Donnerstag, 30. April 2015

Alle Pfade des HERRN sind Gnade und Treue denen, die seinen Bund und seine Zeugnisse bewahren. Psalm 25,10

David, der Psalmist, hat in diesem Wort Gottes eine Erfahrung zum Ausdruck gebracht, die sein ganzes weiteres Leben bestimmte: Wenn wir dem HERRN vertrauen, seine Worte glauben und den Bund des Friedens mit IHM halten, dann wird uns seine Gnade jeden Tag aufs Neue erscheinen. Dies wird der HERR in großer Treue beibehalten.
Diese Erkenntnis lässt in David ein Gebet wachsen und zu seiner inneren Haltung werden. Er weiß, dass unsere Treue unzureichend ist, und dass wir leicht wieder auf Wege der Sünde abbiegen können. Daher bittet er den HERRN: Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte.
Psalm 86,11
David hatte erlebt, wozu er als Mensch in der Lage war, wenn die Gelegenheit sich bot. Eine große Sünde hatte ihn von Gott entfernt und entsprechend schwierig gestaltete sich sein weiterer  Weg. Der Segen des HERRN stand ihm nicht mehr zur Verfügung, denn er hatte sein geistliches Gespür für das Reden Gottes verloren. Gleichwohl war Gott bei ihm und hat seine Treue bewahrt. Wir lesen in 2. Timotheus 2,13: sind wir auch untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
Nun will David jeden weiteren Weg mit dem HERRN gehen. Er weiß: alle meine Wege stehen unter dem Segen Gottes, wenn ich in seinem Willen bleibe.
Wie David damals leben auch wir heute unter demselben Gott, der uns genauso treu und voller Liebe begleitet und  bewahrt.
Für uns kommt noch hinzu, dass Christus auf die Erde kam, um für unsere Sünden zu sterben. Zu unserer Rechtfertigung ist ER auch wieder auferstanden und lebt in Ewigkeit. Durch dieses Opfer des Herrn Jesus sind wir mit dem heiligen Gott versöhnt stehen als Kinder Gottes nun heilig, tadellos und unsträflich vor IHM.
Kolosser 1,22

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, gilt auch Dir das Wort: Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des HERRN lebenslang. Psalm 23,6
Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 29. April 2015

Gegen den Treuen verhältst du dich treu, gegen den untadeligen Mann untadelig. Psalm 18,26

Der Prophet Hesekiel bringt den Kindern Israel Worte des heiligen Gottes: Und ich schließe mit ihnen einen Bund des Friedens, ein ewiger Bund wird es mit ihnen sein; den gebe ich ihnen und lasse sie zahlreich werden und setze mein Heiligtum in ihre Mitte für ewig. Hesekiel 37,26
Dieses Wort ist eine göttliche Verheißung zunächst an das Volk Israel, dann aber auch an alle Kinder Gottes auf der Erde, denn wenn wir des Christus sind, so sind wir damit Abrahams Nachkommenschaft und nach der Verheißung Erben. Galater 3,29
Darauf weist uns auch der Apostel Paulus im Römerbrief hin, da wir doch alle durch das Opfer des Herrn Jesus eine vollkommene Gnade empfangen haben. Darum ist es aus Glauben, dass es nach Gnade gehe, damit die Verheißung der ganzen Nachkommenschaft sicher sei, nicht allein der vom Gesetz, sondern auch der vom Glauben Abrahams, der unser aller Vater ist. Römer 4,16
Gottes Bund des Friedens gilt also allen, die an Jesus Christus glauben und damit Kinder Gottes geworden sind. Ihnen gilt die Verheißung des Psalmisten, dass Gott unsere Treue belohnt. Wenn wir dem HERRN und seinem Wort gehorchen, werden wir seine Segnungen erleben und unser Glaube wird jeden Tag Bestätigung finden.
Der Psalm 18 ist ein Psalm von David. Er beginnt mit den Worten: Dem Chorleiter. Von dem Knecht des HERRN, von David, der die Worte dieses Liedes zum HERRN redete and dem Tag, als der HERR ihn errettet hatte aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls. Und er sprach: Ich liebe dich, HERR, meine Stärke! Psalm 18,1.2
Welch eine wunderbare Erfahrung war es für David, als Gott alle seine Lebensumstände völlig veränderte und alle Probleme beseitigte. Das ist für unseren Gott kein Problem. ER kann alles ändern. ER will, dass wir unseren Anteil an dem ewigen Bund, den der HERR mit uns geschlossen hat, einlösen: wir sollen IHM treu sein und unseren Weg untadelig gehen.

Lieber Leser, Gott ist treu und will Dich reich segnen, so wie er es versprochen hat. Halte IHM die Treue und Du wirst seine Herrlichkeit sehen.

Lothar Gies

Dienstag, 28. April 2015

Der Fels; vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er! 5. Mose 32,4

Das Wort Gottes spricht in Verbindung mit Gott immer wieder von dem Felsen. Der Fels Jesus Christus ist das sichere Fundament, auf dem wir unser Leben aufbauen. Der Liederdichter hat seine Sicht auf den Herrn Jesus in einem wunderbaren Lied so zum Ausdruck gebracht:

            Stern, auf den ich schaue,
            Fels, auf dem ich steh´,
            Führer, dem ich traue,
            Stab, an dem ich geh´,
            Brot, von dem ich lebe,
            Quell, an dem ich ruh´,
            Ziel, das ich erstrebe,
            alles, Herr, bist Du!

Unser Bibelwort beschreibt das Wesen des Felsen, der Jesus heißt, als vollkommen. Nichts läuft bei IHM falsch. ER hat einen Weg mit jedem Menschen und alle seine Wege sind richtig. Es gibt bei Gott keine Fehler und Irrtümer.  Oft verstehen wir die Wege des HERRN nicht. Sie sind nicht immer die Wege, die wir selbst gerne gehen würden. Da weist uns das Wort Gottes auf einen ganz besonderen Umstand hin. Es sagt: Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesaja 55,9
Ein Vater ging mit seinem kleinen Sohn über einen Bergrücken. Unten im Tal waren ein paar Karussells aufgebaut. Ein schmaler Pfad führte auch genau dorthin. Der kleine Junge strebte danach, diesen Weg zu gehen. Der Vater aber hinderte seinen Sohn daran und ging den geraden Weg weiter. Offensichtlich entfernte er sich zunächst von dem schönen Ort im Tal. Der Vater wusste, dass der schmale Pfad nicht ins Tal sondern an einen Abhang führte. Auf dem sicheren Weg gelangten beide schließlich an das begehrte Ziel.
So führsorglich und treu wie dieser Vater geht der Herr Jesus mit seinen Kindern durch das Leben. ER sieht, was wir nicht sehen können. So sagte schon Daniel: Er offenbart das Tiefe und das Verborgene, er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht. Daniel 2,22

Lieber Leser, vertraue in allem dem HERRN, denn ER kennt Deinen Weg, bis zum Ende.

