Sonntag, 31. Mai 2015

Gerechtigkeit hast du geliebt und Gottlosigkeit gehasst: darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit Freudenöl vor deinen Gefährten. Psalm 45,8

Der an Jesus Christus gläubige Mensch ist lebendig gemacht in Christus und als geistlich lebender frei, von der Macht der Sünde. Der gläubige Mensch verfügt über die Gaben des Heiligen Geistes und unterscheidet sich völlig von einem gottlosen Menschen.
Der ungläubige Mensch ist in den Augen Gottes unverständig, ungehorsam, in die Irre gehend, in Begierden und Lüsten gebunden, in Bosheit und Neid lebend, verhasst und hassend. Titus 3,3
Welch ein vernichtendes Bild hat Gott von dem Menschen, der sein Rettungsangebot nicht annimmt.
Im Römerbrief werden die gottlosen Menschen allesamt beschrieben als erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Streit, List, Tücke; Verbreiter übeler Nachrede, Verleumder, Gotteshasser, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame, Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige.  Römer 1,29-31
Der natürliche Mensch ist nicht gut, sondern durch und durch böse. Erst das Erlösungswerk Jesu auf Golgatha brachte dem Menschen die Möglichkeit, aus der Umklammerung der Sünde loszukommen. Das Blut Jesu hat alle unsere Sünden abgewaschen und uns zu Kindern Gottes werden lassen. Als Kinder Gottes sind wir vor Gott gerechtfertigt, allein durch den Glauben an den Herrn Jesus. Fortan leben wir in Christus und hassen unser altes Leben, das wir in Gottlosigkeit uns Sünde zubrachten.
Als Kinder Gottes kennen wir die Freude im Herrn, die dem natürlichen Menschen nicht zur Verfügung steht. Sie ist ein Kriterium unserer Gotteskindschaft. Wir leben in der Freude Gottes, die immer da ist, auch wenn wir angefochten werden. Ein Leben in dem Herrn Jesus ist ein starkes Zeugnis für unsere Mitmenschen.

Lieber Leser, auch Dich salbe der HERR mit Freudenöl.

Lothar Gies

Samstag, 30. Mai 2015

Meine Wehklage hast du mir in Reigen verwandelt, mein Sacktuch hast du gelöst und mit Freude mich umgürtet, Psalm 30,12

David dankt dem HERRN für seine Rettung und Vergebung. Er hat erlebt, wie Gott seine Gebete erhörte. Er sagt: HERR, mein Gott, zu dir habe ich geschrieen, und du hast mich geheilt. HERR, du hast meine Seele aus dem Scheol herauf geholt, hast mich am Leben erhalten und bewahrt vor dem Hinabfahren in die Grube. (V.3.4)
Es ist so wunderbar, wenn unsere Sünde uns nicht mehr belastet, weil Gott sie vergeben hat. Diese Vergebung spürt der innere Mensch durch das Reden des Heiligen Geistes. Jeder Mensch, der an Jesus Christus glaubt, kann das bestätigen. Jeden Tag leben wir unter der Vergebung Gottes. ER sandte seinen Sohn, Jesus Christus, um unsere Schuld am Kreuz auf Golgatha zu bezahlen. ER schuf uns eine ewige Befreiung von der Macht der Sünde. So sind wir nun Menschen, denen der HERR die Sünde nicht zurechnet! Römer 4,8
David litt unter seinem schweren Versagen und kleidete sich nach damaliger Sitte als ein tief trauriger Mensch in Sacktuch. Alle konnten seine Trauer sehen. Dann aber spürte er die Vergebung Gottes und seine Traurigkeit verflog. Er musste jetzt nicht mehr verzweifelt über seine Sünde sein. Er war so froh, dass er tanzen wollte. Fortan war wieder Freude in seinem Herzen.
Ein Mensch, der noch keine Sündenvergebung hat, weil er Jesus noch nicht kennt, kann nicht nachempfinden, welch tiefes Glücksgefühl die Vergebung der Sünden mit sich bringt. Sündenvergebung öffnet die Tür zur Herrlichkeit Gottes.
Ein unbekannter Liederdichter fasste das Wunder der Vergebung in diese Worte:

Alle unsre Sünden sind vernichtet,
droben spricht für uns dein kostbar Blut.
Ja, der Gnadenthron ist aufgerichtet,
Du,  Herr Jesus, machtest alles gut.


Lieber Leser, weißt  Du um  die Vergebung Deiner Sünden? Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 29. Mai 2015

Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollendet. Hieran erkennen wir, dass wir in ihm sind. 1. Johannes 2,5

Wie wollen wir einem ungläubigen Menschen erklären, was es heißt, in Christus zu sein? Es ist gar nicht möglich, denn zwischen dem Ungläubigen und dem Kind Gottes besteht ein entscheidender Unterschied.
Als wir noch ungläubig durchs Leben gingen, waren auch wir unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mancherlei Begierden und Lüsten, führten unser Leben in Bosheit und Neid, verhasst, einander hassend. Titus 3,3
Das ist die biblische Sicht des Lebens ohne Jesus und ohne Sündenvergebung. Für jeden Menschen aber gibt es die Möglichkeit der Erlösung. Wir waren alle verloren und tot in unseren Vergehungen. Epheser 2,5
Als geistlich tote Menschen waren wir außerstande, mit Gott jemals in Kontakt zu kommen. Wir lebten in der Finsternis. Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes. Titus 3,4.5
Ein geistlich toter Mensch kann sich nicht vorstellen, wie es ist, in Christus zu leben. Es ist so, als wollte man einem von Geburt an blinden Menschen das Sonnenlicht erklären.
Leben in Christus bedeutet ein Leben in dem Wort Gottes. Kinder Gottes sind in der Lage, das Wort Gottes zu lesen und zu verstehen. Der Geist Gottes, der in uns ist, erklärt uns die göttlichen Gedanken. Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam. Hebräer 4,12
Es reinigt unsere Gedanken und verändert uns. In seinem Wort begegnet uns der Herr Jesus und spricht in unsere Lebenssituation hinein. In seinem Wort erkennen wir die Liebe Gottes und spüren die Herrlichkeit Gottes schon hier auf der Erde.

