Montag, 27. Juli 2015

Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise. Sie, die keinen Anführer, Aufseher und Gebieter hat, sie bereitet im Sommer ihr Brot, sammelt in der Ernte ihre Nahrung. Sprüche 6,6

Die Ameise ist so programmiert, dass sie unentwegt Nahrung und Baumaterial zum Ameisennest transportiert und totes Material aus dem Nest heraus trägt. Keiner wird ihr das befehlen, sie wird auch keine Ausbildung benötigen, um dies ständig zu tun. Sie tut es, weil es ihrer Natur entspricht. In Sprüche 30,25 lesen wir:
Die Ameisen, ein nicht starkes Volk, und doch bereiten sie im Sommer ihre Speise,
Der Mensch, der sein Leben als Kind Gottes unter die Regie des Herrn Jesus stellt und an IHN glaubt, lebt im Glaubensgehorsam und im Frieden Gottes. Keine Anfechtung vermag, dieses Glaubensleben zu erschüttern. Dies geschieht durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes, der in den Kindern Gottes wohnt. Ein Leben im Glauben an Jesus Christus ist ein Leben im Vertrauen auf die Verheißungen der Bibel und ein Leben in der Freude am HERRN. Das ist die göttliche Natur der Gotteskinder.
Der an Christus gläubige Mensch hat mit der Ameise etwas Wesentliches gemeinsam: So wie die Ameise im Sommer Nahrung für den Winter sammelt, so sammelt der gläubige Mensch geistliche Nahrung für den Winter des Lebens.
Ein gläubiger Christ war im hohen Alter an sein Haus gebunden. Das Lesen im Wort Gottes war ihm nicht mehr möglich. Doch obwohl er so eingeengt war, war er doch voller Freude am HERRN. Er erklärte dies mit den Worten: „Ich zehre jetzt von dem, was ich im Sommer gesammelt habe.“
Von früher Jugend an hatte er das Wort Gottes gelesen und sich so einen Schatz erworben, der unauslöschlich in seinem Herzen war. Alle Verheißungen des Wortes Gottes standen ihm zur Verfügung, alle Bibelverse waren stets präsent.
Wenn Kinder Gottes das Bibelstudium vernachlässigen, werden sie, wenn sie das Wort nicht mehr lesen können, einen großen Mangel spüren.
Das Wort Gottes mahnt uns deshalb: Geh hin zur Ameise und lerne!

Lieber Leser, nutze die Zeit des Lebens, um Dir Schätze für die Ewigkeit zu erwerben. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 20. Juli 2015

Denn vor den Augen des HERRN liegen eines jeden Wege, und auf alle seine Bahnen gibt er Acht. Sprüche 5,21

Kein Mensch geht über diese Erde, dessen Lebensweg vor Gott verborgen wäre. Dabei ist es gleichgültig, ob der Mensch gläubig oder ungläubig ist. Auch der Lebensweg eines selbsternannten Atheisten ist in der Hand Gottes. Der Mensch lebt, solange Gott ihn leben lässt. Jesus, der Sohn Gottes, fragte einmal seine Jünger: Wer unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Matthäus 6,27
Gott, der Allmächtige, kennt den Weg eines jeden Menschen. So weiß er auch schon seit Ewigkeiten, welcher Mensch sich zu Jesus Christus bekehren wird.
In Psalm 33,13 lesen wir: Der HERR blickt vom Himmel herab, er sieht alle Menschenkinder.
Der ungläubige Mensch glaubt in seiner Gottlosigkeit, dass er über sein Leben selbst bestimmen kann. Er geht davon aus, dass das, was in seinem Herzen ist, außer ihm niemand kennt. Die Bibel sagt aber: Vergib und gib jedem nach all seinen Wegen, da du sein Herz kennst – denn du, du allein kennst das Herz der Menschenkinder. 2. Chronik 6,30
Ohne Gott und die Vergebung der Sünden ist der Mensch in einer erbärmlichen Situation. Er ist in seinen Sünden tot, und sein Lebensweg ist ein Gang zur Schlachtbank. Wir lesen in Sprüche 24,11: Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, halte sie doch zurück!
Erniedrigend ist das Urteil Gottes über den sündigen Menschen: Denn das Geschick der Menschenkinder und das Geschick des Viehs ist dies: Wie diese sterben, so stirbt jenes, und einen Odem haben sie alle. Und einen Vorzug des Menschen vor dem Vieh gibt es nicht, denn alles ist Nichtigkeit. Prediger 3,19
Völlig offen liegen die Wege der Menschen vor dem heiligen Gott und ohne Erlösung von dem Fluch der Sünde gilt für den Menschen das Wort: Auch ist das Herz der Menschenkinder voll Bosheit, und Irrsinn ist in ihren Herzen während ihres Lebens; und danach geht es zu den Toten. Prediger 9,3