Lothar Gies

Montag, 27. April 2015

So erkenne denn, dass der HERR, dein Gott, der Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Güte bis auf tausend Generationen denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten. 5. Mose 7,9

Gott, der Allmächtige Schöpfer, ist der einzige wahre und lebendige Gott. ER allein ist anzubeten, denn außer IHM gibt es keinen Gott. Das Volk Israel folgte dem HERRN durch die Wüste ins gelobte Land. Dem Volk wird am Ende der Wanderung klargemacht: Du hast es zu sehen bekommen, damit du erkennst, dass der HERR der alleinige Gott ist. Außer ihm gibt es sonst keinen. 5. Mose 4,35
Allein unser Gott, der Gott Israels und der Gott Abrahams ist in der Lage, die Geschicke des Menschen zu lenken. ER alleine reagiert auf die Gebete der Gläubigen. Von ihm spricht der Prophet: So spricht der HERR, der König Israels und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott. Jesaja 44,6
Unser Gott ist der einzige Gott, der seinen Kindern Verheißungen gibt und diese auch erfüllt, denn ER allein ist der Lebendige. ER ist der treue Gott, der mit seinen Menschen einen Bund geschlossen hat und dieses Bündnis treu bewahrt. Seine Gnade und Güte bewahrt ER seinen Kindern, die bereit sind, ihm zu gehorchen und seine Gebote zu halten. Seine Treue beschränkt sich nicht auf den einzelnen Menschen, sondern setzt fort auf seine Kinder und Kindeskinder und endet niemals. „Tausend Generationen“ bedeutet: Ewige Treue. Wie sollte es auch anders sein. ER, der Schöpfer aller Dinge, ist der ewige Gott. Wir lesen: Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde. Er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist seine Einsicht. Jesaja 40,28
Wer seine Gnade annimmt und IHN liebt, wer ihm vertraut und seinem Wort gehorcht, der steht unter seinem Schutz.

Lieber Leser, es gibt nur diesen einen Gott, und ER wendet sich Dir in Liebe zu.


Lothar Gies

Sonntag, 26. April 2015

Dient dem HERRN mit Freuden! Kommt vor sein Angesicht mit Jubel! Psalm 100,2

Dem HERRN zu dienen, ist ein großes Vorrecht und ausschließlich den Kindern Gottes vorbehalten. Der natürliche Mensch kann Gott gar nicht dienen, denn er hat keinen Zugang zu IHM.
Im Brief an die Kolosser lesen wir: Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn! Kolosser 3,17
Der Dienst für den HERRN findet nicht nur im Rahmen christlicher Veranstaltungen statt.  Wir dienen dem HERRN an jedem Tag unseres Lebens. Dies geschieht z.B. im Gespräch mit unseren Mitmenschen. Dabei zählt nicht nur das gesprochene Wort, sondern auch unser Handeln. David betet zum HERRN: Lass das Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser! Psalm 19,15
In Wort und Werk soll der Geist Jesu in uns zu erkennen sein. Darum ist es notwendig, dass wir dem HERRN gerne dienen. Der Dienst darf keine saure Pflicht sein.
Im Alten Bund waren es die Priester, die Dienst für Gott taten. Sie waren genau dazu bestimmt. Als wir Kinder Gottes wurden, hat uns der Herr Jesus zu Königen und Priestern gemacht. Offenbarung 1,6
Kinder Gottes sind also auch Priester Gottes. Das Wort Gottes sagt uns deshalb: Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. Kolosser 3,17
Unser ganzes Leben soll ein priesterlicher Dienst für den Herrn Jesus und in seinem Namen sein. In Wort und Werk sollen wir Boten Gottes sein. Wir lesen in Epheser 5,8: Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts.

Lieber Leser, welch ein Wunder der Gnade ist es, dass uns der heilige Gott nicht nur von unseren Sünden befreit hat, sondern uns auch zu seinen Priestern und Botschaftern machte. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 25. April 2015

Der HERR aber war mit Josef und wandte sich ihm in Treue zu und gab ihm Gunst in den Augen des Obersten des Gefängnisses. 1. Mose 39,21

Josef stand offenbar vor den Trümmern seines jungen Lebens. Die Zukunft war stockfinster. Er war in die Sklaverei verkauft und dort, im Haus seines Herrn, wurde er einer Straftat bezichtigt, die ihn ins Gefängnis brachte.  
Wie völlig aussichtslos kann das Leben sein. Wie oft gerät man in Situationen, in denen es nur noch finster aussieht und keine Hoffnung winkt. Immer wieder machen Menschen mit ihrem Leben Schluss, weil sie sich nicht mehr zu helfen wissen. Im Propheten Jesaja wird eine solche Situation genannt und der Ausweg daraus beschrieben. Wir lesen: Wer in Finsternis lebt und wem kein Lichtglanz scheint, vertraue auf den Namen des HERRN und stütze sich auf seinen Gott! Jesaja 50,10
Wer in der Finsternis lebt, befindet sich nicht in einem Tunnel, an dessen Ende das Licht leuchtet. In einer solchen Finsternis lebte Daniel, als er im Kerker auf sein Ende wartete.
Die Verheißung des Wortes gilt natürlich nur für Kinder Gottes, also Menschen, die an Jesus Christus glauben und mit IHM leben. Sie können den Ausweg aus der Dunkelheit erkennen. Sie erleben die Hilfe Gottes immer wieder. Seinen Kindern wendet sich der heilige Gott in Treue zu und beendet den Weg der Finsternis. Gott kennt unsere Probleme und die Gedanken, die uns diese Probleme so schwer gestalten. ER gibt dem Müden Kraft und dem Ohnmächtigen mehrt ER die Stärke. Jesaja 40,29
Kinder Gottes sind niemals in einer ausweglosen Lage. Immer ist da der gute Hirte, der uns auffordert, ihm vertrauensvoll zu folgen. Voller Liebe wendet er sich uns zu und ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.
Psalm 46,2

Lieber Leser, auch Dir wendet sich Gott in Liebe zu und ist bereit, Dich reich zu segnen.

Lothar Gies

Freitag, 24. April 2015

Du aber, Mensch Gottes, fliehe diese Dinge, strebe aber nach Gerechtigkeit, Gottseligkeit, Glauben, Liebe, Ausharren, Sanftmut! 1. Timotheus 6,11

Die Gedanken, die diesem Bibelwort vorausgehen, handeln von der Geldliebe und dem Wunsch, reich zu werden. Die Bibel spricht von der Misere der Menschen, die dem Reichtum nachjagen und stellt fest: Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Begierden, welche die Menschen in Verderben und Untergang versenken. V.9
Tatsächlich ist seit Menschengedenken die Gier nach Bereicherung eine Triebfeder für Mord und Krieg. Die Menschen versinken auf ihrer Jagd nach Reichtum und Ehre nicht selten in „Verderben und Untergang“.
Ich denke an einen ehemaligen Studienkollegen, der später an exponierter Stelle die Möglichkeit entdeckte, aus der Firma erhebliche Geldsummen zu unterschlagen. Die unterschlagene Summe bewegte sich schließlich im siebenstelligen Bereich.
Dann kam alles ans Licht und er für Jahre  ins Gefängnis. Scheidung der Ehe, Trennung von den Kindern, Verlust der gesellschaftlichen Stellung und Pflicht, die unterschlagenen Gelder ein Leben lang zurück zu erstatten, waren das Ende der Geschichte.
Das Wort Gottes spricht hier den gläubigen Menschen an. Das Gotteskind soll nicht nach Reichtum streben, sondern nach den Gaben, die der Heilige Geist einem jeden Kind Gottes zur Verfügung stellt. Der Innere Mensch soll sich nach der Gemeinschaft mit dem Heiland und Erlöser unserer Seelen ausstrecken. Die göttliche Gerechtigkeit, der Glaube und die Liebe, die Gabe des Ausharrens und Freude im HERRN sind die Kennzeichen eines gottseligen Lebens. Kinder Gottes wissen, dass sie auf dieser Erde Fremdlinge und ohne Bürgerrecht sind, denn unser Bürgerrecht ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten. Philipper 3,20
Da liegt unser Sehnen und freudige Erwartung.

Lieber Leser, es kommt darauf an, im Leben die richtigen Prioritäten zu setzen. Jesus Christus ist der einzige Weg, die einzige Wahrheit und das Leben schlechthin. Vertraue IHM und ER wird Dich reich segnen.