Lieber Leser, ein Kind Gottes weiß, dass Jesus Christus in ihm lebt. Es gibt nichts Größeres und Schöneres in diesem Erdenleben. Auch Dir will ER heute begegnen. ER segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 28. Mai 2015

Der Herr aber richte eure Herzen auf die Liebe Gottes und auf das Ausharren des Christus! 2. Thessalonicher 3,5

Das Herz steht in Gottes Wort für Seele und Geist, also für den ganzen inneren Menschen. Unser innerer Mensch soll sich ausrichten auf die alles übersteigende Liebe Gottes, die sich uns geoffenbart hat in dem Herrn Jesus. Darüber hinaus soll das Ausharren des Christus uns bewusst werden und zur Nachahmung dienen.
Als Menschen leben wir auf dieser Erde in körperlicher und geistiger Begrenztheit und nehmen das Leben mit unseren Sinnen wahr. Das, was wir sehen und ertasten können, ist für uns die Wirklichkeit.
Wenn sich unsere Lebensumstände verändern, wissen wir aufgrund unserer Lebenserfahrung, wohin diese Veränderung führen wird. Wir leiden immer unter Erwartungsangst. So ist das Leben des ungläubigen Menschen eine traurige und hoffnungslose Geschichte. Wir lesen im Psalm 90,10 von der Hoffnungslosigkeit eines Menschenlebens: Die Tage unserer Jahre sind siebzig Jahre, und, wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühe und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin.
Der ungläubige Mensch, der ohne Jesus durchs Leben irrt, muss in ständiger Todesangst versuchen, seinem Leben einen Sinn zu geben. Wie traurig ist ein solches Dasein. Wie ganz anders leben da die Kinder Gottes. Auch sie können Angst und Sorgen haben, und zugleich sind sie mit dem Herrn Jesus verbunden, der sie wieder aufrichtet. Wir lesen in Psalm 94,19: Als viele unruhige Gedanken in mir waren, beglückten deine Tröstungen meine Seele.
Der Herr Jesus ging für uns an das Kreuz und brachte uns Erlösung von Sünde und Angst. Seine große Liebe begleitet uns seitdem durch unser ganzes Leben und wir finden ihn IHM Trost und immer neue Zuversicht. ER gibt uns die Befähigung, gläubig und voll Vertrauen auf seine Hilfe zu warten, ohne dabei zu verzagen. Die Bibel spricht hier von Ausharren. Diese wunderbare Gabe Gottes ist uns gegeben, damit wir auf unserem Lebensweg nicht mehr verzweifeln.

Lieber Leser, Jesus liebt die Menschenkinder. Auch Dich liebt er und will Dich segnen.

Lothar Gies

Mittwoch, 27. Mai 2015

..und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes. Epheser 3,19 U

Es geht in unserem Gotteswort heute darum, die allen Verstand übersteigende Liebe des Herrn Jesus zu erkennen. Diese Liebe Christie wohnt in uns und so sind wir in der Lage, zu lieben.
Das Problem ist immer wieder, dass wir die Liebe Gottes nicht erkennen können. Oft sind die Lebensumstände so schwer zu ertragen und wir fühlen uns alleingelassen mit unserem Problem.  Dann möchten wir an der Liebe Christie zweifeln. Aber das Wort Gottes ermahnt uns, genau das nicht zu tun. Wir sollen stattdessen einen klaren Blick bekommen für den Reichtum, den Gott uns geschenkt hat. Unser Bibeltext ist der Abschluss eines besonderen Segens, der in Epheser 3 über uns ausgesprochen wird. Wir lesen: Gott gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen, dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, (V.15-18)
Solange wir auf dieser Erde sind, werden wir die wahrhaftige Größe unseres Gottes und die Liebe unseres Heilandes Jesus Christus niemals ganz erkennen können. Zu sehr sind wir begrenzt durch unsere Unvollkommenheit und die Lebensumstände, die unsere Aufmerksamkeit fesseln. Wenn unserer innerer Mensch aber gestärkt wird durch den Glauben an die Allmacht unseres Gottes, dann werden wir auch einen klaren Blick bekommen für die Liebe, die unseren Herrn Jesus dazu trieb, sich für unsere Sünden zu opfern und uns dadurch eine völlige Erlösung zu schaffen.

Lieber Leser, auch Du sollst die Liebe Gottes erkennen, die sich in Jesus Christus so wunderbar offenbart hat. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 26. Mai 2015

Weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf wird uns scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. Römer 8,39

Das Leben in Christus basiert auf der Grundlage der unergründlichen Liebe Gottes. Sie hat sich in Jesus Christus offenbart und wandte sich uns zu, als wir noch nichts Liebenswertes an uns hatten. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8
Diese göttliche Liebe ist das grundlegende Kriterium unserer Gotteskindschaft. Wir lesen in Römer 5,5: Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
Diese Liebe begleitet uns durch unser ganzes Leben. Jesus Christus sagt: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20
Jesus Christus ist die personifizierte Liebe Gottes, die uns bewahrt und tröstet, in einer Welt voller Anfechtungen. Jesus liebt seine Kinder und sagt: ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben Johannes 10,20
Von dieser Liebe kann uns wirklich nichts trennen. In China oder Nordkorea werden Kinder Gottes verhaftet, gefoltert und oft auch getötet. Sie haben die Möglichkeit, dem Glauben abzuschwören und so ihr Leben zu retten. Aber sie bleiben fest im Glauben an die Liebe Gottes. Aus persönlichen Zeugnissen berichten solche Glaubensgeschwister von der Kraft des Heiligen Geistes, die sich ihnen in Situationen der Anfechtung offenbarte. Sie erlebten die Macht Gottes und wie ER sie aus der Bedrückung und Gefangenschaft hinausführte.
Ein Liederdichter hat seine Liebe zu Jesus in einem Lied so zum Ausdruck gebracht:

            Die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir,
            niemals zurück, niemals zurück!

Lieber Leser, Jesus liebt Dich und Er will Dich segnen.

