Samstag, 31. Januar 2015

Und er sprach: Ich liebe dich, HERR, meine Stärke! Psalm 18,2

Diesem Vers ist folgende Aussage vorangestellt: Dem Chorleiter. Von dem Knecht des HERRN, von David, der die Worte dieses Liedes zum HERRN redete an dem Tag, als der HERR ihn errettet hatte aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls. Psalm18,1
Im 1. Buch Samuel im 23 Kapitel lesen wir von dieser Begebenheit. David erlebte die Hilfe seines Gottes ganz konkret. Er wurde aus großer Gefahr gerettet, obwohl seine Lage nach menschlichem Ermessen völlig ausweglos war.
Auf seine eigene Kraft konnte sich David nicht mehr verlassen, denn die Zahl seiner Getreuen war gering geworden.
Ein Mensch wurde nach einer Schiffshavarie ans Ufer einer einsamen Insel geschwemmt. Ganz allein und ohne Hoffnung auf Rettung begann er, sich aus Ästen und Palmblättern eine Hütte zu bauen, um dort vor Sonne und Regen einen leidlichen Schutz zu finden. Seine Gebete um Rettung waren ohne Überzeugung und Hoffnung gesprochen. Nach Nahrung suchend wanderte er über die Insel und kehrte entmutigt zu seinem Lagerplatz am Ufer zurück. Schon von weitem sah er einen Feuerschein und bald fand er seine Hütte lichterloh brennend vor.
„Warum, Gott, tust Du mir soviel Böses an? Reicht es nicht, dass Du mich in diese Einsamkeit verschlägst? Musst Du mir auch noch das wenige, dass ich besitze nehmen, indem Du meine Hütte verbrennst?“
Verzweifelt brach er zusammen und lag mit dem Gesicht zur Erde im Sand. Tiefe Finsternis war in seinem Herzen. Dann endlich hob er den Blick und sah hundert Meter vom Strand entfernt ein großes Frachtschiff liegen. Ein Motorboot bewegte sich in rascher Fahrt direkt auf den Schiffbrüchigen zu.
Glücklich an Bord des Schiffes fragte er den Kapitän: „Wie konntet Ihr mich denn überhaupt finden?“
„Wir hätten Dich niemals gefunden, sagte der Kapitän, wenn Du nicht so ein großes Feuer gemacht hättest.“


Lieber Leser, Gott ist größer als alle Deine Sorgen. Deine Kraft ist sicher klein, aber der HERR ist stark und er will sich Dir als Hilfe offenbaren. ER segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 30. Januar 2015

Denn Weisheit zieht ein in dein Herz, und Erkenntnis wird deiner Seele lieb Sprüche 2,10

In der Zeit vor der Wiedergeburt zu einem Kind Gottes, lebt der Mensch in tiefster Finsternis. Das kann er nicht sehen, denn die Finsternis ist in seinem Inneren. Seit dem Sündenfall ist die totale Dunkelheit das Refugium des Menschen.
Jesus Christus sagt: Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe; Johannes 12,46
Es gibt also diese wunderbare Möglichkeit, die Finsternis zu verlassen. Wir sehen, dass der Glaube an Jesus und sein Erlösungswerk die Finsternis vertreibt. Wir tauchen auf aus der finsteren Grube und sehen auf einmal klar und deutlich den Heiland und Erlöser, Jesus Christus. Wir sehen ihn mit den Augen des Herzens. ER ist uns zur Realität geworden, weil der Glaube durch den Heiligen Geist in unsere Herzen gegeben worden ist.
So sind wir nun als Kinder Gottes in der Pflicht. Einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Epheser 5,8
Als Kinder des Lichts erkennen wir den Willen Gottes für unser Leben. Die Bibel ist kein „Buch mit sieben Siegeln“ mehr für uns. Das Wort Gottes redet in unsere Lebenssituationen und gibt uns Wegweisung und Sicherheit. Das Wort Gottes sagt uns: Denn Gott, der gesagt hat: „Aus Finsternis wird Licht leuchten!“, er ist es, der in unseren Herzen aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. 2.Korinther 4,6
So sind wir jetzt Menschen, die durch den Glauben das Licht Gottes in sich tragen. Mit dem Wort Gottes ist die Weisheit Gottes in unser Herz eingezogen. Die dadurch gewonnene Erkenntnis der Wahrheit erfüllt unser Herz mit großer Freude. Wir verstehen den Psalmisten, der ausruft: Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht. Psalm 119,162


Diese Freude über das Wort Gottes wünsche ich Dir, lieber Leser. Der HERR segne Dich auch heute aus seinem Reichtum heraus.

