Montag, 27. Juli 2015

Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise. Sie, die keinen Anführer, Aufseher und Gebieter hat, sie bereitet im Sommer ihr Brot, sammelt in der Ernte ihre Nahrung. Sprüche 6,6

Die Ameise ist so programmiert, dass sie unentwegt Nahrung und Baumaterial zum Ameisennest transportiert und totes Material aus dem Nest heraus trägt. Keiner wird ihr das befehlen, sie wird auch keine Ausbildung benötigen, um dies ständig zu tun. Sie tut es, weil es ihrer Natur entspricht. In Sprüche 30,25 lesen wir:
Die Ameisen, ein nicht starkes Volk, und doch bereiten sie im Sommer ihre Speise,
Der Mensch, der sein Leben als Kind Gottes unter die Regie des Herrn Jesus stellt und an IHN glaubt, lebt im Glaubensgehorsam und im Frieden Gottes. Keine Anfechtung vermag, dieses Glaubensleben zu erschüttern. Dies geschieht durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes, der in den Kindern Gottes wohnt. Ein Leben im Glauben an Jesus Christus ist ein Leben im Vertrauen auf die Verheißungen der Bibel und ein Leben in der Freude am HERRN. Das ist die göttliche Natur der Gotteskinder.
Der an Christus gläubige Mensch hat mit der Ameise etwas Wesentliches gemeinsam: So wie die Ameise im Sommer Nahrung für den Winter sammelt, so sammelt der gläubige Mensch geistliche Nahrung für den Winter des Lebens.
Ein gläubiger Christ war im hohen Alter an sein Haus gebunden. Das Lesen im Wort Gottes war ihm nicht mehr möglich. Doch obwohl er so eingeengt war, war er doch voller Freude am HERRN. Er erklärte dies mit den Worten: „Ich zehre jetzt von dem, was ich im Sommer gesammelt habe.“
Von früher Jugend an hatte er das Wort Gottes gelesen und sich so einen Schatz erworben, der unauslöschlich in seinem Herzen war. Alle Verheißungen des Wortes Gottes standen ihm zur Verfügung, alle Bibelverse waren stets präsent.
Wenn Kinder Gottes das Bibelstudium vernachlässigen, werden sie, wenn sie das Wort nicht mehr lesen können, einen großen Mangel spüren.
Das Wort Gottes mahnt uns deshalb: Geh hin zur Ameise und lerne!

Lieber Leser, nutze die Zeit des Lebens, um Dir Schätze für die Ewigkeit zu erwerben. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 20. Juli 2015

Denn vor den Augen des HERRN liegen eines jeden Wege, und auf alle seine Bahnen gibt er Acht. Sprüche 5,21

Kein Mensch geht über diese Erde, dessen Lebensweg vor Gott verborgen wäre. Dabei ist es gleichgültig, ob der Mensch gläubig oder ungläubig ist. Auch der Lebensweg eines selbsternannten Atheisten ist in der Hand Gottes. Der Mensch lebt, solange Gott ihn leben lässt. Jesus, der Sohn Gottes, fragte einmal seine Jünger: Wer unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Matthäus 6,27
Gott, der Allmächtige, kennt den Weg eines jeden Menschen. So weiß er auch schon seit Ewigkeiten, welcher Mensch sich zu Jesus Christus bekehren wird.
In Psalm 33,13 lesen wir: Der HERR blickt vom Himmel herab, er sieht alle Menschenkinder.
Der ungläubige Mensch glaubt in seiner Gottlosigkeit, dass er über sein Leben selbst bestimmen kann. Er geht davon aus, dass das, was in seinem Herzen ist, außer ihm niemand kennt. Die Bibel sagt aber: Vergib und gib jedem nach all seinen Wegen, da du sein Herz kennst – denn du, du allein kennst das Herz der Menschenkinder. 2. Chronik 6,30
Ohne Gott und die Vergebung der Sünden ist der Mensch in einer erbärmlichen Situation. Er ist in seinen Sünden tot, und sein Lebensweg ist ein Gang zur Schlachtbank. Wir lesen in Sprüche 24,11: Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, halte sie doch zurück!
Erniedrigend ist das Urteil Gottes über den sündigen Menschen: Denn das Geschick der Menschenkinder und das Geschick des Viehs ist dies: Wie diese sterben, so stirbt jenes, und einen Odem haben sie alle. Und einen Vorzug des Menschen vor dem Vieh gibt es nicht, denn alles ist Nichtigkeit. Prediger 3,19
Völlig offen liegen die Wege der Menschen vor dem heiligen Gott und ohne Erlösung von dem Fluch der Sünde gilt für den Menschen das Wort: Auch ist das Herz der Menschenkinder voll Bosheit, und Irrsinn ist in ihren Herzen während ihres Lebens; und danach geht es zu den Toten. Prediger 9,3