Lothar Gies

Montag, 25. Mai 2015

Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ich will lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes als wohnen in den Zelten des Unrechts. Psalm 84,11

In den Zelten des Unrechts haben wir alle einmal gewohnt. Im Epheserbrief spricht das Wort Gottes von den Söhnen des Ungehorsams. Dort heißt es: Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren, wie auch die anderen. Epheser 2,3
Ich kannte einmal einen jungen Mann, der kurz zuvor zum Glauben an den Herrn Jesus kam. Er kam aus einem schwierigen Milieu schon in sehr jungen Jahren mit der Polizei in Konflikt. Er versank in der Rauschgiftscene und niemand hätte mehr auf ihn gewettet. In einer Evangelisationsveranstaltung, in die er mehr versehendlich geriet, traf ihn das Wort Gottes, er erkannte seinen verlorenen Zustand und  gab sein Leben Jesus. Daraufhin wurde er auch von seiner Sucht befreit.
Dieser junge Mann kannte die Zelte des Unrechts so genau, wie kaum ein anderer. Er hatte die Menschen und den menschlichen Egoismus kennen gelernt und erlebt, wie schnell man von „Freunden“ verlassen und verraten wird.
Mit dem Psalmisten konnte er nun sagen, dass ein Erdentag unter der Herrschaft des Herrn Jesus weit wertvoller ist, als alle Lebenstage in Gottlosigkeit und Unglauben. Die Menschen ohne Jesus sind ohne Hoffnung. Sie irren durchs Leben ohne zu wissen, wohin der Weg führt.
David erkannte nach seiner Lebenskrise  die Liebe Gottes ganz neu und das Leben lag wieder klar erkennbar vor ihm. ER leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Psalm 23,3
Diese Sicherheit in der Hand des HERRN will man mit nichts mehr tauschen.

Lieber Leser, nichts ist kostbarer, als ein Leben in Jesus Christus. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 17. Mai 2015

Wir aber, die dem Tag gehören, wollen nüchtern sein, bekleidet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und als Helm mit der Hoffnung des Heils. 1. Thessalonicher 5,8

Im Wort Gottes gibt es durchgängig die Gegenüberstellung von Schwarz und Weiß, Hell und Dunkel, Tag und Nacht. Durch die Macht der Sünde und die Regentschaft des Teufels herrscht auf dieser Erde geistliche Finsternis. In dieser geistlichen Dunkelheit leben die Menschen und bemerken es nicht. Schließlich ist der natürliche Mensch tot in seinen Sünden. Epheser 2,5
Als toter Mensch empfinde ich keine Finsternis. Nun sagt uns unser Bibelwort: „Wir aber, die dem Tag gehören.“
Als Kinder Gottes sind wir fortan Kinder des Lichts. Epheser 5,8 Durch den Glauben an Jesus Christus sind wir es geworden. ER sagt: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12
Als Kinder des Lichts sind wir in der Lage, das Erdenleben aus der richtigen Perspektive zu betrachten. Wir können die Einflussnahme des Teufels erkennen und uns dagegen wappnen. Dazu dient uns der Panzer des Glaubens und der Liebe. Der Glaube, wie die Bibel ihn meint, ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft und ein nicht zweifeln an Dingen, die man nicht sieht. Hebräer 11,1
Diese Glaubensgewissheit ist eine Gabe des Heiligen Geistes und die Liebe Gottes ist es ebenfalls, denn wir lesen in Römer 5,5: Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
Die lebendige Hoffnung unserer Errettung wird beschrieben als Helm des Heils. Diese lebendige Hoffnung aber wird uns im Wort Gottes beschrieben als sicherer und fester Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht. Hebräer 6,19

Lieber Leser, Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 16. Mai 2015

Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die Übrigen, die keine Hoffnung haben. 1. Thessalonicher 4,13

Ein besonders schmerzhaftes und den inneren Menschen erschütterndes Ereignis ist der Tod eines nahe stehenden Menschen. Er bedeutet endgültige Trennung und das unwiderrufliche Ende aller Gemeinsamkeiten.
Unser Bibelwort stellt zwei Personengruppen gegenüber: Da sind die Menschen, die an Jesus Christus glauben und als Kinder Gottes wissen, dass der irdische Tod der Übergang aus der Unvollkommenheit in die Herrlichkeit Gottes ist.
Ihnen gegenüber stehen die Menschen, für die der Tod ein schwarzes Loch ist, in dem der Mensch unwiederbringlich verschwindet. Sie sind Menschen, die keine Hoffnung haben. Für den gläubigen Menschen ist der Tod eines Nahe stehenden genauso schmerzlich, wie für den Ungläubigen. Das Wissen aber, dass Kinder Gottes sich in der Herrlichkeit wieder sehen, ist ein großer Trost.  
Unser heutiges Bibelwort wendet sich an die Kinder Gottes, um sie aufzurichten. In 1. Korinther 15,55 stellt das Wort Gottes die rethorische Frage: Wo ist, Tod, dein Sieg? Wo ist, Tod, dein Stachel?
Tatsächlich hat der Tod für die Gotteskinder jeden Schrecken verloren. Durch das Opfer des Herrn Jesus auf Golgatha und seine Auferstehung ist dem Tod die Macht und der Schrecken genommen. So lesen wir in Philipper 1,21 das Bekenntnis des Apostel Paulus: Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn.
Welche eine Glaubenszuversicht und lebendige Hoffnung spricht aus diesen Worten. Es ist kein Lebensüberdruss und keine Todessehnsucht, sondern das selige Wissen, dass dem Erdendasein das eigentliche Leben folgt, das, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. 1. Korinther 2,9

Lieber Leser, dieses Erdenleben ist nur eine winzige Episode gegenüber dem Leben in der Ewigkeit  bei Gott. ER möge Dich auch heute segnen.

