung zu dem Herrn Jesus fügt den Menschen als Baustein in das Haus Gottes ein.
Als gottloser Mensch aber wird er schließlich vor dem Gericht Gottes stehen und auf tausend Fragen keine Antwort haben.

Lieber Leser,  glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 3. April 2016

Eine Quelle des Lebens ist der Mund des Gerechten, aber der Mund der Gottlosen birgt Gewalttat. Sprüche 10,11

David hat erkannt, dass die Worte, die aus seinen Gedanken entspringen, nie folgenlos sind. Wie schnell kann ein gesprochenes Wort verletzen, Vertrauen zerstören, den Tatbestand der Sünde erfüllen.
Im Psalm 19,15 bringt er seine Erkenntnis so zum Ausdruck: Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser!
Jeder Mensch, der in Christus Jesus lebt, soll dieses Gebet zu seiner inneren Haltung machen. Unser Denken und Reden soll Gott wohlgefällig sein. Darin unterscheiden sich die Kinder Gottes von den ungläubigen Menschen.
In der Psychologie wird die Lüge als lebensnotwendige Maßnahme gesehen, denn sie „erhöht beim Menschen das Selbstwertgefühl und ermöglicht einen leichteren Umgang mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“
Das Lügen ist heute also gesellschaftlich als eine durchaus positive Begleiterscheinung des Lebens anerkannt.
Jesus Christus aber sagt über die Lüge, dass sie der Wesenszug des Teufels ist: Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben. Johannes 8,44
So ist der natürliche Mensch, der die Lüge zur Untermauerung seines Selbstwertgefühls braucht, eine Marionette des Teufels. Der Lügner äußert, was der Vater der Lüge ihm ins Herz gibt. Ein Leben unter der Regie des Teufels ist ein verlogenes Dasein. Es endet schlie0ßlich in der ewigen Verdammnis.

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, soll das Gebet Davids auch Dein Gebet sein: Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser!
Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 2. April 2016

Wer aber Ehebruch treibt mit der Frau seines Nächsten, ist ohne Verstand. Nur wer sich selber vernichten will, der mag das tun. Sprüche 6,32

Es gab Zeiten, da war der Ehebruch ein Straftatbestand. Dies ist lange her und heute stellt sich die Situation so dar, dass lt. Statistik jeder Zweite außerhalb seiner Ehe „fremdgeht.“
In dieser Welt, die in Sünde und Gottlosigkeit versinkt, ist diese Entwicklung nichts Besonderes. Ganz anders  ist es bei den Kindern Gottes, also den Menschen, die im Willen Gottes und im Glauben an Jesus Christus leben. Zu denen redet das Wort Gottes heute auch besonders.
Der ungläubige Mensch lebt in Sünde und Hurerei, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein. In seinen Sünden schwindet er dahin. Hesekiel 33,10
Aber auch Kinder Gottes können noch sündigen, und wenn ihr Gewissen sie auch verklagt, weil sie, im Gegensatz zu den Verlorenen, bewusst sündigen, tun sie das Verbotene trotzdem.
Die Sünde des Ehebruchs hat bei Gott einen besonderen Stellenwert. Denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten. Hebräer 13,4
Der Ehebruch beginnt nach Gottes Wort schon lange, bevor man ihn vollzieht. Jesus sagt zu seinen Jüngern: Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen. Matthäus 5,28
Wie oft versündigen wir uns in unseren Gedanken und wir dürfen uns glücklich schätzen, dass wir unter der vergebenden Gnade des HERRN stehen. Wenn wir aber den Ehebruch nicht nur denken sondern auch „treiben“, also „vollziehen“, dann wird das geistliche Leben großen Schaden erleiden. Ein gläubiger Mensch in meinem engen Bekanntenkreis trieb mit einer Glaubensschwester fortgesetzten Ehebruch. Am Ende starb er vereinsamt mit 58 Jahren an den Folgen seines Alkoholismus. Sein geistliches Leben war vernichtet.

Lieber Leser, Gott ist heilig und wir als seine Kinder sollen auch heilig sein. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 1. April 2016

Noch ein wenig Schlaf, noch ein wenig Schlummer, noch ein wenig Händefalten, um auszuruhen – und schon kommt wie ein Landstreicher deine Armut und dein Mangel wie ein unverschämter Mann. Sprüche 6,10

Dieses Wort richtet sich an Menschen, die mit Gott unterwegs sind. Kinder Gottes werden verglichen mit einer Weinrebe, die sich an einem Weinstock befindet. Jesus sagt in diesem Gleichnis, dass ER dieser Weinstock ist, und er ermahnt seine Jünger, und mit ihnen auch uns heute, diese enge Verbindung mit IHM zu bewahren. Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir. Johannes 15,4
Das ist eine grundlegende Wahrheit, dass wir täglich darauf achten müssen, am Weinstock Jesus Christus zu bleiben. Wie leicht können wir die Verbindung verlieren. Der Feind Gottes ist auch der Feind der Gotteskinder. Dieser ist ununterbrochen damit beschäftigt, Kinder Gottes unaufmerksam zu machen. Wie leicht sind die Umstände des Lebens geeignet, unsere Aufmerksamkeit von Jesus abzulenken. Dann sehen wir die Umstände und unser Vertrauen auf die Zusagen Gottes schläft ein. Als Jesus seine Jünger auffordert, gemeinsam zu beten, kommen sie dieser Aufforderung nur mühsam nach. Und er stand auf vom Gebet, kam zu den Jüngern und fand sie eingeschlafen vor Traurigkeit. Lukas 22,45
In einem Vortrag über die Christenverfolgungen in verschiedenen Ländern der Erde, sagte der Vortragende, dass die Verfolgung in diesen Ländern  nicht so schlimm ist, wie die Verführung zur Oberflächlichkeit und Trägheit bei uns.
Das ist eine traurige Wahrheit. Weil wir so schläfrig und träge in unserem Glaubensleben sind, kommt unsere geistliche Armut und der Mangel an Vertrauen über uns, wie ein „unverschämter Mann“.

Lieber Leser, im Sendschreiben an Ephesus wird der Gemeinde lobend angerechnet: du hast Ausharren und hast vieles getragen um meines Namens willen und bist nicht müde geworden. Offenbarung 2,3
Wenn Du ein Kind Gottes bist, bewahre deine Nähe zum HERRN und werde nicht träge. Gott segne Dich!

Lothar Gies