Lieber Leser, auch Dein Weg ist vor Gott offenbar. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 19. Juli 2015

Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens. Sprüche 4,23

Dieses Bibelwort richtet sich an die Kinder Gottes. In Gottes Wort steht das Herz für den ganzen inneren Menschen mit seinen Gedanken, Gefühlen und Emotionen.
Der Mensch, der Jesus Christus als seinen Herrn und Heiland angenommen hat, richtet sein Herz künftig auf Gott und das Wort Gottes aus. Ein Leben mit Christus ist ein Leben im Licht Gottes.
Ein Leben im Glauben an den Herrn Jesus bedeutet Friede mit Gott, Freude im HERRN, Leben in der Gewissheit ewigen Lebens in der Herrlichkeit des Herrn.  David, der Psalmist, hat in einem prophetischen Gebet den Herrn Jesus beschrieben als den guten Hirten. Wir lesen: Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er lagert mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen.  Psalm 23,1-3
Dieses Bild von dem Herrn Jesus erleben Kinder Gottes jeden Tag ihres Lebens. Wahrhaftig ist Jesus derjenige, der uns durch alle Anfechtungen des Lebens hindurch leitet, und nichts ist ihm unmöglich, denn er sagt: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Matthäus 28,18
Nun aber ergeht eine ernste Ermahnung an jedes Kind Gottes. Mehr als alles andere behüte dein Herz!
Die Quelle allen Lebens, Jesus selbst, wohnt in ihm. Der Apostel Paulus erkannte seine Lebenssituation, nachdem er zum Glauben an den Herrn Jesus kam: Ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,19.20


Lieber Leser, darum lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten! Römer 12,21
Gott segne Dich!


Lothar Gies

Samstag, 18. Juli 2015

Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe. Sprüche 4,18

Das Leben ist eine Straße und der Mensch ist auf ihr unterwegs. Diese Straße verzweigt sich nach den ersten Lebensjahren und aus ihr werden viele Wege, die in alle Himmelsrichtungen führen. Der Mensch hat die Wahl, auf welchem Weg er durchs Leben gehen will.
Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6
Hier ist die klare Aussage der Bibel, dass es keinen anderen Weg gibt, der zum Ziel führt, denn der HERR kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht. Psalm 1,6
Jesus Christus ist der einzige Weg, der zu Gott und in seine Herrlichkeit führt. Die Wege der Gottlosen führen alle in die ewige Verdammnis. Es gibt außer Jesus keine Möglichkeit, mit dem heiligen Gott in Verbindung zu kommen. Der Glaube an den Herrn Jesus macht uns zu Gerechten Gottes.  So beschreibt die Bibel nun das Besondere an dem Weg des Gerechten. Er ist wie das glänzende Morgenlicht, und die Liebe Gottes begleitet darauf den Menschen, der an Jesus Christus glaubt, bis an das Ende seines Erdenlebens und darüber hinaus in die Ewigkeit.
Den Kindern Israel gab Gott durch den Propheten eine wunderbare Verheißung: Ich will die Blinden auf einem Weg gehen lassen, den sie nicht kennen, auf Pfaden, die sie nicht kennen, will ich sie schreiten lassen. Die Finsternis vor ihnen will ich zum Licht machen und das Holprige zur Ebene. Jesaja 42,16
Dies gilt auch noch heute für alle Menschen, und jeder, der den Herrn Jesus annimmt und an ihn glaubt, wird das erleben. Den  Weg des Lichts, den wir in unserer Gottlosigkeit nicht kannten, hat der HERR uns gezeigt in Jesus Christus, seinem Sohn.