Lothar Gies

Freitag, 15. Mai 2015

In Hoffnung freut euch, in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an; Römer 12,12

Dieses Bibelwort beschreibt ein siegreiches Glaubensleben.
Zunächst geht es um unsere lebendige Hoffnung. Wir lesen in 1. Petrus 1,3: Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten.
Diese lebendige Hoffnung erfüllt unsere Herzen mit großer Freude. Diese Freude ist Frucht des Heiligen Geistes, der in uns lebt. Sie steht den Anfechtungen des Lebens gegenüber. Das Wort Gottes ermutigt uns: Seid nicht bekümmert, denn die Freude am HERRN, sie ist euer Schutz! Nehemia 8,10
In der Bedrängnis des Lebens fürchten wir uns nicht, denn die Anfechtung dient uns zur Glaubensfestigung.
Wir lesen in Römer 5,3: wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, da wir wissen, dass die Bedrängnis Ausharren bewirkt.
Das Ausharren ist nicht dasselbe wie das Warten. Warten ist verbunden mit Ungeduld, Zorn, Verbitterung, Selbstmitleid. Ausharren dagegen ist „gläubiges Warten“ voller Vertrauen und innerem Frieden. Es bedeutet eine Herzenshaltung, die feste darauf baut, dass die Verheißung des HERRN sich erfüllen wird, auch wenn man lange darauf warten muss.
Das Ausharren ist eine Gabe des Heiligen Geistes. Nur Kinder Gottes sind in der Lage, auszuharren.
Schließlich kommt das Gebet. Es hat einmal jemand gesagt: „ Das Gebet ist der Hebel, der den Arm Gottes in Bewegung setzt.“ Der Psalmist bekennt im Psalm 66,19: Doch Gott hat gehört, er hat geachtet auf die Stimme meines Gebets.
Nur die Kinder Gottes können Gebete sprechen, die Gott hört. In uns wohnt der Heilige Geist, der uns befähigt, ein Leben im Geiste zu führen und ständige Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus zu haben. Darum sollen wir nicht müde werden, zu ihm zu beten.

Lieber Leser, nichts ist besser, als ein Leben in dem Herrn Jesus. ER segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 14. Mai 2015

Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Psalm 62,6

David, der Psalmist, beschreibt in diesem Psalm seine Lebenssituation und seine Erfahrungen mit den Menschen, die ihm feindlich gesonnen sind. Sein Leben ist nach seiner schweren Versündigung unsicher geworden. Er befindet sich in Verfolgung und Anfeindung. Er klagt seine Verfolger an: Wie lange wollt ihr einen Mann bestürmen, morden ihr alle – wie eine überhängende Wand, eine eingestoßene Mauer? (V.4)
Das Leben ist unberechenbar. Heute kann ich in Amt und Würden sein, und morgen bin ich aus der Gesellschaft aufgegliedert.
David war immer noch König, aber mächtige Feinde rotteten sich zusammen und wandten sich entschlossen gegen ihn.
Ich kann nicht wissen, wie andere Menschen denken. Ob ihre Freundschaftsbekundungen wahr sind, oder ob sie falsch sind, kann ich nicht mit Sicherheit erkennen. So ist auch völlig unsicher, ob die Planung meines Lebens am Ende gelingt oder zerbricht. Noch nicht einmal mir selbst kann ich trauen. Meine Überzeugungen können sich ändern oder ich kann gegen meine Überzeugungen verstoßen. Ich kann mich durch eigenes Verschulden in Situationen bringen, die ich nie vorausgesehen habe.
Genau das ist David geschehen. Er versündigte sich schwer, und der Segen Gottes stand ihm nicht mehr zur Verfügung. Er wurde verfolgt und musste um sein Leben fürchten.
Dann tat er Buße über seine Sünde und der HERR wandte sich ihm wieder zu. Natürlich waren die Folgen seiner Sünde noch da, aber seine Hoffnung auf die Hilfe Gottes war wieder erwacht. Nicht auf Freunde oder auf die eigenen Fähigkeit wollte er hinfort noch hoffen, sondern allein auf Gott. Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung.
Auf den HERRN zu vertrauen, ist eine innere Herzenshaltung, die nicht laut und lärmend nach außen tritt. In Klagelieder 3,26 beschreibt der Prophet Jeremia, der sich in der babylonischen Gefangenschaft befand, seine Herzensbeziehung zu dem HERRN mit den Worten: Es ist gut, dass man schweigend hofft auf die Rettung des HERRN.

Lieber Leser, vertraue auf den HERRN, und Er wird Dich segnen.

Lothar Gies

Mittwoch, 13. Mai 2015

Und nun, auf was harre ich, Herr? Meine Hoffnung, sie gilt dir! Psalm 39,8

David, der Psalmist, hatte gesündigt und sich durch die Sünde von Gott entfernt. Der Psalm 39 ist ein Bekenntnis der Sünde und der Entschluss einer völligen Umkehr zum Guten. Zunächst bekennt aber der Psalmist: Ich verstummte in Schweigen, schwieg – fern vom Guten. Da wurde mein Schmerz erregt. (V.3)
Davids Hoffnung war darauf konzentriert, seine Sünde zu verbergen. Darauf ruht die Hoffnung vieler Menschen. Das verborgene Böse drückt aber die Seele und führt zu Depression und Angst. Auf Sterbebetten werden oftmals Geheimnisse gestanden, weil die sterbenden  Menschen damit ihr Gewissen entlasten wollen. Wenn der Mensch seine Sünde verbirgt, ist er zunächst nicht als Sünder zu erkennen. Von manchen Menschen sind die Sünden vorher offenbar und gehen voraus zum Gericht, manchen aber folgen sie auch nach. 1. Timotheus 5,24
Das war auch bei David so. Sein Schmerz wurde erregt. Er bekennt diesen traurigen Zustand in Psalm 32,3: Als ich schwieg, zerfielen meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag.
Schließlich kehrt David um von seinem sündigen Weg. Er erkennt seine Schuld und beschließt, zum HERRN umzukehren. Meine Hoffnung, sie gilt eben nicht mehr der eigenen Ehre und ihrer Aufrechterhaltung. Sie gilt nicht mehr den sündigen Begierden. Sie gilt dem HERRN, der allein unsere Sünden vergeben kann.
Der in Sünde gefallene Mensch darf mit Recht darauf seine Hoffnung setzen, dass er Vergebung empfängt. Das wissen wir, die wir Kinder Gottes sind: Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er. Psalm 34,19

Lieber Leser, Gottes Segen sei auch heute mit Dir!

