Montag, 30. März 2015

Und es wird geschehen, jedes Lebewesen, das da wimmelt – überall wohin der Fluss kommt -, wird leben. Und es wird sehr viele Fische geben. Wenn dieses Wasser dorthin kommt, dann wird das Salzwasser gesund werden, und alles wird leben, wohin der Fluss kommt. Hesekiel 47,9

Der Fluss, der hier in Hesekiel beschrieben wird, ist der Strom des Lebens, der dem Propheten in diesem Bild vorgestellt wird. Wir sehen den Lebensstrom aus dem Tempel Gottes hervorkommen. Der Herr Jesus ist dieses lebendige Wasser, denn er sagt zu der Frau am Jakobsbrunnen: Wenn du die Gabe Gottes kenntest und wüsstest wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken!, so hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Johannes 4,10
Der Herr Jesus wohnt in uns, seit wir Kinder Gottes wurden. Daher bilden alle Kinder Gottes auf der ganzen Erde diesen Strom des Lebens. Überall, wohin der Strom des Lebens sich ergießt, wird neues Leben entstehen. Menschen werden durch das Zeugnis der Kinder Gottes selbst zu Menschen, die an Jesus Christus glauben. Zuvor waren wir Salzwasser. Wir lesen in Epheser 2,1: Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden.
Ja, einst waren auch wir tot in unseren Sünden. Wir waren Gefangene unserer verdorbenen Gedanken. Wir alle
Irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld. Jesaja 53,6
So hat Jesus Christus uns eine völlige Rettung geschaffen und wir sind jetzt seine Kinder. Solange wir auf der Erde sind, ist es unsere wichtigste Aufgabe, Menschen von der Liebe Gottes, die sich in Christus offenbart, zu erzählen. Jesus fordert uns auf: Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Matthäus 28,19
Solange Kinder Gottes auf dieser Erde sind, gibt es diesen Lebensstrom, der überall da, wo er sich ergießt, das Salzwasser der Gottlosigkeit verwandelt und neues Leben hervorbringt.

Lieber Leser, wenn Du noch kein Kind Gottes bist, dann suche diesen herrlichen Lebensstrom. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 29. März 2015

Er öffnete den Felsen, und es floss Wasser heraus. Es lief in die Wüste wie ein Strom. Psalm 105,41

Das Volk Israel wurde auf der Wanderung durch die Wüste immer wieder Zeuge von der Allmacht Gottes. Die Wüste ist kein lebensfreundlicher Ort. Es gibt keine Nahrung und vor allem kein Wasser. Über allem strahlt erbarmungslos die Sonne und es gibt keinen Schatten. Das hält der Mensch nur wenige Tage aus. Dann wird er austrocknen, halluzinieren und alsbald sterben.
Vierzig Jahre zogen die Kinder Israel kreuz und quer durch die Wüste, immer hinter der Wolkensäule her, die die Gegenwart Gottes kennzeichnete.

Niemals mussten die Kinder Israel hungern und niemals kamen sie in die Gefahr, zu verdursten. Gott, der Allmächtige, ging ihnen voran und bewahrte sie. Ihm ist es ein Leichtes, in der Wüste Wasser zu finden. Dabei muss er nicht im Sand graben, sondern er lässt Wasser aus einem Felsen herausfließen, und zwar in Strömen. Das ganze Volk konnte sich sättigen. Gott sprach damals zu Mose: Siehe, ich will dort vor dich auf den Felsen am Horeb treten. Dann sollst du auf den Felsen schlagen, und es wird Wasser aus ihm hervorströmen, so dass das Volk zu trinken hat. Und Mose machte es so vor den Augen der Ältesten Israels.

2. Mose 17,6

Mose war Gott gehorsam und tat, was Gott von ihm forderte. Natürlich musste er sich sagen, dass es unmöglich ist, Wasser aus einem Felsen zu gewinnen. Aber für Gott ist kein Ding unmöglich. Für IHN gelten keine Naturgesetze. ER ist Herr über alles und seinem Willen ist alles unterworfen. Dem Kind Gottes ist aufgetragen, dem HERRN zu vertrauen.

Der Herr Jesus ist der Mensch gewordene Sohn Gottes, der sagt: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Matthäus 28,18

So wie Mose in der Wüste dem HERRN in allen Dingen vertrauen musste, so sollen auch wir heute alles von unserem Gott erwarten. Ihm ist nichts zu groß oder zu klein, um uns wirksam zu helfen.



Lieber Leser, Gott ist allmächtig und bereit, Dich auch heute zu segnen.



Lothar Gies

Freitag, 27. März 2015

Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht. Psalm 119,162

Der Psalmist spricht hier aus einer Zeit, in der das Beutemachen eine lebenssichernde Funktion hatte. Dabei war es schwierig, sich einem Beutetier so weit zu nähern, dass man es mit einem Pfeil nachhaltig verletzen oder sogar töten konnte.
Ja, es war ein Grund großer Freude, wenn man eine große Beute nach Hause bringen konnte.
Der Psalmist war ein Mann Gottes, der das damals schon vorhandene Wort Gottes lesen und verstehen konnte. Gott redete durch das Wort zu ihm. Immer dann empfand er eine solche Freude, ähnlich wie bei einem großen Jagderfolg.
Der Prophet Jeremia lebte zur Zeit der babylonischen Gefangenschaft. Er kannte ebenfalls das Wort Gottes. Er wusste, wie wertvoll diese Worte für den Zustand der Seele sind. Er sagt: Fanden sich Worte von dir, dann habe ich sie gegessen, und deine Worte waren mir zu Wonne und zur Freude meines Herzens; denn dein Name ist über mir ausgerufen, HERR, Gott der Heerscharen. Jeremia 15,16
Dies ist eine interessante Bezeichnung der geistlichen Erweckung eines Menschen. Der Name Gottes ist über jedem Kind Gottes ausgerufen. Fortan steht der Mensch unter der Herrschaft des Allmächtigen. Wenn der Name des HERRN über uns ausgerufen ist, dann beginnt das Wort Gottes zu leben. So lesen wir ja auch in Hebräer 4,12: Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam.
Oft habe ich es schon erlebt, dass ich ein Wort Gottes lese, von dem ich glaubte, es bereits verstanden zu haben. Dann aber erkenne ich auf einmal eine viel tiefere Bedeutung dieses Wortes und sein Reichtum wird mir in ganz neuer Weise klar. Das Wort ist lebendig und spricht zu meinem Herzen. Das sind Augenblicke großer Freude.

Lieber Leser, Gott möchte Dir heute in seinem Wort ganz wunderbar begegnen. Lies es und lass Dich segnen.

Lothar Gies

Donnerstag, 26. März 2015

Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er befreit sie. Psalm 34,8

Der Engel des HERRN ist der Herr Jesus selbst. Wir sehen ihn an vielen Stellen des Alten Testamentes. So begegnet er Manoach, dem Vater des Simson. Manoach fragt ihn nach seinem Namen und der Engel des HERRN antwortet: Warum fragst du denn nach meinem Namen? Er ist zu wunderbar! Richter 13,18
In Jesaja 9,5 lesen wir dann von Jesus, der als Kind auf diese Welt kam, um uns Rettung zu bringen. Der Prophet erhält die Worte: Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen Wunderbar, Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens.
Wunderbar ist der Name Jesus und seine Herrlichkeit folgt uns durch unser Leben. Jesus sagt: ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20
Und der Psalmist bekennt im Psalm 139,5: Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Wir sind in der Hand des Herrn Jesus, und er führt und trägt seine Kinder durch alle Höhen und Tiefen des Lebens. Seine Liebe ist grenzenlos und wir können sie völlig in Anspruch nehmen. Er kümmert sich um uns und verspricht: ich gebe ihnen ewiges Leben und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Johannes 10,28
Kinder Gottes empfinden diese wunderbare Nähe des Herrn Jesus und erfahren seine liebende Zuneigung immer aufs Neue. Darum wissen sie auch: weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. Römer 8,39

Lieber Leser, der Herr Jesus ist unser Fels, auf dem wir unser Leben gründen können. Vertraue IHM Dein Leben an. ER wird Dich reich segnen.