Lothar Gies

Donnerstag, 23. April 2015

Der Herr aber richte eure Herzen auf die Liebe Gottes und auf das Ausharren des Christus! 2. Thessalonicher 3,5

Dieses Wort ist ein ganz besonderer Segenswunsch. Unser Herz, also unser ganzer innerer Mensch, soll sich auf die Liebe Gottes ausrichten. Diese Ausrichtung unseres Herzens soll unser ganzes Leben lang geschehen. Jeden Tag aufs Neue ist es für den inneren Menschen notwendig, sich die Liebe Gottes bewusst zu machen. Diese Liebe hat sich in Jesus Christus offenbart. Sie war schon vorhanden, als wir noch tief in der Sünde gefangen waren. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8
Unser Herr Jesus hat sich für uns geopfert, weil er uns liebt. So wurden wir Kinder Gottes. Dazu war allein der Glaube an den Herrn Jesus notwendig. So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Johannes 1,12
Dieser unbeschreibliche Liebesbeweis soll uns ständig vor Augen stehen. Unsere Herzen sollen davon erfüllt sein.
So werden wir dann auch das Ausharren des Christus verstehen und nachahmen können. Ausharren heißt, auf Gott gläubig zu warten. Das gläubige Warten ist kein Warten in Ungeduld, Hader und Zorn, sondern ein Aufblicken zu Jesus voller Zuversicht und Freude. Ausharren ist eine Gabe Gottes, die nur Kinder Gottes beherrschen können. So wie Jesus den Willen des Vaters tat und den Weg des Kreuzes ging, ohne zu klagen, so sollen auch wir unseren Lebensweg im unverbrüchlichen Vertrauen auf den HERRN gehen.
So wünscht uns der Geist Gottes, dass wir unser Herz auf die Liebe Gottes und das Ausharren des Christus ausrichten.

Lieber Leser, wenn unser Herr Jesus nicht hätte ausharren können, wären wir alle verloren gegangen. Gott segne Dich auch heute mit jeder geistlichen Segnung.


Lothar Gies

Mittwoch, 22. April 2015

Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 1. Johannes 3,2

Solange wir als Kinder Gottes auf der Erde leben, sind wir rein äußerlich nicht von den natürlichen Menschen zu unterscheiden. Das liegt daran, dass wir noch in unserem natürlichen Körper sind. Dieser ist der Alterung und damit der Sterblichkeit unterworfen. Als Kinder Gottes sind wir aber nicht auf unseren Körper reduziert. Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. 2. Korinther 4,16
Dieser innere Mensch ist es, der die Persönlichkeit eines Gotteskindes ausmacht. Er war tot, solange Jesus in unserem Leben noch nicht vorkam. Wir lebten, wie alle anderen, unter dem Gesetz der Sünde. Damit war unser innerer Mensch tot, denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Römer 6,23
Dieses ewige Leben wurde uns geschenkt, weil wir an Jesus Christus glauben. So sagt es uns das Wort in Johannes 3,16: Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sonder ewiges leben hat. Johannes 3,16
Das Leben in Christus ist uns wertvoll und erfüllt unser Erdenleben mit Freude und Frieden in Gott. Zugleich aber leiden wir unter der körperlichen Begrenztheit wie die ganze Schöpfung unter ihrer Vergänglichkeit leidet. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erlösung des Leibes. Römer 8,23
Darauf freuen wir Kinder Gottes uns mit großer Erwartung, wenn Christus wiederkommt und uns alle in seine Herrlichkeit entrückt. Wir lesen in 1. Korinther 15,51: Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
Dann werden wir Jesus sehen, wie er als Sohn Gottes wirklich aussieht, und wir werden verherrlicht sein wie ER.

Lieber Leser, das ist der Sinn des Lebens. Es gibt kein herrlicheres Ziel. Gott segne Dich!


Lothar Gies

Dienstag, 21. April 2015

Denn das alles habe ich mir zu Herzen genommen, und zwar um dies alles zu prüfen: dass die Gerechten und die Weisen und ihre Taten in der Hand Gottes sind. Sei es Liebe, sei es Hass, nichts davon erkennt der Mensch. Alles beides liegt vor ihrer Zeit, Prediger 9,1

Der Prediger Salomo kannte seinen Gott, und er hatte ein sehr klares Bild vom Menschen und vom Leben des Menschen auf dieser Erde. Salomo war ein sehr weiser Mann, denn darum hatte er Gott gebeten. Ihm war klar, dass er, um das Volk Israel zu regieren, die Weisheit Gottes benötigte. Die Bitte um ein weises Herz gefiel dem Allmächtigen. ER freut sich darüber, dass sein Knecht Salomo um nichts anderes, als um ein weises Herz bittet. ER sagt: siehe, so tue ich nach deinen Worten. Siehe, ich gebe dir ein weises und verständiges Herz, so dass es vor dir keinen wie dich gegeben hat und nach dir keiner wie du aufstehen wird.
1. Könige 3,12
Mit dieser Weisheit ausgestattet betrachtet Salomo die Welt und erkennt, dass kein Mensch groß und weise genug ist, um in der eigenen Kraft durchs Leben zu gehen. Alle Menschen, ob groß oder klein, dumm oder weise, sind in der Hand des Allmächtigen.
Nichts vermag der natürliche Mensch mit Sicherheit klar zu erkennen und zu beurteilen. Sei es Liebe, sei es Hass, nichts davon erkennt der Mensch! Wie bald können Menschen, auf die wir unsere Hoffnung setzen, enttäuschen. Daher sagt schon der Prophet Jeremia: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut! Jeremia 17,5
Was immer der Mensch beabsichtigt und zu tun verspricht, ist verborgen in seinem Herzen. Sein wahres Motiv können wir mutmaßen, aber wir wissen es nicht sicher. Beides, Hass und Liebe, sind für uns unsichtbar und liegen auf unserem Weg. Dieser aber ist schon lange vor uns festgelegt worden.

Lieber Leser, in dieser Welt können wir nichts mit Sicherheit wissen, nur das Eine: Jesus lebt! ER will Dich segnen.

Lothar Gies

Montag, 20. April 2015

Und ich betete zum HERRN, meinem Gott, und ich bekannte und sprach: Ach, HERR, du großer und furchtbarer Gott, der Bund und Güte denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten! Daniel 9,4

Daniel kannte seinen Gott. Er hatte erlebt, wie groß und wunderbar Gott in seinem Leben wirkte. Daniel war ein Gefangener unter Nebukadnezar, dem König von Babylon. Daniel hatte die rettende Hand Gottes erfahren, als er und seine Freunde in den Feuerofen geworfen wurden. Gott, der Allmächtige hatte seine Hand über ihn gehalten und Daniel und seine Freunde blieben unversehrt. Auch die Nacht in der Löwengrube unter den rings um ihn her ruhenden Löwen war Daniel im Gedächtnis. Auch dort hatte er die Gegenwart Gottes gespürt und auch dort konnte ihm kein Leid geschehen.
Diese starken Erfahrungen ließen Daniel die Worte ausrufen: HERR, du großer und furchtbarer Gott!
Im Feuer und unter den Löwen erlebte Daniel die Größe Gottes. Er erkannte, dass nichts dieser Größe entgegen gesetzt werden konnte. Wunderbar erweist sich der Allmächtige allen, die IHM vertrauen und seinem Willen gehorchen. Furchtbar aber ist Gott, wenn sein Zorn entbrennt. Allen Gotteslästerern, Götzendienern und Feinden zeigte sich Gott in seinem Zorn. In Hebräer 10,31 lesen wir: Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!
All denen aber, die IHN lieben und seine Gebote halten, bewahrt der Allmächtige Gott den Bund, den ER mit den Menschen geschlossen hat und die Güte, die sich schließlich in Jesus Christus zeigt.
So wie Daniel damals erkennen auch die Kinder Gottes heute die treue Fürsorge Gottes in ihrem Leben. Diese Treue hat ER uns besonders erwiesen, als Jesus Christus, sein eingeborener Sohn, für unsere Sünden am Kreuz auf Golgatha starb. Die Menschenliebe Gottes zeigt sich in seinem Sohn, Jesus, der unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist. Römer 4,25


Lieber Leser, für Dich hat Gott dieses großartige Opfer gebracht. Jesus liebt Dich und will Dich reich segnen. Glaube an IHN.

