Montag, 22. Juni 2015

Hieran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen. 1. Johannes 5,2

Als Kinder Gottes sind wir aufgefordert, einander zu lieben. Wir lesen in Johannes 13,34: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
Interessant ist nun die Aussage des Wortes Gottes, woran wir erkennen können, ob wir unsere Brüder und Schwestern in Christus lieben: Das Kriterium unserer Liebe zu den Geschwistern ist unsere Liebe zu dem Herrn Jesus. Was kennzeichnet unsere Liebe zu Jesus?

Jesus selbst sagt es uns: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Johannes 14,21

Wer also dem Wort Gottes gehorsam ist, der liebt den Herrn Jesus. Dies geschieht deshalb, weil Jesus selbst das fleischgewordene Wort Gottes ist. Wenn sein Wort in uns reichlich wohnt, werden wir Jesus als den lebendigen Gott kennen lernen. Wir erleben dann, wie sich die Verheißungen Gottes in unsrem Leben erfüllen und werden Jesus von Herzen lieb gewinnen. Wenn wir Jesus von Herzen aufrichtig lieben können, werden wir auch die Kinder Gottes lieben.

Es ist erwiesen, dass sich Streitigkeiten und Feindseligkeiten unter Kindern Gottes in den Gemeinden ausbreiten, die das Wort Gottes vernachlässigen und der Bibellehre keine Bedeutung beimessen.

Wenn das Wort Gottes nicht reichlich in mir wohnt, werde ich keine enge Beziehung zu dem Herrn Jesus aufbauen können. Ich kenne ihn dann ja gar nicht richtig. Wen ich nicht richtig kenne, den kann ich auch nicht lieben. Ich werde also auch in meinen Glaubensgeschwistern weniger Kinder Gottes als vielmehr fehlerhafte Zeitgenossen sehen. Darum sind wir aufgefordert: Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehr und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade! Kolosser 3,16

Lieber Leser, die Liebe Gottes ist in unsere Herzen ausgegossen, wenn wir Kinder Gottes sind. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 21. Juni 2015

Ehre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages! Sprüche 3, 9

In einem Lied singen wir:
            Herr, mein ganzes Leben
            soll Dir Ehre geben!

Der Mensch sucht die Erfüllung seines Lebens unentwegt und erlebt dabei so manchen Rückschlag. Hat man das Lebensziel wirklich erreicht, wenn man genug finanzielle Mittel gesichert hat? Ist man wirklich am Ziel, wenn man den akademischen Abschluss geschafft hat? Ist die Anerkennung der Menschen eine dauerhafte Sache, oder verliert sie sich sehr schnell? Ist das Erreichte nicht immer noch steigerbar?

Gott spricht liebevoll zu dem Menschen, der den Sinn seines Lebens verzweifelt sucht: Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und deine Augen lass an meinen Wegen Gefallen haben. Sprüche 23,26

Das Herz steht im Wort Gottes für den ganzen inneren Menschen. Der innere Mensch hat zwei Alternativen, um sein Leben mit Inhalt zu füllen. Er kann sein Leben im Unglauben verbringen und sich aus eigener Kraft bemühen, das Glück zu finden. Er kann sich aber auch zu Jesus Christus bekehren und ein Kind Gottes werden. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.

Wo finden wir das Glück? Allein in der Gegenwart des Herrn Jesus. Er sagt, dass er alle Tage bei uns ist und als Kinder Gottes erleben wir seine Gegenwart jeden Tag. Die Bibel sagt: Glücklich sind, die seine Zeugnisse bewahren, die ihn von ganzem Herzen suchen. Psalm 119,2

Jesus sagt: sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, Jeremia 29,13

Als Kinder Gottes sind wir bereit dazu, unser ganzes Leben in den Dienst des Herrn Jesus zu stellen. Alle meine Begabungen, meinen Besitz und meine Zeit will ich dazu benutzen, dem HERRN zu dienen.


Lieber Leser, Gott lässt sich nichts schenken. ER gibt, was wir ihm geben, siebenfach zurück. Gott segne Dich!


Lothar Gies

Samstag, 20. Juni 2015

Du aber, HERR, bist ein Schild um mich her, meine Ehre, und der mein Haupt emporhebt. Psalm 3,4

Der dritte Psalm ist eingeleitet durch die Worte: Ein Psalm von David, als er vor seinem Sohn Absalom floh. (V.1)
Die Situation Davids war sehr schwierig. Sein Sohn Absalom hatte es zu Wege gebracht, eine große Streitmacht aufzustellen und sie zum Angriff auf Jerusalem in Stellung zu bringen. David floh und verbarg sich in einer Höhle. Er konnte sich auf keinen Menschen mehr verlassen, weil immer mehr Männer sich auf die Seite der vermeintlichen Übermacht schlugen. So ruft er aus: HERR! Wie zahlreich sind meine Bedränger! Viele erheben sich gegen mich; viele sagen von mir: Es gibt keine Rettung für ihn bei Gott! (V.2.3)

Die Lebensumstände können manchmal so ausweglos sein, wie sie hier von David beschrieben werden. Alles hat sich gegen dich verschworen. Dein Arbeitsplatz ist in Gefahr, deine Zahlungsverpflichtungen übersteigen deine finanziellen Möglichkeiten, deine Beziehungen sind weggebrochen, deine Zukunft sieht dunkel aus. Jetzt hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst an deinem Leben verzweifeln und aussteigen. So machen es alle ungläubigen Menschen, die auf ihre eigenen Fähigkeiten angewiesen sind.