Lothar Gies

Mittwoch, 25. März 2015

Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Psalm 73,25

Asaph, der Psalmist beschreibt die gedankenlose Lebensart der gottlosen Menschen. Sie sündigen und lassen ihren Begierden freien Lauf, ohne sich über Konsequenzen Gedanken zu machen. Sie leben, wie Schafe, die ohne Hirten in der Wüste herumirren.
So fragt der Prophet Jeremia: Warum geht’s doch den Gottlosen so gut, und die Abtrünnigen haben alles in Fülle? Jeremia 12,1
Das ist eine Frage, die sich die Kinder Gottes oft stellen. Warum lässt Gott es zu, dass die Menschen seinen Namen verlästern, IHN aus ihren Überlegungen und Planungen ausschließen, und dabei scheinbar ungeschoren bleiben.
Diese Erde ist dem Untergang geweiht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. Matthäus 24,35
Diese Worte Jesu machen die Situation der Menschen völlig klar. Was immer auf dieser Erde von Menschen geschaffen wird, was immer Menschen planen und welche Ziele sie sich immer setzen: Alles wird am Ende vergehen und damit ist alles sinnlos. Der Prediger Salomo hat es so ausgedrückt: Ich sah all die Taten, die unter der Sonne getan werden, und siehe, alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind.
Prediger 1,14
Was ist der Mensch, der ohne Glauben an den Herrn Jesus durch das Leben geht? Er ist einer, der zum Tode geschleppt wird und der zur Hinrichtung wankt. Sprüche 24,11
Wie furchtbar, wenn man sich auf diese Art fortbewegt, ohne es zu wissen. Die Menschen bilden sich ja ein, den Weg zum Fortschritt genau zu kennen. Stattdessen sind sie auf dem Weg der Verdammnis.
Der Psalmist erkennt diese Tatsache und bekennt dem Herrn Jesus: Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Psalm 73,25

Lieber Leser, Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Auf IHN alleine kommt es im Leben an. ER segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 24. März 2015

Und es wird geschehen, wenn ihr genau auf meine Gebote hört, die ich euch heute gebiete, den HERRN, eurem Gott, zu lieben und ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, 5. Mose 11,13

Gott spricht hier zu Mose und seinem Volk, das sich auf der langen Wanderung durch die Wüste befindet. Der Weg war beschwerlich und auch immer gefährlich. Niemals wusste man, wohin die Wolkensäule das Volk führte, wann sie sich niederließ und wann sie wieder aufbrach. Es mangelte den Menschen an Vertrauen auf Gottes Weisheit und Liebe. Sie murrten und rebellierten gegen Mose, der dem Volk die Anweisungen Gottes mitteilte. Nun waren sie nach einer vierzig Jahre dauernden Wanderung am Ziel angekommen, und wurden aufgefordert, das Land einzunehmen, das Gott den Vätern verheißen hatte.
Unserem Bibelwort fehlt noch die Satzaussage. Was wird denn sein, wenn das Volk Israel auf die Gebote Gottes hört und IHN liebt und IHM dient mit ganzem Herzen und ganzer Seele? dann gebe ich den Regen eures Landes zu seiner Zeit, den Frühregen und den Spätregen, damit du dein Getreide und deinen Most und dein Öl einsammelst. V.14
Uns gilt heute dieselbe Aufforderung. Auch wir sind auf dem Weg durch ein wüstes Land. Es ist dunkel und wir kennen die Wege Gottes nicht, die ER vor uns geebnet hat. Wir haben aber seine Zusage: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20
Diese Zusicherung des Herrn Jesus an uns, macht uns sicher und getröstet. David sagt im 23. Psalm: Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; V.4
Der Herr Jesus möchte uns mit seinem Segen beschenken, und zwar jeden Tag unseres Lebens. Dazu bedarf es lediglich, seinem Wort zu gehorchen. Dann wird er seine Herrlichkeit sichtbar machen und wir werden erleben, dass IHM alle Gewalt gegeben ist, im Himmel und auf der Erde. Seine Segnungen werden auf uns kommen und uns durch dieses Leben begleiten.

Lieber Leser, diene dem HERRN mit Deinem ganzen Herzen. ER wird Dich dafür reich segnen.

Lothar Gies

Montag, 23. März 2015

Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch! Philipper 4,4

Freude ist eine Emotion, die stets an Erfreulichem entzündet wird. Ich freue mich auf Urlaub, Geburtstag, Weihnachten, Wochenende. Alle diese erfreulichen Ereignisse finden immer wieder statt, aber nicht ununterbrochen. Der natürliche Mensch braucht diese „Freude“, um einen Moment heraus zu kommen aus dem Tristen des Alltags. Freude in der Welt ist wie ein kurzer Lichtstrahl an einem von Wolken verhangenen Himmel.
Sobald der Mensch sein Leben unter die Herrschaft Gottes stellt und fortan an Jesus Christus glaubt, wird er ein Kind Gottes. Fortan lebt er ein Leben im Licht. Er irrt nicht mehr planlos und hoffnungslos durch das Leben, sonder folgt Jesus, dem guten Hirten. Jesus sagt:  Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Matthäus 28,18
IHM zu folgen bedeutet also ein Weg in Sicherheit und Bewahrung. Nichts kann dem Gotteskind geschehen, was der HERR nicht zulässt. Was er aber geschehen lässt, darf dem Kind Gottes niemals schaden. So lesen wir in Römer 8,28: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.
Der Mensch, der an Jesus Christus glaubt, hat einen ewigen Bund mit Gott geschlossen. Die Liebe Gottes wird den Glaubenden begleiten bis zum Ende seines Lebens. Wir lesen in Römer 8,39 von der tiefen Überzeugung der Kinder Gottes, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
Darum haben die Kinder Gottes Grund zu unendlicher Freude, die nicht mehr von den Lebensumständen abhängig ist, sondern allein auf der Tatsache beruht, dass die Liebe Gottes niemals ein Ende hat. Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!
Johannes 14,6

Lieber Leser, als Kind Gottes bist Du angeschlossen an Jesus, die Quelle ewiger Freude. ER segne Dich auch heute!


Lothar Gies

Sonntag, 22. März 2015

Ich liebe den HERRN, denn er hörte meine Stimme, mein Flehen. Psalm 116,1

Der Psalmist hat den HERRN als Erhörer der flehenden Gebete  erlebt. Welch eine Freude, wenn wir sehen, wie sich die Herrlichkeit Gottes in unserem Leben offenbart, indem der Herr Jesus auf unsere Gebete reagiert.
Mein Freund wurde mit einer sehr negativen Diagnose notfallmäßig ins Krankenhaus eingewiesen. Es sah sehr schlimm aus. Entsprechend traurig und verzagt war er zunächst. Dann begann er, das Wort Gottes als Waffe gegen die finsteren Gedanken einzusetzen. Er sagte sich immer wieder das Wort aus Psalm 121,1.2. Dort lesen wir: Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher wird meine Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
Das Wort Gottes ist kein normales Buch, das man auswendig lernen und auch wieder vergessen kann. Wir lesen in Hebräer 4,12: Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam,
Mein Freund musste einige Wochen im Krankenhaus bleiben und er erlebte die bedenklichen Mienen der Ärzte und die Vorbereitung der Operation. Immer wieder aber berief er sich auf das Wort aus Psalm 121. Meine Hilfe kommt nicht von den Ärzten. Mir zur Seite steht der allmächtige Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat. Einen größeren Helfer können wir uns gar nicht vorstellen. ER, der Allmächtige, kann alles ändern, auch die schwere Krankheit, die über uns gekommen ist.
Als gesunder Mensch konnte mein Freund das Krankenhaus schließlich verlassen. Der Herr Jesus hatte ihm völlige Heilung geschenkt. Dieses Ereignis liegt nun schon einige Jahre zurück. Mein Freund sagt, dass er ein völlig Anderer geworden ist. Er kannte Jesus auch schon vorher, aber in der Klinik hat sich der Herr Jesus als Helfer und Heiler zu erkennen gegeben, weil mein Freund das Wort Gottes in Anspruch genommen hat. Seit damals liebt er den Herrn Jesus mehr, als jemals zuvor.
Wenn wir dem HERRN vertrauen und uns auf seine Verheißungen berufen, wird er sich uns wunderbar offenbaren und wir werden IHN von Herzen lieben.