Lothar Gies

Dienstag, 12. Mai 2015

Mit dem Tod eines gottlosen Menschen geht seine Hoffnung verloren, und die trügerische Erwartung ist verloren. Sprüche 11,7

In diesem Wort wird uns in besonders deutlicher Form die Erbärmlichkeit und Hoffnungslosigkeit eines Menschen beschrieben, der sein Leben ohne Glauben an den Herrn Jesus lebt.
Ein solcher Mensch ist schon tot, wenn er noch auf der Erde lebt. Alle Menschen sind durch die Sünde geistlich tot. So sagt uns das Wort Gottes in Epheser 2,5, dass auch wir Kinder Gottes in unseren Sünden tot waren, und mit dem Christus lebendig gemacht wurden.
Wenn der gottlose Mensch stirbt, stirbt nicht nur sein Körper sondern mit ihm sterben auch alle seine Hoffnungen und Träume.
Was hofft denn ein Mensch? Reichtum und Ehre, ungetrübtes Glück, ewige Gesundheit und schließlich Unsterblichkeit. Letzteres wird es niemals geben, denn durch die Sünde sind alle Menschen sterblich geworden und alles Leben ist begrenzt. Der Prediger beschreibt die aussichtslose Existenz der Menschen wie folgt: Das ist ein Übel in allem, was unter der Sonne geschieht, dass einerlei Geschick allen zuteil wird. Auch ist das Herz der Menschenkinder voll Bosheit, und Irrsinn ist in ihrem Herzen während ihres Lebens; und danach geht es zu den Toten. Prediger 9,3
Spätestens dann sind alle Träume dahin. Spätestens dann erweist sich das gelebte Leben als vergeudet. Ein Leben ohne Glauben an den Herrn Jesus ist das traurigste und bemitleidenswerteste Dasein. Am Ende steht der Tod und das Vergessen. Der Mensch – wie Gras sind seine Tage, wie die Blume des Feldes, so blüht er. Psalm 103,15
Wie vergänglich ist eine solche Blume, die heute blüht und morgen Vergangenheit ist. So ist der Mensch, solange er geistlich tot ist. Darum fordert uns das Wort Gottes auf: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus. Apostelgeschichte 16,31

Lieber Leser, wenn Du den Herrn Jesus noch nicht kennst, dann nimm IHN heute an, damit Du ewiges Leben bekommst. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 11. Mai 2015

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seid in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes! Römer 15,13

Hoffnung ist in der Welt ein Begriff, der verbunden ist mit Zweifel und Ungewissheit. Wir hoffen, dass wir kein Unglück erleben und dass  die vor uns liegende Woche gut wird. Wir hoffen darauf, gesund zu bleiben und lange zu leben. All dies liegt in der Zukunft und die Zukunft liegt in der Finsternis.
Die Unfähigkeit, in die Zukunft sehen zu können, erfüllt den Menschen seit jeher mit Angst und Sorge. Nur der an Christus gläubige Mensch ist mit Freude und Frieden erfüllt. Wir lesen in Daniel 2,22 von der Allwissenheit Gottes. Er offenbart das Tiefe und das Verborgene; er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht.
Die Hoffnung der Gotteskinder ist kein Weg ins Ungewisse. Kinder Gottes haben keine tote Hoffnung, die von Zweifel und Angst geprägt ist. Wir lesen in 1. Petrus 1,3: Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten.
Der Gott und Vater unseres Herrn Jesus ist der Gott aller Hoffnung. Durch den Glauben an das Erlösungswerk unseres Herrn Jesus Christus sind wir wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung. Diese lebendige Hoffnung befähigt uns, in einer Welt voller Anfechtung aufrecht durchs Leben zu gehen. Der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, bewahrt unsere Herzen und Sinne in dem Herrn Jesus. Philipper 4,7
Darum fürchten wir uns nicht vor dem morgigen Tag, sondern legen unser Vertrauen den Gott aller Hoffnung.

Lieber Leser, dieser Reichtum der lebendigen Hoffnung werde Dir auch heute bewusst. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 10. Mai 2015

Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist. Römer 14,17

Das Reich Gottes haben wir nicht erst droben im Licht der Herrlichkeit, sondern es gehört uns schon hier auf der Erde. Es zeigt sich nicht in den Dingen, die das Erdenleben angenehm machen. Es geht nicht um das Wohlbefinden des Leibes, sondern um den Reichtum der Seele.
Das Reich Gottes lebt bereits in allen Gotteskindern, also allen Menschen, die an Jesus Christus glauben. Es bedeutet die Gegenwart aller Gaben des Geistes, die wir in 1. Korinther 12 finden. Der in uns wohnende Geist Gottes teilt jedem Kind Gottes die Gaben zu. Das Reich Gottes bedeutet aber auch die Gegenwart der Frucht des Geistes. Sie finden wir in Galater 5,22. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.
Die Sichtbarkeit dieser geistlichen Frucht ist das Ergebnis eines gottgefälligen Lebenswandels. Der Psalmist David betet im Psalm 19,15: Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erbarmer!
Dieser Gott wohlgefällige Zustand wird in unserem Bibelwort zusammengefasst mit den Worten Gerechtigkeit, Frieden und Freude. Die Gerechtigkeit ist uns durch das Opfer des Herrn Jesus gegeben. Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.
2. Korinther 5,21
In Philipper 4,7 finden wir den göttlichen Frieden: und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.
Die Freude im Herrn begleitet ein Kind Gottes durch das ganze Leben und endet auch nicht in der Anfechtung. So lesen wir in Nehemia 8,10: Seid nicht bekümmert, denn die Freude am HERRN, sie ist euer Schutz! Tatsächlich bewahrt die Freude am HERRN den gläubigen Menschen davor, unter der Last des Lebens zu zerbrechen.

Lieber Leser, Gott segne Dich mit jeder geistlichen Segnung.