Lothar Gies

Sonntag, 19. April 2015

Und es wird geschehen, wenn ihr genau auf meine Gebote hört, die ich euch heute gebiete, den HERRN, euren Gott, zu lieben und ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, 5. Mose 11,13

Wie oft hatte Gott seinem Volk auf der langen Wanderung durch die Wüste nahe gelegt, ihm gehorsam zu folgen, ihm zu vertrauen und ihm zu dienen. Die Folge sollte immer der Segen des Allmächtigen sein.
Wir wissen, dass sich das Volk Gottes diese Worte nie lange zu Herzen nahm. Der permanente Ungehorsam und das ständige Zweifeln an der Liebe Gottes, verlängerten den Weg durch die Wüste erheblich.
Unserem Bibelwort folgt die Verheißung: dann gebe ich den Regen eures Landes zu seiner Zeit, den Frühregen und den Spätregen, damit du dein Getreide und deinen Most und dein Öl einsammelst. (V.14)
Die Lebensgrundlage der damaligen Menschen waren die Erträge der Felder. Dazu bedurfte es immer einer optimalen Wetterlage aus viel Sonne und genauso viel Regen. Oft führten endlose Trockenperioden zu Ernteausfällen, Hunger und Elend.
Gott, der Allmächtige wacht über seine Kinder. ER gibt den Regen, den der Erdboden braucht. Wenn Gott segnet, ist seine Hilfe optimal auf unsere Bedürfnisse abgestimmt. So verspricht ER seinem Volk den Regen „zu seiner Zeit.“ Also kein plötzlicher Wolkenbruch, sondern der warme und weiche Frühregen und der Spätregen, der dem sonnigen Nachmittag folgt.
Was geht diesem Segen Gottes voraus? Es ist die Liebe der Kinder Gottes zum HERRN und die innige Bereitschaft, IHM zu dienen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele. Dieser Auftrag ging an die Kinder Israel in der Wüste und er geht an die Kinder Gottes heute. Auch uns wird der Segen Gottes in reichem Maße verheißen, wenn wir IHM unsere Liebe und unser Vertrauen schenken. Darum vertrauen wir auf den HERRN von ganzem Herzen und stützen uns nicht mehr auf unseren eigenen Verstand. Sprüche 3,5

Lieber Leser, Gott, der Allmächtige, möchte Dich mit seinem Segen beschenken. Diene IHM mit ganzem Herzen. ER segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 18. April 2015

Geliebte, nicht ein neues Gebot schreibe ich euch, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. 1. Johannes 2,7

Seit einigen Jahren gibt es eine immer stärker tätige Bewegung von Christen und Menschen, die sich dafür halten, die die Bibel in Wortwahl und Aussage der modernen Welt anpassen wollen. So wird zunächst einmal festgestellt, dass die Bibel nicht etwa Gottes Wort sondern ein von Menschen geschriebenes Werk ist. Diese Menschen hatten niedergeschrieben, was sie von anderen gehört hatten. Dabei wurden logischerweise viele Wahrheiten verfälscht.
Die zehn Gebote werden verworfen und umgeschrieben zu Geboten, die der moderne Mensch in seiner Lebenswelt besser gebrauchen kann.
Die Bibel wird heute auch in christlichen Kreisen als nicht mehr zeitgemäß und daher dringend überholungsbedürftig betrachtet.
Ein Liederdichter hat einmal in einem Liedertext die Frage formuliert:

            Wenn nicht mehr Dein Wort soll gelten,
            worauf soll der Glaube ruhn?

Die Bibel sagt: Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi. Römer 10,17
Nur wahre Kinder Gottes können die göttliche Autorität des Wortes Gottes erkennen. Nur ihnen eröffnet der Heilige Geist die Gedanken Gottes. Jesus sagt: Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen. Matthäus 24,35
Gott möchte, dass die Menschen sein Wort glauben und ER belohnt diesen Glauben überreich. Wir lesen in der Offenbarung: Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen. Offenbarung 3,10

Lieber Leser, das Wort Gottes wird seine Gültigkeit niemals verlieren. Es ist der Kompass unseres Erdenlebens. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 17. April 2015

Was aber die Bruderliebe betrifft, so habt ihr nicht nötig, dass man euch schreibt, denn ihr seid von Gott gelehrt, einander zu lieben; 1. Thessalonicher 4,9

Es gibt Dinge, die man nicht erst lernen muss. Man weiß sie einfach. So, wie der natürliche Mensch, ohne dass man es ihn lehrt, weiß, dass er weder morden noch stehlen darf, ist dem Kind Gottes von Natur aus klar, wie Bruderliebe funktioniert.
Der Apostel Paulus geht von dieser Tatsache aus, als er den Glaubensgeschwistern in Thessaloniki schreibt. Alle möglichen geistlichen Fragen wollen sie von ihrem Lehrer in Christus beantwortet bekommen. So viele Fragen bedürfen der Erläuterung.  Wie gut, wenn man einen Lehrer hat, der die geistlichen Zusammenhänge erklären kann. Nur die ungefärbte Bruderliebe muss nicht erklärt werden. Sie ist den Kindern Gottes ins Herz gepflanzt.
Diese göttliche Liebe ist seit unserer Bekehrung zu unserer Verfügung. Wir lesen in Römer 5,5: denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
Ohne den Geist Gottes sind Menschen nicht in der Lage, wirklich zu lieben. Sie lieben das Sympathische und damit Liebenswerte solange, wie sie dieses Empfinden aufrechterhalten können.
Die Liebe Gottes gilt jedem Menschen. Würde Gottes Liebe sich wie bei uns nur auf das Liebenswerte erstrecken, wäre Jesus Christus nicht für uns nach Golgatha gegangen.
Das Opfer des Herrn Jesus auf Golgatha hat uns eine völlige Erlösung geschaffen. Wir waren bis dahin tot in unseren Sünden und gebunden von der Macht des Bösen. Durch den Glauben an Jesus Christus erwachten wir zu einem neuen Leben, dass durch unsere Liebe, die wir als Kinder Gottes untereinander haben, gekennzeichnet ist. Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben; wer nicht liebt, bleibt im Tod.

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, ist auch in Dein Leben die Liebe Gottes ausgegossen. Gottes reichen Segen für Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 16. April 2015

In der Bruderliebe seid herzlich zueinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend; Römer 12,10

Als Kinder Gottes sind wir alle Brüder und Schwestern in Christus. Und verbindet das Erlösungswerk von Golgatha, die Vergebung unserer Sünden, die Versiegelung mit dem Heiligen Geist, die Befähigung, das Wort Gottes zu lesen und zu verstehen.
Als Kinder Gottes finden wir uns in regelmäßigen Gottesdiensten zusammen und haben Gemeinschaft untereinander. Viele Kinder Gottes kennen sich auf diesem geistlichen Weg schon seit Jahrzehnten und viele Familien haben geistliche Gemeinschaft miteinander seit Generationen. Viele alt gewordene Glaubensgeschwister sind seit dem Kindergottesdienst in der gleichen Gemeinde und sind freundschaftlich verbunden.
Wie ist es möglich, dass völlig verschiedene Menschen allen Alters, von unterschiedlicher Bildung und unterschiedlicher gesellschaftlicher Stellung, lebenslang miteinander ununterbrochen in der gleichen Gemeinschaft mit der gleichen Glaubenshaltung harmonieren?
Die Bibel sagt dazu ganz klar: Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Römer 5,5
Das ist der Grund, warum Kinder Gottes in der beschriebenen Weise funktionieren. Es ist die Liebe Gottes, die sich in uns auswirkt. Die Liebe Gottes hat sich uns ja in wunderbarer Weise offenbart: Wir lesen: Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8
Diese Liebe ist es, die uns befähigt, einander zu lieben, unabhängig davon, ob uns der andere sympathisch ist. Diese Liebe Gottes ist das Erkennungszeichen der Kinder Gottes. Nicht an dem  Fischaufkleber an unserem  Auto  und nicht am sonntäglichen  Kirchgang, sondern daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. Johannes 13,35
Die Liebe Gottes trat in Aktion, als wir noch Sünder waren. So sehr hat ER uns geliebt. Darum sind auch wir Kinder Gottes aufgefordert, einander zu lieben.