Lieber Leser, Jesus ist der gute Hirte aller Kinder Gottes und er will sich auch Dir heute offenbaren. Seine Gnade sei mit Dir!

Lothar Gies

Samstag, 21. März 2015

Legt nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und Neid und alles üble Nachreden, 1. Petrus 2,1

Ich kann nur Dinge ablegen, die nicht zu meinem Körper gehören. Meinen Arm kann ich z.B. nicht irgendwo ablegen. Aber jedes körperfremde Teil, das ich in die Hand nehme, kann ich auch wieder weglegen.
Das ist in der Aussage unseres Bibelwortes deutlich gemacht. Gottes Wort fordert uns auf, die Bosheit abzulegen. Die Bosheit gehört nicht mehr zur Wesen des Gotteskindes. Das Böse in uns ist gestorben, so wie alle Sündhaftigkeit. Wir lesen in Römer 6,2: Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben?
Als der Herr Jesus in unser Leben kam, wurden wir verändert. Wir wurden zu völlig neuen Menschen. In 2.Korinter 5,17 lesen wir: Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
Der neue Mensch ist frei von dem Gesetz der Sünde. Er lebt in Christus und Christus lebt in ihm. Das sagt uns auch die Bibel in Galater 2,20: nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir,
So kann ich die Bosheit, der ich nachgeben möchte, bei Seite legen. Ich muss dem inneren Drang nicht mehr folgen, denn die Bosheit gehört nicht mehr zu mir. Dies gilt auch für den Trug und die Heuchelei. Sie sind einem Kind Gottes genauso wesensfremd wie der Neid und die Verleumdung.
Das wir immer wieder in sündhaftes Tun verfallen, ist also ein Handeln gegen unsere göttliche Natur. Denken wir daran, dass Christus durch den Heiligen Geist in uns lebt. So wollen  wir dem Wort Gottes folgen, das uns in Galater 5,16 auffordert: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierden des Fleisches nicht erfüllen.
Darum wollen wir die Sünden ablegen und uns wieder ganz neu auf Jesus, unseren HERRN, ausrichten. ER sagt: Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir. Johannes 15,4

Lieber Leser, halte Dich ganz nah bei Jesus auf. Gott segne Dich!


Lothar Gies

Freitag, 20. März 2015

Des HERRN ist die Erde und ihre Fülle, die Welt und die darauf wohnen. Psalm 24,1

Diese Aussage des Wortes Gottes verdeutlicht die Stellung des natürlichen Menschen in Bezug auf Gott. Unser Bibelwort sagt, dass die ganze Welt Gott, dem allmächtigen Schöpfer, gehört. Jede Kreatur auf der Erde ist sein Eigentum. Jeder Stein und jede Pflanze, jedes Gewässer, jeder Berg und jedes Tal, jedes Tier und jeder Mensch, existiert nur, weil Gott ihn geschaffen hat.
Diese Tatsache ist für den ungläubigen Menschen unzugänglich. Der natürliche Mensch glaubt nicht an Gott. Im Gegenteil versuchen die Menschen, Gott aus allen Überlegungen auszuschalten. Sie wollen frei sein von allen Zwängen, denn so sehen sie das Leben der gläubigen Menschen. Glaube an Gott bedeutet für den Ungläubigen ein Leben in einem Gedankenkorsett.
Die Bibel ist für den Ungläubigen fremd und unverständlich, weil er den Heiligen Geist nicht in sich trägt. Dieser aber ist es, der uns das Wort Gottes aufschließt und durch IHN erleben Kinder Gottes die Wirksamkeit Gottes in ihrem Leben. Die Bibel spricht von dem Versuch des Menschen, ohne Gott auszukommen, wie folgt: Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften? Es treten auf die Könige der Erde, und Fürsten tun sich zusammen gegen den HERRN und seinen Gesalbten: „Lasst uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!“
Der im Himmel thront, lacht, der HERR spottet über sie. Psalm 2,1-4
Das kleinste bisher bekannte Lebewesen ist etwa einen 400 millionenstel mm groß. Unsere Erde ist in den Weiten des Weltalls weniger als ein Staubkorn. Die darauf wohnenden Menschen sind Mikroben. Gott, der Allmächtige ist hoch über allem, was Menschen sich erdenken können. In Jesaja 40, 15 lesen wir: Siehe, Nationen gelten wie ein Tropfen am Eimer und wie Staub auf der Waagschale. Siehe, Inseln hebt er hoch wie ein Stäubchen.

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, freue Dich, dass Dein Name im Himmel angeschrieben ist. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 19. März 2015

Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich kehre zurück ins Haus des HERRN lebenslang. Psalm 23,6

Kinder Gottes haben die Zusage, dass sie niemals allein sind. Jesus sagt: Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20
Jesus, der Heiland und Erlöser unserer Seele, ist die personifizierte Güte. Wir lesen: Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns. Titus 3,4
Der Herr Jesus ist alles für die Kinder Gottes. So sagte ein Liederdichter:

            Jesus ist alles, alles mir,
            mein Glück, mein Trost, mein Heil,

Der an Christus gläubige Mensch erkennt, dass sein ganzes Leben auf der Gnade Gottes beruht. So spricht auch das Wort Gottes: Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen. Titus 2,11
Jesus Christus ist wahrhaftig die Verkörperung der göttlichen Gnade. In Christus ist allen Menschen die Möglichkeit gegeben, Frieden mit Gott zu bekommen. Dafür hat der Herr Jesus sich geopfert. Wir lesen: Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm. 2. Korinther 5,21
Dieses Erlösungswerk ist die reine Gnade, denn nichts dergleichen haben wir uns verdient. Jesus hat uns freigemacht von der Knechtschaft der Sünde und verspricht den Menschen, die durch den Glauben an IHN Kinder Gottes wurden, sie niemals mehr zu verlassen. ER hält uns in seiner Hand und sagt: Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Johannes 10,28

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, dann werden dich Güte und Gnade durch Dein Leben begleiten. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 18. März 2015

„Auch wenn ich wandre im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; Psalm 23,4