Lothar Gies

Samstag, 9. Mai 2015

Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Jesaja 53,5

Als der Prophet Jesaja diese Worte von Gott bekam, stand das große Erlösungswerk auf Golgatha noch bevor. Die Menschheit war verloren. Es gab keine Verbindung zu dem Heiligen Gott. Die Sünde hatte den Menschen für eine Gemeinschaft mit Gott untauglich gemacht. Es gab nur noch den Weg in die ewige Verdammnis. Alle Menschen, ohne Ausnahme, sind Sünder, und damit Feinde Gottes.
Wenn Gottes Gnade nicht wäre, gäbe es keine Hoffnung für die Menschen, jemals die Herrlichkeit Gottes zu sehen. Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns. Titus 3,4
Dies konnte nur geschehen, weil Jesus, der Retter-Gott, auf der Erde erschien. ER rettete uns dadurch, dass ER sich selbst als ein vollkommenes Opfer für die Sünden der ganzen Menschheit zur Verfügung stellte. Die Menschenliebe Gottes zeigt sich besonders in der  Tatsache, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8
ER ging an das Kreuz, obwohl ER wusste, was dies für den Körper bedeutete. An keinem Hinrichtungsmechanismus wurde der menschliche Körper so verwüstet, wie an den gekreuzten Holzbalken, auf denen der Mensch festgenagelt wurde. Das ganze Körpergewicht hing an diesen Nägeln und namenlose Schmerzen erfüllten den ganzen Menschen. Am Ende starb der geschundene Mensch unter unsäglichen Qualen. Es war eine solch unwürdige und demütigende Hinrichtungsart, dass sie für römische Bürger nicht zulässig war. Er aber war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man da Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet. Jesaja 53,3

Lieber Leser, das hat Jesus Christus für Dich getan. Gib IHM dafür Dein Leben. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 8. Mai 2015

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. 1. Johannes 1,9

Immer wieder treffe ich in der Seelsorge gläubige Menschen, die sich ihrer Errettung nicht mehr sicher sind. Sie blicken auf ihr Versagen, auf Sünden der Vergangenheit und auf sündhafte Gedanken, die sie immer wieder überfallen. „Wie kann Gott mir noch vergeben, wenn ich immer wieder in dieselben Sünden verfalle?“
Für unser Versagen ist der Herr Jesus an das Kreuz gegangen und hat sich geopfert für alle unsere Sünden. ER ist unser großer Hoherpriester, der Mitleid haben kann mit unseren Schwachheiten. Hebräer 4,15
So ist ER bereit, uns immer wieder zu vergeben. ER kennt uns und unsere Gedanken. ER weiß, wie schnell wir unseren Begierden nachgeben und zu sündigen bereit sind. Sein Wort sagt uns aber: Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden. Jesaja 1,18
Das Opfer des Herrn Jesus auf Golgatha, ist ein vollkommenes Opfer. Es ist das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu, durch das wir geheiligt sind. Hebräer 10,10
Jesus verließ die Herrlichkeit des Vaters und erniedrigte sich, und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Philipper 2,8
Wir waren verloren und gefangen in den Fesseln der Sünde. Darum waren wir auch von Gott getrennt. Jesus Christus kam auf die Erde, um die Brücke zu bilden, die den Weg zu Gott wieder ermöglicht.
Jesus ging für uns einen schweren Weg. Wir lesen in Jesaja 53,2: Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten.
Als dieses große Opfer vollbracht war, hat Jesus für alle Kinder Gottes während ihres ganzen Erdenlebens festgelegt: Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Johannes 10,28


Lieber Leser, Jesus hat Dir eine völlige Erlösung geschaffen und sooft Du Deine Sünden vor IHM bekennst, ist Er treu und gerecht, dass ER Dir die Sünden vergibt und Dich reinigt von aller Ungerechtigkeit. Gib Ihm dafür alle Ehre.  Gott segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 7. Mai 2015

Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und treu in allen seinen Werken. Psalm 145,17

Dieser Psalm ist ein Lobgesang, der mit den Worten beginnt: Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen preisen immer und ewig. (V.1) Diesem Ausruf liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Gott gerecht ist, in allen seinen Wegen.
Wie erleben wir aber oft die Anfechtungen? Da verlieren Eltern ihr Kind, ein Ehepartner stirbt, eine Krankheit zerstört das Leben, der sicher geglaubte Arbeitsplatz geht verloren. Dem gegenüber steht das Wort Gottes, das uns sagt: Der Fels; vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er! 5.Mose 32,4
Da wollen wir die Wege Gottes verstehen und hadern mit seinen Wegen. ER antwortet uns, indem ER sagt:
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und meine Wege sind nicht eure Wege. Jesaja 55,8
ER will, dass wir ihm in allen Lebenslagen vertrauen, denn das schnell vorübergehende Leichte unserer Bedrängnis bewirkt uns ein über die Maßen überreiches, ewiges Gewicht von Herrlichkeit.
2.Korinther 4,17
Weil dies eine Tatsache ist, sollen wir unser Vertrauen ganz auf IHN setzen. Diese Welt ist ein finsterer Ort, an dem wir selbst den Weg nicht erkennen können. David schreibt im 23. Psalm: und ob ich schon wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir. Psalm 23,4
Über allen unerklärlichen Dingen unseres Lebens steht der Allmächtige, der uns seinen eingeborenen Sohn sandte, damit wir seine Kinder werden konnten. Alles, was wir auf dieser Erde erleben, ist von vorübergehender Natur. Denken wir daran, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. Römer 8,18

Lieber Leser, verlass Dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und ER wird Dich reich segnen.

Lothar Gies

Mittwoch, 6. Mai 2015

Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf deines Herzens Tafel! Sprüche 3,3

Das Wort aus dem 40. Psalm, das wir gestern betrachteten, wird hier wieder aufgegriffen. Die unendliche und niemals auszulotende Gnade Gottes wird uns durch unser Leben begleiten, denn Gott ist treu. So lesen wir in Psalm 117,2: Denn mächtig über uns ist seine Gnade! Die Treue des HERRN währt ewig! Halleluja!
Hals und Herz haben in der biblischen Symbolik eine Bedeutung. Der Hals symbolisiert die Bereitschaft, dem HERRN zu dienen und willig die Lasten zu tragen, die der HERR uns auferlegt hat.  Das Herz bezeichnet die Zuneigung und die Liebe zu Gott, der seinen eingeborenen Sohn, Jesus Christus für uns dahingegeben hat.
Alle dies soll von der Gnade und Treue des Allmächtigen geprägt sein.
Die Gnade Gottes zeigt sich im Leben der Gotteskinder in vielerlei Hinsicht. So sind wir fähig gemacht, ewig in der Gemeinschaft Gottes zu leben. Darin unterscheiden sich die Kinder Gottes von den Kindern der Sünde. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Römer 6,23
Durch die Gnade Gottes sind wir gerettet von der Fessel der Sünde, und durch die Gnade erleben wir auch die Herrlichkeit Gottes schon hier auf der Erde. Wir erleben Erhörung unserer Gebete. Der Psalmist ruft aus: Ich liebe den HERRN, denn er hörte meine Stimme, mein Flehen. Psalm 116,1
Aus Gnade schenkt uns der HERR den Frieden, der allen Verstand übersteigt und der unsere Herzen und Gedanken bewahrt in Christus Jesus, unserem HERRN. Philipper 4,7
Gnade und Treue begleiten uns und bereichern unser geistliches Leben.