Lieber Leser, das Opfer des Herrn Jesus auf Golgatha hat Dich und mit Dir Deinen Bruder und Deine Schwester von aller Schuld befreit. Gott segne Dich und zeige Dir seine unendliche Liebe.

Lothar Gies

Mittwoch, 15. April 2015

Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. 1.Johannes 5,2

Das deutliche Erkennungszeichen der Gotteskindes ist es, dass sie sich untereinander lieb haben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. Johannes 13,35
Menschen können sich nicht richtig lieben. Sie lieben das, was liebenswert ist, d.h. was sie sympathisch finden. Die Kinder Gottes sind durch den Geist Gottes auf eine ganz andere Linie gebracht worden. Jesus sagt: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Johannes 13,34
Wie sehr hat der Herr Jesus uns geliebt. Er verließ die Herrlichkeit des Himmels und wurde ein Mensch wie Du und ich. Dabei waren wir keineswegs seine Fans. Im Gegenteil: Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8
Daran sollen wir uns orientieren, wenn wir von Liebe zum anderen reden. Gottes Liebe basiert nicht auf Sympathie, sondern auf der Beziehung des Vaters zu seinen Kindern. Alles hat Jesus gegeben, damit wir seine Kinder werden konnten.
Als Kinder Gottes unterliegen wir einem neuen Gebot. Es geht nicht um ein Leben als guter Mensch, der eine Wohltat an die andere reiht. Es geht darum, ein Leben in der Ordnung und unter dem Willen Gottes zu leben. Er will, dass wir seine Liebe nachahmen und den Bruder in Christus lieb haben, auch wenn er nicht unser Typ ist. In unserem Bruder und der Schwester in Christus sehen wir den Herrn Jesus, der sie mit seinem Blut erkauft hat. Gemeinsam sind wir durch den Glauben an Jesus Christus und sein Erlösungswerk auf Golgatha, Kinder Gottes geworden. Wir lieben uns mit der Liebe Gottes, die ER selbst in uns eingepflanzt hat. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, Römer 5,5


Lieber Leser, liebe Deine Glaubensgeschwister, wie Christus Dich geliebt und sich für Dich dahingegeben hat. Dafür segne Dich der HERR!

Lothar Gies

Dienstag, 14. April 2015

Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollten. 1. Johannes 4,9

Die grundlegende Wahrheit in diesem Vers ist zunächst die Tatsache, dass wir tot waren, bevor wir Kinder Gottes wurden. Wir lesen in Epheser 2,4.5: Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht.
Tot in unseren Sünden und völlig orientierungslos irrten wir durch das Leben. Wir waren hoffnungslos verloren, denn zwischen uns Menschen und Gott stand eine unüberwindliche Mauer. Diese Mauer war unsere Gottlosigkeit und unser Unglaube. Gott hätte die Menschheit auslöschen und das Kapitel damit beenden können. ER entschied sich jedoch anders. Seine unendliche Liebe zu den Menschenkindern veranlasste IHN, allen Menschen die Chance zu geben, ein Kind Gottes zu werden.
Dazu war es aber erforderlich, dass das heilige Gesetz Gottes erfüllt wird. Der Mensch war dazu niemals in der Lage, denn die Sünde wohnte in ihm. So sandte Gott seinen Sohn, Jesus Christus auf diese Erde.
Jesus verließ die Herrlichkeit des Vaters und stieg hinab in die von Sünden und Gottlosigkeit verdunkelte Welt. Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; Johannes 1,11
Das war die Situation, die Jesus auf der Erde vorfand. Man erkannte IHN nicht und wollte auch seine Worte nicht verstehen. So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. V.12
Als ein Kind Gottes ist der Mensch nun lebendig und hat ewiges Leben. Welch eine unergründliche Liebe hat Gott doch an uns erwiesen, dass wir allein durch den Glauben an IHN, ewiges Leben haben. Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sonder ewiges Leben hat. Johannes 3,16

Lieber Leser, die Liebe Gottes gilt auch Dir. ER will Dich reich segnen.

Lothar Gies

Montag, 13. April 2015

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! Darum kennt uns die Welt nicht, denn sie kennt ihn nicht. 1. Johannes 3,1

Die Liebe Gottes, die uns zu seinen Kindern hat werden lassen, werden wir niemals in vollem Umfang erfassen können.
Wir waren Feinde Gottes, als ER seinen eingeborenen Sohn sandte, damit wir vom Fluch der Sünde gerettet werden. Wir lesen in Römer 5,8: Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8
Wer an Jesus Christus glaubt, ist nun ein Kind Gottes. Mehr gehört nicht dazu, um gerettet zu werden.
Was bedeutet es, ein Kind zu sein? Das Kind ist eine wertvolle Person der Familie. Es ist ausgestattet mit vielen Rechten und Befugnissen.
Ein befreundeter Besitzer eines Lebensmittelgeschäfts hat zwei schulpflichtige Kinder. Wenn sie aus der Schule nach Hause kommen, betreten sie das Haus gerne durch den Laden. Dort nehmen sie sich unter den Augen des Vaters  im Vorbeigehen Bonbons oder Schokolade mit. Das dürfen sie tun, und niemand wird sie daran hindern. Sie sind die Kinder des Eigentümers und damit berechtigt, sich zu bedienen.
Weil wir das Opfer des Herrn Jesus angenommen haben, hat Gott uns adoptiert und wir sind jetzt seine Kinder.
Der Mensch des Unglaubens kennt die Liebe Gottes nicht. Jesus ist für den natürlichen Menschen ein längst verstorbener Religionsstifter. Das Sterben am Kreuz hat für den Ungläubigen keine Bedeutung. So sind auch die Kinder Gottes den natürlichen Menschen ein Rätsel. Fromme Fanatiker und weltfremde Phantasten sind sie für die meisten Menschen.
Nur die Kinder Gottes sind mit dem Heiligen Geist versiegelt und sehen Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Hebräer 12,2
Dieses Erlösungswerk Jesu haben wir angenommen und wurden durch die Bekehrung zu IHM, lebendig. Gott hat uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht. Epheser 2,5


Lieber Leser, glaube an den Herrn Jesus, und Du wirst gerettet werden. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 12. April 2015

Wenn der HERR an den Wegen eines Mannes Wohlgefallen hat, lässt er selbst seine Feinde mit ihm Frieden machen. Sprüche 16,7