Lieber Leser, auch Dein Weg ist vor Gott offenbar. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 19. Juli 2015

Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens. Sprüche 4,23

Dieses Bibelwort richtet sich an die Kinder Gottes. In Gottes Wort steht das Herz für den ganzen inneren Menschen mit seinen Gedanken, Gefühlen und Emotionen.
Der Mensch, der Jesus Christus als seinen Herrn und Heiland angenommen hat, richtet sein Herz künftig auf Gott und das Wort Gottes aus. Ein Leben mit Christus ist ein Leben im Licht Gottes.
Ein Leben im Glauben an den Herrn Jesus bedeutet Friede mit Gott, Freude im HERRN, Leben in der Gewissheit ewigen Lebens in der Herrlichkeit des Herrn.  David, der Psalmist, hat in einem prophetischen Gebet den Herrn Jesus beschrieben als den guten Hirten. Wir lesen: Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er lagert mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen.  Psalm 23,1-3
Dieses Bild von dem Herrn Jesus erleben Kinder Gottes jeden Tag ihres Lebens. Wahrhaftig ist Jesus derjenige, der uns durch alle Anfechtungen des Lebens hindurch leitet, und nichts ist ihm unmöglich, denn er sagt: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Matthäus 28,18
Nun aber ergeht eine ernste Ermahnung an jedes Kind Gottes. Mehr als alles andere behüte dein Herz!
Die Quelle allen Lebens, Jesus selbst, wohnt in ihm. Der Apostel Paulus erkannte seine Lebenssituation, nachdem er zum Glauben an den Herrn Jesus kam: Ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,19.20


Lieber Leser, darum lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten! Römer 12,21
Gott segne Dich!


Lothar Gies

Samstag, 18. Juli 2015

Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe. Sprüche 4,18

Das Leben ist eine Straße und der Mensch ist auf ihr unterwegs. Diese Straße verzweigt sich nach den ersten Lebensjahren und aus ihr werden viele Wege, die in alle Himmelsrichtungen führen. Der Mensch hat die Wahl, auf welchem Weg er durchs Leben gehen will.
Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6
Hier ist die klare Aussage der Bibel, dass es keinen anderen Weg gibt, der zum Ziel führt, denn der HERR kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht. Psalm 1,6
Jesus Christus ist der einzige Weg, der zu Gott und in seine Herrlichkeit führt. Die Wege der Gottlosen führen alle in die ewige Verdammnis. Es gibt außer Jesus keine Möglichkeit, mit dem heiligen Gott in Verbindung zu kommen. Der Glaube an den Herrn Jesus macht uns zu Gerechten Gottes.  So beschreibt die Bibel nun das Besondere an dem Weg des Gerechten. Er ist wie das glänzende Morgenlicht, und die Liebe Gottes begleitet darauf den Menschen, der an Jesus Christus glaubt, bis an das Ende seines Erdenlebens und darüber hinaus in die Ewigkeit.
Den Kindern Israel gab Gott durch den Propheten eine wunderbare Verheißung: Ich will die Blinden auf einem Weg gehen lassen, den sie nicht kennen, auf Pfaden, die sie nicht kennen, will ich sie schreiten lassen. Die Finsternis vor ihnen will ich zum Licht machen und das Holprige zur Ebene. Jesaja 42,16
Dies gilt auch noch heute für alle Menschen, und jeder, der den Herrn Jesus annimmt und an ihn glaubt, wird das erleben. Den  Weg des Lichts, den wir in unserer Gottlosigkeit nicht kannten, hat der HERR uns gezeigt in Jesus Christus, seinem Sohn.