Lothar Gies

Donnerstag, 29. Januar 2015

Denn der HERR gibt Weisheit. Aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Verständnis. Sprüche 2,6

Gott redet, und er redet durch sein Wort. Er sagt: „Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden. Jakobus 1,5
Gott ist treu und er steht zu seinem Wort. In Psalm 33,4 lesen wir: Denn richtig ist das Wort des HERRN, und all sein Werk geschieht in Treue.
Darauf dürfen sie die Kinder Gottes von ganzem Herzen verlassen. Das Wort Gottes ist die Wahrheit. Gottes Zusagen erfüllen sich in unserem Leben.
Im Hebräerbrief wird uns das Wort Gottes in ganz wunderbarer Weise dargestellt, indem seine verändernde und heilende Kraft beschrieben wird. Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Hebräer 4,12
Wenn Gott durch das Wort zu uns redet, werden wir in unserem Inneren bewegt und manchmal sogar erschüttert. Das Wort richtet unsere Gedanken. Es dient uns als ein Spiegel der Seele. Wir erkennen durch das Reden des Wortes unsere eigene geistliche Situation. Das Wort Gottes verändert uns, indem es unsere Gedanken verändert.
Die Gedanken prägen unsere Persönlichkeit. Der Mensch ist, was er denkt! Das musste David schmerzlich erfahren, als ihn seine sexuellen Fantasien und Begierden zu einer großen Sünde verleiteten. Gott vergab ihm und fortan war es Davids Bestreben, in Gottes Willen zu leben. Er betet: Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser! Psalm 19,15
Wenn wir den HERRN fürchten und in seinem Willen leben, werden wir Empfänger einer wunderbaren Zusage: Die Furcht des HERRN ist ein Quelle des Lebens, um die Fallen des Todes zu meiden. Sprüche 14,27



Lieber Leser, es ist ein unbeschreibliches Vorrecht, das wir als Kinder Gottes durch unseren Glaubensgehorsam Lebensquellen sein dürfen. Strecke Dich mit ganzem Herzen danach aus, im Willen Gottes zu leben. ER segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 28. Januar 2015

Dann wirst du verstehen die Furcht des HERRN und die Erkenntnis Gottes gewinnen. Sprüche 2,5

Vorgestern haben wir gelesen, dass die Furcht des HERRN der Anfang der Erkenntnis ist.  (Sprüche 1,7)
Wann werden wir verstehen, was die Furcht des HERRN bedeutet? Dazu lesen wir die unserem Vers vorausgehenden Worte: Mein Sohn, wenn du meine Reden annimmst und meine Gebote bei dir verwahrst, indem du der Weisheit dein Ohr leihst, dein Herz dem Verständnis zuwendest, ja, wenn du den Verstand anrufst, zum Verständnis erhebst deine Stimme, wenn du es suchst wie Silber und wie Schätzen ihm nachspürst, Sprüche 2,1-4
Zunächst will uns erstaunen, dass wir hier aufgefordert werden, unseren Verstand einzusetzen. Gestern noch haben wir gelernt, dass wir mit unserem Verstand in Bezug auf die göttlichen Dinge nicht weit kommen. Gleichwohl reicht der Verstand dazu aus, Gottes Existenz problemlos anzuerkennen. Wir erinnern uns: Weisheit und Zucht verachten nur die Narren. Sprüche 1,7
Das Wort Gottes macht da eine sehr klare Aussage in Psalm 14,1: Der Tor spricht in seinem Herzen: „Es ist kein Gott!“
Tatsächlich befindet sich die Menschheit in einem fatalen Irrtum, wenn sie Gott verachtet und aus allen Entscheidungen des Lebens ausklammert.
Wie arm und desorientiert ist der Mensch, der sein Leben in Gottlosigkeit verbringt. Jesus Christus kam auf die Welt und sah, wie die Menschen ihren Sünden nachgingen. Als er aber die Volksmenge sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Matthäus 9,36
So sind die Menschen des Unglaubens. Sie leben in einer falschen Sicherheit und werden am Ende ihres Lebens eine böse Überraschung erleben.
Als Kinder Gottes wollen wir den Weg des HERRN gehen, und so die Erkenntnis Gottes gewinnen.

Lieber Leser, strebe mit Deinem ganzen Herzen nach der Erkenntnis Gottes. Gehorche seinem Wort und gib IHM die Ehre. ER möge Dich auch heute reichlich segnen.

Lothar Gies

Dienstag, 27. Januar 2015

Zu wunderbar ist die Erkenntnis für mich, zu hoch: Ich vermag sie nicht zu erfassen. Psalm 139,6

Wenn wir Jesus in unser Leben aufnehmen und fortan als Kinder Gottes an IHN glauben, dann öffnet sich uns das Wort Gottes und wir beginnen, die Herrlichkeit Gottes zu ahnen. In einem alten Gesangbuch gibt der Liederdichter seinem Erstaunen über die Größe Gottes wie folgt Ausdruck:

Wer kann Deine Größe nennen
Und Dein Wundertun verstehn!
Wer kann, wie Du bist, Dich kennen
und in Deine Tiefen sehn!
Ja, Du bist des Lobes wert;
selig, wer Dich preist und ehrt!

