Samstag, 28. Februar 2015

Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. Hebräer 11,1

Hier lesen wir die biblische Definition von Glauben. Es ist der Glaube, der uns vor Gott gerecht macht und der uns durch unser ganzes Leben begleitet. Mit „uns“ meine ich die Kinder Gottes. Für den natürlichen Menschen ohne Glauben an den Herrn Jesus und ohne Vergebung der Sünden, bedeutet Glauben etwas völlig anderes.
In der Welt ist Glaube das Gegenteil von Wissen.
„Ich weiß es nicht, also muss ich es glauben!“ Glaube in der Welt bedeutet, das Risiko des Irrtums einzugehen. „Ich verzichte auf Kontrolle und will es einfach mal glauben.“ „Ich muss es halt glauben, denn ich weiß es nicht sicher!“
Deshalb werden die Kinder Gottes von den ungläubigen Menschen  auch nicht  verstanden. Kinder Gottes glauben an den Herrn Jesus und halten an diesem Glauben ihr ganzes Leben lang fest. Wie ist das möglich? Wenn der Glaube an Jesus dasselbe wäre, wie der Glaube der Welt, dann wären Kinder Gottes nicht länger als eine Woche gläubig. Angesichts der Lebensumstände würde der Glaube alsbald verfliegen.
Der Glaube an den Herrn Jesus aber ist eine Gabe des Heiligen Geistes. (1. Korinther 12,9) Er bedeutet „verbindliches Wissen“.
Mose führte die Kinder Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft hinaus und Gott ebnete seinen Weg. Mose handelte im Glauben. Wir lesen: Durch Glauben verließ er Ägypten und fürchtete die Wut des Königs nicht, denn er hielt standhaft aus, als sähe er den Unsichtbaren. Hebräer 11,27
Der Glaube, der durch den Heiligen Geist in uns befestigt ist, bedeutet ein Nicht zweifeln an dem, was wir mit unseren Augen nicht sehen können. Das Kind Gottes weiß, dass Jesus gegenwärtig ist, weil es IHN erlebt. Wir sind durch den Heiligen Geist in unserem Glauben völlig befestigt. In Epheser 4,30 werden wir ermahnt: Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin!


Lieber Leser, als Kind Gottes verfügst Du über einen Glauben, der vom  Geist Gottes beseelt und versiegelt ist. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 27. Februar 2015

Die Frucht des Geistes aber ist Enthaltsamkeit Galater 5,22

Ein modernes Wort für die Enthaltsamkeit ist die „Abstinenz“. Dabei denken wir sofort an Verzicht. Dazu fordert uns das Wort Gottes auch auf. So lesen wir z.B. in der Apostelgeschichte von den Brüdern und Schwestern, die aus den Nationen heraus zu dem Glauben an den Herrn Jesus gefunden haben. Diese neuen Kinder Gottes waren noch nicht in allen Glaubensfragen stabil und es war wichtig, sie nicht zu beunruhigen durch fromme Gesetze, sondern ihnen zu schreiben, dass sie sich enthalten von den Verunreinigungen der Götzen und von der Unzucht ,,, Apostelgeschichte 15,20
Auch wir sollen uns als Kinder Gottes von der Sünde enthalten. Auch vom Zorn und von Rachegedanken, von Streitsucht und von übler Nachrede sollen wir uns enthalten. Alles das sind Dinge, die uns in unserem Glaubensleben behindern.
Die Enthaltsamkeit gehört zur Frucht des Heiligen Geistes. Sie ist das Wesen Gottes, der sich von seinem gerechten Zorn enthalten hat, um uns verlorene Sünder, zu retten durch das Erlösungswerk auf Golgatha. Dazu sandte Gott seinen Sohn und opferte ihn an unserer Stelle. Gerecht wäre gewesen, die Menschheit zu opfern und als Konstruktionsfehler wegzuwerfen. Stattdessen schuf ER die vollkommene Erlösung. In Epheser 5,1 lesen wir: Seid nun Nachahmer Gottes als geliebte Kinder!
Als wir bei unserer Wiedergeburt den Geist Gottes empfingen, bekamen wir auch die Befähigung, Gottes Enthaltsamkeit „nachzuahmen“. In allen Bereichen unseres Lebens wollen wir diese Enthaltsamkeit üben.
Die Frucht des Heiligen Geistes ist:  Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Galater 5,22
Es ist hier nicht von „Früchten“ die Rede, sondern von „Frucht“. Die gesamte Frucht ist durch den Heiligen Geist in uns. Wir sollen sie wie die Rebe am Weinstock reichlich hervorbringen.

Lieber Leser, der Herr Jesus ist der wahre Weinstock, und wenn Du ganz nah bei IHM bleibst, wirst Du die Frucht des Heiligen Geistes auch hervorbringen. Dazu segne Dich der HERR!

Lothar Gies

Donnerstag, 26. Februar 2015

Die Frucht des Geistes aber ist Treue Galater 5,22

Treue ist eine Tugend, die auf Verlässlichkeit und Vertrauen basiert. Sie ist schon deshalb bei dem natürlichen Menschen nicht uneingeschränkt vorhanden.
Der Mensch nimmt gerne für sich in Anspruch, treu zu sein und man erwartet es auch von dem Anderen.
„Ich wäre meinem Eheversprechen schon treu geblieben“, sagt der Ehemann, „wenn meine Frau nicht solch eine komische Krankheit bekommen hätte.“ 
„Damals waren wir gute Freunde“, sagt der junge Mann, „aber nachdem Jochen seine Arbeitsstelle verlor, kam er in eine Lebenskrise, und dann ist unsere Freundschaft irgendwie eingeschlafen.“
Der Mensch hat sich nie durch besonders ausgeprägte Treue ausgezeichnet. Allzu bald vergisst der Mensch seine Versprechen und verliert die Lust, die eingenommene Haltung der Freundschaft beizubehalten.
Wenn Gott so wäre, wie wir Menschen, dann wären wir alle ewig verloren. Tatsächlich lesen wir in 1. Mose 6,6: Und es reute den HERRN, dass er den Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es bekümmerte ihn in sein Herz hinein. 1. Mose 6,6
Als Mensch hätte diese Enttäuschung dazu geführt, dass der HERR das Unternehmen Menschheit beendet hätte. Was sollte Gott mit den Menschen anfangen, nachdem sie so tief in Sünden verstrickt waren?
Gott aber blieb seinem Heilsplan treu. ER wollte mit dem Menschen ewig in enger Gemeinschaft sein. Der Zustand der Sünde machte diese Gemeinschaft unmöglich. Auch die Opfer des Alten Bundes konnten daran nichts ändern. Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns.
Titus 3,4
Jesus Christus ist die personifizierte Güte und Menschenliebe, die IHN dazu trieb, sich für unsere Schuld und Sünde zu opfern. So hat ER uns von der Macht der Sünde befreit und uns darüber hinaus adoptiert. Wir lesen in Johannes 1,12: So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
Gott wird seinen Plan mit den Menschen niemals aufgeben sondern ihn zur Erfüllung bringen. Dazu opferte ER seinen eingeborenen Sohn und schuf uns eine völlige Erlösung.

Lieber Leser, Gott ist treu und ER steht zu seinen Verheißungen. Glaube an IHN und ER wird Dich reich dafür segnen.