Du kannst als Kind Gottes aber eine Haltung einnehmen, wie es David tat. Er war erfüllt von der Tatsache, dass Gott mit ihm ist. Du aber, HERR, bist ein Schild um mich her, das heißt: ich brauche mich nicht zu fürchten, denn der, welcher in uns ist, ist größer als der, der in der Welt ist. 1.Johannes 4,4

Als Kind Gottes wirst du niemals im Abgrund enden, denn der HERR leitet dich auf rechter Straße um seines Namens willen. Psalm 23,4

Du weißt als Gotteskind, dass dich nichts und niemand scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist. Römer 8,39


Lieber Leser, Jesus sagt: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Matthäus 28,18

Gott segne Dich!
Lothar Gies

Freitag, 19. Juni 2015

Und sie widerstanden dem König Usija und sagten zu ihm: Nicht dir, Usija, steht es zu, dem HERRN Rauchopfer darzubringen, sondern den Priestern, den Söhnen Aarons, die geheiligt sind, Rauchopfer darzubringen! Geh aus dem Heiligtum hinaus! 2. Chronik 26,18

Worauf sich die Priester des HERRN hier bezogen, finden wir in 1. Chronik 6,34. Dort lesen wir: Und Aaron und seine Söhne brachten auf dem Brandopferaltar und auf dem Rauchopferaltar Rauchopfer dar, sie waren verantwortlich für alle Arbeit am Allerheiligsten und dazu, Sühnung zu erwirken für Israel, nach allem, was Mose, der Knecht Gottes, geboten hatte.
Aaron und seine Söhne sind hier ein Vorbild der Kinder Gottes, die Jesus durch sein Opfer auf Golgatha zu Königen und Priestern gemacht hat. Offenbarung 1,6

Usija, der König von Juda setzte sich über die Anordnungen Gottes hinweg und betrat das Heiligtum, das zu betreten allein den Priestern vorbehalten war.

Kinder Gottes können deshalb Gott dienen, weil sie durch das Blut Jesu rein gewaschen von aller Sünde sind. Sie haben ständige Verbindung mit dem heiligen Gott und dienen ihm. Ihr Opfer wird von Gott angenommen und ER segnet seine Kinder.

Der gottlose Mensch aber, der das Opfer des Herrn Jesus nicht für sich in Anspruch nimmt, kann Gott niemals ein Opfer des Dankes und des Lobes darbringen. Wir lesen: Das Opfer der Gottlosen ist ein Gräuel für den HERRN, aber das Gebet der Aufrichtigen sein Wohlgefallen. Sprüche 15,8

Der König Usija ist ein Vorbild aller ungläubigen Menschen, die  nur auf ihre eigene Kraft bauen. Gottlose Menschen nehmen den Namen Gottes oft in den Mund, ohne Gott dabei zu kennen. Sie missbrauchen den Namen Gottes und ihre frommen Übungen sind dem heiligen Gott ein Gräuel.

Jesus Christus, der für unsere Sünden starb und zu unserer Rechtfertigung auferstand, ist der Weg zum Vaterherzen Gottes. Nur Kinder Gottes können IHM als Werkzeuge seines Segens dienen.



Lieber Leser, es gibt nur einen Weg zu Gott: Jesus Christus. ER segne Dich!



Lothar Gies

Donnerstag, 18. Juni 2015

Reichtum und Ehre kommen von dir, und du bist Herrscher über alles. Und in deiner Hand sind Macht und Stärke, und in deiner Hand liegt es, einen jeden groß und stark zu machen. 1. Chronik 29,12

Der Geist Gottes hat David diese Worte sagen lassen, als dieser vor dem ganzen Volk ein Dankgebet an den Allmächtigen sprach.
Hanna, die Mutter des Propheten Samuel, war unfruchtbar und betete zu Gott. Sie wurde schwanger und bekam einen Sohn. Wie groß war ihre Freude und Dankbarkeit. Sie betete und der Geist Gottes gab ihr die Worte: Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht. Er hebt den Geringen aus dem Staub empor, aus dem Schmutz erhöht er den Armen, um ihn unter die Edlen zu setzen; und den Thron der Ehre lässt er sie erben. Denn dem HERRN gehören die Säulen der Erde, und auf sie hat er den Erdkreis gestellt. 1. Samuel 2,7.8

Beide, David und Hanna, haben erkannt, dass Gott der Lebendige und Allmächtige ist. Auf seinen Segen kommt es im Leben an. Nur derjenige, der sein Leben auf Gott und seine Worte gründet, erlebt ihn als Helfer und Retter aus allen Anfechtungen des Lebens. ER, der HERR, ist derjenige, der die Geschicke der Menschen lenkt.

Wer nun Jesus Christus als HERRN und Heiland in sein Leben aufgenommen hat, ist fortan mit dem Allmächtigen Gott verbunden.

So kann das Leben der Gotteskinder ein Leben ohne Angst und Sorgen sein, denn Jesus sagt: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Matthäus 28,18

Mit dieser Gewissheit, dass Jesus Christus größer ist, als alle unsere Anfechtungen, gibt der Seele Halt und Sicherheit. So dürfen Kinder Gottes dem Wort folgen: Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln. Psalm 37,5



Lieber Leser, wenn wir dem Herrn und seinem Wort vertrauen, werden wir die Herrlichkeit Gottes sehen. Gott segne Dich!



Lothar Gies

Mittwoch, 17. Juni 2015

Gebt dem HERRN, ihr Völkerstämme, gebt dem HERRN Ehre und Macht! 1. Chronik 16,28

In diesem Kapitel finden wir ein Dankgebet Davids. Es ist ein Lied der Anbetung und der Ehrerbietung.
David war ein Mensch, für den es nur einen Gott gab, nämlich den Gott Abrahams, Isaacs und Jacobs. Natürlich war ihm bekannt, dass die übrigen Völker auch Götter anbeteten, jedoch: Denn alle Götter der Völker sind Götzen, aber der HERR hat die Himmel gemacht. (V.26)

Diese Götzenbilder hatten den Völkern noch nie irgendeinen Nutzen gebracht. Das wusste David, denn als König und Feldherr kannte er die religiösen Übungen der Nachbarn, wenn sie Segen und Hilfe von ihren zahlreichen Götterfiguren erbaten.