Lieber Leser, auf welchem Weg bist Du unterwegs? Jesus ist der Weg ins Licht. ER segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 17. Juli 2015

Der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit! Und mit allem, was du erworben hast, erwirb dir Verstand! Sprüche 4,7

Über den  Verstand des Menschen macht das Wort Gottes klare Aussagen. So lesen wir über die ungläubigen Menschen, die in ihrer Gottlosigkeit leben: Sie sind verfinstert am Verstand, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens. Epheser 4,18
Aber auch die Kinder Gottes werden daran erinnert, dass ihr menschlicher Verstand nicht weit reicht: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Sprüche 3,5
Natürlich haben die Menschen vieles mit ihrem Verstand erreicht. So ist die heutige Lebenswelt mit der Welt vor 100 Jahren nicht zu vergleichen. Die Schaffung digitalisierter Technik ist  dass Ergebnis hoher Verstandesleistung. Dass diese Technik die menschliche Arbeitsleistung überflüssig macht und die Lebensqualität vieler Menschen verringert, hat man außer Acht gelassen. Gott urteilt über die menschliche Verstandesleistung, die den Menschen von Gott entfernt, wie folgt: Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen. 1. Korinther 1,19
Es geht in diesem Leben darum, Frieden mit Gott zu bekommen. Deshalb ermahnt Gott  die Menschen, der sich von Gott abwendet und auf den eigenen Verstand baut: Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier, ohne Verstand; mit Zaum und Zügel ist seine Kraft zu bändigen, sonst nahen sie dir nicht. Psalm 32,9
Ehe wir Kinder Gottes wurden, lebten wir ohne Jesus in der Welt und waren angewiesen auf unsere fünf Sinne und zehrten von unseren Lebenserfahrungen. Da war ich dumm und verstand nicht, wie ein Tier war ich bei dir. Psalm 73,22

Lieber Leser, nur wer Jesus Christus als Herrn und Heiland seines Lebens anerkennt und an IHN glaubt, hat den Verstand, der in die Ewigkeit reicht. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 16. Juli 2015

Der Fluch des HERRN fällt auf das Haus des Gottlosen, doch die Wohnung der Gerechten segnet er. Sprüche 3,33

Bei Gott gibt es keine Grautöne. Es gibt nur Licht und Finsternis, schwarz und weiß, gut und böse, gottlos und gerecht.
Wann aber ist der Mensch gerecht? Die Antwort finden wir im Brief an die Römer: Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,5
Der Glaube an den Herrn Jesus und sein Opfer auf Golgatha macht uns zu Menschen, die von Gott anerkannt werden als seine Kinder. Allein darauf kommt es im Leben an. Wenn wir Jesus Christus als Heiland angenommen haben, leben wir fortan in seinem Licht. Wir lesen: Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Epheser 5,8
Wenn sich der Mensch aber dafür entscheidet, in der Finsternis zu bleiben, ist er von den Segnungen Gottes abgeschnitten. Der natürliche Mensch muss sich auf die vergänglichen Freuden der Welt beschränken und sein Leben besteht aus dem ständigen Bemühen, ein Stück vom Glück abzubekommen. Das Glück der Erde gleicht einer Obstschale, auf der wunderschönes Obst aus Pappmache´ liegt. Der gottlose Mensch ist auf dem Weg in die ewige Verdammnis. Er gleicht einem, der zum Tode geschleppt wird und der zur Schlachtung hinwankt. Sprüche 24,11
Das ist die Gangart der verlorenen Menschen. Sie lehnen das Gnadenangebot Gottes ab, und verachten das Opfer des Herrn Jesus, das er für alle Menschen gebracht hat. Damit ziehen die ungläubigen Menschen den Fluch der Sünde auf sich. Sie sind auf dem Weg in die Finsternis und merken es gar nicht.
Nur die Kinder Gottes haben die Vergebung ihrer Sünden und leben unter dem Segen des HERRN.

Lieber Leser, auch Dich will der HERR segnen.

Lothar Gies

Mittwoch, 15. Juli 2015

Wenn du dich hinlegst, wirst du nicht aufschrecken, und liegst du, erquickt dich dein Schlaf. Sprüche 3,24