Lothar Gies

Mittwoch, 25. Februar 2015

Die Frucht des Geistes aber ist Güte Galater 5,22

Der Prophet Jeremia war im Volke Israel zur Zeit der babylonischen Gefangenschaft. Es war eine schwere Zeit für jedermann. Heimweh, Hoffnungslosigkeit und tiefe Traurigkeit beseelten alle Gefangenen und Jeremia drückt seine Gefühle wie folgt aus: An mein Elend und meine Heimatlosigkeit zu denken, bedeutet Wermut und Gift! Und doch denkt und denkt meine Seele daran und ist niedergedrückt in mir.
Klagelieder 3,19.20
In dieser deprimierten Stimmung erinnert sich der Prophet an den Gott Israels und an die Liebe Gottes zu seinem Volk. Er bedenkt, dass Gott seine Verheißungen niemals verrät. Der Prophet rafft sich neu auf: Doch dies will ich mir in den Sinn zurückrufen, darauf will ich hoffen: Ja, die Güte des HERRN ist nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Klagelieder 3,21-23
Es ist die Güte Gottes, die dem Menschen die Möglichkeit der Erlösung schenkt. Es ist seine Güte, die diese vollkommene Sündenvergebung möglich machte. Gott schuf den Menschen und ER hätte das Unternehmen Menschheit auch sofort wieder beenden können. Doch ER lässt den Menschen am Leben und gibt jedem einzelnen jeden Tag die Chance, ein Kind Gottes zu werden.
Die Güte Gottes begleitet die Kinder Gottes durch das ganze Leben. Jesus Christus ist unser Erlöser und unser guter Hirte. Als dieser führt er uns durch eine dunkle Welt. Er lagert uns auf einer grünen Aue und führt uns zu frischen Wassern. Psalm 23,2
ER verspricht den Kindern Gottes, bei ihnen zu sein, bis an das Ende der Zeitalter. Das tut der HERR aus lauter Güte. So fasst David es in seinem Psalm zusammen. Fürwahr, Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN alle Tage meines Lebens. Psalm 23,6

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, dann bist Du niemals alleine, sondern die Güte und Gnade des Herrn Jesus werden Dich durch Dein Leben begleiten. Auch heute möge Dich der HERR reichlich segnen!

Lothar Gies

Dienstag, 24. Februar 2015

Die Frucht des Geistes aber ist Freundlichkeit Galater 5,22

Die Freundlichkeit ist eine innere Haltung, die sehr von unserer Tagesform abhängig ist. Sind wir erschöpft oder über irgendein Ereignis verärgert, werden wir nicht mehr an unserer Freundlichkeit erkannt. Es ist schwer, den anderen freundlich zu begegnen, wenn wir glauben, uns aufregen zu müssen.
Die Freundlichkeit der natürlichen Menschen ist oberflächlich, flüchtig und unbedingt abhängig von Sympathie und Antipathie.
Die Freundlichkeit ist aber eine Gabe Gottes und sie steht den Kindern Gottes zur Verfügung, denn der Geist Gottes bewirkt diese Haltung in uns. Der Psalmist spricht von der Freundlichkeit des HERRN wie folgt: Eins habe ich vom HERRN erbeten, danach trachte ich: zu wohnen im Haus des HERRN alle tage meines Lebens, um anzuschauen die Freundlichkeit des HERRN und nachzudenken in seinem Tempel.
Psalm 27,4
Die Freundlichkeit des HERRN hat sich in besonderer Weise in unserem Leben gezeigt, als ER Jesus, seinen eingeborenen Sohn, für unsere Sünden opferte. ER tat es aus lauter Liebe zu den Menschen. Seine Freundlichkeit erweist sich in seinem Wunsch, dass die Menschen nicht verloren gehen. Das Wort Gottes zeigt uns den liebenden Vater im Himmel, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.  1. Timotheus 2,4
Darum wollen auch wir als seine Kinder die Freundlichkeit des HERRN nachahmen und unseren Mitmenschen in Wort und auch im persönlichen Umgang ein Zeugnis der Liebe und Freundlichkeit des Herrn Jesus sein.
Als Kinder Gottes sind wir Tempel des Heiligen Geistes und verfügen damit über die Frucht der Freundlichkeit Gottes.

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, wird die Freundlichkeit des HERRN, unseres Gottes, über dir sein und das Werk deiner Hände festigen. Psalm 90,17
Wenn Du aber noch nicht an den Herrn Jesus glaubst, wird seine Freundlichkeit Dich einladen: Lass dich versöhnen mit Gott. 2. Korinther 5,20 Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 23. Februar 2015

Die Frucht des Geistes aber ist Langmut Galater 5,22

Mit unendlicher Langmut führte Gott sein Volk Israel durch die Wüste. Dabei versündigten sich die Kinder Israel immer wieder durch Ungehorsam, Götzendienst und Meuterei. Gott aber blieb seiner Verheißung treu und begleitete sein Volk Tag und Nacht.
Wenn ich auf meine Lebensjahre zurückblicke, erinnere ich mich an Zeiten des Ungehorsams und der Sünde. Immer aber hat das Wort Gottes zu mir gesprochen und mich zur Umkehr ermahnt. Die Liebe Gottes begleitete mich mein Leben lang bis zum heutigen Tag. Diese Liebe Gottes ist die Grundlage der göttliche Langmut.
Langmut oder Geduld in der menschlichen Natur nicht sehr ausgeprägt. Wir sind nur begrenzt langmütig. Wie bald „reißt uns der Geduldsfaden“.  Die Ungeduld der Menschen führt zu Unfrieden, Gewaltexzessen und kriegerischen Handlungen. Der ungläubige Mensch  lebt von einem Augenblick zum anderen. Seine Erwartungen drängen nach sofortiger Erfüllung. Der Mensch hat keine Ruhe, wenn er auf das erwünschte Ereignis warten muss.
Kinder Gottes sind auch nur Menschen, und doch verfügen sie über die Kraft des Heiligen Geistes. Dieser bewirkt im gläubigen Menschen die Fähigkeit, zu warten. Langmut ist Frucht des Heiligen Geistes. In Kolosser 3,12 werden die Kinder Gottes aufgefordert: Zieht nun an als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut!
Diese Eigenschaften sollen ein Kind Gottes auszeichnen, denn wir sind von Gott dazu bestimmt, Kinder des Lichtes Gottes zu sein. Denken wir daran, dass wir den Auftrag haben, Menschen den Weg zu dem Herrn Jesus zu zeigen. Dazu benötigen wir die Frucht des Heiligen Geistes, die sich gerade in der Langmut so deutlich zeigt. Auch wir selbst waren einmal Kinder der Finsternis und erinnern uns daran, wie stark die Widerstände des Feindes sind, wenn ein Sünder sich von seinem Weg abwendet um ein Kind Gottes zu werden. Jesus Christus hatte große Langmut mit den Widerspenstigen und zeigte ihnen den Weg zum Leben. So wie der Herr Jesus wollen auch wir die Langmut Gottes üben.