Schon Mose prophezeite den Kindern Israel, was ihnen widerfahren wird, wenn sie sich dem Götzendienst zuwenden. In alle Winde würden sie zerstreut und dort werdet ihr Göttern dienen, dem Werk von Menschenhänden, aus Holz und Stein, die nicht sehen und nicht hören, nicht essen und nicht riechen können. 5. Mose 4.28

Wie arm ist der Mensch, wenn er seine Hoffnungen auf die tote Materie setzt. Wie verwirrt ist der Geist, der dem toten Stein irgendeine magische Kraft unterstellt.

Der Götzendienst hat, seit es Menschen gibt, einen festen Stellenwert. Der Mensch ohne Glauben an Gott und sein Erlösungswerk, ist sich eines inneren Mangels bewusst, den er durch verschiedene Mittel ausfüllen will. Alkohol und Drogen, aber auch Sucht nach Übersinnlichem in der Natur. Steine und Bäume sind hier besondere Objekte der „inneren Erleuchtung“.

Wie töricht ist der Mensch, der sich von Gott abwendet und die tote Materie anbetet.

David, der Mann Gottes, hat erlebt, dass der Glaube an den wahren und lebendigen Gott, dem Leben Sinn und Inhalt gibt.



Lieber Leser, setze Deine Hoffnung nicht auf Dinge, die vergänglich sind, sondern wende Dich dem wahren Gott zu, dessen Liebe sich in Jesus Christus offenbart. Gott segne Dich.



Lothar Gies

Dienstag, 16. Juni 2015

„Ach, wenn ich mir nicht sicher wäre, das Gute des HERRN zu schauen im Land der Lebendigen!“ Psalm 27,13

Was wäre das, wenn unser Glaube mit Zweifeln einherginge. Was wäre, wenn wir glauben würden, wie die Menschen, die Gott nicht kennen. Glauben bedeutet bei den natürlichen Menschen, etwas nicht genau zu wissen. Glauben in der Welt bedeutet, das Risiko eines Irrtums einzugehen
Die Definition für Glauben lesen wir im Hebräerbrief:

Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft und ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht. Hebräer 11,1

Für die Kinder Gottes heißt glauben, dass man es ganz sicher weiß. Ein Liederdichter hat es so zum Ausdruck gebracht:

                        Seliges Wissen, Jesus ist mein!



Wenn unser Glaube das Gegenteil von Wissen wäre, könnte er keine zwei Tage überleben. Es ist aber wunderbarer Weise anders. Wir glauben unser Leben lang, obwohl wir den Herrn Jesus noch nie gesehen haben. Der Glaube, wie wir ihn in Hebräer 11 beschrieben finden, ist eine Gabe des Heiligen Geistes. Es ist der Geist Gottes in uns, der unseren Glauben bewahrt und bestätigt. Wir erleben unseren Herrn Jesus, als wenn er sichtbar vor uns stünde. Wir sehen ihn mit den Augen des Herzens. Wir wissen, dass er da ist. Der Mann Hiob stand am Ende einer gewaltigen Anfechtung vor der Erkenntnis seines Herzens: Doch ich weiß: Mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub stehen. Hiob 19,25

Diese Gewissheit des Glaubens lebte auch David, und der Gedanke, was es bedeuten würde, wenn der Glaube keine Gewissheit wäre, war für ihn unvorstellbar.

Es ist der lebendige Glaube, der uns zu Kindern Gottes macht, die vor dem Allmächtigen Gott gerechtfertigt sind.

Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1

Diese Gerechtigkeit aus Glauben bedeutet für die Kinder Gottes, dass sie einmal in der Herrlichkeit Gottes sein werden, wo sie Jesus sehen und ewig mit IHM Gemeinschaft haben werden.

Danken wir dem HERRN für die wunderbare Gnadengabe des Glaubens.

Gott segne Dich mit dem Geschenk des lebendigen Glaubens, lieber Leser.



Lothar Gies

Montag, 15. Juni 2015

Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird; Hebräer 12,14

Friede und Heiligung werden in unserem heutigen Bibelwort in einem Satz genannt. Beide Begriffe sind enger miteinander verbunden, als man sich auf den ersten Blick vorstellen kann.

Unter Friede können wir uns etwas vorstellen, was aber bedeutet Heiligung?

Ein Leben in Heiligung ist ein Leben in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Den Willen Gottes finden wir in der Heiligen Schrift. Jesus sagt: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Johannes 14,21

Dieses Wort bringt die Folge eines Lebens im Gehorsam zum Ausdruck. Wenn wir im Willen Gottes leben, werden wir Jesus und seine Gegenwart immer deutlicher erleben. Kinder Gottes berichten es in Zeugnissen immer wieder, wie sich die Herrlichkeit Jesu in ihrem Leben offenbart, seit sie sich aufgemacht haben, dem Wort Gottes in allem gehorsam zu sein.

Die Herrlichkeit Jesu offenbart sich z.B. durch die Freude im HERRN, die sich ungeachtet der Umstände im Herzen des gläubigen Menschen ausbreitet. Sie offenbart sich auch durch den Frieden Gottes, der das Herz erfüllt und die Gedanken vor Irrwegen bewahrt. Sie offenbart sich durch die Gewissheit, dass der Lebensweg in der Herrlichkeit des Himmels mündet.