Wir leben auf einer Erde, die in vielen Belangen sehr menschenfeindlich ist. Es sind oft die Mitmenschen, die das Leben erschweren. Sie schaffen Lebensbedingungen, die Sorgen bereiten. So sind drohende Arbeitslosigkeit, Krankheit, finanzielle Notlage, Zerrüttung in Familie und Gemeinde, starke Feinde, die das Leben beherrschen. Die Reaktion ist Angst, Depression, Burnout und daraus resultierende Glaubenskrisen.
Der Ausweg aus dieser Misere ist, dass ich in meinem Leben Gott wohlgefällig bin. So betet der Psalmist: Die Gaben meines Mundes lass dir doch wohl gefallen, HERR! Lehre mich deine Bestimmungen! Psalm 119,108
Wie viel ungeistliches und sündiges Reden kommt oftmals über unsere Lippen. Wie oft stimmen unsere Worte nicht mit der Wahrheit überein. Hier müssen wir uns immer wieder auf Gott und seinen Willen ausrichten. Aber nicht nur in Wort sondern auch in der Tat sollen wir das Wohlgefallen des HERRN suchen. Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott! Dein guter Geist leite mich in ebenes Land! Psalm 143,10
Um Gott wohlgefällig zu leben, brauchen wir dringend das heilige Wort Gottes. Es ist das Gesetz des HERRN, das für die Kinder Gottes bindend ist. Es soll in unserem Herzen verankert sein. Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, liebe ich; und dein Gesetz ist tief in meinem Herzen. Psalm 40,9
Wenn wir diese innere Haltung einnehmen und das Wohlgefallen des HERRN haben, dann verlieren unsere Feinde ihren Schrecken. Der Psalmist hat diese Tatsache erkannt und sagt: Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Psalm 23,5
Weil der HERR Wohlgefallen an meinen Wegen hat, lebe ich in enger Gemeinschaft mit IHM, und meine Feinde sind friedlich.

Lieber Leser, bete darum an jedem Tag, dass Gott Wohlgefallen auch an Deinem Weg findet. Gott will Dich über alle Maßen segnen.

Lothar Gies

Samstag, 11. April 2015

Großen Frieden haben die, die dein Gesetz lieben. Sie trifft kein Straucheln. Psalm 119,165

Der über alle Vernunft hinausgehende Friede Gottes wird uns im Wort Gottes zugesprochen. Er ist verknüpft mit einer geistlichen Aktivität von Seiten des gläubigen Menschen. Wir lesen in Philipper 4,7: Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden;
Dies ist eine schöne Umschreibung des Gebets. Das gläubige und ernste Gebet wird hier der Sorge gegenübergestellt. In allen Lebenslagen sollen wir unsere Anliegen vertrauensvoll vor den HERRN bringen. Wenn wir das tun, wird uns Gott dafür belohnen: und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus. V.7
Wie gut ist diese Verheißung. Wir erfahren die Bewahrung durch den HERRN, in Bezug auf den ganzen inneren Menschen und besonders auf die Gedanken. Sie sind es, die das Leben des Menschen so stark beeinflussen. Der Mensch ist, was er denkt. Auch der an Jesus Christus gläubige Mensch ist über die Gedankenwelt anfechtbar. Die Gedanken werden im Wort Gottes in Epheser 6 als „feurige Pfeile des Bösen“ beschrieben. So kommen die Gedanken der Sorge, der Angst und der Sünde und beeinflussen unser Leben und unseren Glauben.
Die Lösung dieses Problems wird uns in unserem Bibelwort heute vorgestellt. Das Gesetz des HERRN ist das Wort Gottes. In Psalm 1 wird uns gesagt: Glücklich der Mann, der nicht folgt dem Rat der Gottlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Psalm 1,1.2
Wenn wir dieses Gesetz zu unserer inneren Haltung machen, werden wir nicht straucheln, sondern sind wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm. V.3

Lieber Leser, richte Dein Leben aus auf den Willen Gottes. ER wird Dich dafür segnen.

Lothar Gies

Freitag, 10. April 2015

Gnade und Wahrheit sind sich begegnet, Gerechtigkeit und Frieden haben sich geküsst. Psalm 85,11

Diese vier wunderbaren Worte sind in Jesus Christus vollendet. Wir lesen in Johannes 1,17: Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
Im Alten Bund sehen wir den Priester Gottes, Melchisedek- Er, dem auch Abraham den Zehnten von allem zuteilte – heißt übersetzt zunächst König der Gerechtigkeit, dann aber auch König von Salem, das ist König des Friedens.  Hebräer 7,2
Hier sehen wir Jesus, den Sohn Gottes, der in Vollkommenheit Gnade und Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden in sich vereinigte. Das Wort des Psalmisten beschreibt diese wunderbare Tatsache, dass der allmächtige und heilige Gott seinen Sohn Jesus Christus dahingab, um uns Menschen wieder in seine Gemeinschaft zu bringen. Alle, die an IHN glauben, sind Kinder Gottes. Jesus Christus ist unser guter Hirte und die personifizierte Gnade. Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen. Titus 2,11
Es ist seine wunderbare Gnade, die uns immer wieder aufrichtet, wenn wir fallen und die unseren Glauben lebendig erhält. Jesus ist aber auch die Wahrheit. Er sagt uns in Johannes 14,6: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Das bedeutet, dass es außer Jesus keine Wahrheit gibt. Jesus ist das Wort Gottes und dieses Wort ist die Wahrheit. Durch den Glauben an IHN sind wir vor Gott gerecht geworden. So lesen wir in Römer 5,1: Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott, durch unseren Herrn Jesus Christus.
Jesus ist uns alles geworden. ER ist vollkommen in allem. Seine Gnade ist unerschöpflich und seine Wahrheit ist vollkommen. ER ist durch das Erlösungswerk auf Golgatha zur Grundlage unserer Gerechtigkeit geworden. In unserem Glauben an den Herrn Jesus wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Römer 1,17
Nun dürfen wir schon hier auf der Erde die Herrlichkeit Jesu sehen, und seine Macht über die Mächte des Bösen. Wir lieben IHN, denn er ist unser Friede. Epheser 2,14

Lieber Leser, es gibt auf dieser Erde nichts besseres, als ein Kind Gottes zu sein. Gott segne Dich!

Lothar Gies
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Donnerstag, 9. April 2015

In Frieden werde ich, sobald ich liege, schlafen, denn du, HERR, lässt mich, obschon allein, in Sicherheit wohnen. Psalm 4,9

Dieses Bibelwort richtet sich an alle Kinder Gottes, die aufgrund vieler Sorgen keinen Schlaf finden können.
Oft erzählen mir Menschen in der Seelsorge von ihren Einschlafschwierigkeiten. Sorgenvolle Gedanken, die man am Tag noch verdrängen konnte, werden in der Nacht, wenn alles still ist, riesengroß.
Sie sind die „feurigen Pfeile des Bösen“. In Epheser 6 finden wir diese Pfeile im Rahmen der geistlichen Waffenrüstung. Durch den Schild des Glaubens sind wir in der Lage, die feurigen Pfeile zu löschen. Kommt der Gedanke aber brennend bei uns an, müssen wir uns mit ihm beschäftigen. So geht es auch den Menschen, die mir  ihre Probleme erzählen. Man denkt an die Schulden, die man noch bezahlen muss, und an die geringen Mittel, die einem zur Verfügung stehen. Man rechnet und plant und verwirft und rechnet neu. Die Nacht schreitet voran und man bekommt keine Ruhe.
Der Psalmist David hatte eine Zeit großer Verfolgung und Todesfurcht, in der er sicher nie gut schlafen konnte, hinter sich. Die Situation war noch gar nicht völlig bereinigt, aber David hatte Gott wieder gefunden. Gott wandte sich ihm wieder in Liebe zu und stärkte seinen Glauben. David erlebte den HERRN als den Gott allen Trostes. Wir lesen im 94. Psalm: Als viele unruhige Gedanken in mir waren, beglückten deine Tröstungen meine Seele. Psalm 94,19
Diesen Trost finden wir im Wort Gottes. Es ist kein totes Wort, sonder es ist lebendig und wirksam. Hebräer 4,12.
Wenn wir an Gottes Wort glauben und im Willen Gottes leben, werden wir keine Probleme mehr mit Einschlafstörungen haben. Vielmehr wird der Herr Jesus unsere Gedanken reinigen von Sünde, Sorge und Angst. Wie David werden wir stets in Sicherheit wohnen.