Lieber Leser, bist Du ein Kind Gottes oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet?  Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 22. Februar 2015

Die Frucht des Geistes aber ist Friede Galater 5,22

Friede ist auf dieser Welt ein überstrapazierter Begriff, der nie richtig stattfindet. Er ist mehr oder weniger ein Waffenstillstand. Im 46. Psalm preist der Psalmist die Größe Gottes und beschreibt, wie der Allmächtige die Wege der Menschen begleitet. Der Kriege beschwichtigt bis ans Ende der Erde, Bogen zerbricht und Speere zerschlägt, Wagen mit Feuer verbrennt. Psalm 46,10
Bis an das Ende der Erde also, ist es das Wesen Gottes, dass er dem Menschen das Leben auf dieser Erde ermöglicht. Dazu beschwichtigt ER das, was die Menschen mit besonderem Eifer immer wieder beginnen, nämlich ihre Kriege, und ER  stellt die Grundlage eines friedlichen Zusammenlebens immer wieder her. Dies tut ER, solange die Erde besteht, denn die Menschen werden niemals aufhören, Kriege zu führen. So ist der Wunsch nach dem „Weltfrieden“ ein schöner Traum, der niemals in Erfüllung gehen wird.
Aber es gibt nicht nur Krieg zwischen Nationen, sondern er findet überall, bis hinunter in den kleinsten Einheiten menschlichen Zusammenlebens, also in den Familien, statt. Welche Ehe hält denn heute noch länger als fünf Jahre? Die meisten enden in Hass und Kleinkrieg. Die Bereitschaft zur Gewaltanwendung ist schon lange ein gesellschaftliches Problem.
Die Menschen aber, die Jesus Christus als Herrn und Heiland in ihr Leben aufnehmen und Kinder Gottes werden, sind in der Lage, im Frieden mit sich und anderen zu leben. Dies ist die Wirkung des Heiligen Geistes, der in den Kindern Gottes wohnt. So begegnen sich Kinder Gottes über Generationen regelmäßig zu ihren gemeinsamen Gottesdiensten und versammeln sich dort um das Wort Gottes, in der gemeinsamen Gewissheit, dass Jesus Christus selbst mitten unter ihnen ist. Wie kann es sein, dass dieselben Menschen sich über Jahrzehnte ununterbrochen am selben Ort zum Gottesdienst treffen und das, im Frieden? Es ist die Wirkung des Heiligen Geistes. Daran werden die Kinder Gottes erkannt. Wir lesen: Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Johannes 13,35
Kinder Gottes sind die einzigen Menschen, die zum Frieden fähig sind.

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, dann gilt Dir der folgende Segen:
Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige dich völlig; und vollständig möge dein Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus! 1.Thessalonicher 5,23

Lothar Gies

Samstag, 21. Februar 2015

Die Frucht des Geistes aber ist Freude Galater 5,22

Als ich ein kleiner Junge war, freute ich mich mit unbändiger Freude auf das Weihnachtsfest. Die Freude erreichte am Weihnachtsabend ihren Höhepunkt. Dann schwand sie nach kurzer Zeit wie Butter in der Sonne. Der nächste Freudenhöhepunkt war mein Geburtstag im Mai. Wieder begann irgendwann im April die Vorfreude, die sich unerträglich steigerte und wieder erreichte die Freude am Geburtstag ihren Höhepunkt, um dann rasch wieder zu verschwinden. So freute ich mich auch immer auf die Ferien und die Urlaubsreise. Dann erlebte man die schöne Zeit, und sie flog dahin. Dann war die Freude auch wieder verschwunden.
So geht es mit dem Gefühl der Freude. Es benötigt unbedingt das Erfreuliche. Weihnachten, Geburtstag und Urlaub sind solche erfreulichen Ereignisse. Freude ist vergänglich, denn es gibt auf der Erde nichts, über das man sich ununterbrochen freuen könnte. Bis auf die Freude, die wir als Kinder Gottes im HERRN empfinden.
Die Freude im HERRN ist die Frucht des Heiligen Geistes. Sie steht uns zur Verfügung, wenn wir Kinder Gottes sind und so spricht uns das Wort Gottes die Verheißung zu: Seid nicht bekümmert, denn die Freude am HERRN ist euer Schutz. Nehemia 8,10
Wovor werden wir geschützt? Wir werden vor den Gedanken der Angst, der Sorge, der Sünde und der Verzweiflung geschützt, denn die Freude im HERRN beherrscht dann unser Denken. So empfiehlt uns die Bibel auch ausdrücklich: Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch! Philipper 4,4
Allezeit will uns der Herr begleiten und uns bewahren vor aller Gefahr und vor der Macht der Sünde. Auf dem Weg durch die Welt erleben wir so manche Anfechtung und sind in Gefahr, den Gedanken der Angst und der Sorge Raum zu geben. Dann erinnern wir uns an die Worte des Herrn, der uns dazu auffordert, das Geschenk der göttlichen Freude aus seiner Hand anzunehmen und unser Leben in der Freude am Herrn zu leben. Der Psalmist ruft uns auch heute zu: Freut euch, ihr Gerechten, im HERRN, und preist seinen heiligen Namen!

Lieber Leser, als Kind Gottes weißt Du, was es bedeutet, sich im HERRN zu freuen. Wenn Du aber noch kein Kind Gottes bist, kannst Du es nicht verstehen. Dann suche Jesus, und sein Licht. Er wird Dir die Türe öffnen und Dir seinen Liebe und seine Freude schenken. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 20. Februar 2015

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe Galater 5,22

Die Liebe gehört nicht zur menschlichen Natur. Durch den Absturz in die Sünde hat der Mensch die Gegenwart Gottes verloren und damit auch die Fähigkeit, echte Liebe zu empfinden. Das, was der Mensch unter Liebe versteht, ist eine Empfindung, die immer fest verbunden ist, mit dem jeweils liebenswerten. Ich liebe es, wenn ich angenehm überrascht werde. Menschen lieben einander, wenn sie sich sympathisch, begehrenswert  und schön finden. Die Schönheit aber ist ein vergänglicher Zustand. Das Äußere des Menschen unterliegt einer ständigen Veränderung und er ist auf einmal nicht mehr liebenswert. Hat sich die Liebe des Partners bis dahin nicht auf innere Schönheit ausgedehnt, wird sie sterben. Die meisten Ehen werden heute aus diesem Grund geschieden. Man liebt sich einfach nicht mehr.
Liebe in der Welt ist eine flüchtige und unberechenbare Emotion. Sie benötigt, um überhaupt anzuspringen, einen liebenswerten Grund. Wie sollte der Mensch auch lieben können. Er ist tot, in seinen Vergehungen und Sünden. Epheser 2,5
So hat er überhaupt keine Möglichkeit, wahre Liebe zu leben.  Wie ganz anders ist da die Liebe Gottes. Sie hat sich wunderbar erwiesen in der Tatsache, dass Gott in Jesus Christus auf die Erde kam um sich für uns zu opfern. Wir lesen: Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.  Römer 5,8
Als wir noch Sünder, und damit Feinde Gottes waren, opferte ER seinen Sohn, und zwar aus lauter Liebe zu den Menschen. Daher ermahnt der Herr Jesus auch die Jünger, so die Liebe Gottes zu leben:
Aber euch, die ihr hört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen. Lukas 6,27
Das ist die Art und Weise, wie Gott liebt. ER hat uns, als wir noch seine Feinde waren, so sehr geliebt, dass ER diese wunderbare Erlösung für uns vollbrachte. Daher sind wir jetzt als Kinder Gottes auch in der Lage, die Liebe Gottes zu leben, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Römer 5,5

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, führt Dich die Liebe Gottes auf einem guten Weg in die ewige Herrlichkeit. Wenn Du den Herrn Jesus noch nicht kennst, dann streckt die Liebe Gottes in Christus die Hand nach Dir aus. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 19. Februar 2015