Können wir es jemals erfassen, dass Jesus Christus die Herrlichkeit des Himmels verließ, nur, um uns Menschen von der Macht der Sünde zu erlösen und uns zu Kindern Gottes zu machen?
Können wir es jemals erfassen, dass de Allmächtige Schöpfer vor Ewigkeiten bereits wusste, wer das Opfer des Herrn Jesus annehmen und wer es ablehnen wird.
Können wir es jemals erfassen, dass Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist?
Können wir es jemals erfassen, dass wir allein durch den Glauben an den Herrn Jesus vor Gott gerechtfertigt sind?
Alles dies, und noch viel mehr, sagt uns das Wort Gottes. Der Heilige Geist, der in uns wohnt, lässt uns diese göttlichen Wahrheiten glauben. Der Glaube ist ein wunderbares Geschenk Gottes an uns. Ohne diesen Glauben ist uns das Wort Gottes verschlossen und wir verstehen nichts. Durch den Glauben aber verstehen wir sogar, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist. Hebräer 11,3
Durch den Glauben sehen wir das Wirken Gottes in unserem Leben. Wir suchen seine Nähe und finden Kraft in seinem Wort.
Unser Verstand wird niemals ausreichen, die Herrlichkeit Gottes und sein Erlösungswerk auf Golgatha zu erfassen, solange wir auf der Erde sind. Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise; wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden. 1. Korinther 13,9.10


Lieber Leser, wir verstehen nicht alles, was Gott in seinem Wort sagt. Aber wir glauben, dass sein Wort die Wahrheit ist. Gott segne Dich mit jeder geistlichen Segnung!

Lothar Gies

Montag, 26. Januar 2015

Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren. Sprüche 1,7

„Gefahr erkannt – Gefahr gebannt!“ Diese bekannte Redewendung bezieht sich im Allgemeinen auf den Straßenverkehr. Er bringt ganz richtig zum Ausdruck, dass man die gefährliche Situation beherrschen kann, wenn man sie zuvor erkennt.
Genauso ist es im Verhältnis des Menschen zum  Leben und der Frage nach dem Lebensende. Alle Menschen sind bildlich gesprochen „auf der Überholspur ins Verderben.“ Dies ist so, weil sie den Abgrund nicht erkennen, auf den sie zurasen. Sie genießen sogar die rasende Fahrt. Sie holen das Letzte aus der Maschine heraus, um noch schneller unterwegs zu sein.
Immer wieder begegnet Gott den Menschen auf ihrer Lebensreise und öffnet ihnen die Türe zur Erlösung. Immer wieder wird das Wort Gottes gepredigt und werden die Menschen auf die Erlösungstat des Herrn Jesus aufmerksam gemacht. Und immer wieder erkennen Menschen den Irrtum ihres Lebens und sehen die unabwendbare Verdammnis am Ende des Weges. Sie nehmen Jesus und sein Rettungsangebot an. Sie werden gläubig an den Herrn Jesus und Kinder Gottes.
Wenn dies geschieht, freut sich der Himmel. Jesus selbst sagt seinen Jüngern: So wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die die Buße nicht nötig haben. Lukas 139,23
Alles hat mit der Erkenntnis begonnen, dass man ohne Sündenvergebung ewig verloren geht. Hier beginnt die Weisheit, die von Gott kommt. Jeder Mensch, der diese Weisheit verachtet, wird vom Wort Gottes als Narr bezeichnet. Es ist tatsächlich eine große Dummheit, die einzig bestehende Rettung vor der ewigen Verdammnis, außer Acht zu lassen. Die wunderbare Gnade Gottes, die sich in Jesus Christus offenbart, steht jedem Menschen jederzeit zur Verfügung. Jeder Mensch, der dieses Angebot Gottes ausschlägt, wird schließlich in der Verdammnis enden. Das ist die unausweichliche Folge des Ungehorsams. Im Hebräerbrief wird die rethorische Frage gestellt: wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten? Hebräer 2,3


Lieber Leser, vielleicht befindest Du Dich noch auf dem „Highway zur Hölle“, ohne es zu ahnen. Suche Jesus und lass Dich retten.

Lothar Gies

Sonntag, 25. Januar 2015

Gute Einsicht und Erkenntnis lehre mich! Denn ich habe deinen Geboten geglaubt.

Einsicht und Erkenntnis Gottes wird mir gegeben, wenn ich mich dazu entschließe, an Gott zu glauben.
Gott, der Allmächtige, will allen Menschen die Einsicht geben, dass sie die Vergebung ihrer Sünden brauchen, um ewiges Leben zu bekommen. In 1. Timotheus 2,4 werden die Kinder Gottes aufgefordert, für alle Menschen zu beten. Dort lesen wir: dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Wie traurig aber ist es, zu sehen, wie die Menschen ins Verderben gehen. In Matthäus 7,13 lesen wir: Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen.
Das ist die traurige Wahrheit. Viele Menschen sind auf dem falschen Weg. Dabei glauben sie, völlig richtig unterwegs zu sein. Es fehlt die Erkenntnis des Irrtums. Der breite Weg ins Verderben ist bequem und leicht abschüssig. Man kommt auf ihm zügig voran. Man ist blind für die geistlichen Dinge und sieht daher auch nicht die drohende Finsternis am Ende des Weges.
Ganz anders ist der Weg der Kinder Gottes. Sie sind vom falschen Weg abgebogen auf den Weg des Lichts. Von diesem sagt das Wort Gottes: Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Matthäus 7,14
Die Kinder Gottes haben erkannt, dass der bisherige Weg ins Verderben führt. Sie haben erkannt, dass sie unbedingt die Richtung ändern müssen. Gott, der will, dass alle Menschen errettet werden, öffnet dem Suchenden die enge Pforte. Diese enge Pforte ist das Erlösungswerk auf Golgatha, wo der Herr Jesus unsere Sünden mit seinem Blut bezahlte. ER lässt sich gerne finden und er kommt dem Suchenden sogar weit entgegen. Er schenkt dem Kind Gottes die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes schon hier auf der Erde. Dem Kind Gottes öffnet sich das Wort und die Gedanken Gottes werden dem Glaubenden zur inneren Haltung.