Lieber Leser, Jesus Christus will Dich heute reich segnen.

Lothar Gies

Mittwoch, 8. April 2015

Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht. Epheser 2,4

Die Barmherzigkeit umschließt das Wort „Erbarmen“. Erbarmen ist die Haltung, die man dem Schwachen und Hilflosen entgegenbringt.
Genau das hat Gott getan, als er uns in unserer Gebundenheit und Verzweiflung begegnete. Er sah die Ausweglosigkeit unserer Lebenssituation. Er sah, dass wir niemals aus eigener Kraft aus dieser Gefangenschaft herauskommen. Tatsächlich waren wir in Sünden gefangen. (sh. Römer 6,23)
Wir sind durch eigenes Verschulden in diese Lage gekommen. Wir waren in unseren Vergehungen und Sünden tot. Dennoch hat sich Gott über uns erbarmt.
Die Erbarmung Gottes entspringt einer unbeschreiblichen Liebe zu uns Menschen. Die Liebe Gottes stand uns schon zur Verfügung, als wir noch keine Kinder Gottes waren. So lesen wir in Römer 5,8: Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.
Jeder Mensch auf dieser Erde ist in der Lage, diese Liebe Gottes für sich in Anspruch zu nehmen. Sie offenbart sich in Jesus Christus, der selbst die Liebe ist. Er war Gott und wurde Mensch. Er sah nicht nur so aus, sondern er fühlte auch wie ein Mensch. Er ging in den Tod und blieb standhaft bis zuletzt. Es war unbeschreiblich grausam, was er für uns erdulden musste. Er wurde gedemütigt und litt grausame Schmerzen für uns. Er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Philipper 2,8
Nach drei Tagen ist Jesus Christus wieder auferstanden um fortan ewig zu leben. Mit ihm sind auch wir Menschen, die wir uns zu ihm bekehrt haben, aufgewacht aus dem Todesschlaf der Sünde. Wir sind als Kinder Gottes ewig lebendig. Jesus Christus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.
Johannes 11,25
Gott, der Allmächtige, ist wahrhaftig reich an Barmherzigkeit. Er hat uns diese wunderbare Erlösung geschaffen, die uns nicht nur von aller Schuld befreit hat, sondern auch Leben in alle Ewigkeit.

Gott segne Dich, lieber Leser, und erwecke in Dir auch heute die Freude des ewigen Lebens.

Lothar Gies

Dienstag, 7. April 2015

Und nach acht Tagen waren seine Jünger wieder drinnen und Thomas bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in die Mitte und sprach: Friede euch! Johannes 20,26

Zwei Dinge sind in diesem Vers, die mir besonders auffallen. Zunächst ist da der Hinweis auf die Anwesenheit des Thomas.
Thomas war ein Jünger Jesu, der, obwohl er die Wundertaten des Herrn Jesus kannte, dennoch an seiner Auferstehung zweifelte. Er war ein Mensch, der sichtbare Beweise benötigt. Zu ihm sagt Jesus ja auch schließlich: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! V.29
Nur Kinder Gottes können glauben, wie die Bibel es meint. Wir sehen Jesus mit den Augen unseres Herzens und wir spüren seine Gegenwart. Jesus lebt in uns und durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes leben wir in der Kraft Gottes. Das kann nur der erleben, der Jesus Christus als Herrn und Heiland in sein Leben aufgenommen hat. Dem Glaubenden zeigt sich die Herrlichkeit Jesu. Wir lesen in Hebräer 2,9: Wir sehen aber Jesus, der ein wenig unter die Engel erniedrigt war, wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmeckte.
Das hat ER vollbracht, damit wir Kinder Gottes werden und in IHM und mit IHM leben.
Das Zweite, das uns auffällt ist die Tatsache, dass Jesus die Jünger nach einer Woche noch immer in der Furcht vor Verhaftung und Tod hinter fest verschlossenen Türen findet. Und wieder grüßt er sie mit den Worten: Friede euch!
Jeden Tag meines Lebens begrüßt mich der Herr Jesus mit den Worten: Friede sei mit dir! Er schenkt mir seinen Frieden, obwohl er mich immer wieder in Situationen vorfindet, die geprägt sind von Unglauben und Ungehorsam. Dennoch wendet er sich mir jeden Tag in Liebe zu und segnet mich. Ich weiß ganz sicher: Gott ist treu, durch den ihr berufen worden seid in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unserem Herrn. 1. Korinther 1,9

Lieber Leser, jeden Tag kommt der Herr Jesus in Deine Lebenssituation und sagt: Friede sei mit Dir!

Lothar Gies

Montag, 6. April 2015

Jesus sprach nun wieder zu ihnen: Friede euch! Wie der Vater mich ausgesandt hat, sende ich auch euch. Johannes 20,21

Als Jesus den Jüngern in ihrer Abgeschiedenheit erschien und sich zu erkennen gab als ihr Heiland und Herr, da freuten sich die Jünger, als sie den HERRN sahen. V.20
Nun werden die Jünger aufgefordert, hinauszugehen und als Kinder Gottes in dieser Welt für den HERRN tätig zu sein. So sagt ihnen der HERR: Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde. Apostelgeschichte 1,8
Dies gilt nicht nur den Jüngern damals, sondern auch uns, die wir seine Jünger geworden sind. Wir sind nicht allein auf unsere Kraft angewiesen, sondern wir sind versiegelt mit dem Heiligen Geist, der uns in die Lage versetzt, Zeugen der Liebe Gottes zu sein, die sich in Jesus Christus geoffenbart hat. Nicht nur in der nächsten Nachbarschaft sondern bis ans „Ende der Erde“ sollen wir von der Liebe Gottes sprechen und die Menschen auf das Erlösungswerk von Golgatha aufmerksam machen.
Die Jünger sahen den Auferstandenen Jesus noch mit ihren Augen. Wir sehen ihn mit den Augen des Herzens. Wir erleben IHN in jeder Lebenssituation. Er hört und erhört unser Beten und wir lieben seine Gegenwart. Und darum gilt uns auch sein Auftrag: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Markus 16,15
Mit Wort und Tat wollen wir Kinder Gottes den Menschen das Evangelium von Jesus nahe bringen. Der Gedanke, dass die Menschen ohne Jesus ewig verloren gehen, treibt uns an. Das Wort Gottes fordert uns deshalb auf, ganz nah bei Jesus zu bleiben, damit wir tadellos und lauter sind, unbescholtene Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem wir leuchten als Himmelslichter in der Welt. Philipper 2,15

Lieber Leser, auch Dich möchte Jesus gebrauchen als Zeuge seiner Liebe. Wenn Du noch kein Gotteskind bist, strecke Dich danach aus und suche Jesus. Er lässt sich finden. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 5. April 2015

Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, und die Türen, wo die Jünger waren, auf Furcht vor den Juden verschlossen waren, kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! Johannes 20,19