Deshalb seid auch ihr bereit; denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. Matthäus 24,44

Wann wird der Herr Jesus wiederkommen auf die Erde? Unser Bibelwort sagt uns, dass wir es nicht wissen können, denn es ist ein Geheimnis Gottes. Darum lesen wir in Matthäus 13,32: Von jenem Tag aber oder der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.
Die Bibel spricht in diesem Zusammenhang vom „jüngsten Tag“. Es ist der jüngste und damit der letzte  Tag  der Gnadenzeit. Danach wird es auf der Erde die Gnade Gottes für den Verlorenen Sünder nicht mehr geben.
Dieser Augenblick wird kommen und nichts wird ihn aufhalten. Was wird geschehen? Der Apostel Paulus beschreibt dieses Ereignis im ersten Brief an die Korinther: Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, 1.Kointher 15,51.52
Der Herr Jesus beschreibt seinerseits den Moment seines Wiederkommens, indem er sagt: Dann werden zwei auf dem Feld sein, einer wird genommen und einer gelassen. Zwei Frauen werden an dem Mühlstein mahlen, eine wird genommen und eine gelassen.  Matthäus 24,40.41
Im Lukasevangelium wird der Herr Jesus wieder zu diesem Thema zitiert: Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bett sein; einer wird genommen und der andere gelassen werden. Lukas 17,34
Das wird ein Tag der Begeisterung für jedes Kind Gottes. Wir werden von der Erde entrückt und verwandelt werden. Für den ungläubigen Menschen aber wird es der finsterste Tag seines Lebens. In dem Augenblick, an die Kinder Gottes in die Herrlichkeit entrückt werden, beginnt auf der Erde die Zeit des Gerichtes.
Darum wollen wir als Kinder Gottes die Menschen auf den Herrn Jesus aufmerksam machen und ihnen den Weg zur Erlösung zeigen. Jesus kommt wieder und er kommt so sicher, wie die Sonne am Morgen aufgeht. ER ist sie das Licht des Morgens, wenn die Sonne aufstrahlt, eines Morgens ohne Wolken; 2.Samuel 23,4


Lieber Leser, bist Du bereit, wenn Jesus wiederkommt? ER begegne Dir heute mit seinem Segen.

Lothar Gies

Dienstag, 17. Februar 2015

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte. Matthäus 18,20

In Matthäus 28,20 haben wir die wunderbare Zusage des Herrn Jesus: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
David bestätigt diese Tatsache, weil er es persönlich so erlebt: Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir, Psalm 23,4
Das Kind Gottes ist nie allein. Der Herr Jesus hat versprochen, immer bei uns zu sein, und zwar bei jedem einzelnen.
Wo der Herr Jesus ist, da ist auch sein Segen. Eine Steigerung der Präsents des Herrn Jesus in unserem Leben finden wir da, wo sich Kinder Gottes um den Namen Jesus versammeln. Dabei kommt es nicht auf die Menge der Personen an, sondern es genügen, wie unser Bibelvers sagt, zwei oder drei Teilnehmer.
Kinder Gottes sind aufgefordert, den Gottesdienst zu einem wichtigen Datum des eigenen Lebens zu machen. Der Hebräerbrief ermahnt uns, dass wir die Zusammenkünfte nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, Hebräer 10,25
Die Zusammenkünfte der Kinder Gottes stehen also unter einem besonderen Segen, denn der Herr Jesus ist persönlich anwesend und will zu uns reden. Dies geschieht durch das Wort, dass Grundlage des Gottesdienstes ist. Der Herr Jesus selbst ist das Wort Gottes und wenn wir in seinem Wort lesen, begegnet er uns. Besonders da, wo sich Gotteskinder um das Wort Gottes versammeln, ist seine Gegenwart Heil bringend und bereichernd.
Der Psalmist David hat in seiner Lebenswelt die heilsame Wirkung des Wortes, so wie es ihm zur Verfügung stand, gespürt und fasst seine Empfindungen in dem Ausruf zusammen: HERR, ich liebe die Wohnung deines Hauses und den Wohnort deiner Herrlichkeit. Psalm 26,8

Lieber Leser, versäume nie die Zusammenkünfte der Kinder Gottes, denn dort will Gott Dir besonders begegnen. ER möge Dich reichlich segnen.

Lothar Gies

Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Matthäus 14,30

Als der Herr Jesus sich den Jüngern in ihrer Bedrängnis zu erkennen gab, war große Erleichterung und Freude bei ihnen zu sehen. Petrus war über die Ankunft Jesu so glücklich, dass er auf einmal wieder starken Glauben in sich verspürte. Er hatte ja, wie die übrigen Jünger, so viele Wunder mit dem Herrn Jesus erlebt, dass er die Stunden der Angst jetzt gar nicht mehr verstehen konnte. HERR, wenn du es bist, so befiel mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen. Matthäus 14,29
Der Herr Jesus gestattete Petrus dieses Ansinnen und Petrus stieg alsbald aus dem Boot aus und ging, wie Jesus, auf der Wasserfläche.
Der Glaube versetzt uns in die Lage, über den sichtbaren Schwierigkeiten zu stehen. Die Wellen des Lebens können uns dann nichts mehr anhaben und trotz widriger Umstände sind wir unbekümmert und schreiten mutig voran.
Nun sind wir aber ausgestattet mit unseren fünf Sinnen. Das Auge z.B. heftet sich an die sichtbaren Umstände und registriert das Ausmaß und die mögliche Gefährlichkeit  der Situation. Unsere Ohren lassen uns die Argumente der Ausweglosigkeit  hören und unsere Gedanken machen sich an diesen Eindrücken fest. Wir sehen die hohen Wellen der Schwierigkeiten und erkennen die Tatsache an, dass Wasser kein fester Boden ist. Wir beginnen, zu zweifeln und verlassen die Ebene des Glaubens.
So erging es auch dem Petrus, als er nach einigen Metern den Sturm und die Wellen um ihn her, genauer betrachtete. Sofort wurde ihm klar, in welch einer unwirklichen und hochgefährlichen Lage er sich befand. Schließlich kann ein Mensch doch nicht auf dem Wasser gehen. Er begann, in den Fluten zu versinken. So erleben wir es auch, wenn wir den Glaubensweg verlassen und die Schwierigkeiten sich bedrohlich vor uns aufbauen.
Jesus sieht die plötzliche Angst des Petrus, streckt seine Hand aus, ergreift ihn und stellt ihm die Frage, die er auch uns heute immer wieder stellt: Kleingläubiger, warum zweifeltest du? Matthäus 14,32

Lieber Leser, als Kind Gottes kannst Du voller Vertrauen erleben, wie der Herr Jesus sich um Dich und Deine Belange kümmert. ER möge Dich auch heute reichlich segnen.