Lieber Leser, der HERR schenke Dir jeden Tag aufs Neue die Erkenntnis seiner Liebe. ER segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 24. Januar 2015

Denn alles Fleisch ist wie Gras und alle Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt, und die Blume ist abgefallen; aber das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit. 1. Petrus 1,24.25

Im Frühsommer blüht auf den Feldern der rote Klatschmohn (Papaver rhoeas). Ich erinnere mich an meine frühe Kindheit. Eines Tages pflückte ich einige dieser schönen Blumen. Ich wollte meiner Mutter damit eine Freude machen. Ich hatte mich mit dem Blumenstrauß  noch keine dreißig Meter entfernt, als die Blütenblätter zu Boden rieselten. Die kahlen Stängel bogen sich ihrerseits zur Erde und das Unternehmen war gescheitert.
Ich lernte damals, dass Feld- und Wiesenblumen nicht lange leben. Tatsächlich ist die Blütezeit einer solchen Blume nur sehr kurz.
Genau auf diese Pflanzen nimmt unser Wort heute Bezug. Alles Fleisch, also Mensch und Tier, ist vergleichbar in Bezug auf seine Langlebigkeit, mit den Wiesenblumen. Dank der Medizintechnik erreichen immer mehr Menschen ihren hundertsten Geburtstag.
Gleichwohl ist das Leben auf der Erde sehr kurz. Das merken wir, wenn wir auf die Jahre zurückblicken. Der Psalmist betrachtet das Leben zurückblickend und stellt fest: schnell eilt es vorüber und wir fliegen dahin. Psalm 90,10
Wie schrecklich ist das Leben, wenn man keinen Heiland hat. Wie trostlos und angstbesetzt ist das Herannahen des Alters und des dahinter sichtbar werdenden Lebensendes. Ohne Glauben an den Herrn Jesus leben die Menschen in einer lebenslangen Todesangst. Das Wort Gottes spricht von solchen, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen sind. Hebräer 2,15
Der Herr Jesus, der das fleischgewordene Wort Gottes ist, lebt in Ewigkeit und mit IHM auch die Kinder Gottes. Darum richten wir unseren Blick auf die ewigen Werte, die uns schon auf der Erde als die Gaben des Heiligen Geistes zur Verfügung stehen.
Welch ein Glück ist es, Jesus Christus als Herrn und Heiland angenommen zu haben und mit IHM zu leben.

Lieber Leser, das Leben auf der Erde ist nur eine winzig kleine Episode im Vergleich zur Ewigkeit droben im Licht. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 23. Januar 2015

Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem durch das lebendige und bleibende Wort Gottes.

Das Wort Gottes ist die zentrale Größe im Leben eines jeden Gotteskindes.
Unser heutiger Bibelvers spricht von einer unvergänglichen Grundlage des Glaubens. Unsere Wiedergeburt ist etwas völlig anderes, als das vergängliche Leben auf dieser Erde. Unsere Wiedergeburt ist der Beginn unseres ewigen Lebens. Die unvergängliche Liebe Gottes ist die Grundlage unserer Wiedergeburt. Wir lesen: denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16
Ewig, und damit unvergänglich ist unsere Zukunft in der ewigen Herrlichkeit. Welch eine bevorzugte Stellung haben Kinder Gottes auf der Erde.
Auf der Erde ist nichts unvergänglich. Alles ist der Vergänglichkeit unterworfen. Jeder Mensch und jedes sonstige Leben auf der Erde wird geboren, um zu sterben. Das Leben ist ein einziger Sterbeprozess. Die Bibel vergleicht das Leben des Menschen mit der Existenz einer Wiesenblume: Der Mensch – wie Gras sind seine Tage, wie die Blume des Feldes, so blüht er Psalm 103,15
Was geschieht mit der Wiesenblume? Sie blüht eine kurze Zeit, um alsbald zu sterben. Darum wird auch der Vers aus Psalm 103 wie folgt fortgesetzt: Denn ein Wind fährt darüber, und sie ist nicht mehr, und ihr Ort kennt sie nicht mehr.
Unsere Wiedergeburt ist nichts von Menschen inszeniertes, sondern ein Geschenk des lebendigen Gottes, der sich uns in Jesus Christus offenbart. Alle, die den Herrn Jesus annehmen, werden Kinder Gottes und verfügen fortan über das ewige Leben in Christus.
Jesus ist das fleischgewordene Wort Gottes und dort begegnen wir IHM, dort redet ER zu uns. Darum wissen Kinder Gottes um ihre Erlösung und Wiedergeburt zu ewigem Leben.

Gott segne dich, lieber Leser.