Das war ein trauriger Tag für die Jünger. Der HERR war nicht mehr sichtbar bei ihnen. Sie waren zugleich in Gefahr, wie der Herr Jesus ebenfalls getötet zu werden. Man schloss sich ein und verriegelte die Türen und Fenster. Allein und voller Angst wartete man auf die Dinge, die unweigerlich kommen mussten.
Mit dem Herrn Jesus waren auch alle Hoffnungen und aller Mut vergangen.
Ein Mensch stand vor den Trümmern seiner Existenz. Sein Geschäft, das er von seinem Vater übernommen und das der Großvater gegründet hatte, war nicht mehr konkurrenzfähig. Er musste Konkurs anmelden.
Das Geschäft war bisher seine Lebensgrundlage und sein Lebensinhalt. Jetzt war es erloschen. Seine gesellschaftliche Stellung war dahin. Seine Zukunft sah düster aus, denn wovon sollte er jetzt leben, wenn die Konkursmasse  verkauft und die Schulden bezahlt sind. Das Gefühl, versagt zu haben, beherrschte alle Gedanken. Angst vor der Meinung der Menschen und vor der Schande der Arbeitslosigkeit begleitete ihn durch die düsteren Tage.
So, wie dieser verzweifelte Mensch mögen sich auch die Jünger gefühlt haben, als sie so mutlos und angstvoll hinter fest verschlossenen Türen saßen. In diese finstere Situation hinein kam der Herr Jesus und sprach zu ihnen: Friede euch!
Jesus ist unser Friede, denn er sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Johannes 14,6
Jesus Christus ist die einzige Wahrheit, die es gibt, und die für Kinder Gottes gilt. Die Umstände des Lebens mit all ihren Begleiterscheinungen sind Wahrheiten, die nur für den Ungläubigen gelten. Jesus ist größer, als unsere Lebensumstände. Das erfreut das Herz und schenkt uns großen Frieden, auch in der Finsternis des Lebens.

Lieber Leser, der Herr Jesus gebe Dir seinen Frieden!

Lothar Gies

Samstag, 4. April 2015

Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam. Johannes 14,27

Ein überstrapaziertes Wort in unserem Sprachschatz ist das Wort „Weltfrieden“. Jeder Mensch wünscht ihn, und keiner lebt entsprechend. Im globalen Bereich hat es seit Menschengedenken noch nie Frieden gegeben. Friede in dieser Welt bedeutet meistens „Waffenstillstand“.
Im zwischenmenschlichen Bereich ist Frieden selten nachweisbar. Man verträgt sich halt, aber man beneidet sich auch. Man missgönnt dem Anderen seinen Erfolg und beginnt, ihn heimlich zu diskreditieren. Auf den Menschen und seine Friedensbeteuerungen ist kein Verlass. Dies finden wir in Sprüche 27,6 so anschaulich beschrieben: Treu gemeint sind die Schläge dessen, der liebt, aber überreichlich die Küsse des Hassers.
Aufgrund der Tatsache, dass jeder Mensch damit beschäftigt ist, sein eigenes Leben zu gestalten und soviel Vorteile wie möglich daraus zu ziehen, wird er immer bereit sein, den Anderen beiseite zu drängen oder sogar zu bekämpfen. In Römer 14,17 werden wir darauf aufmerksam gemacht, welche Schwerpunkte Kinder Gottes im Leben setzen sollen: Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
Nur Kinder Gottes können so leben. Sich nicht mehr sorgen um die Belange des Alltags, sondern das Vertrauen ganz auf Gott setzen. Dann werden wir seine Herrlichkeit erleben und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird unsere Herzen und unsere Gedanken bewahren in Christus Jesus. Philipper 4,7
Nur Jesus Christus vermag, uns wahren Frieden zu geben, und redet zu uns durch das kostbare Wort Gottes. So sind wir aufgefordert, uns auszustrecken nach der Erkenntnis Gottes, die sich uns in seinem Wort mitteilt. Wenn wir so leben, segnet uns der HERR mit diesen Worten: Gnade und Friede werde euch immer reichlicher zuteil in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unserem Herrn! 2. Petrus 1,2


Lieber Leser, heute will der Herr Jesus Dich segnen mit jeder geistlichen Segnung.


Lothar Gies

Donnerstag, 2. April 2015

Und ich gebe ihnen ewiges leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Johannes 10,28

Die Rede ist hier von den Menschen, die sich unter die Regie Gottes gestellt haben, indem sie Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland angenommen haben. So sind sie Kinder Gottes geworden. Dieser Zustand ist durch keine Macht zu ändern.
Jesus Christus hat die Herrlichkeit des Himmels verlassen und er hat sich für die Sünden aller Menschen, an das Kreuz schlagen lassen. Die Kreuzigung war die demütigendste und grausamste Hinrichtungsart, die sich Menschen ausdenken konnten. Dies hat Jesus für alle Menschen auf der Erde getan. Es gab keine andere Möglichkeit, uns Menschen aus der Knechtschaft der Sünde zu befreien. Ein unschuldiges Opfer wurde benötigt, um uns mit Gott zu versöhnen.
Wir lesen in Johannes 1,11: ER kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.
Jesus Christus hat uns teuer erkauft, d.h. ER hat über alle Maßen viel für unsere Rettung bezahlt. Es kostete IHN das Leben. Nach drei Tagen im Reich der Toten stand Jesus wieder auf, weil ER selbst ohne Sünde war. So hat ER die Macht der Sünde und des Todes besiegt. Mit IHM sind auch wir jetzt Sieger über die Sünde und den Schrecken des Todes.  Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. Johannes 11,25
Die Ewigkeit werden Kinder Gottes in der Herrlichkeit verbringen. Wir gehen niemals mehr verloren. Wir sind frei von aller Bindung an die Sünde und leben in Christus und ER lebt in uns. Der Apostel Paulus kam zum Glauben an den Herrn Jesus und bekannte: Ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,19,20

Lieber Leser, Jesus liebt Dich so sehr, dass er sein Leben für Dich gab. Heute will ER Dir begegnen und Dich segnen.

Lothar Gies
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Lothar Gies

Mittwoch, 1. April 2015

Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot isst, wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. Johannes 6,51

Unser Herr Jesus ist nicht nur das lebendige Wasser, sondern auch das lebendige Brot. Dieses lebendige Brot sättigt den Menschen für alle Ewigkeit. Die Seele muss niemals mehr hungern nach Erfüllung und Frieden. Jesus ist uns alles geworden, was der Innere Mensch zum Leben benötigt.
Auch der ungläubige Mensch hat eine unsterbliche Seele. So wird auch er in der Ewigkeit weiter existieren. Die unerlöste Seele aber ist niemals gesättigt. Sie hungert nach Glück, Frieden, Freude und Zufriedenheit. Nichts dergleichen wird sie je bekommen. Glück ist in dieser Welt so unzuverlässig wie die Freude oder das Gefühl des inneren Friedens. Zufriedenheit wird sie noch nicht einmal ansatzweise erreichen. Viele Menschen beenden ihr Erdenleben vorzeitig, weil sie des Lebens überdrüssig geworden sind. „Ich sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben“, ist die Aussage in vielen Abschiedsbriefen. Ein Leben ohne Jesus ist ein Leben in ständigem Hunger nach Lebenssinn.
Erst der Glaube an Jesus Christus macht uns lebendig. Der Innere Mensch beginnt, Gott zu kennen und in seinem Willen zu leben. Das Leben bekommt einen Sinn, denn Kinder Gottes sind Himmelslichter in der Welt. Philipper 2,15
Als solche sollen wir den Menschen, die noch in der Finsternis des Unglaubens leben, den Weg zu dem Herrn Jesus zeigen. Als Kinder Gottes werden wir jeden Tag aufs Neue mit dem Brot Jesus ernährt. Dies geschieht durch das Lesen des Wortes Gottes. Es soll nicht nur in kleinen Dosen eingenommen werden. Vielmehr werden wir aufgefordert: Das Wort des Christus wohne reichlich in euch, Kolosser 3,16

Lieber Leser, Jesus kann all Deinen Hunger nach Leben stillen. ER ist das lebendige Brot. ER kam auf die Erde, um uns ewiges Leben zu geben. ER will Dich auch heute segnen.

Lothar Gies