Lothar Gies

Montag, 16. Februar 2015

Das Schiff aber war schon mitten auf dem See und litt Not von den Wellen, denn der Wind war ihnen entgegen. Matthäus 14,24

Das Schiff war mitten auf dem See, und strebte dem jenseitigen Ufer entgegen. Warum? Weil der Herr Jesus es den Jüngern so aufgetragen hatte.
Und sogleich nötigte er die Jünger, in das Schiff zu steigen und ihm an das jenseitige Ufer vorauszufahren. Matthäus 14,22
Zunächst ist klar, dass die Jünger sich nicht auf einem falschen Weg befinden. Sie sind nicht eigenmächtig losgefahren. Nein, sie sind im Auftrag des HERRN unterwegs. Außerdem denken wir an die Worte des Daniel, der in der Anbetung weissagt: ER offenbart das Tiefe und das Verborgene; ER weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht. Daniel 2,22
Der HERR ist allwissend und der bevorstehende Sturm war IHM nicht verborgen, als er die Jünger losschickte. Gleichwohl lässt ER die Jünger in diese beängstigende Situation geraten.
Sie sind für den HERRN und in seinem Auftrag unterwegs, und der Wind ist ihnen auf einmal entgegen.
Das erleben Kinder Gottes nicht selten. Wir sind unterwegs für den HERRN und wir investieren Zeit und Kraft für IHN. Dennoch erleben wir Schwierigkeiten. Hindernisse stellen sich in unseren Weg.
Warum mussten die Jünger plötzlich mit Gegenwind kämpfen? Im folgenden Text sehen wir die Hilfe des HERRN und erkennen, dass die Jünger völlig umsonst Angst hatten und stattdessen besser auf den HERRN vertraut hätten. Das ist auch die Belehrung in diesem Bibeltext. Immer wieder müssen wir es neu lernen, vertrauensvoll auf den HERRN zu blicken. ER ist größer als alle unsere Schwierigkeiten und kein Problem ist für IHN unlösbar. Wir Kinder Gottes brauchen die Anfechtungen des Feindes nicht zu fürchten und der Gegenwind in unserem Leben soll uns nicht daran hindern, den Willen des HERRN zu tun, denn der, welcher in uns ist, ist größer als der, der in der Welt ist. 1.Johannes 4,4

Lieber Leser, wenn Du auch ein Kind Gottes bist, fürchte Dich nicht vor dem Gegenwind in Deinem Leben. Der HERR segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 15. Februar 2015

Der HERR hat vom Himmel hernieder geschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer der Gott sucht! Psalm 14,2

Gott sieht unsere Wege und beobachtet unsere Entscheidungen. Er ist in der Lage, unsere Gedanken zu lesen, wenn wir sie noch nicht gedacht haben.
ER schuf den Menschen nach seinem Bild und dieser Mensch war perfekt und unsterblich. Durch die Sünde aber wurde der Mensch das, was er jetzt ist. Er stirbt vom ersten Augenblick seines Lebens an und lebt eine gewisse Zeit auf der Erde. Er folgt dabei seinen Gefühlen und Begierden. Er sucht in der großen Menge von Mitmenschen seinen Vorteil und kämpft um ein Stück Lebensfreude. Dabei vergisst er, dass er ein Geschöpf Gottes ist fragt nicht danach, was Gott will.
In unserem Bibelvers sehen wir den Allmächtigen, der vom Himmel auf die Menschen herabschaut, um zu sehen, ob einer dabei ist, der sich anders verhält.
Das Ergebnis der Prüfung lesen wir in Psalm 53,4: Alle sind abgewichen, sie sind alle verdorben, da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.
Und in Römer 3,11 lesen wir: da ist keiner, der verständig ist, da ist keiner, der Gott sucht.
Welch ein vernichtendes Urteil des Wortes Gottes über den natürlichen Menschen. Er ist verdorben durch die Sünde, die er geerbt und zeitlebens weiter vollzogen hat. Der Mensch entspricht nicht mehr dem Plan Gottes. Er ist unbrauchbar geworden und tot in seinen Sünden. Erst durch den Glauben an den Herrn Jesus hebt Gott dieses Urteil auf und es gilt hinfort für alle Kinder Gottes die Zusage: Gott hat auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade sind wir gerettet! Epheser 2,5
Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, hast Du allen Grund, Gott jeden Tag für seine große Rettungstat zu danken. ER segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 14. Februar 2015

Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk. Psalm 19,2

Der Psalmist wird sich angesichts des Sternenhimmels und der Erkenntnis, dass das Firmament Gottes Schöpfung ist, seiner eigenen Begrenztheit bewusst: Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst?
Psalm 85,4.5
Wahrhaftig müssen wir staunend erkennen, wie groß die Schöpfung Gottes ist. Allein der Mond befindet sich eine Lichtsekunde, das sind ca. 300.000 km, von der Erde entfernt. Der der Erde am nächsten liegende Stern ist ca. vier Lichtjahre von uns entfernt. Ein Lichtjahr umfasst ca. 9,4 Billionen km. Der nächste Stern also ist dann ca. 37,6 Billionen km von uns entfernt.
Diese Maßeinheiten waren dem Psalmisten nicht bekannt. Dennoch sah er die gigantische Größe des Firmamentes und ahnte die gewaltigen Distanzen zwischen sich und den Sternen. Über all dem wusste er den Schöpfer, der größer als alles und dessen Macht unermesslich ist.
Wenn wir auf unsere Begrenztheit sehen und betrachten die Wunder des Lebens und der ganzen Natur, dann können wir nur anbeten und dem Allmächtigen alle Ehre geben. Dankbar erinnern wir uns dann an die große Gnade, die unserer Erlösung zugrunde liegt. Wir sind durch das Opfer Jesu Christi frei gemacht von der Sünde und wertgeachtet, künftig Gottes Kinder zu sein.
Wie unfassbar groß ist dieses Geheimnis. Wie sehr muss der HERR uns Menschenkinder lieben, dass er seinen Sohn gab, um uns zu erlösen. Der Sternenhimmel gibt tatsächlich Zeugnis von der gewaltigen Größe unseres Gottes und lässt uns staunend erkennen, dass ER uns über alles lieb hat. Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16


Lieber Leser, diese Liebe Gottes gilt auch Dir. ER schenke Dir auch heute seinen Segen.

Lothar Gies

Freitag, 13. Februar 2015

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind. Römer 8,28

Wenn wir unser Leben unter die Herrschaft Gottes stellen, indem wir Jesus als unseren Herrn und Heiland annehmen, werden wir Kinder Gottes und damit „zur Errettung Berufene“. Es liegt an jedem Menschen selbst, ob er Jesus annehmen will, oder ob er sein Leben ohne Jesus lebt.
Die Kinder Gottes sind Menschen, die Gott lieben, weil sie ihn kennen und seine Herrlichkeit schon hier auf der Erde erleben. Sie sind der Personenkreis, der in diesem Gotteswort heute angesprochen wird. Für Kinder Gottes gilt, dass ihnen alle Dinge zum Guten mitwirken müssen.
Ich denke da an ein Bild von P. Beckmann. Es heißt: „Der breite und der schmale Weg“. Zu sehen ist eine breite Straße, auf der viele Menschen unterwegs sind. Sie führt geradewegs in die Hölle. Außerdem gibt es einen schmalen Weg, der sich einen Berg hinauf schlängelt. Dort oben sieht man das strahlende Licht, das die Herrlichkeit Gottes darstellt. Wenige Leute gingen auf diesem Weg. So hat es auch der Herr Jesus seinen Jüngern erklärt: Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Matthäus 7,14
Auf dem schmalen Weg begegnen uns immer wieder Anfechtungen. Es ist uns nicht verheißen, dass wir ohne Probleme durchs Leben gehen. So geschehen auch den Kindern Gottes viele Kümmernisse. Sie werden krank, arbeitslos, haben finanzielle Schwierigkeiten und erleiden Verluste.
In diesen Situationen fällt es oft schwer, dem Wort Gottes zu vertrauen. Alle Dinge ohne Ausnahme sollen dem Kind Gottes zum Guten mitwirken.
Ich denke da an das Bild von P. Beckmann. So beschwerlich der schmale Weg auch war, so sicher führte er geradewegs zur Herrlichkeit Gottes. Jeder Schritt auf diesem beschwerlichen Weg bringt uns ein Stück näher zum ewigen Licht. Droben in der Herrlichkeit werden wir den Weg, den Gott mit uns auf Erden unterwegs war, sehen und erkennen, wie Gott uns gesegnet hat. Spätestens dann werden wir das Wort aus Epheser 5,20 befolgen: Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!