Wer den Herrn Jesus so erlebt, liebt ihn von Herzen. Mit den Augen des dankbaren Herzens schaut der gläubige Mensch den HERRN und dankt ihm jeden Tag für seine unaussprechliche Liebe.

In dieser geistlichen Herzenshaltung werden sich Kinder Gottes auch nicht streiten und bekriegen, sondern sie werden vielmehr dem Frieden nachjagen.



Lieber Leser, der Herr Jesus will sich auch Dir ganz neu offenbaren. ER segne Dich!



Lothar Gies

Sonntag, 14. Juni 2015

Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Johannes 1,30

Johannes, der Täufer, ist derjenige, der Jesus kommen sieht. Er hatte ihn schon lange angekündigt: siehe, es kommt einer nach mir, dem ich nicht würdig bin, die Sandale an den Füßen zu lösen. Apostelgeschichte 13,25
Der da kam, war allen bekannt als der Sohn des Zimmermanns. Er war ein ganz einfacher Mensch. In Wahrheit war er der Sohn Gottes, der aus der Ewigkeit kam, aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden. Philipper 2,7

So erkannten alle Menschen in ihm nur den Zimmermannssohn. Johannes aber wusste, wer da auf ihn zukam. Er wusste auch, welchen Auftrag Jesus hier auf der Erde erfüllen musste. Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Er wusste, dass Jesus Christus der Retter der Menschen ist. Für die Menschheit wurde Jesus Christus selbst ein Mensch und für die Sünden der Menschen ließ er sich selbst an das Kreuz nageln.  Schon die Propheten kündigten den Sohn Gottes als Retter und Erlöser an. Jesaja bekam von Gott die Worte: ER ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten.

Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet. Jesaja 53,2.3



Lieber Leser, die natürlichen Menschen sehen in Jesus Christus einen Religionsstifter, einen Humanisten, einen Menschen, der in der falschen Zeit lebte. Johannes, der Täufer, sah in Jesus das Lamm Gottes, welches die Sünden der Welt wegnimmt. Wer ist Jesus Christus für Dich?

Gott segne Dich!



Lothar Gies

Samstag, 13. Juni 2015

Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung, dass ihr euch von der Unzucht fernhaltet, 1. Thessalonicher 4,3

Gott will, dass seine Kinder auf der Erde in der Heiligung leben. Die Heiligung eines Menschen geschieht ausschließlich durch seine Hinwendung zu dem Herrn Jesus. Jesus Christus hat sich selbst für die Sünden aller Menschen am Kreuz auf Golgatha geopfert. Auferstanden und aufgefahren in den Himmel hat er uns zugesagt, alle Tage unseres Lebens bei uns zu sein. Dies geschieht durch die Gabe des Heiligen Geistes.
Der Heilige Geist ist also die Gegenwart Gottes in uns. So sagt der Apostel Paulus: Ich bin mit Christus gekreuzigt und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,20
Von Christus Jesus lesen wir in Johannes 1,1: Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.  Im 14. Vers heißt es dann: Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Jesus ist also auch das fleischgewordene Wort Gottes. Dieses Wort ist die Wahrheit und Jesus betet zu seinem Vater im Himmel für die Kinder Gottes: Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. Johannes 17,17
Das Wort Gottes ist die Grundlage eines Lebens in der Heiligung, oder: Ein Leben in der Heiligung ist ein Leben in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes.
Ein Leben im Wort Gottes ist ein Leben in der Wahrheit, denn Jesus sagt in seinem Hohepriesterlichen Gebet: und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. (V.19)
Die Sünde der sexuellen Unzucht ist in besonderem Maße geeignet, die Gottlosigkeit des Menschen zu unterstreichen. Ehebruch und Hurerei sind heute keine Besonderheit mehr und werden von den Menschen, die verloren gehen, auch gar nicht mehr als Sünde wahrgenommen.
Kinder Gottes aber sollen sich von aller Unzucht fernhalten.

Lieber Leser, Gott ist heilig und auch Du sollst in der Heiligung leben. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 12. Juni 2015

Wenn du dein Vertrauen beharrlich auf den Herrn setzt, wirst du nicht enttäuscht werden.Psalm 40,2-4

(2) Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt,
und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört.
David hat diese wunderbare Erfahrung gemacht und teilt sie uns hier mit. Er hat beharrlich, also mit Ausdauer und unablässig auf den Herrn vertraut. Wir sind heute leicht geneigt, unser Vertrauen aufzugeben. Wir resignieren. Wenn wir aber durchhalten und voller Vertrauen auf den Herrn warten, werden wir seine Herrlichkeit sehen. (lies auch Ps.33,18; 1. Thess.1,3)
(3) Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens,
aus Schlick und Schlamm;
und er hat meine Füße auf Felsen gestellt,
meine Schritte festgemacht.
Das ist die Erfahrung, die derjenige macht, der nicht müde geworden ist, auf den Herrn zu vertrauen. Er blickt am Ende  zurück auf die Situation der Angst und Verzweiflung, der Sorgen und der Glaubenskrisen und stellt fest, dass der Herr ihn aus all dem herausgezogen hat. Endlich hat er festen Boden unter den Füßen und sieht Jesus, den Fels unseres Glaubens wieder klar und deutlich. David preist den Namen des Herrn, „denn aus aller Not hat er mich errettet. (Ps. 54,9) (lies auch Ps.116,6; Apg. 12,11; 2. Tim.3,11)
(4) Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt,
einen Lobgesang auf unseren Gott.
Viele werden es sehen und sich fürchten
und auf den HERRN vertrauen.
Das alte Lied unseres Lebens ist verklungen. Als Jesus in unser Leben kam, als wir uns unter seine Herrschaft begaben und Gotteskinder wurden, haben sich unsere Gedanken und unser innerer Mensch völlig verändert. Wir sind neue Menschen geworden und wir brauchen uns nicht mehr zu zersorgen, sondern wir singen ein neues Lied. Es ist ein Lied zu Gottes Ehre, dessen Liebe und Fürsorge wir täglich glaubend in Anspruch nehmen können. Wir leben als Kinder Gottes im Vertrauen auf den Herrn, „der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Ps. 121,2)  Leider verfallen wir immer wieder in die alten Gesänge der Verzagtheit und Mutlosigkeit. Wenn wir aber unser Vertrauen festhalten und beharrlich auf Gottes Hilfe warten, wird unser Glaube belohnt und wir preisen den Herrn. (lies auch Hebr. 10,35)
Wenn wir angesichts der Probleme unseres Alltags unseren Glauben leben und unser Vertrauen in die Hilfe des Herrn für alle sichtbar ist, dann werden andere Mut finden, sich ebenfalls ganz neu auf Gott zu verlassen.
Es werden neue Herausforderungen kommen. Wir brauchen uns nicht zu fürchten sondern wir können unsere Zukunft vertrauensvoll in die Hand Gottes legen.
Dazu wünsche ich jedem einzelnen Gottes reichen Segen.