Lieber Leser, auch Dir will Gott heute zusprechen: Gnade und Treue sollen Dich nicht verlassen.

Lothar Gies

Dienstag, 5. Mai 2015

Du, HERR, weist dein Erbarmen nicht von mir zurückhalten, deine Gnade und deine Treue werden beständig mich behüten. Psalm 40,12

In diesem 40. Psalm beschreibt David seine Situation, bevor er die Gnade Gottes erfuhr. Er spricht von der Grube des Verderbens (V. 3), aus der der HERR ihn gerettet hat. Tief in der Schuld und ohne inneren Halt befand sich David in einer elenden Situation. „Schlick und Schlamm“ umhüllten ihn (V.2) und er konnte nur noch zum HERRN schreien. Dann aber erfuhr er den HERRN und seine Rettung. Der Psalm beginnt auch mit dieser wunderbaren Tatsache. Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt, und er hat sich zu mir geneigt und meint Schreien gehört. (V.1)
Wenn ein Kind Gottes eine solche Erfahrung macht, dann ist dieses Erlebnis ein wertvoller Edelstein in seinem Leben. Fortan soll die Erinnerung an die wunderbare Hilfe Gottes lebendig bleiben. Der Psalmist David hat dies für sich selbst klar erkannt und zu seiner inneren Haltung gemacht. Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten! Psalm 103,2
Jeden Tag aufs Neue erfahren Kinder Gottes die bewahrende Gnade des HERRN. Immer wieder erleben wir, wie das Wort Gottes sich in unserem Leben bewahrheitet.
Sei um nichts besorgt! ermahnt uns das Wort Gottes in Philipper 4,6. Ein an Christus gläubiger Mensch erzählte folgendes Erlebnis: Er stand vor einer scheinbar ausweglosen Situation. Seine finanziellen Möglichkeiten waren ausgeschöpft und er konnte seine Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen. Er berief sich auf das Wort in Philipper 4 und stützte sich ganz auf den HERRN. Da brachte der Briefträger einen Umschlag, in dem sich ein kurzer Brief und ein Verrechnungsscheck über eine große Geldsumme befanden. Ein Bruder in Christus schrieb ihm: „Der Herr hat zu mir gesprochen. Ich soll Dir, lieber Bruder, diesen Scheck zukommen lassen.“
Unserem Gott ist kein Ding unmöglich. ER ist derselbe, der auch David so wunderbar zur Seite stand. Wie David dürfen auch wir heute sagen: deine Gnade und deine Treue werden beständig mich behüten. Psalm 40,12

Lieber Leser, Gott ist treu und sein Wort ist die Wahrheit. ER will Dich auch heute segnen.

Lothar Gies

Montag, 4. Mai 2015

Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meins Lebens, und ich kehre zurück ins Haus des HERRN lebenslang. Psalm 23,6

Das zeitlich begrenzte Leben ist für ein Kind Gottes lediglich ein kleiner Abschnitt der Ewigkeit. Für den unbekehrten Menschen ist das irdische Dasein das gesamte Leben. Für ihn kommt nach dem Erdenleben das Nichts. Demgegenüber ist für den an Jesus Christus gläubigen Menschen das Erdenleben, wie eine Luftblase im Meer der Ewigkeit. Jesus selbst hat es verheißen: Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Johannes 10,28
Mit dieser seligen Gewissheit gehen die Kinder Gottes durchs Leben und wissen um die Zusagen des HERRN: Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20
Mit dem Herrn Jesus im Herzen können sie ein Leben im Glauben führen. Dieses gläubige Leben erhebt den Menschen über die Wellen der Anfechtungen. Ein Leben ohne Angst und Sorgen kann das Leben eines Gotteskindes sein. David, der Psalmist, erkannte die Gnade und Liebe seines Gottes und besingt sein Erleben mit dem HERRN: Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens. Auch dann, wenn mir Sorgen und Kummer alle Hoffnung rauben, darf ich wissen, dass Jesus mit mir geht und dass seine Güte und Gnade mir trotz meiner Niedergeschlagenheit folgen, wohin ich auch gehe.
Ein wesendlicher Teil dieses Bibelwortes ist: ich kehre zurück ins Haus des HERRN lebenslang.
Das Geheimnis dieses Wortes liegt in der Tatsache, dass jeder Mensch von Geburt an zunächst im Haus des HERRN ist. Das kleine Kind hat die Verheißung: Solchen gehört das Reich Gottes. Sie sind noch nicht verantwortlich für ihr Handeln. Dann aber entfernen sich die Menschen aus dem Haus des HERRN. So auch wir, bevor wir gläubig an den Herrn Jesus wurden. Wir gingen in die Irre wie Schafe, aber wir sind zurückgekehrt zu dem Hirten und Aufseher unserer Seelen. 1. Petrus 2,25.