Lieber Leser, vertraue darauf, dass Gott es gut mit uns meint. ER segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 12. Februar 2015

Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft, die Erlösung unseres Leibes. Römer 8,23

Dieses Bibelwort wird eingeleitet durch den Hinweis auf die gesamte Schöpfung, die unter der „Knechtschaft der Vergänglichkeit“ leidet. Es heißt dort: dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. Römer 8,21
Das die wunderbare Schöpfung Gottes gequält wird, erleben und beobachten wir an allen Orten. Wälder sterben und immer mehr Tierarten landen auf der „roten Liste“. Und so wissen wir, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. Römer 8,22
Auch wir Menschen sind Teil der Schöpfung Gottes und mit der ganzen Schöpfung leiden auch wir unter der Tatsache, dass wir vergehen müssen. Das liegt daran, dass wir von Natur aus Sünder sind, und die Sünde Trennung von Gott bedeutet. Als sündige Menschen sind wir tot in den Vergehungen, (Epheser 2,5) aber als Kinder Gottes wissen wir, dass wir mit dem Christus lebendig gemacht worden sind.
Es ist der Geist Gottes, der dieses Leben in uns bewirkt hat und dieses Leben wird nie mehr enden. Der Geist Gottes ist die Erstlingsgabe der Herrlichkeit droben im Licht. Schon hier auf der Erde dürfen wir diese Herrlichkeit erleben, denn der Geist Gottes lebt in uns. Durch die Gegenwart des Heiligen Geistes in uns, wissen wir, dass wir erlöst sind von der Knechtschaft der Sünde und des Todes. Wir wissen, dass wir mit dem Herrn Jesus ewig leben werden. Seele und Geist sind durch das Blut Jesu, das er auf Golgatha für uns vergossen hat, völlig gereinigt und schon hier auf der Erde, Teil der Herrlichkeit Gottes. Unser Leib aber ist noch unerlöst. Das beobachten wir jeden Tag, wenn wir in den Spiegel sehen. Wir sehen die Vergänglichkeit und wissen, dass unser Leib schließlich sterben wird.
Wenn Jesus wiederkommt und die Kinder Gottes zu sich in die Herrlichkeit entrückt, werden wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen und werden so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie es vom Herrn, dem Geist, geschieht. 2. Korinther 3,18
Das ist die Erlösung unseres Leibes.

Auf diesen Augenblick warte ich mit großer Freude, lieber Leser. Wie ist es mit Dir?

Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 11. Februar 2015

Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod durch den einen geherrscht hat, so werden vielmehr die, welche die Überschwänglichkeit der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus. Römer 5,17

Ein einziger Mensch hat gesündigt und damit die Sünde über alle Menschen gebracht. Der Lohn der Sünde aber ist das Ende der Unsterblichkeit. Durch einen Menschen wurde der Tod gebracht. Damit war die Menschheit für Gott unannehmbar geworden.
Dann aber kam die Rettung. In Titus 3,4 lesen wir: Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns.
Fortan sind die Menschen, die an Jesus Christus glauben, Kinder Gottes, die beschenkt sind mit der Überschwänglichkeit der Gnade Gottes und in der Lage, ein Leben in Christus zu führen.
Wir sind nun keine Sklaven der Sünde mehr und wir freuen uns an der Gerechtigkeit, die wir durch Jesus Christus bekommen haben. Vielmehr sind wir jetzt Menschen, die das Wort Gottes bezeichnet als solche, die tadellos und lauter sind, unbescholtene Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem wir leuchten wie Himmelslichter in der Welt.  Philipper 2,15
Als solche durchdringen wir die Finsternis, die der Feind Gottes auf der Erde ausgebreitet hat und dienen gleichsam als Leuchtfeuer und Wegweiser für die Menschen, die noch im Finsteren herumirren.
Wir Kinder Gottes müssen uns nicht mehr vom Feind in die Irre führen lassen, sondern wir gehen mit Jesus, dem guten Hirten unseren Weg. David beschreibt seine Erfahrung mit dem guten Hirten so:  Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namen willen. Psalm 23,3
Wir widerstehen den Versuchungen der Sünde und herrschen mit dem Herrn Jesus über den Feind.

Lieber Leser, Jesus ist Sieger und wir mit IHM. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 10. Februar 2015

Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn vom Zorn gerettet werden. Römer 5,9

Alle Menschen sind Sünder und zwar von Natur aus. Sie können gar nicht anders. Darum stehen zunächst auch alle Menschen unter dem Gesetz Gottes. Dieses Gesetz ist heilig und verurteilt den Menschen zur ewigen Verdammnis. Gottes Wort fasst zusammen, was der Mensch nach dem Urteil Gottes darstellt: Gesetzlose, Widerspenstige, Heillose und Unheilige, Vater- und Muttermörder, Mörder, Unzüchtige, Knabenschänder, Menschenhändler, Lügner, Meineidige. 1. Timotheus 1,9
Gott unterscheidet nicht zwischen schweren und leichten Sünden. Alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.  Römer 3,23.24
Es gibt also die Rechtfertigung durch den Herrn Jesus Christus. Er hat uns durch sein Opfer eine ewige Erlösung geschaffen.
Für die ungläubigen Menschen, die ohne Vergebung ihrer Sünden ihr Dasein fristen, gilt das ernste Wort: Um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. Kolosser 3,6
Der Zorn Gottes wird offenbar werden und sich über die Menschheit ergießen. Wir lesen in der Offenbarung, wie schwer und unabwendbar die Gerichte Gottes die Erde treffen werden. Wenn die Gnadenzeit auf der Erde zu Ende ist, wird sich Gott nicht mehr als Erbarmer, sondern als Richter zeigen. Wir lesen in Römer 1,18: Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.
Was wird aus den Menschen, die in der Gnadenzeit versäumt haben, den Herrn Jesus als Retter und Erlöser anzunehmen? Sie werden dem Zorn Gottes ausgesetzt sein. Das Wort Gottes sagt: Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! Hebräer 10,23
Die Menschen glauben nicht an das Erlösungswerk des Herrn Jesus und lassen die Gelegenheit zur Rettung an sich vorbeigehen. Aber wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten?
Hebräer 2,3
Der Glaube an den Herrn Jesus hat uns frei gemacht von der Sünde und uns vor Gott gerechtfertigt. Darum werden wir dem Zorn Gottes nicht ausgesetzt.

Lieber Leser, Jesus kommt wieder um die Seinen heimzuholen in die Herrlichkeit. Bist Du dabei?