Lothar Gies

Donnerstag, 11. Juni 2015

Die Frucht des Geistes aber ist Sanftmut Galater 5,22

Es gab eine Zeit, da galt die Sanftmut als „Tugend der Herrscher“. Friedrich II von Sachsen (1412-1464) trug den Beinamen „der Sanftmütige“.
Sanftmut ist eine Temperamentsfrage. Der Gegenbegriff der Sanftmut ist der Jähzorn. Im Jähzorn erschlug Mose den Ägypter und musste sich danach in der Wüste verbergen. Dort lebte er vierzig Jahre als Schafhirte und verlor den Kontakt zu den Menschen. Dann erschien ihm der HERR in einem brennenden Dornbusch. Mose bekam von Gott den Auftrag, die Kinder Israel aus der ägyptischen Sklaverei in das gelobte Land Kanaan zu führen. Wir lesen in 4.Mose 12,3: Aber Mose war ein sehr sanftmütiger Mann, sanftmütiger als alle Menschen auf Erden.
Der jähzornige Mose hätte das Volk Israel niemals durch die Wüste bringen können. Es bedurfte der Umschulung durch den HERRN. Draußen in der Wüste, sozusagen auf dem Abstellgleis“ hat Gott den Mann Mose verändert. So sollen auch wir uns verändern lassen, und dies geschieht durch die reinigende Kraft des Wortes Gottes. Der Herr Jesus, das fleischgewordene Wort Gottes, reinigt uns nicht nur von aller Sünde, sondern ER reinigt auch immer wieder unsere Gedanken. Die Gedanken bewirken in uns den Jähzorn und alle sonstigen Gefühle, die uns für den Dienst im Reiche Gottes unbrauchbar machen.
Der Herr Jesus hat es uns vorgelebt, als ER auf der Erde war und die Pharisäer und Schriftgelehrten sich gegen IHN verschworen. In 1. Petrus 2,23 lesen wir: der, geschmäht, nicht wieder schmähte, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet.
Das sollen wir dem Herrn Jesus nachmachen. Wir sollen so wie ER auf Angriffe gegen unsere Person reagieren. In Matthäus 11,29 sagt uns der Herr Jesus: Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.
Wenn wir die Sanftmut und Demut des Herrn Jesus leben können, dann werden wir innere Ruhe finden und nicht mehr dem Zorn und der unterschwelligen Wut in uns Raum geben.

Lieber Leser, als Kind Gottes hast Du die Möglichkeit, die Sanftmut des Herrn Jesus in Deinem Leben zu festigen. ER sagt: Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.  Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 10. Juni 2015

In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen. Offenbarung 22,2

Dieses Gotteswort beschreibt die Stadt Gottes, das heilige Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt. Diese Stadt wird detailliert im Buch der Offenbarung beschrieben, ein Ort voller Licht und Leben.
In unserem Bibelvers wird nun der Baum des Lebens genannt. Dieser Baum stand einst in der Mitte des  Paradieses Gottes. Und Gott, der HERR, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und gut zur Nahrung, und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens. 1. Mose 2,9
Der Baum wurde nach dem Sündenfall der Menschen von der Erde fortgenommen. Seit dem ist alles Leben auf der Erde begrenzt. Denn sterben müssen wir und sind wie Wasser, das auf die Erde geschüttet wird und das man nicht wieder sammeln kann. 2. Samuel 14,14
Der Tod als die Folge der Sünde begleitet nun die Menschen lebenslang. Es gibt aber eine Lösung des Problems: Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2. Timotheus 1,10
Kinder Gottes sind jetzt in der Lage, ohne Todesfurcht zu leben. Sie haben Vergebung der Sünden und ewiges Leben in Christus. Auf sie wartet die ewige Herrlichkeit, die in unserem Bibelvers bereits beschrieben wird. Dort, in dem Neuen Jerusalem, werden wir mit dem Herrn Jesus eine wunderbare Gemeinschaft haben und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen. Offenbarung 21,4


Lieber Leser, auch für Dich ist ein Platz in der Herrlichkeit Gottes reserviert. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 9. Juni 2015

Aber euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung ist unter ihren Flügeln. Maleachi 3,20