Lieber Leser, auf welchem Weg bist Du unterwegs? Jesus ist der Weg ins Licht. ER segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 17. Juli 2015

Der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit! Und mit allem, was du erworben hast, erwirb dir Verstand! Sprüche 4,7

Über den  Verstand des Menschen macht das Wort Gottes klare Aussagen. So lesen wir über die ungläubigen Menschen, die in ihrer Gottlosigkeit leben: Sie sind verfinstert am Verstand, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens. Epheser 4,18
Aber auch die Kinder Gottes werden daran erinnert, dass ihr menschlicher Verstand nicht weit reicht: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Sprüche 3,5
Natürlich haben die Menschen vieles mit ihrem Verstand erreicht. So ist die heutige Lebenswelt mit der Welt vor 100 Jahren nicht zu vergleichen. Die Schaffung digitalisierter Technik ist  dass Ergebnis hoher Verstandesleistung. Dass diese Technik die menschliche Arbeitsleistung überflüssig macht und die Lebensqualität vieler Menschen verringert, hat man außer Acht gelassen. Gott urteilt über die menschliche Verstandesleistung, die den Menschen von Gott entfernt, wie folgt: Ich werde die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen werde ich verwerfen. 1. Korinther 1,19
Es geht in diesem Leben darum, Frieden mit Gott zu bekommen. Deshalb ermahnt Gott  die Menschen, der sich von Gott abwendet und auf den eigenen Verstand baut: Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier, ohne Verstand; mit Zaum und Zügel ist seine Kraft zu bändigen, sonst nahen sie dir nicht. Psalm 32,9
Ehe wir Kinder Gottes wurden, lebten wir ohne Jesus in der Welt und waren angewiesen auf unsere fünf Sinne und zehrten von unseren Lebenserfahrungen. Da war ich dumm und verstand nicht, wie ein Tier war ich bei dir. Psalm 73,22

Lieber Leser, nur wer Jesus Christus als Herrn und Heiland seines Lebens anerkennt und an IHN glaubt, hat den Verstand, der in die Ewigkeit reicht. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 16. Juli 2015

Der Fluch des HERRN fällt auf das Haus des Gottlosen, doch die Wohnung der Gerechten segnet er. Sprüche 3,33

Bei Gott gibt es keine Grautöne. Es gibt nur Licht und Finsternis, schwarz und weiß, gut und böse, gottlos und gerecht.
Wann aber ist der Mensch gerecht? Die Antwort finden wir im Brief an die Römer: Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,5
Der Glaube an den Herrn Jesus und sein Opfer auf Golgatha macht uns zu Menschen, die von Gott anerkannt werden als seine Kinder. Allein darauf kommt es im Leben an. Wenn wir Jesus Christus als Heiland angenommen haben, leben wir fortan in seinem Licht. Wir lesen: Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Epheser 5,8
Wenn sich der Mensch aber dafür entscheidet, in der Finsternis zu bleiben, ist er von den Segnungen Gottes abgeschnitten. Der natürliche Mensch muss sich auf die vergänglichen Freuden der Welt beschränken und sein Leben besteht aus dem ständigen Bemühen, ein Stück vom Glück abzubekommen. Das Glück der Erde gleicht einer Obstschale, auf der wunderschönes Obst aus Pappmache´ liegt. Der gottlose Mensch ist auf dem Weg in die ewige Verdammnis. Er gleicht einem, der zum Tode geschleppt wird und der zur Schlachtung hinwankt. Sprüche 24,11
Das ist die Gangart der verlorenen Menschen. Sie lehnen das Gnadenangebot Gottes ab, und verachten das Opfer des Herrn Jesus, das er für alle Menschen gebracht hat. Damit ziehen die ungläubigen Menschen den Fluch der Sünde auf sich. Sie sind auf dem Weg in die Finsternis und merken es gar nicht.
Nur die Kinder Gottes haben die Vergebung ihrer Sünden und leben unter dem Segen des HERRN.

Lieber Leser, auch Dich will der HERR segnen.

Lothar Gies

Mittwoch, 15. Juli 2015

Wenn du dich hinlegst, wirst du nicht aufschrecken, und liegst du, erquickt dich dein Schlaf. Sprüche 3,24