Lothar Gies

Montag, 9. Februar 2015

Da wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1

Was können Menschen tun, um ihre Schuld vor Gott auszulöschen? Was kann man in die Wagschale legen, um die vielen Sünden des Lebens aufzuwiegen?
Der Mensch ist niemals dazu in der Lage, sein Schuldenkonto vor Gott zu bereinigen. Das liegt daran, dass wir als Menschen von vorneherein Sünder sind, und zwar von Geburt an. So lesen wir in Psalm 58,4: Abgewichen sind die Gottlosen von Mutterschoße an, es irren von Mutterleibe an die Lügenredner.
Es ist also offensichtlich aussichtslos, jemals frei von Sünde zu werden. Da aber erhebt sich das Wort Gottes und zeigt uns die Lösung. Jesus Christus kam auf die Erde um die Menschen von der Sündenmacht zu befreien. Zunächst kam er in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.
Johannes 1,11.12
Wie leicht wird es dem Menschen gemacht, den Herrn Jesus anzunehmen und Vergebung der Sünden zu erlangen. Es bedarf keiner rituellen Handlungen, keiner Reinigungszeremonien, keiner Mindestanzahl an Wohltaten, keiner frommen Übungen, um ein Kind Gottes zu werden. Allein durch die Aufnahme des Herrn Jesus erfüllen wir die Voraussetzung dazu. Was bedeutet aber, Jesus aufzunehmen?
Die Menschen sahen und hörten ihn. Er predigte und heilte die Kranken. Er tat Wunder und zeigte damit, dass er kein Mensch wie alle anderen, sondern Gottes Sohn ist. Viele Menschen erkannten in ihm nur einen Aufrührer und Scharlatan. Sie machten sich das Urteil der Pharisäer und Schriftgelehrten zu Eigen und lehnten IHN ab. Es gab aber auch solche Menschen, die den Herrn Jesus als Sohn Gottes anerkannten und entschlossen waren, ihm zu folgen. Auf diesen Entschluss kommt es an. Es kommt darauf an, dass wir uns für Jesus entscheiden. Dann kommt Jesus uns schon entgegen und öffnet uns die Türe.
Als Kinder Gottes sind wir nun frei von allem, was uns von Gott bisher trennte. Allein durch den Glauben an Jesus Christus haben wir nun Frieden mit Gott.

Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

Sonntag, 8. Februar 2015

Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind! Glückselig der Mann, dem der Herr Sünde nicht zurechnet! Römer 4,8

Der natürliche Mensch weiß gar nichts davon, dass er in Sünden lebt. Er hat nicht die leiseste Ahnung, dass er sich mit jeder noch so kleinen Sünde weiter von Gott entfernt. Gott sagt über den sündigen Menschen: Denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel.
Offenbarung 18,5
Immer größer wird der Berg ihrer Schuld, denn es vergeht ja kein Tag, an dem der Mensch sündlos bleibt. Wir Menschen sind geneigt, Sünden in ein Raster zwischen schwer, leicht und Lappalie einzuordnen. Bei Gott gibt es diese Unterscheidung nicht.
Die Sünde, die Eva im Paradies Gottes tat, ist nach menschlichem Ermessen eine Kleinigkeit, die keiner Erwähnung bedarf. Bei Gott ist sie der Einstieg in die Sterblichkeit des Menschen. Wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben- Römer 5,12
Durch die eine Sünde der ersten Menschen sind alle Menschen zu Sündern geworden und müssen aufgrund ihrer Sündhaftigkeit sterben.
Als Kinder Gottes aber haben wir ewiges Leben erworben. Was geschieht aber, wenn wir, obwohl wir Kinder Gottes sind, sündigen? Da beziehen wir uns auf unseren Bibelvers, der uns glücklich nennt, weil Gott uns die Sünden nicht mehr zurechnet. Wir Kinder Gottes häufen keine Sünden mehr aufeinander, denn wir sind nicht mehr unter dem Gesetz. Das Gesetz Gottes hat Jesus Christus für uns erfüllt und daher sind alle die, die an IHN glauben, frei vom Gesetz. Wir lesen: denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt, Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist. Römer 5,13
Jesus Christus ist für unsere Sünde gestorben und jeder der an IHN glaubt, ist frei von der Last der Sünde und hat ewiges Leben.

Lieber Leser, heute ist ein Tag, an dem Gott Dir in besonderer Weise begegnen möchte. Er möge Dich reich segnen.

Lothar Gies

Samstag, 7. Februar 2015

Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht. Römer 3,10.11

Welch eine traurige Bilanz muss Gott im Hinblick auf seine Menschen ziehen. Da ist kein einziger, der den Ansprüchen Gottes genügen kann. Kein einziger Mensch verfügt über die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Keiner sucht Gott, sondern nur seinen eigenen Vorteil vor allen anderen.
So ist das Urteil Gottes über den Menschen zunächst auch vernichtend. Im 1. Buch Mose lesen wir: Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. 1. Mose 6,5
So sollte es nicht sein, als Gott den Menschen nach seinem Bilde schuf. ER, der Allmächtige, wollte mit dem Menschen eine herzliche und ewig währende Gemeinschaft haben. ER gab dem Menschen die Fähigkeit, ewig zu leben. Der Mensch unterschied sich vor allem vom Tier durch die Fähigkeit, sich selbst zu entscheiden. Er stand vor der Wahl, die verbotene Frucht zu essen oder dem HERRN zu gehorchen. Er entschied sich gegen den Gehorsam und nahm von der Frucht.
Damit war die Gemeinschaft mit dem heiligen Gott zerstört. Sünde hat eine eigene Dynamik. Sie beginnt ganz klein und steigert sich ins Unermessliche. Gott sah die totale Verdorbenheit des Menschen und wir sehen seine Reaktion auf diese Erkenntnis: Und es reute den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte, und es bekümmerte ihn in sein Herz hinein. 1. Mose 6,6
Daraus musste eigentlich die Beendigung des Unternehmens Menschheit folgen. Gott aber hat die Gemeinschaft mit dem Menschen zum Ziel und ER schuf eine Möglichkeit, den Menschen von der Macht der Sünde zu befreien und ihn wieder zu seinem Freund zu machen. Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz, damit er die loskaufte, die unter dem Gesetz waren, damit wir die Sohnschaft empfingen. 
Galater 4,4.5
Wenn wir an den Herrn Jesus glauben, sind wir Kinder Gottes und frei von der Macht der Sünde.

Lieber Leser, Gott ist die Liebe, ER liebt auch Dich!

Lothar Gies

Freitag, 6. Februar 2015

Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du die Gabe Gottes kennen würdest und wer es ist, der zu dir spricht: Gib mir zu trinken, so hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben. Johannes 4,10

Ja, wenn die Menschen wüssten, wer Jesus ist, würden sie ihn mit Freuden annehmen. Jesus spricht hier zu einer Samariterin. Um die Mittagszeit ging diese Frau zum Brunnen, der der Jakobsbrunnen genannt wird. Jesus bittet die Frau, ihm zu trinken zu geben.
So wie damals zu der Frau am Jakobsbrunnen, wendet sich Jesus heute  liebevoll jedem Menschen zu und sagt: Gib mir, mein Sohn, dein Herz, Sprüche 23,26
Das Herz bezeichnet den ganzen inneren Menschen. Die Samariterin wollte Wasser aus dem Brunnen holen. Dieses Wasser war ihr wertvoll und lebenswichtig. Sie glaubte, dass es nichts Wertvolleres als dieses Wasser gibt. Gleichzeitig wunderte sie sich, dass Jesus sie, eine Samariterin, um dieses Wasser bittet.
So kann sich der natürliche Mensch auch nicht erklären, warum sich Gott, wenn es ihn tatsächlich gibt, ausgerechnet um ihn kümmert. Und dann soll er sich auch noch mit ganzem Herzen Gott ausliefern. Dazu müsste man Gott zunächst richtig kennen.
Erst der Glaube an den Herrn Jesus öffnet uns den Blick für die Herrlichkeit Gottes. Jesus sagt zu dem Menschen: „Wenn Du wüsstest, wer ich wirklich bin, dann würdest Du Dich danach ausstrecken, in den Genuss meiner Herrlichkeit zu kommen.“ Jesus sagt zu seinen Jüngern, als die Volksmenge sich um ihn versammelte: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! Markus 8,34
Wenn wir Jesus kennen, wissen wir auch, was es heißt, mit IHM zu leben. Wir sehen Jesus und seine göttliche Kraft, die sich in unserem Leben auswirkt und wir erkennen seine Gegenwart auch in seinem Wort, das sich uns öffnet. Das Wort Gottes ist das lebendige Wasser, das uns erquickt uns stärkt.