Hier haben wir ein wunderschönes Wort Gottes an die Gotteskinder. Sie sind diejenigen, die den Namen des HERRN fürchten.
Die Gottesfurcht beschreibt nicht den Zustand der Angst, sondern sie ist Liebe, Hingabe, Glaubensgehorsam, Leben im Licht Gottes.
Nur der Mensch, der an Gott und an das Erlösungswerk auf Golgatha glaubt, kann ein Leben in der Gottesfurcht leben. In Sprüche 1,7 lesen wir: Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren.
Ein Leben in Gottlosigkeit ist ein Leben in tiefer Finsternis. Der Mensch erkennt Gott nicht und muss sich mit den menschlichen Weisheiten begnügen.
Weisheit beginnt erst mit der Gotteskindschaft. Wer das Rettungsangebot Gottes aber ablehnt, bleibt ein Narr.
Auf einer großen Hühnerfarm brach ein Feuer aus. Die Menschen liefen herbei, um die Hühner aus dem brennenden Gebäude zu retten. Die Hühner aber ließen sich nicht retten, sondern liefen vor den Menschen davon, tiefer in das brennende Gebäude hinein. Viele kamen in den Flammen um.
So, wie diese unvernünftigen Tiere verhalten sich die Menschen, die glauben, keine Rettung vor der ewigen Verdammnis zu brauchen. Glücklich der Mensch, der beständig in der Gottesfurcht bleibt! Wer aber sein Herz verhärtet, wird ins Unglück fallen. Sprüche 28,14
Jesus, der Sohn Gottes, hat als Mensch auf dieser Erde gelebt und wie ein Mensch Angst und Schmerzen erlitten. Wir lesen in Hebräer 5,7: Der hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod retten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen, erhört worden.


Lieber Leser, ein Leben in der Gottesfurcht ist ein Leben in der Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 8. Juni 2015

Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell sprossen. Deine Gerechtigkeit wird vor dir herziehen, die Herrlichkeit des HERRN wird deine Nachhut sein. Jesaja 58,8

In dem 58. Kapitel des Propheten Jesaja geht es um die Frömmigkeit des Menschen. Vom Fasten ist die Rede, also von der geistlichen Bußübung, die den Gläubigen besonders fordert.
Der Geist Gottes fragt die Kinder Israel, ob sie sicher sind, dass ihr Fasten Gott beeindruckt. Siehe, am Tag eures Fastens geht ihr euren Geschäften nach und drängt alle eure Arbeiter. Siehe, zu Streit und Zank fastet ihr und, um mit gottloser Faust zu schlagen. (V.3.4)
Eine geistliche Übung muss immer aus einer geistlichen Haltung hervorgehen. Die Menschen sehen deine fromme Übung, Gott aber sieht auf deine Herzenshaltung.
Der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der HERR sieht auf das Herz. 1. Samuel 16,7
Alle frommen Übungen haben für Gott keinen Wert, wenn unser Herz böse ist.
Jesus in uns bewirkt, dass wir ein Gott wohlgefälliges Leben aus einem reinen Herzen leben können. Das Licht in uns wird sichtbar, wenn wir den Willen Gottes tun. Angst und Schuldgefühle werden verschwinden, wenn unsere Gedanken frei sind von Sünde und Bosheit.
Kinder Gottes sind durch den Glauben an den Herrn Jesus vor Gott gerechtfertigt.
Der Heilige Geist ist mit allen guten Gaben in uns und so sind wir Kinder des Lichtes und Söhne des Tages;
1.Thessalonicher 5,5
Die Herrlichkeit Gottes ist schon hier auf der Erde mit uns und in uns. Sie wird besonders sichtbar durch die Liebe Gottes, die in Jesus Christus in uns wohnt.

Lieber Leser, es kommt nicht auf die Äußerlichkeiten sondern einzig auf Deinen Herzenszustand an. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 7. Juni 2015

Ein Mann, der trotz Ermahnung halsstarrig bleibt, wird plötzlich zerschmettert werden ohne Heilung. Sprüche 29,1

Unser heutiges Bibelwort beschreibt eine sehr ernste Situation. Es geht um den unbekehrten Menschen. Alle Menschen sind zunächst Sünder, die sich auf dem Weg in die Verdammnis befinden. Für alle Menschen gilt die Einladung: Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Matthäus 11,28
Liebevoll lädt der Heiland der Welt die Menschen ein, zu ihm zu kommen. Er weiß um die Mühsal und die Angst der Menschen. Seine Einladung bedeutet Rettung von Schuld, Sünde und Verdammnis. Jeden Tag aufs Neue wendet sich Gott dem Menschen zu und bietet die Hand der Versöhnung und Rettung. Der Mensch aber verfügt über einen eigenen Willen und Gott überlässt dem Menschen die Entscheidung, das Rettungsangebot anzunehmen oder es abzulehnen.
Jesus Christus starb am Kreuz für die Sünden aller Menschen. Sein Opfer anzunehmen, bedeutet, die Tür zum Weg des Lebens zu wählen. Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm gehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Matthias 7,13.14
Jeder Mensch hat die Möglichkeit, den Weg zum Leben zu wählen. Dabei kommt ihm Gott entgegen. Im Buch Hiob lesen wir: Er hat meine Seele erlöst vor dem Abstieg in die Grube, und mein Leben darf das Licht schauen. Siehe, das alles tut Gott zweimal, dreimal mit dem Mann, um seine Seele von der Grube zurückzuholen, damit er vom Licht des Lebens erleuchtet werde. Hiob 33,28-30
Jeden Tag bietet Gott dem Menschen die Rettung an, aber zwei- oder dreimal im Leben kommt er dem Menschen besonders nah und hält ihm die Türe auf. Und wie es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Mal ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten. Hebräer 9,27

Lieber Leser, wenn Du noch kein Kind Gottes bist, nimm Jesus Christus heute als Deinen Heiland und Erlöser an, ehe es heißt: zu spät! Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 6. Juni 2015