Die Todesschatten beweisen, dass der Tod nahe ist. Im Tal der Todesschatten besteht ständig Gefahr für Leib und Leben.
Auch wir Menschen der Gegenwart befinden uns täglich in diesem finsteren Tal, sehen wir doch überall die Gefahr, beschädigt zu werden. Da sind der Arbeitsplatz, die Familie, die Menschen meines sozialen Umfeldes und die Zukunft, die wir niemals sicher planen können. In der Welt hat man allen Grund, eine gewisse Grundangst zu pflegen, die uns wachsam sein lässt. Leider hat diese Grundangst, die Tendenz, sich auszubilden und auf die Psyche immer mehr Einfluss zu nehmen. Seit Jahren verzeichnet man eine stetig wachsende Zahl von Menschen mit einer Angststörung. Auch Kinder Gottes können von der Angst bedrängt werden. Das weiß unser Herr Jesus und er bestätigt es den Jüngern:
In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33
Welch eine wunderbare Zusage. Jesus ermuntert uns, angesichts der Todesschatten getrost zu sein. Jesus ist der Überwinder des Todes und der Macht des Bösen. So lesen wir im 2. Timotheusbrief von Jesus Christus, der den Tod zunichte gemacht  und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat. 2. Timotheus 1,10
Er ist der Allmächtige und Allwissende, von dem der Prophet Daniel sagt:
ER weiß, was in der Finsternis ist, denn bei IHM wohnt das Licht. Daniel 2,22
Wie wunderbar zu wissen, dass der Herr Jesus stets bei uns ist. So sieht es auch der Psalmist und bekennt, dass er sich  in diesem finsteren Tal hinfort nicht mehr fürchten will. Die Verheißungen des HERRN gelten nämlich auch und gerade in dem Tal der Todesschatten. Im selben Psalm steht in den vorhergehenden Versen:
ER lagert mich auf  grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. ER erquickt meine Seele und leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Psalm 23,2.3
Nichts ändert sich an der Gegenwart der grünen Auen und der stillen Gewässer, nur weil es finster ist. Nein, auch im finsteren Tal gilt das Wort Gottes. Darum habe keine Angst vor der Dunkelheit sondern vertraue dem guten Hirten.
Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 17. März 2015

Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; Psalm 23,5

Wenn im Alten Bund ein Mann einen anderen besuchte, war das nicht nur ein Gespräch bei einer Tasse Tee, sondern es war ein Festmahl. Der Gast eines Hauses war die Person, um die der Gastgeber sich in jeder Hinsicht sorgte. Der Gastgeber mobilisierte sein ganzes Haus, um dem Gast zu dienen.
Solange der Gast mit seinem Gastgeber zu Tisch saß oder lag, war er unter dessen Schutz. Das Haus des Gastgebers war eine Freistatt für den Gast. Die Feinde des Gastes konnten ihn nicht erreichen.
David, der Psalmist, überträgt in unserem Bibelwort diese Situation auf das Verhältnis des gläubigen Menschen zu Gott. Er erkennt, dass die Gemeinschaft mit Gott gleich zu setzen ist, mit einer Tischgemeinschaft mit einem mächtigen Gastgeber.
„HERR, wenn ich in deiner Gesellschaft bin, dann fühle ich den Schutz und die Bewahrung, die von Dir ausgeht. In deiner Nähe kann mich kein Feind erreichen.“
Wir lesen in Psalm 71,3: Sei mir ein Fels zur Wohnung, zu dem ich immer kommen kann! Du hast geboten, mich zu retten. Denn mein Fels und meine Burg bist du.
„Du hast geboten, mich zu retten.“ Ja es ist Gottes Wille, dass ich bewahrt bleibe vor meinen Feinden. Wer sind denn meine Feinde? Das finden wir in Epheser 6. Dort werden wir aufgefordert, unseren Feind klar zu erkennen. Wir lesen: Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Epheser 6,12
Diese Feinde belagern die Kinder Gottes das ganze Leben lang. Sie sind stets bemüht, Angst und Sorge, Anfechtungen und Versuchungen auf unseren Weg zu legen. Sie wollen die Kinder Gottes immer zu Fall bringen. Wenn ich aber nah bei Jesus bleibe, dann erlebe ich seine Gegenwart als starke Festung, in der ich mich bergen kann. Meine Feinde können dann nichts ausrichten. Ich bin bei Jesus in Sicherheit.

Lieber Leser, suche die Nähe des Herrn Jesus und bleibe bei IHM. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 16. März 2015

Denn der HERR kennt den Weg des Gerechten; aber der Gottlosen Weg vergeht. Psalm 1,6

Der Glaube an den Herrn Jesus gibt uns die Sicherheit, am Ziel und nicht im Abgrund zu landen. Jesus Christus, der Heiland unserer Seele, kennt den Weg eines jeden gläubigen Menschen. ER kennt auch den Weg eines jeden Ungläubigen, aber ER teilt dem Ungläubigen Menschen seine Gegenwart nicht mit.
Das Gotteskind fürchtet sich nicht, denn es lebt mit Jesus und folgt IHM überall hin. Die Liederdichterin Hedwig von Redern hat es in einem Lied so ausgedrückt:

Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist´s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt mein Herz, seis spät, seis früh.


Der HERR wacht über unseren Weg und räumt die Mauern und Barrieren fort. ER führt uns durch Täler und über Höhen. Sein Wort gibt uns die Wegweisung und teilt uns die Gedanken des HERRN mit. Darum wissen wir, dass wir niemals allein sind. Der Apostel Paulus beschreibt im Galaterbrief seine Beziehung zu dem Herrn Jesus wie folgt: Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,20
Das erleben Kinder Gottes genauso. Sie erleben den Herrn Jesus und seine göttliche Macht jeden Tag. Sie sehen seine Herrlichkeit. Wir lesen in Johannes 11,40, wie Jesus zur Martha sagt: wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen.
Im Glauben erleben wir, wie sich die Kraft Gottes und seine unwiderstehliche Macht offenbart. Jesus erleben kann nur der, der an IHN glaubt und dadurch ein Kind Gottes geworden ist.
Der Weg des Ungläubigen ist demgegenüber ein zielloses Herumirren in der Finsternis, in der er schließlich auf ewig versinkt.

Lieber Leser, auf welchem Weg gehst Du? Gott, der HERR, möge sich Dir heute in besonderer Weise offenbaren.

Lothar Gies

Sonntag, 15. März 2015

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. ER lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. ER erquickt meine Seele. ER leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seine Namens willen. Psalm 23,1-3

Das Schaf ist ohne den Hirten verloren. Es kann sich selbst nicht zurechtfinden. Es irrt umher und verliert die Herde und die Sicherheit des richtigen Weges. So beschreibt die Bibel den Menschen, der ohne Glauben an den Herrn Jesus sein Leben lebt.
Als unser Herr Jesus auf dieser Erde war, da sah er das Treiben der Menschen und ihren Unglauben.  Die Bibel sagt: Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.  Matthäus 9,36
Der Herr Jesus ist voller Mitgefühl für den verlorenen Menschen.
Ein Kind Gottes nun ist in einer ganz anderen Situation, denn es hat einen guten Hirten. Fortan muss der Mensch nicht mehr planlos und desorientiert durch das Leben irren. Seit Jesus der Herr meines Lebens ist, weiß ich, dass mir kein Mangel entsteht. Der Psalmist erkennt, dass er ständig auf grüner Aue und an gutem Wasser ist. Im vierten Vers unseres Psalms spricht der Psalmist vom finsteren Tal, durch das wir wandern. In dieser Finsternis können wir selbst keinen Weg erkennen. Gleichwohl fürchten wir uns nicht, denn wir wissen, dass Jesus, der gute Hirte, immer bei uns ist. So sind wir auch immer auf der guten Weide und an dem gesunden Wasser.
Jesus erquickt und stärkt meine Seele, das bedeutet, dass ich in jeder Lebenslage die segnende Gegenwart des Herrn Jesus spüre. Zugleich leitet der gute Hirte mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, das bedeutet, ich werde mich niemals verlaufen, sondern dem HERRN folgen. ER offenbart das Tiefe und das Verborgene, er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht. Daniel 2,22

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, dann vertraue stets dem Herrn Jesus in allem, denn ER ist Dein guter Hirte. Wenn Du Jesus noch nicht kennst, dann rufe IHN. ER wartet auf Dich! Gott segne Dich!