Lothar Gies

Donnerstag, 22. Januar 2015

Da ihr eure Seelen durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe gereinigt habt, so liebt einander anhaltend, von Herzen,

Die ungeheuchelte Bruderliebe ist ein unverwechselbares Kennzeichen eines wahren Jüngers Jesu.  
Liebe, wie die Welt sie versteht, ist eine flüchtige Empfindung, die sich stets auf das Liebenswerte beschränkt. Wie alles in dieser Welt dem Wandel unterliegt, verändert sich auch das Liebenswerte irgendwann und verkehrt sich ins gegenteilige.
Liebe in der Welt verkehrt sich irgendwann in Ablehnung und oft sogar in Hass. Dabei versuchen die Menschen zunächst, die Fassade der Liebe aufrecht zu erhalten.
Völlig anders ist die Liebe Gottes. Sie ist unsagbar tief und sie erstreckt sich auf alle Menschen. Wir lesen in Titus 3,4: Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns;
Diese Menschenliebe veranlasste den Allmächtigen, ein großes Opfer zu bringen. Wir lesen: Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8
Wir waren Feinde Gottes und dennoch hat er sich für uns dahingegeben. Das ist eine Liebe, die der natürliche Mensch niemals aufbringen kann.
Diese göttliche Liebe nun ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.  Römer 5,5
Im Wort Gottes werden wir aufgefordert, diese Liebe zu leben: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auf ihr einander liebt. Johannes 13,34
Dem Wort Gottes gehorchend sind wir als erlöste Menschen in der Lage, uns als Kinder Gottes anhaltend zu lieben. Dabei sehen wir die Schwester und den Bruder im HERRN als Menschen, die aus Gnade von aller Schuld freigesprochen worden sind.
Das haben alle Kinder Gottes gemeinsam: sie sind aus Gnade gerettet durch Glauben. Epheser 2,8

Lieber Leser, Gott schenke Dir die Kraft und den Willen, Deine Geschwister im HERRN zu lieben. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 21. Januar 2015

Er ist zwar im Voraus vor Grundlegung der Welt erkannt, aber am Ende der Zeiten geoffenbart worden um euretwillen. 1. Petrus 1,20

Bei Jesus Christus handelt es sich nicht um einen natürlichen Menschen, der in seiner Zeit geboren wurde, um irgendwann zu sterben. Nein, wir wissen, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der Mensch wurde, um auf Golgatha die Sündenschuld für uns zu bezahlen. ER starb für unsere Schuld und wurde unserer Rechtfertigung wegen auferweckt. Römer 4,25
Dieses Erlösungswerk Jesu Christi war lange vor Grundlegung der Welt beschlossen. Jesus selbst sagt es in Sprüche 8,22: Der HERR hat mich geschaffen als Anfang seines Weges, als erstes seiner Werke von jeher.
Gott, der Ewige und Allmächtige, hatte von jeher die Absicht, den Menschen eine Erlösung zu schaffen, lange vor aller Schöpfung. Das ist ein gewaltiges Geheimnis und wirft ein besonderes Licht auf die Rolle der Menschen, die in Gottes Plan demnach ganz zentral ist.
Die Aufteilung in Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist besteht seit Ewigkeiten, und sie hat die Erlösung der Menschheit zum Ziel.
Wie groß ist die Bedeutung des Menschen im großen Plan Gottes. Es wirft in uns die Frage auf: „Wer sind wir?
Angesichts der Größe Gottes hat sich schon der Psalmist diese Frage gestellt: Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst? Psalm 8,4.5
Als die Sünde in die Welt kam und die Menschen sich von Gott entfremdeten, da offenbarte sich die Liebe Gottes zu den Menschen in Jesus Christus. Um unsertwillen wurde Gott Mensch und offenbarte seine Liebe zu uns darin, dass Jesus Christus für uns starb und zu unserer Rechtfertigung auferstand.

Lieber Leser, Du bist Gott überaus wichtig. Diene IHM mit ganzem Herzen. ER wird Dich reich segnen!

Lothar Gies

Dienstag, 20. Januar 2015

Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.

Das Erlösungswerk auf Golgatha hat Jesus Christus für uns vollbracht. Es ist das größte Geschenk Gottes an uns Menschen. Kein Reichtum der Erde ist groß genug, um die Liebe Gotte zu den Menschen aufzuwiegen.
Es gibt Menschen, die Millionen dafür ausgeben, um ihren Körper nach dem Tod einfrieren zu lassen. Sie wollen in ferner Zukunft, wenn die Wissenschaft in der Lage ist, Leben zu schaffen, wieder aufgetaut werden und weiterleben.
Die Erlösung vom ewigen Tod ist mit nichts zu bezahlen. Die Erlösung vom Tod bedeutet Erlösung vom Zorn Gottes. Dieser Zorn ist berechtigt, denn der Mensch ist zum Sünder und damit zum Feind Gottes geworden. Was kostet die Vergebung der Sünden?
Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.
Hebräer 9,22
So war es von Anfang an. Der Sünder kam mit seinem Vergehen zum Priester und brachte ein unschuldiges Tier aus der Herde mit. Das Tier wurde geschlachtet und auf dem Altar verbrannt. Das Blut war das Zahlungsmittel, um Gottes Vergebung für die eine Sünde zu erhalten. Kein Gold und keine Edelsteine konnten stattdessen als Zahlungsmittel dienen.
Die Rolle der vielen unschuldigen Kälber, Kühe und Schafe übernahm Gott selbst, als er in Jesus Christus auf die Erde kam und sich für die Sünden der Welt opferte.  In diesem Willen sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu
Christi. Hebräer 10,10
Der Herr Jesus hat sich für uns Menschen geopfert, weil es gar keine andere Möglichkeit der Erlösung für uns gab. Er musste diesen Weg der Erniedrigung gehen. Er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Philipper 2,7.8
Das, und ausschließlich nur das, war der Preis unserer Erlösung. Das hat der Herr Jesus für mich getan. Dank und Anbetung sei ihm dafür dargebracht in alle Ewigkeit.