Immer wieder schildern mir Menschen in der Seelsorge, wie sehr die Gedanken der Sorge oder Angst besonders dann in den Vordergrund treten, wenn sie sich zum Schlafen niedergelegt haben. „Dann kommen die Gedanken und lassen sich nicht mehr abschalten.“ Wie vielen Menschen geht es so!
Es sind die Gedanken, die uns beschäftigen. Es sind Gedanken der Sorge, der Angst, der Traurigkeit, der Verzweiflung, der Hoffnung, der bangen Erwartung usw. Wir können die Gedanken nicht einfach abstellen. Sie sind so unwillkürlich wie unsere Atmung. Tagsüber können wir sie durch Betriebsamkeit beiseite schieben. Dann aber kommt die Zeit der Ruhe und des „Abschaltens“. Da werden sie wieder wach und beschäftigen uns stundenlang.
Die Gedanken werden in der Bibel als die „feurigen Pfeile des Bösen“ beschrieben. Gerade die Kinder Gottes stehen unter ständigem Beschuss und die „feurigen Pfeile“ rauben ihnen oft die Zuversicht und das Vertrauen auf die Verheißungen des HERRN. Das Wort Gottes weist uns gerade auf diesen Umstand hin. Wir lesen: Ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Epheser 6,16
Wie kann dies geschehen? Indem wir uns auf das Wort Gottes berufen. Simon, der Fischer, sagte zu Jesus, als dieser ihn aufforderte, das Netz noch einmal auszuwerfen: Meister, wir haben uns die ganze Nacht hindurch bemüht und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich die Netze hinablassen. Lukas 5,5
So ergreifen wir den Schild des Glaubens! Statt uns zu sorgen, berufen wir uns auf das Wort des HERRN: Seid um nichts besorgt, Philipper 4,6
„Herr, auf dein Wort hin will ich mir keine Sorgen machen.“ Dann werden wir nachts schlafen wie David, der sich auf den Herrn verlies und sagt: Ich legte mich nieder und schlief. Psalm 3,6

Lieber Leser, wenn Du ein Kind Gottes bist, gilt auch Dir die Aufforderung: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Sprüche 3,5
Gott segne Dich!


Lothar Gies

Dienstag, 14. Juli 2015

Glücklich der Mensch, der Weisheit gefunden hat, der Mensch, der Verständnis erlangt! Denn ihr Erwerb ist besser als Silber und wertvoller als Gold ihr Gewinn. Sprüche 3,13

Der Apostel Paulus war ein Mensch, der Jesus bedingungslos nachfolgte. Sein ganzes Leben war gegründet auf dem Glauben an Jesus Christus. So erlebte er dann auch die Gegenwart Gottes jeden Tag. Der Geist Gottes eröffnete ihm täglich neue Tiefen der Weisheit Gottes. So ist er überwältigt vor Staunen über die Größe des HERRN und ruft aus: Oh, Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und

unaufspürbar seine Wege! Römer 11,33

Von dieser Weisheit hatte er vor seiner Bekehrung zu dem Herrn Jesus keine Ahnung. Der Mensch ohne Jesus ist geistig umnachtet. Es ist tatsächlich völlig verrückt, ohne Jesus durch dieses Leben zu gehen und das Risiko in Kauf zu nehmen, in der ewigen Verdammnis zu landen. So laufen die meisten Menschen auf der Straße ins Verderben.

Wenn der Mensch aber das Angebot der Errettung annimmt und Jesus Christus als seinen Heiland anerkennt, dann wird er geadelt zu einem Kind Gottes. So lesen wir im Johannesevangelium: ER kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an. So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; Johannes 1,11.12

Als Kind Gottes ist der Mensch nun in der Lage, die Weisheit und Erkenntnis Gottes zu finden. Auf diese Weisheit gründet er nun seine Gedanken und erlebt, wie unendlich kostbar das Leben unter der Regie Gottes ist. Wertvoller als alle Schätze der Welt ist ein Leben mit dem Herrn Jesus. Ein Kind Gottes ist reicher als der reichste Mensch auf Erden, denn die Herrlichkeit Gottes ist den Kindern Gottes verheißen. Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi. Römer 8,16.17

Lieber Leser, der Weg mit Jesus ist der Weg des Lichts. Auf ihm gehört uns der Reichtum Gottes schon hier auf der Erde. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 13. Juli 2015

Dann verstehst du Gerechtigkeit, Recht und Geradheit und jede gute Bahn. Sprüche 2,9

Als Kinder Gottes können wir die Worte Gottes verstehen, weil der Geist Gottes in uns wohnt und uns das Wort aufschließt. Die Gedanken Gottes sind mit unseren Gedanken natürlich nicht kompatibel. Wir lesen: Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesaja 55,9

Dennoch führt uns der Geist Gottes in die Tiefe der Gedanken des HERRN. Wir erkennen seinen Willen und indem wir seinem Willen gehorsam sind, offenbart sich die Herrlichkeit Gottes in unserem Leben. Wir erleben Jesus, als den lebendigen und allmächtigen Gott, der in unserem Leben Veränderungen schaffen kann.