Lothar Gies

Samstag, 14. März 2015

Und anderes fiel in die gute Erde und ging auf und brachte hundertfache Frucht. Lukas 8,8

Wenn das Wort Gottes bei uns auf fruchtbaren Boden fällt, kommt seine heilende Wirksamkeit zutage. Das Wort Gottes ist nicht zu vergleichen mit einem von Menschen geschriebenen Buch. Wir lesen in Hebräer 4,12:
Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;
Dieses kostbare und lebendige Wort Gottes nimmt Einfluss auf unsere Gedanken und hilft uns, den Willen Gottes zu erkennen. Das Wort Gottes ist unser Herr Jesus selbst. Wir lesen im Johannesevangelium: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Johannes 1,1
In Vers 8 lesen wir dann: Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns.
Wenn das Wort Gottes zu uns spricht, dann halten wir gleichsam Zwiesprache mit unserem Herrn Jesus. Er spricht in unsere Lebenssituation hinein. Das Wort hat eine reinigende Wirkung. Im Epheserbrief wird uns der Herr Jesus in seiner segnenden Funktion. Wir sehen ihn als den, der uns heiligt, uns reinigend durch das  Wasserbad im Wort. Epheser 5,26
Die Reinigung durch das Wort Gottes betrifft unsere Gedanken. Diese  bedürfen der Reinigung an jedem Tag. Unsere Gedanken führen uns in Sorgen, ‚Ängste, Traurigkeit, Depression, und sie beherrschen unser Leben. Daher benötigen sie die ständige Korrektur durch das Wort Gottes.
Das Wort Gottes befördert auch unseren Glauben, denn der Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi. Römer 10,17
Die tägliche Stärkung durch das Wort Gottes ist so wichtig, dass wir in Kolosser 3,16 aufgefordert werde: Lasst das Wort Christi reichlich in euch wohnen.

Lieber Leser, bete darum, dass Dein Herz stets ein fruchtbares Feld ist, auf dem das Wort Gottes starke Wurzeln schlagen kann. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 13. März 2015

Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und indem die Dornen mit aufwuchsen, ersticken sie es. Lukas 8,7

Die Dornen symbolisieren die Sünde. In unserem Bibeltext geht es um das Herz eines gläubigen Menschen. Der ungläubige Mensch weiß nichts von Sünde. Er ist in seinen Sünden geistlich tot. Als geistlich toter Mensch merkt er nichts von seinem verlorenen Zustand. Der an Christus gläubige Mensch ist durch das Blut des Herrn Jesus, das auf Golgatha für die Sünden der Menschheit geflossen ist, frei von Sünde und Schuld. Gleichwohl sind auch die Kinder Gottes durchaus in der Lage, in Sünde zu leben. Wir lesen in Römer 7,15 Worte des Apostel Paulus, der seinen Lebenswandel betrachtet und erkennt: nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
Solange wir als Menschen auf dieser Erde leben, sind wir auch immer in der Versuchung, unseren menschlichen Begierden zu folgen. So lesen wir in 1. Petrus 2,11:
Geliebte, ich ermahne euch als Beisassen und Fremdlinge, dass ihr euch der fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten, enthaltet.
Wenn wir dem Wort Gottes nicht gehorchen und stattdessen sündigen, dann wird die Sünde wachsen und das Wort Gottes wird nicht mehr zu uns sprechen. Darum müssen wir uns täglich danach ausstrecken, der Sünde zu entsagen und den Willen Gottes zu tun. Das Bild von dem erstickten Saatgut zeigt uns, was die Botschaft des Wortes Gottes in Verbindung mit einem sündhaften Leben darstellt. Es ist kraftlos und ohne irgendeinen Trost.
Wenn wir aber die Sünde lassen, werden wir die Kraft des Wortes Gottes und die Herrlichkeit des HERRN jeden Tag aufs Neue erleben. Ein Liederdichter hat es einmal so ausgedrückt:

Frieden dem Strom gleich!
Dir Herr kann ich traun,
was Du verheißen, das werde ich schaun.
Lausch ich nur willig dem göttlichen Wort,
folg ich dem Wink deiner Hand nur sofort,
kommt wie ein Strom, Herr, dein Friede ins Herz,
wandelt in Freude ohn´ Maßen den Schmerz.
Frieden, gleich des Stromes Flut,
Frieden aus des Lammes Blut.


Lieber Leser, der Herr Jesus hat Dich unendlich lieb und will Dich auch heute segnen.

Lothar Gies

Donnerstag, 12. März 2015

Und anderes fiel auf den Felsen, und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Lukas 8,6

Solch ein altertümlicher Ackerboden, wie er in unserem Bibelwort beschrieben wird, war sehr mühsam urbar zu machen. Es war oftmals sehr steiniger Boden. Ein Acker war nie völlig von Steinen zu befreien. Viele Samenkörner fielen auf Felsen unter einer dünnen Erdschicht. So konnten die kleinen Pflanzen keine Wurzeln bilden und mussten verdorren.
In einer Gemeinde sprach der Prediger über das Leben in der Heiligung. Es war eine interessant und lebhaft vorgetragene Predigt. Alle Gottesdienstbesucher hörten dem Prediger aufmerksam und wohlwollend zu. Dann kam der Prediger zum Thema Vergebung und er beschrieb die geistlichen Konsequenzen, die es für den gläubigen Menschen hat, wenn er nicht bereit ist, selbst zu vergeben. Einige Zuhörer veränderten ihre Haltung abrupt. Sie verschränkten ihre Arme entschlossen vor der Brust und ihre Gesichtszüge froren ein. Es war deutlich zu erkennen, dass sie angesprochen waren und zugleich fest entschlossen, diese Aufforderung des Wortes Gottes nicht zu befolgen.
Das Wort von der Vergebung war auf einen steinigen Boden gefallen. In Hebräer 3,15 werden wir ermahnt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!
Ein hartes Herz ist nicht empfänglich für das gute Wort Gottes. Das führt dazu, dass der gläubige Mensch dem Wort Gottes auch nicht mehr gehorcht. Natürlich weiß man, dass das Wort die Wahrheit ist, und so geht das Samenkorn auch auf, aber man wehrt sich gegen das Wort der Wahrheit und verhärtet sein Herz. Das gehörte und durchaus geglaubte Wort kann keine Wurzeln schlagen und stirbt ab.
Welch ein trauriger Zustand des Herzens. Der gläubige Mensch verliert die Verbindung zu Gott. Wie wunderbar ist da unser guter Hirte, der Herr Jesus, der dem verlorenen Schaf nachgeht. Wir lesen in Lukas 15,4: Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat und eins von ihnen verloren hat, lässt nicht die neunundneunzig in der Wüste und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
Wenn wir auch untreu sind und unsere Herzen verhärten, so ist ER doch treu.