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, weißt Du, wer Jesus ist. Wenn noch nicht, dann strecke Dich danach aus. ER möge Dich auch heute reichlich segnen.

Lothar Gies

Donnerstag, 5. Februar 2015

Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Johannes 3,6

Diese Worte sagt der Herr Jesus zu Nikodemus, der Jesus zuvor fragte, wie man „neu geboren“ werden kann.
Diese Frage ist den Menschen so lange rätselhaft, bis sie  Jesus Christus als Herrn und Heiland in ihr Leben aufnehmen und an IHN glauben. Dann erst entsteht neues Leben, und zwar am inneren Menschen.
Was aus dem Fleisch geboren wird, ist ja sterbliche Materie. Der menschliche Körper geht von seiner Geburt an dem Tod entgegen. Der Tod ist das Ende allen Fleisches und unausweichlich kommt er auf den Lebenden zu.
Das Fleisch bezeichnet den menschlichen Körper. Den betrachtet der ungläubige Mensch im Spiegel und glaubt, den ganzen Menschen zu sehen. In Wirklichkeit aber sieht er nur die „Verpackung“ des Menschen.
Der innere Mensch ist die eigentliche Person. Er muss jedoch zunächst aufwachen. Geistlich ist der natürliche Mensch nämlich tot. Für das Kind Gottes jedoch gilt: Euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden. Epheser 2,1
Tatsächlich ist es hell in uns geworden, als wir Kinder Gottes wurden. Fortan leben wir als Himmelslichter in der Welt. Philipper 2,15
Es ist der Heilige Geist, der seit unserer Wiedergeburt in uns lebt und uns die Liebe Gottes offenbart. Wir sind dadurch, dass wir an Jesus Christus glauben und IHM vertrauen, durch den Geist Gottes neu geboren.
Als von neuem Geborene sind wir nun Kinder Gottes. Das muss uns mit großer Freude erfüllen, denn es enthebt uns der Hoffnungslosigkeit der Welt. Wir Kinder Gottes wissen, dass wir eine lebendige Hoffnung haben. Wir lesen im 1. Johannesbrief: Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
1. Johannes 3,2

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, dann bist Du aus dem Geist geboren und hast ewiges Leben. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 4. Februar 2015

Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Galater 5,24

Der gekreuzigte Mensch war in seinem festgenagelten Zustand zu keiner Aktion mehr fähig. Er war bewegungsunfähig und dämmerte sterbend vor sich hin. Die Todesstrafe der Kreuzigung war so angelegt, dass der Verurteilte nicht sofort tot war, sondern qualvoll über einen längeren Zeitraum starb.
Dieses Bild stellt uns das Wort Gottes beispielhaft vor Augen, um uns damit unsere Abkehr von der Sünde zu verdeutlichen.
Die alte Natur ist noch im „Fleisch“, d.h. als Mensch auf der Erde. Die Welt nimmt der Mensch mit seinen Sinnen war und seine Empfindungen und Gefühle verknüpfen sich mit den Gedanken, die ihn in verschiedene Richtungen führen. So geraten wir auch als Kinder Gottes immer wieder in die Versuchung, unseren Gefühlen und verborgenen Leidenschaften nachzugeben. Dies geschieht uns jeden Tag und wir dürfen uns jederzeit zum Kreuz begeben, und die vergebende Gnade des Herrn Jesus in Anspruch nehmen.  
Das Volk Israel des Alten Bundes verunreinigte sich jeden Tag mit Sünden des Götzendienstes und des Ungehorsams. Der Prophet Nehemia erlebte diese traurigen Umstände und weissagte darüber. Seine Klage gipfelte in dem tröstlichen Ausruf: Du aber bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Gnade, und du hast sie nicht verlassen. Nehemia 9,17
Wie wunderbar ist es, zu wissen, dass der Herr Jesus uns ebenfalls zusagt, uns bis ans Ende unseres Lebens nicht zu verlassen. Wir benötigen doch jeden Tag neu seine vergebende Gnade. ER gibt sie uns gerne, aber er fordert uns auch dazu auf, ganz nah bei ihm zu bleiben, damit wir in der Versuchung widerstehen können. Wir sind durch das Opfer des Herrn Jesus auf Golgatha frei  gemacht von allen Bindungen der Sünde, und gleichzeitig ist unsere alte Natur gekreuzigt und wenn auch noch  nicht völlig tot, so doch sterbend.

Lieber Leser, vergiss nie, was der Herr Jesus für Dich getan hat, damit Du ewiges Leben hast. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 3. Februar 2015

Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christus Jesus sind. Römer 8,1

Als die Sünde zum Wesen des Menschen wurde, war die Gemeinsamkeit mit dem Allmächtigen verdorben. Eine völlige Trennung zwischen Mensch und Gott wurde vollzogen und der Mensch geht in Gottlosigkeit und Sünde den Weg zur ewigen Verdammnis.
Ewige Verdammnis bedeutet ewige Trennung von Gott, ewiger Tod der Seele und ewige Finsternis des Herzens.
Es gibt aber dank der Gnade Gottes einen Ausweg aus dieser schrecklichen Hoffnungslosigkeit. Wir lesen in Römer 6,23: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, kam auf die Erde und opferte sich für die Sünden aller Menschen. Er trug unsere Schuld. Er ging den Weg tiefster Erniedrigung, um uns eine völlige Erlösung zu schaffen. In Jesaja 53 lesen wir, was es ihn gekostet hat, uns zu erlösen: Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten. 
Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet.
Jesaja 53,2.3
Als Jesus auf die Erde kam, um dieses Erlösungswerk für uns zu vollbringen, da wurde er von Anfang an nicht willkommen geheißen. Im Johannesevangelium wird uns dieser Umstand wie folgt beschrieben: Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
Johannes 1,10.11
Können wir die Liebe Gottes erfassen, der uns so sehr  unsere Schuld vergibt, dass er uns sogar adoptiert? Fortan sind die Kinder Gottes frei von aller Schuld und Sünde und damit auch  frei von der Verurteilung. So freuen uns über das Wort dieses Tages: Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christus Jesus sind. Römer 8,1


Lieber Leser, freue Dich über die Tatsache, dass, was immer das Leben uns an Anfechtungen bringen mag, wir frei von der Verdammnis sind. Gott segne Dich mit jeder geistlichen Segnung!

Lothar Gies