Preise den Namen des HERRN, lieber Leser. ER segne Dich dafür!

Lothar Gies

Montag, 19. Januar 2015

Lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott wohlannehmbar durch Jesus Christus. 1. Petrus 2,5

In der fest gefügten Mauer fällt der einzelne Stein gar nicht auf. Er ist Teil des Ganzen. Er würde erst auffallen, wenn er nicht mehr an seinem Platz wäre.
Das einzelne Kind Gottes fällt auch nicht auf, sondern ist ein wertvoller Bestandteil des großen Hauses Gottes auf der Erde.
Dieser Gedanke macht vielen Kindern Gottes Kummer. Sie fühlen sich unbedeutend und missachtet. Sie können sich nicht vorstellen, dass Gott sich um sie kümmert.
Die Anonymität des Einzelnen findet im Reich Gottes aber gar nicht statt. Sie ist eine Begleiterscheinung der natürlichen Welt und der verlorenen Menschheit.
Im Reich Gottes ist jedes Kind Gottes ein kostbarer Edelstein in der Hand des HERRN. Jedes Kind Gottes ist bestrebt, dem HERRN alle Ehre zu geben und in seinem Willen zu leben. Der Psalmist drückt dieses Verlangen so aus: Lass das Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser! Psalm 19,15
Der Herr Jesus fordert uns darum auf, ganz nah bei ihm zu bleiben. So erleben wir seine Gegenwart und sehen seine Hilfe in unserer Situation: Ich liebe den HERRN, denn er hörte meine Stimme, mein Flehen. Psalm 116,1
Kinder Gottes erleben den Herrn Jesus als den lebendigen und mit aller Macht ausgestatteten Helfer. Sie erleben, dass seine Verheißungen die Wahrheit sind. Sie wissen, dass sie nie allein sind. Doch ich bin stets bei dir. Du hast meine rechte Hand gefasst. Psalm 73,23
Der Herr Jesus sieht uns und er sieht vor allem Dich ganz persönlich, lieber Leser. Er weiß, dass Du sein Kind bist. Der Herr kennt, die sein sind.
2.Timotheus 2,19
Als lebendiger Stein im Hause Gottes bringen wir IHM geistliche Schlachtopfer, das heißt, wir stellen  uns selbst mit unserem ganzen Menschen unter seine Herrschaft.

Der HERR kennt und sieht Dich, lieber Leser, und er will Dich auch heute reichlich segnen.

Lothar Gies

Sonntag, 18. Januar 2015

Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, 1.Petrus 2,4

Dieses Bild vom „lebendigen Stein“ finden wir in Gottes Wort noch an anderen Stellen. Es weist uns hin auf die Tatsache, dass alle Kinder Gottes in ihrer Gesamtheit ein geistliches Haus auf der Erde sind. Es ist ein Haus aus vielen lebendigen Steinen und Jesus Christus, unser Herr und Heiland, ist der Grundstein.
Lange, bevor Jesus auf die Erde kam, hat der Psalmist das „Haus Gottes“ und den „lebendigen Stein Jesus“ in einer prophetischen Vision gesehen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. Psalm 118,22
Dieser Eckstein war der zentrale Stein des Gebäudes. Lag er richtig, dann lagen auch alle anderen Steine richtig. So sind auch wir Gotteskinder auf Jesus Christus gegründet. Auf IHM ruht unser geistliches Bauwerk.
ER kam auf die Welt, um gemeinsam mit den Menschen ein geistliches Haus zu bauen. Jedoch lesen wir: Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; Johannes 1,11
Die Menschen verachteten den Herrn Jesus und sie waren wie Bauleute, die den kostbaren Eckstein nicht erkannten und auf den Bruchsteinhaufen warfen.
Einige Menschen aber erkannten den Eckstein und nahmen ihn als den Grundstein für ihr geistliches Leben. So sagt uns das Wort Gottes: so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Johannes 1,12
Fortan ist der Herr Jesus der Grundstein unseres geistlichen Hauses und wir leben mit ihm eng verbunden. Er, der lebendige Stein, gibt auch uns  Leben  in Ewigkeit.