Lieber Leser, lass das Wort Gottes in Dein Herz, damit der Herr Jesus zu Dir sprechen kann. ER segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 11. März 2015

Der Sämann ging aus, seinen Samen zu säen; und indem er säte, fiel einiges an den Weg und es wurde zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen es auf. Lukas 8,5

Diesem Wort Gottes kann man ein Wort aus dem Jakobusbrief voranstellen: Wir lesen in Jakobus 1,22: Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen.
Das Wort ist der Same, den der Sämann aussät. Es soll nicht nur in unserem Gehirn registriert und eingeordnet werden, sondern in unserem Herzen Wurzeln schlagen und viel Frucht bringen.
Etliches von dem Saatgut fiel an den Weg. Der Lebensweg aller Menschen ist voller Anfechtungen und Gefahren. Auch Kinder Gottes leben in der Welt und werden angefochten. Da sind Gedanken der Sorge und der Angst vor der Zukunft. Da dreht sich das Denken einzig um die Belange des Lebens. In Lukas 10 sagt der Herr Jesus zur Martha, die sich mit ganzer Energie um die Versorgung ihrer Gäste kümmert: Martha, Martha! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; eins aber ist not.
Martha hätte wie ihre Schwester Maria auf die Worte Gottes hören sollen, anstatt sich in den Belangen des Alltags aufzureiben. In einem Gleichnis berichtet Jesus von einem reichen Mann, der sich sein Leben lang mit ganzer Kraft um die Vermehrung seines Vermögens gesorgt hat. Er gönnte sich keine Pause und stand endlich vor einem gewaltigen Besitz. Er sprach zu sich selbst: Seele, du hast viele Güter daliegen auf viele Jahre. Ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich! Lukas 12,19
Gott sagt diesem armen reichen Mann: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein.
Lukas 12,20
Wenn sich unsere Gedanken und unser ganzer innerer Mensch nur mit den Belangen unseres Erdenlebens beschäftigen, dann fällt das Wort Gottes auf unseren Lebensweg, der ausgetreten und hart geworden ist. Die Sorgen des Alltags werden wie die Vögel das gute Wort aufpicken und es dringt nicht mehr in unser Herz.

Lieber Leser, der Herr Jesus sagt Dir heute: Sei um nichts besorgt! Philipper 4,7 ER will Dich auch heute reich mit seinem Segen beschenken!

Lothar Gies

Dienstag, 10. März 2015

So ging Kain weg vom Angesicht des HERRN und wohnte im Land Nod, östlich von Eden. 1. Mose 4,16

Gestern lasen wir von Henoch, der ein Gott wohlgefälliges Leben führte. Heute sehen wir einen Menschen, der sich für die Finsternis entscheidet.
Nod heißt übersetzt: „Land der Heimatlosigkeit“ oder „Land des Umherirrens“. Das ist die Situation eines jeden Menschen, der sich von Gott abwendet. Gott ist derjenige, der auch das Zukünftige sehen kann. Daniel, der Prophet des HERRN, beschreibt den Allmächtigen in einem Gebet des Dankes. Wir lesen in Daniel 2,22: ER offenbart das Tiefe und das Verborgene, er weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht.
Darum haben Kinder Gottes auch keine Angst vor dem Morgen, und sie sind ohne Sorge, weil sie wissen: Und ob ich schon wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unheil, denn Du bist bei mir, Dein Stecken und Dein Stab, sie trösten mich. Psalm 23,4
Wie völlig anders lebt der Mensch des Unglaubens. Er ist der irrigen Meinung, sein Leben selbst bestimmen zu können. Aber er befindet sich in Wirklichkeit in der Sklaverei der Sünde. So lesen wir in Epheser 2,3: Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches taten und von Natur Kinder des Zornes waren, wie auch die anderen.
Und in Hebräer 2,15 werden wir auf unseren Heiland Jesus Christus hingewiesen, der gekommen ist, um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.
Fern von Gott und seiner Liebe lebt der Mensch in geistlichem Tod. Er glaubt, frei zu sein. Aber er ist auf dem Weg des Verderbens. Kinder Gottes haben den Auftrag, den ungläubigen Menschen von Jesus zu erzählen und sie zur Umkehr aufzufordern. Wir lesen in Sprüche 24,11: Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, halte sie doch zurück!
Das ist die Gangart der ungläubigen Menschen im Land der Heimatlosigkeit.

Lieber Leser, Gott segne Dich auch heute mit Segen aus der Höhe!

Lothar Gies
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Montag, 9. März 2015

Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr da, denn Gott nahm ihn hinweg. 1. Mose 5,24

Was für ein Mensch muss dieser Henoch gewesen sein. Er lebte mit Gott, d.h. er vertraute auf den HERRN und verherrlichte Gott mit seinem ganzen Lebenswandel. Es gab noch einen Menschen, der von der Erde entrückt wurde. Es handelt sich um Elia. Wir lesen in 2. Könige 2,11: Und es geschah, während sie gingen, gingen und redeten, siehe da: Ein feuriger Wagen und feurige Pferde, die sie beide voneinander trennten! Und Elia fuhr im Sturmwind auf zum Himmel.
Welch ein Ereignis, welch eine göttliche Größe tritt hier zutage! Die Entrückung eines Menschen von der Erde ist ein Vorgang, den der menschliche Verstand niemals erfassen kann. Wie soll sich die Materie in Nichts auflösen, und dies in einem Augenblick? Das widerspricht aller menschlichen Erfahrung. Und doch wird das, was mit Henoch und Elia geschah, am jüngsten Tag mit allen Kindern Gottes geschehen. Wir lesen im 1. Korintherbrief: Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune, denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt unverweslich, und wir werden verwandelt werden.  1. Korinther 15,51.52
Dieses Wort gilt allen Kindern Gottes, also allen Menschen, die das Erlösungswerk des Herrn Jesus auf Golgatha, für sich persönlich angenommen haben und an Jesus Christus glauben. Durch den Glauben an den Herrn Jesus sind wir vor Gott gerecht und annehmbar geworden. So lesen wir in Römer 5,1: Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.
So sind wir nun in geistlichen Stellung, in der auch Henoch Henoch und Elia waren. Und darum leben wir jetzt auf dieser Erde als Menschen, die auf ihren Herrn warten. Lukas 12,36

Lieber Leser, Jesus kommt wieder um die Kinder Gottes zu sich in die Herrlichkeit zu entrücken. Bist Du dabei?
Gott segne Dich!

Lothar Gies
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Sonntag, 8. März 2015

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. 1. Mose 1,3

Gott, der Allmächtige, schuf Himmel und Erde und das erste seiner Werke auf der Erde war der Befehl: Es werde Licht!
Es handelt sich hierbei nicht um das Licht der Sonne, denn diese wurde erst später erschaffen. Es war das Licht Gottes, der Herr Jesus selbst. Wir lesen in Johannes 1,9: Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet.
Jesus, der Sohn Gottes, stand am Anfang der Schöpfung und überstrahlte die Finsternis, die die Erde bis dahin umhüllte. Das Johannesevangelium beginnt mit den Worten: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. Johannes 1,1-3
Jesus, das fleischgewordene Wort Gottes steht vor und über aller Schöpfung. Ohne IHN konnte nichts werden. ER ist der Ursprung allen Lebens, denn wir lesen: In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. V.4
Jesus Christus ist Licht und Leben und sein Licht strahlt in unsere Dunkelheit. So lesen wir: Und Gott sah das Licht, dass es gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis. 1. Mose 1,4
Fortan gibt es auf dieser Erde neben dem Licht auch die Dunkelheit. Es gibt eine klare Trennung zwischen Licht und Finsternis, zwischen gut und böse, zwischen schwarz und weiß.
Als wir den Herrn Jesus in unser Leben aufnahmen und sein Erlösungswerk auch für uns in Anspruch nahmen, wurden wir Kinder Gottes und damit auch Kinder des Lichts. So lesen wir in Epheser 5,8: Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts.