Lieber Leser, vertraue darauf, dass Dir die Güte und die Gnade Gottes alle Tage Deines Lebens folgen. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 3. Mai 2015

Mit uns wird sein: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe. 2. Johannes 3

Der zweite Brief des Johannes, der nur aus einem Kapitel besteht, beginnt mit den Worten: Der Älteste der auserwählten Herrin und ihren Kindern, die ich liebe in der Wahrheit. (V 1)
Hier stellt sich der Apostel Johannes als Lehrer und Hirte der auserwählten Gemeinde vor. Er bezeichnet die Gemeinde des HERRN als Herrin. Damit stellt er klar, dass er sich als Diener Gottes und der Gemeinde betrachtet. Alle Kinder Gottes liebt er mit der Liebe Jesu, der die Wahrheit ist.
Nachdem er seine geistliche Haltung zur Gemeinde und seinem Ältestenamt klar gestellt hat, bezieht er sich jetzt selbst ein in die Gemeinschaft der Kinder Gottes.
Mit uns wird sein: nicht nur die anderen, sondern auch und besonders der Lehrer selbst, braucht die Segnungen des HERRN jeden Tag aufs Neue.
Mit uns wird die Gnade Gottes sein. Sie ist geoffenbart in dem Herrn Jesus. Einst waren wir tot in unseren Sünden. Doch dann kam die personifizierte Gnade, Jesus Christus, der sich für uns geopfert hat und jedes einzelne Kind Gottes kann nun freudig ausrufen: Denn deine Gnade ist groß gegen mich, und du hast meine Seele gerettet aus dem tiefsten Scheol. Psalm 86,13
Auch die Barmherzigkeit Gottes ist eine Segnung, die wir täglich benötigen. Wie oft sind wir unseren sündhaften Gedanken erlegen und bewegen uns von Gott weg. Wie gut ist es da, in Jesus den wahren Hohenpriester zu haben. Wir lesen: Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten. Hebräer 4,15
Voll innigem Mitleid wendet sich der HERR unserer Schwachheit und unserem Versagen zu, und hilft uns wieder auf, wenn wir gefallen sind.
Zu Gnade und Barmherzigkeit kommt auch die Segnung des göttlichen Friedens. Dieser steht nur den Kindern Gottes zur Verfügung. Es ist der Friede, der allen Verstand übersteigt. Philipper 4,7

Lieber Leser, der Segen des Allmächtigen Gottes sei mit Dir!

Lothar Gies

Samstag, 2. Mai 2015

Damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus. Epheser 2,7

Unserem heutigen Bibelvers geht ein Ereignis voraus, dass in seiner Größe und Tragweite unser Verständnis weit übersteigt. Wir lesen im vorausgehenden Vers: Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus. V.6
Das sollten wir uns als Kinder Gottes immer wieder bewusst machen, dass wir nicht Kinder der Welt sondern Kinder der Ewigkeit sind. So sind wir schon hier auf der Erde in der göttlichen Gegenwart, denn Christus wohnt in unseren Herzen.
Das Wunder der Gnade Gottes, der seinen eingeborenen Sohn in die verdorbene Welt sandte um uns eine völlige Erlösung zu schaffen, wird in alle Ewigkeit das Zentrum unserer Anbetung sein.
Was hier auf der Erde noch undeutlich und in Nebel gehüllt ist, werden wir droben im Licht klar erkennen: Jesus Christus hat sich selbst erniedrigt, damit wir, die wir in unseren Sünden tot waren, zu Gotteskindern erhöht werden.
Der Reichtum der göttlichen Gnade wird sich uns dann völlig offenbaren und wir werden Christus in seiner Herrlichkeit sehen. Unser Dank und unsere Anbetung werden dann vollkommen sein. Das Wunder der Gnade werden wir vollständig erkennen und Freude und Dankbarkeit wird uns ewig erfüllen.
Ein Liederdichter hat diese wunderbare Gnade Jesu in einem Lied so zum Ausdruck gebracht:



Wunder der Gnade Jesu, größer als all meine Sünd,
wie soll mein Mund sie beschreiben, preisen was in ihm ich find?
Sie nimmt hinweg meine Bürde, Freiheit mein Geist gewinnt,
drum die wunderbare Gnade Jesu ich verkünd.

Lieber Leser, diese wunderbare Gnade gilt auch Dir. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 1. Mai 2015

Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe! Hebräer 4,16

Dieser Bibelvers ist eine Aufforderung zum gläubigen Gebet. Mit großer Freimütigkeit, also ohne Angst und Scheu, sollen wir unsere Anliegen dem HERRN vortragen. Dabei dürfen wir wissen, dass das Gebet des Gerechten viel vermag. Jakobus 5,16
Das Gebet ist eine wunderbare Möglichkeit, die Größe Gottes und seine unendliche Treue zu erleben. Ein Prediger hat einmal gesagt: „Das Gebet ist der Hebel, der den Arm Gottes in Bewegung setzt.“
In unserem Vers ist das Gebet beschrieben als ein Hinzutreten zum Gnadenthron. Nur die Kinder Gottes können zu Gott beten. Natürlich kann auch ein ungläubiger Mensch ein Gebet sprechen, aber er wird in den Wind reden. Da ist keiner, der ihm zuhört. Die Bibel sagt: Fern ist der HERR von den Gottlosen, aber das Gebet der Gerechten hört er. Sprüche 15,29
Gott hört nicht nur unser Gebet, sondern er erhört es auch. In unserem Bibelwort wird der Aufforderung zum Gebet die Verheißung hinzugefügt, dass wir Barmherzigkeit empfangen. Das heißt, dass sich Gott, der unsere Gedanken und Empfindungen kennt, uns mit großem Erbarmen zuwendet. Die Bibel sagt: Der HERR kennt die Tage der Rechtschaffenen, und ihr Erbteil wird ewig bestehen. Psalm 37,18
Weil ER uns so gut kennt, ist er voll herzlichem Erbarmen und verspricht uns noch eine besondere Gnade: Er will uns „rechtzeitig“ helfen. Diese Zusage dürfen wir festhalten. Dabei ist das Wort „rechtzeitig“ von großer Bedeutung. Wir wissen, dass seine Gedanken höher sind, als unsere Gedanken. Jeremia 55,9
Daher ist sein Zeitplan auch genauer als meiner. Ich glaube oft zu wissen, wann Gott spätestens helfen muss. Aber ER kennt den optimalen Zeitpunkt. So gilt es immer wieder, auf die Hilfe Gottes gläubig zu warten. Das nennt die Bibel „ausharren“. Das Ausharren ist eine wunderbare Fähigkeit des Glaubens. Mit ihr können wir in allen Anfechtungen den göttlichen Frieden erleben.

Lieber Leser, Gott kennt Dein Leben und Deine geheimsten Gedanken. ER will Dir seine Gnade zeigen und Dich reich segnen.

Lothar Gies