Lieber Leser, Jesus ist auch Dein kostbarer Eckstein. Dein Leben ist auf IHM gegründet. Gib ihm dafür alle Ehre. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 17. Januar 2015

Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht. 2. Petrus 1,19

Wie hatten die beiden Jungen sich gefreut auf die Nacht im Zelt. Auf Bauer Brenkes Wiese, nah am Waldrand, wollten sie ihr Zelt aufbauen und alle zuständigen Erwachsenen hatten ihre Erlaubnis erteilt. Die beiden zwölfjährigen Jungen mahlten sich an diesem sonnendurchfluteten Nachmittag aus, wie sie sich am Lagerfeuer sitzend Gruselgeschichten erzählen würden. Schon sehr zeitig bauten sie ihr Zelt auf und bereiteten den Platz für das Lagerfeuer vor. Es blieb lange hell und beide waren in aufgeräumter Stimmung. Dann wurde es dunkler und schließlich ganz finster. Jetzt war alles anders. Das Lagerfeuer beleuchtete nur einen engen Kreis und ringsum war „ägyptische Dunkelheit.“
Die beiden entdeckten, dass sie nur wenig Holz gesammelt hatten und es war erforderlich, für Nachschub zu sorgen. Das taten sie gemeinsam, wie alles, in dieser Nacht. Keiner wollte den Anderen alleinlassen – oder allein gelassen werden. Die Dunkelheit lastete schwer auf ihnen. Die Taschenlampe von Peter war eine traurige Funzel, denn die Batterien waren alt und lebenssatt. Die ganze Nacht versorgten beide das Feuer und saßen in ihre Schlafsäcke gehüllt eng beieinander. Als der Morgen dämmerte, kehrten die Lebensgeister zurück und die Stimmung stieg wieder.
Solange wir auf dieser Erde leben, ist es Nacht. In Jesaja 60,2 lesen wir: Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
Das Wort Gottes ist das Licht auf unserer Lebensreise. Dieses Licht müssen wir festhalten, damit wir nicht im Dunkel herumirren. Wir brauchen das kostbare Gotteswort, bis der HERR kommt, und der Morgenstern in unseren Herzen aufgeht.


Gott gebe Dir heute sein Licht, lieber Leser!

Lothar Gies

Freitag, 16. Januar 2015

Darin frohlockt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer erfunden wird als die des vergänglichen Goldes, das aber durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi; 1.Petrus 1,6.7

Das Leben auf der Erde empfinden wir zunächst als eine lange Zeit. Erst in der Rückschau erkennen wir, wie schnell die Zeit dahinfliegt.
Als Kinder Gottes wissen wir, dass unsere Erdenzeit im Vergleich zum Leben in der Ewigkeit eine verschwindend kleine Episode ist. Der Apostel Paulus bekommt vom Geist Gottes angesichts aller Anfechtungen einen wunderbaren Gedanken: Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. Römer 8,18
Dieses Gotteswort ist an sich schon geeignet, uns in allen Anfechtungen des Lebens zu trösten. In unserem heutigen Bibelwort wird aber besonders die Bewährung unseres Glaubens angesprochen. Der Glaube ist ein kostbares Geschenk Gottes und eine Gabe des Heiligen Geistes. Jesus sagt zu Martha: Habe ich dir nicht gesagt, wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen? Johannes 11,40
In Wahrheit sehen wir Gottes Herrlichkeit, wenn wir ihm vertrauen. Sie offenbart sich darin, dass seine Verheißungen sich in unserem Leben erfüllen. Jesus erweist sich als der, dem alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben ist. Er zeigt sich uns als der Gott allen Trostes und wir erleben den Frieden Gottes, der allen Verstand übersteigt, und der unser Herz und unsere Gedanken bewahrt. Philipper 4,7
Diese Glaubenserfahrungen sind wertvoller als alle Schätze der Welt. In dem Herrn Jesus sind wir unermesslich reich, denn wir sind Erben der Herrlichkeit.

Lieber Leser, freue Dich an dem Reichtum, den Du in Jesus Christus empfangen hast. Gott segne Dich auch heute!

Lothar Gies

Donnerstag, 15. Januar 2015

Doch ich weiß: Mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staub stehen. Hiob 19,25

Hiob stand vor den Trümmern seines Lebens. Alles war verloren. Wie konnte das passieren? Seine „Freunde“ hatten die Antwort:
„Hiob musste sich versündigt haben, denn sonst hätte Gott das große Unglück doch verhindert. Unglaube und vor allem Undankbarkeit mussten vorliegen. Offensichtlich war Hiob nicht bereit, dem HERRN zu vertrauen und alle Züchtigung dankbar anzunehmen. Wo war seine Bereitschaft zu wahrer Buße und Umkehr?“
Wenn man selbst unangefochten ist, fällt es leicht, den anderen Moral zu predigen.
Hiob wurde durch die Maßregelungen seiner Freunde keineswegs aufgebaut. Es wurden ihm stattdessen Schuldgefühle vermittelt. So wurde seine Lebenssituation immer dunkler und aussichtsloser.
Kennst Du, lieber Leser, auch solche Situationen, die scheinbar unlösbar sind? Fühlst Du Dich verlassen von Gott und Menschen? Ist es finster um Dich her?
Gottes Wort spricht in eine solche Situation hinein: Wer in Finsternis lebt und wem kein Lichtglanz scheint, vertraue auf den Namen des HERRN und stütze sich auf seinen Gott! Jesaja 50,10
Gott weiß, dass es solche Lebenssituationen gibt. Er weiß um unsere Bereitschaft zur Verzweiflung. In dieser Bibelstelle wird nicht vom „Licht am Ende des Tunnels“ gesprochen. Hier heißt es: „leben in der Finsternis“. Hier wird scheinbare Ausweglosigkeit beschrieben. Hier flackert kein Lichtlein. Hier ist offensichtlich alles verloren.
Das Wort Gottes sagt: Wer so empfindet, soll sein Vertrauen einzig auf den Namen des Herrn setzen.
Hiob war ein Mann Gottes und er raffte sich auf, sein Vertrauen auf den HERRN wieder zu mobilisieren. Bei allem Elend, das mich getroffen hat, weiß ich, und will es niemals vergessen: Mein Erlöser lebt; und als der letzte wird er über dem Staub stehen. Hiob 19,25
Gott hat das letzte Wort. Er lässt so manche Anfechtung in unserem Leben zu und er richtet uns auch wieder auf.