Immer wieder schildern mir Menschen in der Seelsorge, wie sehr die Gedanken der Sorge oder Angst besonders dann in den Vordergrund treten, wenn sie sich zum Schlafen niedergelegt haben. „Dann kommen die Gedanken und lassen sich nicht mehr abschalten.“ Wie vielen Menschen geht es so!
Es sind die Gedanken, die uns beschäftigen. Es sind Gedanken der Sorge, der Angst, der Traurigkeit, der Verzweiflung, der Hoffnung, der bangen Erwartung usw. Wir können die Gedanken nicht einfach abstellen. Sie sind so unwillkürlich wie unsere Atmung. Tagsüber können wir sie durch Betriebsamkeit beiseite schieben. Dann aber kommt die Zeit der Ruhe und des „Abschaltens“. Da werden sie wieder wach und beschäftigen uns stundenlang.
Die Gedanken werden in der Bibel als die „feurigen Pfeile des Bösen“ beschrieben. Gerade die Kinder Gottes stehen unter ständigem Beschuss und die „feurigen Pfeile“ rauben ihnen oft die Zuversicht und das Vertrauen auf die Verheißungen des HERRN. Das Wort Gottes weist uns gerade auf diesen Umstand hin. Wir lesen: Ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Epheser 6,16
Wie kann dies geschehen? Indem wir uns auf das Wort Gottes berufen. Simon, der Fischer, sagte zu Jesus, als dieser ihn aufforderte, das Netz noch einmal auszuwerfen: Meister, wir haben uns die ganze Nacht hindurch bemüht und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich die Netze hinablassen. Lukas 5,5
So ergreifen wir den Schild des Glaubens! Statt uns zu sorgen, berufen wir uns auf das Wort des HERRN: Seid um nichts besorgt, Philipper 4,6
„Herr, auf dein Wort hin will ich mir keine Sorgen machen.“ Dann werden wir nachts schlafen wie David, der sich auf den Herrn verlies und sagt: Ich legte mich nieder und schlief. Psalm 3,6

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, gilt auch Dir die Aufforderung: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Sprüche 3,5
Gott segne Dich!


Lothar Gies

Dienstag, 14. Juli 2015

Glücklich der Mensch, der Weisheit gefunden hat, der Mensch, der Verständnis erlangt! Denn ihr Erwerb ist besser als Silber und wertvoller als Gold ihr Gewinn. Sprüche 3,13

Der Apostel Paulus war ein Mensch, der Jesus bedingungslos nachfolgte. Sein ganzes Leben war gegründet auf dem Glauben an Jesus Christus. So erlebte er dann auch die Gegenwart Gottes jeden Tag. Der Geist Gottes eröffnete ihm täglich neue Tiefen der Weisheit Gottes. So ist er überwältigt vor Staunen über die Größe des HERRN und ruft aus: Oh, Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und

unaufspürbar seine Wege! Römer 11,33

Von dieser Weisheit hatte er vor seiner Bekehrung zu dem Herrn Jesus keine Ahnung. Der Mensch ohne Jesus ist geistig umnachtet. Es ist tatsächlich völlig verrückt, ohne Jesus durch dieses Leben zu gehen und das Risiko in Kauf zu nehmen, in der ewigen Verdammnis zu landen. So laufen die meisten Menschen auf der Straße ins Verderben.

Wenn der Mensch aber das Angebot der Errettung annimmt und Jesus Christus als seinen Heiland anerkennt, dann wird er geadelt zu einem Kind Gottes. So lesen wir im Johannesevangelium: ER kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an. So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; Johannes 1,11.12

Als Kind Gottes ist der Mensch nun in der Lage, die Weisheit und Erkenntnis Gottes zu finden. Auf diese Weisheit gründet er nun seine Gedanken und erlebt, wie unendlich kostbar das Leben unter der Regie Gottes ist. Wertvoller als alle Schätze der Welt ist ein Leben mit dem Herrn Jesus. Ein Kind Gottes ist reicher als der reichste Mensch auf Erden, denn die Herrlichkeit Gottes ist den Kindern Gottes verheißen. Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi. Römer 8,16.17

Lieber Leser, der Weg mit Jesus ist der Weg des Lichts. Auf ihm gehört uns der Reichtum Gottes schon hier auf der Erde. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 13. Juli 2015

Dann verstehst du Gerechtigkeit, Recht und Geradheit und jede gute Bahn. Sprüche 2,9

Als Kinder Gottes können wir die Worte Gottes verstehen, weil der Geist Gottes in uns wohnt und uns das Wort aufschließt. Die Gedanken Gottes sind mit unseren Gedanken natürlich nicht kompatibel. Wir lesen: Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesaja 55,9

Dennoch führt uns der Geist Gottes in die Tiefe der Gedanken des HERRN. Wir erkennen seinen Willen und indem wir seinem Willen gehorsam sind, offenbart sich die Herrlichkeit Gottes in unserem Leben. Wir erleben Jesus, als den lebendigen und allmächtigen Gott, der in unserem Leben Veränderungen schaffen kann.

Wenn wir das Treiben der Menschen betrachten, sehen wir, dass Recht und Gerechtigkeit leere Begriffen sind, die in der Wirklichkeit nicht stattfinden. Mit welch einer Selbstverständlichkeit setzen sich Menschen über bestehende Gesetze hinweg, wenn sie keine Strafe fürchten müssen.