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, dann bist Du ein Licht im Herrn. So können die Menschen der Finsternis in Dir den Herrn Jesus sehen. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 7. März 2015

Singen will ich dem HERRN, denn hoch erhaben ist er; Ross und Reiter warf er ins Meer. Meine Stärke Und mein Loblied ist Jahwe, denn er ist mir zur Rettung geworden. 2. Mose 15,1,2

Ross und Reiter, die hier besungen werden, waren die Ägypter, die mit einer großen Streitmacht die Kinder Israel verfolgten. Die Kinder Israel bildeten eine große Menschenmenge – Männer, Frauen, Kinder, junge und alte Menschen – auf der Wanderschaft über Stock und Stein. Es ging langsam voran und die Streitwagen der Ägypter hätten sie bald eingeholt, wenn der Gott Israels nicht eingegriffen hätte.
Als die Kinder Israel die heranbrausenden Streitwagen der Ägypter sahen, da fürchteten sie sich sehr und machten Mose große Vorhaltungen: Hast du uns etwa deshalb weggeführt damit wir in der Wüste sterben, weil es in Ägypten keine Gräber gab? 2. Mose 14,11
Was wir mit unseren Augen sehen können, ist in der Regel auch wirklich da. Wenn wir die Gefahr, die auf uns zukommt sehen, dann können wir auch ihre Größe abschätzen und wir sehen, wie schnell sie auf uns zukommt. Dann kombinieren wir unsere Erkenntnisse mit unseren Abwehrmöglichkeiten. Wir erkennen, dass wir der Gefahr nichts entgegensetzen können und verzweifeln.
Natürlich wissen wir, dass Gott größer ist als unsere Schwierigkeiten. Wir wissen, dass IHM nichts unmöglich ist. Aber wir sehen IHN nicht mit unseren Augen. Wir wissen, dass er da ist, aber wir können seine Größe nicht einschätzen und wir müssen an IHN glauben. Der Herr Jesus sagte einmal zu Martha: wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen.
Joh 11,40
Ja, sobald wir dem HERRN glauben und seinem Wort vertrauen, erleben wir seine Macht. Wir sehen sein Wirken und seine Wundertaten. Wir sehen die Herrlichkeit Gottes in unserer Situation.
Das erlebten auch die Kinder Israel. Sie sahen das Wirken des Allmächtigen und wie ER alle ihre Probleme auslöschte.

Lieber Leser, der HERR möchte auch in Deinem Leben seine Herrlichkeit offenbaren. Vertraue IHM. ER segne Dich auch heute!

Lothar Gies
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Lothar Gies

Freitag, 6. März 2015

Und der Herr sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Befiehl den Söhnen Israel, dass sie aufbrechen! 2. Mose 14,15

Der Mann Mose war verzweifelt. Er hatte das Volk Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft heraus geführt. Nun erstreckte sich vor dem Volk das Rote Meer. Wenn sie sich umwandten deutete eine große Staubwolke das Herannahen einer Reiterschar an. Tatsächlich hatten die Ägypter ihre Bereitschaft, das Volk Israel ziehen zu lassen, unterdessen bereut und nahmen die Verfolgung auf. Schrecken machte sich im Volk Gottes breit und Mose schilderte in einem flammenden Appell an den HERRN die scheinbare Ausweglosigkeit der Situation. „Hinter uns die Streitmacht der Ägypter und vor uns das weite Meer. Das muss das Ende der Geschichte sein.“
Gott stellt Mose die Frage, die er Dir, lieber Leser, heute auch stellt: Was schreist du zu mir?
Es liegt in unserer Natur, die Umstände unseres Lebens mit unseren Sinnen wahrzunehmen und unsere Schlüsse daraus zu ziehen. Wir zählen zwei und zwei zusammen und erkennen die Ausweglosigkeit der Situation. Dann kommt die Angst und die Verzweiflung in unser Herz und wir beginnen, Gott zu fragen, warum er das Offensichtliche nicht sieht und entsprechend reagiert. Das liegt daran, dass wir Gott auf die Ebene des Menschen herabziehen. Das, was wir erkennen, muss Gott doch auch sehen.
Gott fügt seiner rhetorischen Frage „was schreist du zu mir?“ die Aufforderung bei: Befiehl den Söhnen Israel, dass sie aufbrechen!
Aufbrechen? Aber wie denn? Wir können ja nirgendwo hin. Vor uns liegt das Meer und wir können doch schließlich nicht hindurch schwimmen.
Im weiteren Verlauf der Begebenheit sehen wir die Herrlichkeit Gottes, die sich seinem Volk dort in der Wüste offenbart. Der HERR stellt sich hinter das Volk Gottes und schirmt es vor dem herannahenden Feind ab. Das Meer teilt sich und die Kinder Israel gehen über trockenes Land. Die Ägypter dagegen versinken in den Fluten. Dann jubelten die Kinder Israel und sangen Gott zur Ehre:
Singen will ich dem HERRN, denn hoch erhaben ist er;  Ross und Reiter warf er ins Meer. 2. Mose 15,1b

Lieber Leser, Gott ist größer als alle Deine Probleme. ER ist es wert, dass man seiner Zusage vertraut. ER sagt Dir heute: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Sprüche 3,5

Gott, der Allmächtige, segne Dich mit jeder geistlichen Segnung!

Lothar Gies

Donnerstag, 5. März 2015

Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; Matthäus 7, 24

Ein Haus hat nur dann einen festen Stand, wenn es auf einer soliden Grundlage gebaut ist. Der Fels war der sicherste Grund, um einem Haus Stabilität zu geben. Wer bei der Wahl des Fundamentes nachlässig war, und sein Haus auf einem unstabilen Untergrund errichtete, stand bald vor den Trümmern seines Heims.
Der Einsturz eines Hauses kündigte sich stets durch die Bildung tiefer Risse im Mauerwerk an.
Jedes Gotteskind, das das Wort Gottes hört und danach handelt, wird mit einem stabilen Gebäude auf einem festen Fundament gleichgesetzt. Dieses Gebäude hat ewigen Bestand, denn das Wort Gottes sagt uns: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt, wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. Johannes 14,21
Wenn sich der Herr Jesus in unserem Leben offenbart und wir erkennen, dass ER der Lebendige Gott ist, dann wird unser Glaubensleben jedem Angriff standhaft widerstehen können.
Wenn sich der gläubige Mensch aber dem Wort Gottes widersetzt und ihm ungehorsam ist, wird ihm folgendes vorausgesagt: Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird mit einem törichten Mann zu vergleichen sein, der sein Haus auf den Sand baute. Matthäus 7,26
Das geistliche Leben des Menschen wird rissig und labil. Der Glaube gerät von einer Krise in die nächste. Das geistliche Gebäude droht, einzustürzen.
Darum ist es so wichtig, den Willen Gottes zu befolgen und IHM in allem zu gehorchen. ER will uns segnen und sich uns so gerne als der Allmächtige offenbaren. Wie groß ist die Freude, wenn wir die Hilfe des HERRN erleben und wenn sein Wort zu uns spricht.

Lieber Leser, sei dem Wort Gottes stets gehorsam und verherrliche Gott in Deinem Leben. ER wird Dich dafür reich segnen.

Lothar Gies

Mittwoch, 4. März 2015

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, Matthäus 7, 21

Ja, auf unsere frommen Worte kommt es tatsächlich nicht an. Viele Menschen nehmen den Namen Gottes gedankenlos in den Mund, ohne an IHN zu glauben. Auf Kirchentagen z.B. hat Gott durchaus einen gewissen Stellenwert. In seinem Namen werden Segensformeln gesprochen. Dabei muss der Redner keine besondere Beziehung zu Gott haben. Man tut es halt, weil es an einem Kirchentag passt.
In manchen Klassenzimmern hängt das Kreuz Jesu liebevoll gedrechselt. Es soll die christliche Grundhaltung unserer Gesellschaft ausdrücken. Dabei bedarf nicht einer besonderen Glaubenshaltung, es genügt das Bild.
Viele Menschen sprechen in einer gefährlichen Situation ein Stoßgebet oder machen das Kreuzzeichen. Es ist eine Routinehandlung, die keinen geistlichen Wert hat.
Unser Wort sagt, dass fromme Übungen für Gott keine Bedeutung haben. Man kann sich die Ewigkeit bei Gott nicht durch frommes Reden oder durch gute Taten verdienen. Es geht vielmehr darum, den Willen Gottes zu tun. Was ist der Wille Gottes? Wir lesen in der Apostelgeschichte von dem Kerkermeister, der die Apostel fragt, wie man gerettet werden kann. Ihre Antwort lautete: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden, du und dein Haus. Apostelgeschichte 16,31
Allein der Glaube an den Herrn Jesus rettet uns vom ewigen Tod und macht uns zu Kindern Gottes. So sagt uns das Wort Gottes: Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1
Es reicht nicht aus, das Vaterunser auswendig zu können, und es ist nicht genug, in Sonntagsreden den „Herrgott“ zu erwähnen. Gott sieht in unser Herz und lässt sich durch fromme Reden nicht täuschen.
ER will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1. Timotheus 2,4
Darum ist Jesus Christus auf diese Welt gekommen und hat die Sünden der Menschen auf sich genommen. ER starb für uns und schuf uns eine völlige Erlösung.