Lieber Leser, höre niemals auf, dem HERRN zu vertrauen. ER segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 14. Januar 2015

Wer kann uns scheiden von der Liebe Christi? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Römer 8,35

Wenn wir an die Liebe Gottes denken, dann fällt uns zunächst das Wort aus dem Römerbrief ein: denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Römer 5,5
Der Heilige Geist ist das Siegel auf unserem Leben. Durch IHN ist der Herr Jesus in uns gegenwärtig.
Die Liebe Gottes unterscheidet sich von der Liebe der Menschen. Wir lieben das, was liebenswert ist. Das sind Ehepartner, Freunde, Kinder etc.
Jesus sagt uns: Liebt eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen. Lukas 6,27
Wie soll ich denn meine Feinde lieben? Es geht nur mit der Liebe Gottes, die durch den Geist Gottes in uns vorhanden ist. Diese Liebe ist eine Frucht des Heiligen Geistes. (sh. Galater 5,22)
Gottes Liebe war es, die den Herrn Jesus veranlasste, sich selbst für unsere Sünden zu opfern. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8
Als der Herr Jesus auf die Erde kam, um als Mensch unter uns zu leben, da brachte er damit schon ein gewaltiges Opfer. ER verließ die Herrlichkeit des Himmels und machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden.  Philipper 2,7
Das war aber erst der Anfang. Sein Leben hier auf der Erde endete auf der Hinrichtungsstätte von Golgatha. Dort gab er sein Leben für uns, die wir noch seine Feinde waren. Dort schuf er für uns eine totale Erlösung und erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Philipper 2,8
Jesus hat diese Marterung ertragen und starb am Kreuz, damit wir ewig leben können.
Nichts kann uns von der Liebe Gottes scheiden. Wir sind zu teuer erkauft worden, als dass der Herr Jesus seine Kinder jemals fallen ließe. Er sagt: ich gebe ihnen ewiges Leben,  und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
Johannes  10,28


Preise den HERRN, lieber Leser, und gib IHM die Ehre!

Lothar Gies

Dienstag, 13. Januar 2015

Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht. Matthäus 4,4

Vor fast 35 Jahren haben meine Frau und ich uns vor dem Standesbeamten das „Ja-Wort“ gegeben.
Mittlerweile haben wir Kinder und Enkelkinder und unsere Liebe ist „tief wie ein Strom“.
Was haben wir in den vergangenen Jahren nicht alles erlebt. Wir haben zusammen geträumt und uns die Zukunft ausgemahlt in den schönsten Farben.
Wenn wir zurückschauen, sehen wir, dass sich nicht alles so entwickelt hat, wie wir es erträumten. Viele große  Ziele, die wir ins Visier nahmen, wurden nicht erreicht. Viele Wege, die wir im Traum vor uns sahen, nahmen eine ganz andere Richtung. Jemand schrieb: „Träume sind die Wirklichkeit der Hoffnung und Illusion.“
Geht es nicht allen Menschen so, dass das Leben anders verläuft, als man ursprünglich geglaubt hat?
Das einzig wirklich wichtige im Leben ist, dass man Jesus Christus als Herrn und Heiland annimmt. Dann steht das Leben auf einer soliden Grundlage.
Von den Dingen der Welt allein können wir nicht leben. Wenn wir ein Ziel erreicht haben, erkennen wir, dass es noch erstrebenswertere Ziele gibt. Nie werden wir gesättigt werden, wenn wir ohne Jesus durchs Leben gehen. So lesen wir in Gottes Wort von einem Menschen, der glaubte, alle Ziele erreicht zu haben. Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein? Lukas 12,20
Wie sinnlos ist alles Streben nach Reichtum und Ehre, wenn man Jesus nicht kennt. Das Leben ist kurz und es gibt nur das eine. Es gilt, die Chance des Ewigen Lebens zu ergreifen. Die Bibel sagt: Der Mensch gleicht dem Hauch. Seine Tage sind wie ein vorübergehender Schatten. Psalm 144,4
Wie schnell sind die Jahre verflogen. Wie gut, dass wir sie als Kinder Gottes gelebt haben.
Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten. Johannes 6,35
Er ist in Wahrheit das Brot, das uns sättigt. Er ist der gute Hirte, der unserem Leben Sinn und Ziel gibt. Er sagt: Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben. Johannes 10,10
Ewig werden wir ihm dafür danken.

Lieber Leser, auch heute segne
Dich der HERR mit jeder geistlichen Segnung.

Lothar Gies