Der Mensch ist von seiner Natur her egoistisch. Jeder ist letztlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht, auch wenn es auf Kosten des Anderen geht.

Von Jesus lernen wir, dem Schwachen zu helfen und dem Ausgegrenzten die Hand zu reichen. Jesus nahm die Prostituierte vor der Entrüstung der Umherstehenden in Schutz indem er sagte: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Johannes 8,7

Aus dem Wort Gottes lernen wir, was Gott unter Gerechtigkeit versteht und wenn wir sein Wort beachten, werden wir erleben, dass alle unsere Wege zu einem guten Ziel führen. Der Psalmist sagt: ER erquickt meine Seele. ER leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Psalm 23,3

Nur Kinder Gottes verstehen Gerechtigkeit und Recht und erkennen jeden guten Weg.



Lieber Leser, auch mit Dir will Gott gute Wege gehen. Er segne Dich!



Lothar Gies.

Sonntag, 12. Juli 2015

Denn der HERR gibt Weisheit. Aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Verständnis. Sprüche 2,6

Dem ungläubigen Menschen, der in seiner Gottlosigkeit lebt, stehen Weisheit und Verstand nur scheinbar zur Verfügung. Für die irdischen Belange scheint er gerüstet zu sein, für die ewigen jedoch lebt er in völliger Dunkelheit.
Die Bibel sagt uns, wie der Mensch weise wird: Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren. Sprüche 1,7

Es ist also die Gottesfurcht die Grundlage aller Weisheit. Gottesfurcht aber beweisen wir dadurch, dass wir das Gnadenangebot Gottes annehmen. Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, Titus 2,11

Die Gnade Gottes hat sich in dem Herrn Jesus Christus gezeigt, der für unsere Sünden am Kreuz auf Golgatha sein Leben gab. Durch seine Auferstehung sind wir nun vor Gott gerecht geworden. Durch den Glauben an den Herrn Jesus sind wir Kinder Gottes geworden. Das ist ein wunderbares Gnadengeschenk für jeden Menschen. Wie unbeschreiblich dumm ist ein Mensch, wenn er dieses Geschenk missachtet.

Gottes Wort nun gibt uns einen Einblick in die Gedanken Gottes. Dort erkennen wir: ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde. Er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand. Jesaja 40,28

Der Geist Gottes, der in den Kindern Gottes wohnt, führt uns in die Geheimnisse Gottes ein. Dem ungläubigen Menschen sind die Gedanken Gottes verschlossen. Uns Kindern Gottes aber stehen sie offen, denn Gott hat sie uns offenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefe Gottes. 1. Korinther 2,10



Lieber Leser, auch Dir will sich Gott offenbaren. Er segne Dich!



Lothar Gies

Samstag, 11. Juli 2015

Erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben. Judas 21

Gottes Liebe hat sich in seinem Sohn Jesus Christus geoffenbart, als dieser die Herrlichkeit des Vaters verlies um als Mensch für die Sündenschuld aller Menschen am Kreuz auf Golgatha zu sterben. Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm. 2.Korinther 5,21

Diese Liebe hat sich uns mitgeteilt, als wir Kinder Gottes wurden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Römer 5,5

So sind wir nun geliebte Kinder des Allerhöchsten. Wir sind Brüder Christie und als Kinder Gottes sind wir auch Erben Gottes und Miterben Christie. Römer 8,17

Diese wunderbare Liebe Gottes, die in uns wohnt, sollen wir bewahren und uns als liebende Kinder Gottes erhalten. Wie kann dies geschehen?

Unser heutiges Bibelwort fordert uns auf, in der lebendigen Hoffnung auf die ewige Herrlichkeit zu leben, die Herrlichkeit, die uns durch das Erlösungswerk Jesu am Kreuz zugesagt worden ist. Jesus sagt: Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Johannes 14,2.3

Jesus macht uns diese wunderbare Zusage, weil er sich über uns erbarmt. Wir lesen in seinem Wort: Barmherzig und gnädig ist der HERR, langsam zum Zorn und groß an Gnade. Psalm 103,8

In seiner Barmherzigkeit hat er unsere Sünden getragen und die Schuld bezahlt. Wir sind nun Kinder Gottes, denen die ewige Herrlichkeit verheißen ist.


Lieber Leser, die Barmherzigkeit unseres Heilandes gilt auch Dir! Gott segne Dich!


Lothar Gies