Lieber Leser, wenn Du an den Herrn Jesus glaubst, gilt für Dich das Wort: Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 1. Johannes 3,2
Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 3. März 2015

Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Matthäus 7,13.14

Ein junger Mensch fragte mich einmal, wie es kommt, dass so viele Menschen ungläubig sind.
Tatsächlich sehen wir, dass die Welt voller Menschen ist, die Gott leugnen, oder die ihn auf allen möglichen Wegen suchen, mit Ausnahme, über Jesus Christus. Das liegt daran, dass Gott den Menschen mit einem eigenen Willen ausgestattet hat. Jeder Mensch entscheidet ganz autonom darüber, ob er Kind Gottes werden will, oder ob er weiter in der Finsternis lebt.
Der Teufel ist der Feind der Menschen. Er ist bemüht, die Menschen in Sünde und Gottlosigkeit zu binden und von dem Rettungsangebot des Herrn Jesus abzulenken. Dies geschieht, indem er die Gedanken des Menschen beherrscht. Die Gedanken basieren auf unseren Sinneseindrücken und ziehen den Menschen in Abhängigkeiten, Sündhaftigkeiten, Depressionen, Ängsten und Zwanghaftigkeiten. Der gottlose Mensch lebt in dem Irrglauben, frei zu sein. In Wahrheit aber ist er eng gefesselt in seinen kranken Gedanken. Das Wort Gottes beschreibt  den ungläubigen Menschen als einen, der in seinen Sünden tot ist. In Epheser 2,1 lesen wir: Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.
Das ist die Situation des Menschen, wenn er das Erlösungswerk Jesu auf Golgatha nicht für sich angenommen hat. Dann ist er ein Sklave des Teufels, der in der Bibel u.a. bezeichnet wird als „Fürst der Macht der Luft.“
Der ungläubige Mensch ist ein „Kind des Ungehorsams“ und weil er geistlich tot ist, kann er die Notwendigkeit seiner Errettung natürlich auch nicht erkennen.
Was ist da die Aufgabe der Kinder Gottes? Wir lesen in Sprüche 24,11: Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, o halte sie zurück!

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, erinnere Dich daran, dass Du durch den Heiligen Geist ein Licht in der Welt bist. Zeige Deinen Mitmenschen den Weg des Lebens, damit auch sie gerettet werden. Dazu segne Dich der HERR!

Lothar Gies

Montag, 2. März 2015

Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan werden. Matthäus 7,7

Diese wunderbare Verheißung steht allen Kindern Gottes zur Verfügung. Sie besagt, dass Gott uns einlädt, mit unseren Anliegen zu IHM zu kommen. ER ist der Allmächtige, der über alle guten Gaben verfügt. In Johannes 1,16 wird die, für alle Kinder Gottes feststehende, Tatsache beschrieben: Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.
Diese Gnade hat uns eine völlige Erlösung geschaffen und begleitet uns durch unser Leben. Die Gnade Gottes ist es, die uns in die Lage versetzt, das kostbare Wort Gottes zu lesen und zu verstehen. So sollen wir es verinnerlichen. Es soll reichlich in uns wohnen. (Kolosser 3,16) Dort lesen wir dann, dass es nicht besorgt sein müssen um die Dinge des Alltags. Nach diesem allen, sagt Jesus, trachten die Nationen. Matthäus 6,32
Kinder Gottes brauchen diese Sorgen nicht zu pflegen. ER sorgt für uns und das macht die Seele ruhig. Wie aber steht es mit dem Leben in der Heiligung? Wie steht es mit der Bitte um geistliches Wachstum? Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden. Jakobus 1,5
Hast Du schon einmal um Weisheit gebetet? Die Weisheit beginnt mit der Furcht des HERRN. So lesen wir u.a.  in Psalm 111,10: Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang: eine gute Einsicht für alle, die sie ausüben. Sein Ruhm besteht ewig.
Auf diesem Gebiet möchte der HERR uns reich beschenken. Die Dinge des Lebens erhalten wir ohnehin. Wir sollen aber auf die Dinge der Ewigkeit sehen und danach trachten, schon auf der Erde ein Leben in der Heiligung zu führen. Bittet um Wachstum im Glauben, und der Vater im Himmel wird dieses Wachstum bewirken. Dann werden wir suchen und finden. Dann erleben wir, dass Gott unsere Bitten hört und erhört. Wenn es uns nur um die Dinge des Alltags geht, greifen wir mit unseren Bitten zu kurz. Diese Dinge schenkt uns der Herr sowieso. Nein, ER will, dass wir aus seiner Fülle nehmen, was ER uns aus Gnaden schenken will.

Lieber Leser, trachte zuerst nach dem Reich Gottes und alles andere wird Dir zufallen. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 1. März 2015

Deshalb sage ich Euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Matthäus 6,25

Es sind unsere Gedanken, die uns in Sorge und Angst versetzen. Wir Menschen sind zunächst angewiesen auf unsere fünf Sinne. Was wir mit unseren Augen und Ohren wahrnehmen und was wir anfassen können, ist die Wirklichkeit. Daran machen unsere Gedanken fest. Wir sehen z.B., dass unsere finanziellen Möglichkeiten im Verhältnis zu den zu erwartenden Lebenshaltungskosten gering sind. Schon machen wir uns Sorgen. Das ist ganz natürlich, aber Jesus spricht genau diese Situation an. Wir sollen nicht besorgt sein. Jesus verweist auf die Vögel des Himmels. Es ist ja wirklich so, dass die Vögel nicht berechnen, was der morgige Tag bringt. Sie leben unbesorgt, und der Herr Jesus betont: und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Matthäus 6,26
Darum ermuntert uns das Wort Gottes, ganz und gar dem Herrn Jesus in allem zu vertrauen. Wir lesen in Sprüche 3,5: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand. Sprüche 3,5
Letztlich ist der Verstand auch nur eine sehr unstabile Stütze. Wenn alle Möglichkeiten und Beziehungen ausgeschöpft  sind, nützt uns der Verstand nichts mehr. So verzweifelt der natürliche Mensch am Leben. Das Kind Gottes aber hat das Wort Gottes und kann sich darauf verlassen. Mit ganzem Herzen dem Herrn vertrauen bedeutet, das Übernatürliche von IHM zu erbitten und feste damit rechnen. Das ist eine Glaubensfrage. Wie weit sind wir bereit, in dieser Frage zu gehen? Die Brüder und Schwestern in der Verfolgung in China, Nordkorea etc. erbitten von Gott Wunder, und Gott erhört ihre Gebete.
Leib und Leben gehören dem HERRN und sie sind mehr, als Nahrung und Kleidung. Letztere wir der HERR uns geben. Das Leben aber sollen wir unter seine Herrschaft stellen.

Lieber Leser, der HERR möge Dich auch heute reichlich segnen.

Lothar Gies