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20

Die Jünger Jesu hatten viel mit dem HERRN erlebt. ER tat Wunder und beteiligte die Jünger daran. Da war die große Volksmenge und fünf kleine Brote und zwei Fische. Das Wenige wurde nun an die vielen Menschen verteilt. Alle wurden gesättigt.  Da war Lazarus, der Bruder von Maria und Martha, der schon vor vier Tagen beerdigt wurde. Jesus aber rief ihn ins Leben zurück. Da waren Blinde, die sehend wurden und Lahme, die ihre Matte zusammen rollten und ihrer Wege gingen.
Wie stark waren diese Erlebnisse, von denen nur einige im Wort Gottes beschrieben sind. Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor den Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. Johannes 20,30.31
Jetzt wollte Jesus von ihnen gehen. Da sprach Jesus: Noch eine kleine Zeit bin ich bei euch, und ich gehe hin zu dem, der mich gesandt hat. Johannes 7,33
Was sollte nun werden? Wie sollte der Glaube aufrecht gehalten werden, wenn man Jesus und seine Wunder nicht mehr vor Augen hatte?
Jesus sprich in unserem heutigen Bibelwort eine fundamentale Wahrheit aus, die in uns, die wir Kinder Gottes sind, einen unverbrüchlichen und lebenslangen Glauben bewirkt. Alle Tage unseres Lebens wird Jesus bei uns und in uns sein. Der Apostel Paulus sagt: Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe; ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,19.20
Jesus lebt in den Kindern Gottes, solange die Erde besteht.

Lieber Leser, Jesus lebt in alle Ewigkeit, und mit IHM auch wir. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 5. Juni 2015

Das ist Heilung für deinen Leib, Labsal für deine Gebeine. Sprüche 3,8

In unserem Bibelwort geht es heute um die Gesundheit unseres Körpers. „Heilung für den Leib, Labsal (Erholung) für die Gebeine“
Vorausgesetzt wird dieser Aussage das Wort: Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade! Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte den HERRN und weiche vom Bösen! (V.6.7)
Das ist der Wunsch Gottes an uns, die wir Kinder Gottes geworden sind. Auf allen Wegen sollen wir mit Gott unterwegs sein.
Der Psalmist David war ein Mann Gottes. Er erlebte die Gegenwart des Allmächtigen jeden Tag: Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Psalm 23,3
So wie David erleben auch wir Gottes Gegenwart. Wie David erleben wir jeden Tag die Vergebung, wenn wir gesündigt haben.
Die Wege der Kinder Gottes sind Pfade der Gerechtigkeit. Gerecht sind wir geworden durch den Glauben an Jesus Christus, der für unsere Sünden am Kreuz auf Golgatha gestorben ist. Die Gerechtigkeit Gottes in uns enthebt uns der Angst vor Strafe. Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1
Der natürliche Mensch lebt in einer lebenslangen Todesangst. Sie begleitet den Menschen und beherrscht mit zunehmendem Alter das Denken.
Jesus Christus ist gekommen, um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren. Hebräer 2,15
Als Therapeut weiß ich, wie die Angst das Denken beherrschen kann und den Menschen krank macht.
Das Wort Gottes ist in der Lage, die Gedanken zu reinigen, vorausgesetzt, man ist ein Kind Gottes. Das Wort Gottes sagt:  Werdet verwandelt durch die Erneuerung eurer Gedanken. Römer 12,2
Das Wort Gottes ist ein wunderbares Therapeuticum. Es ist lebendig und wirksam (Hebräer 4,12) und heilt Geist, Seele und Leib.

Lieber Leser, Gott segne Dich heute mit jeder geistlichen Segnung.

Lothar Gies

Donnerstag, 4. Juni 2015

Und die Befreiten des HERRN werden zurückkehren und nach Zion kommen mit Jubel, und ewige Freude wird über ihrem Haupt sein. Sie werden Wonne und Freude erlangen, und Kummer und Seufzen werden entfliehen. Jesaja 35,10

Die Kinder Israel befanden sich zu dem Zeitpunkt, als Jesaja diese Worte vom HERRN empfing, noch in der babylonischen Gefangenschaft. Im Altertum bedeutete der Zustand der Sklaverei das Ende des Lebens in Freiheit. Fortan war man kein vollwertiger Mensch mehr.
Die Kinder Israel litten unter dieser furchtbaren Lebenssituation. Schreckliches Heimweh quälte sie. An den Strömen Babels, da saßen wir und weinten, wenn wir an Zion dachten. Psalm 137,1

Interessant ist, dass das Wort Gottes die noch in Babylon in Gefangenschaft lebenden Kinder Israel „die Befreiten des HERRN“ nennt. Hier liegt eine tiefe Wahrheit, die uns nicht immer bewusst ist:

So wie die Kinder Israel zur Zeit der babylonischen Gefangenschaft, so sind auch die Kinder Gottes heute trotz aller Anfechtungen, Befreite des HERRN. Denn das Gesetz des Lebens in Christus Jesus hat uns freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Römer 8,2

So sind wir schon hier auf der Erde frei von der Macht der Sünde, denn Jesus Christus ist für unsere Sünden gestorben. Wenn wir die Freiheit körperlich auch oft gar nicht spüren, dürfen wir wissen, dass der innere Mensch in dem Herrn Jesus frei ist. Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. 2. Korinther 4,18

Die Verheißung, die die Kinder Israel erhielten, gilt ganz ausdrücklich allen Kindern Gottes: Und die Befreiten des HERRN werden zurückkehren und nach Zion kommen mit Jubel, und ewige Freude wird über ihrem Haupt sein. Sie werden Wonne und Freude erlangen, und Kummer und Seufzen werden entfliehen. Jesaja 35,10





Lieber Leser, als Kind Gottes bist Du auch trotz aller Anfechtungen ein Befreiter des HERRN. ER segne Dich auch heute!



Lothar Gies

Mittwoch, 3. Juni 2015

Halleluja! Glücklich der Mann, der den HERRN fürchtet, der große Freude an seinen Geboten hat! Psalm 112,1

Es gibt nur zwei Arten von Menschen auf dieser Erde. An dieser Stelle werden mir sofort viele Menschen widersprechen. Es gibt doch schließlich ganz verschiedene Menschenrassen, die sich auch deutlich voneinander unterscheiden.
Für Gott aber gibt es nur Menschen, die durch die Sünde, die jedem Menschen zu Eigen ist, für die Gemeinschaft mit Gott untauglich sind. Nun sagt uns das Wort Gottes: Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. Römer 5,18
Ja, die Gerechtigkeit des Einen, hat uns frei gemacht von der Macht der Sünde und uns auf den Weg des Lebens gebracht. So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Römer 8,1
Fortan leben wir nicht mehr in der Gottlosigkeit, sondern in der Gottesfurcht. Wir erkennen nun Gott in seiner Heiligkeit und wir erkennen seine Liebe, die ihn dazu trieb, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glaube, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16
Es gibt also die Menschen, die aufgrund ihres Unglaubens in die Verdammnis gehen, und diejenigen, die Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland angenommen haben, und für die es nun keine Verdammnis mehr gibt. Bei Gott gibt es nur schwarz und weiß, Tag und Nacht, tot und lebendig. Es gibt bei IHM keine Grautöne. Entweder glauben wir an den Herrn Jesus und werden Kinder Gottes, oder wir gehen den Lebensweg ohne die Vergebung der Sünden und befinden uns auf dem Weg in die Finsternis.
Zwei Arten von Menschen auf dieser Erde. Kinder des Lichts und Kinder der Finsternis.

Lieber Leser, zu welcher Gruppe gehörst Du? Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 2. Juni 2015

Licht ist dem Gerechten gesät und Freude den von Herzen Aufrichtigen. Psalm 97,11

Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit sind in unserem heutigen Gotteswort angesprochen. Licht und Freude werden demjenigen zugesagt, der sich mit aufrichtigem Herzen nach der Gerechtigkeit ausstreckt.
Jesus sagt: Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. Matthäus 5,6
Die Gerechtigkeit Gottes ist dem Menschen geschenkt, wenn er das Opfer des Herrn Jesus für sich persönlich annimmt, und fortan ein Leben im Glauben an den Herrn Jesus führt. Dann gilt für ihn das Wort: Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott, durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1
Die Gerechtigkeit Gottes bewirkt auch den Frieden, der uns fortan mit dem heiligen Gott verbindet. Jedes Kind Gottes ist vor Gott ein Gerechter. Nur der an Christus Gläubige darf sich seiner Gerechtigkeit erfreuen: Glücklich, die das Recht bewahren, die Gerechtigkeit üben zu aller Zeit! Psalm 106,3
Diese Gerechtigkeit ist der Zustand, der uns schließlich die Herrlichkeit Gottes eröffnet: Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reich ihres Vaters. Matthäus 13,43
Diese selige Gewissheit erweckt in uns die Freude im HERRN, eine Freude, die nur Kinder Gottes empfinden können. So können auch nur die Gerechten Gottes sich aufrichtig im HERRN freuen. Diese Freude ist permanent im Herzen der Kinder Gottes. Der Psalmist sagt: Mein Schild über mir ist Gott, der die von Herzen Aufrichtigen rettet. Psalm 7,11
In Psalm 112,4 lesen wir: Den Aufrichtigen strahlt Licht auf in der Finsternis.

Lieber Leser, es gibt nichts kostbareres, als ein Leben in Christus. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 1. Juni 2015

Lass mir wiederkehren die Freude deines Heils, und stütze mich mit einem willigen Geist! Psalm 51,14

Der 51. Psalm beginnt mit den Worten: Dem Chorleiter. Ein Psalm. Von David. Als der Prophet Nathan zu ihm kam, nachdem er zu Bathseba eingegangen war. (V.1.2)
Als David zu Bathseba, der Frau eines anderen Mannes, ging, lud er große Schuld auf sich. Die Sündenschuld lässt uns die Gegenwart Gottes nicht mehr empfinden. Alles, was der Geist Gottes in uns bewirkt, kommt uns
abhanden. Insbesondere geht uns die Freude am HERRN verloren. Stattdessen legt sich Traurigkeit, Gewissensnot und Angst auf unsere Seele.
Genauso empfand David, nachdem der Prophet Nathan ihm das Gericht Gottes prophezeite. Schon ehe er zu der schönen Frau ging, war die Sünde in seinem Herzen geboren. Er erlebte, was allen Menschen passiert: Ein jeder aber wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird. Jakobus 1,14
Bevor der Prophet zu David kam, versuchte David, die Sünde zu verbergen, jedoch Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag. Psalm 32,3
Eine zweifache Gnade erbittet David von dem HERRN: Lass mir wiederkehren die Freude deines Heils. Die Freude war ihm verloren gegangen, und nur die Vergebung der Sünde konnte das Verhältnis zu Gott wieder in Ordnung bringen. Darüber hinaus aber stütze mich mit einem willigen Geist! Niemals mehr möchte ich in die Sünde fallen, sondern fortan dem Wort Gottes gehorsam sein.
Lieber Leser, Jesus hat unsere Schuld am Kreuz auf Golgatha getragen und uns eine völlige Vergebung geschaffen. Noch immer reicht ER die Hand der Vergebung. Gott segne Dich!

Lothar Gies