Wenn wir das Treiben der Menschen betrachten, sehen wir, dass Recht und Gerechtigkeit leere Begriffen sind, die in der Wirklichkeit nicht stattfinden. Mit welch einer Selbstverständlichkeit setzen sich Menschen über bestehende Gesetze hinweg, wenn sie keine Strafe fürchten müssen.

Der Mensch ist von seiner Natur her egoistisch. Jeder ist letztlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht, auch wenn es auf Kosten des Anderen geht.

Von Jesus lernen wir, dem Schwachen zu helfen und dem Ausgegrenzten die Hand zu reichen. Jesus nahm die Prostituierte vor der Entrüstung der Umherstehenden in Schutz indem er sagte: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Johannes 8,7

Aus dem Wort Gottes lernen wir, was Gott unter Gerechtigkeit versteht und wenn wir sein Wort beachten, werden wir erleben, dass alle unsere Wege zu einem guten Ziel führen. Der Psalmist sagt: ER erquickt meine Seele. ER leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Psalm 23,3

Nur Kinder Gottes verstehen Gerechtigkeit und Recht und erkennen jeden guten Weg.



Lieber Leser, auch mit Dir will Gott gute Wege gehen. Er segne Dich!



Lothar Gies.

Sonntag, 12. Juli 2015

Denn der HERR gibt Weisheit. Aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Verständnis. Sprüche 2,6

Dem ungläubigen Menschen, der in seiner Gottlosigkeit lebt, stehen Weisheit und Verstand nur scheinbar zur Verfügung. Für die irdischen Belange scheint er gerüstet zu sein, für die ewigen jedoch lebt er in völliger Dunkelheit.
Die Bibel sagt uns, wie der Mensch weise wird: Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren. Sprüche 1,7

Es ist also die Gottesfurcht die Grundlage aller Weisheit. Gottesfurcht aber beweisen wir dadurch, dass wir das Gnadenangebot Gottes annehmen. Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, Titus 2,11

Die Gnade Gottes hat sich in dem Herrn Jesus Christus gezeigt, der für unsere Sünden am Kreuz auf Golgatha sein Leben gab. Durch seine Auferstehung sind wir nun vor Gott gerecht geworden. Durch den Glauben an den Herrn Jesus sind wir Kinder Gottes geworden. Das ist ein wunderbares Gnadengeschenk für jeden Menschen. Wie unbeschreiblich dumm ist ein Mensch, wenn er dieses Geschenk missachtet.

Gottes Wort nun gibt uns einen Einblick in die Gedanken Gottes. Dort erkennen wir: ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde. Er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand. Jesaja 40,28

Der Geist Gottes, der in den Kindern Gottes wohnt, führt uns in die Geheimnisse Gottes ein. Dem ungläubigen Menschen sind die Gedanken Gottes verschlossen. Uns Kindern Gottes aber stehen sie offen, denn Gott hat sie uns offenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefe Gottes. 1. Korinther 2,10



Lieber Leser, auch Dir will sich Gott offenbaren. Er segne Dich!



Lothar Gies

Samstag, 11. Juli 2015

Erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben. Judas 21

Gottes Liebe hat sich in seinem Sohn Jesus Christus geoffenbart, als dieser die Herrlichkeit des Vaters verlies um als Mensch für die Sündenschuld aller Menschen am Kreuz auf Golgatha zu sterben. Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm. 2.Korinther 5,21

Diese Liebe hat sich uns mitgeteilt, als wir Kinder Gottes wurden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Römer 5,5

So sind wir nun geliebte Kinder des Allerhöchsten. Wir sind Brüder Christie und als Kinder Gottes sind wir auch Erben Gottes und Miterben Christie. Römer 8,17

Diese wunderbare Liebe Gottes, die in uns wohnt, sollen wir bewahren und uns als liebende Kinder Gottes erhalten. Wie kann dies geschehen?

Unser heutiges Bibelwort fordert uns auf, in der lebendigen Hoffnung auf die ewige Herrlichkeit zu leben, die Herrlichkeit, die uns durch das Erlösungswerk Jesu am Kreuz zugesagt worden ist. Jesus sagt: Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Johannes 14,2.3

Jesus macht uns diese wunderbare Zusage, weil er sich über uns erbarmt. Wir lesen in seinem Wort: Barmherzig und gnädig ist der HERR, langsam zum Zorn und groß an Gnade. Psalm 103,8

In seiner Barmherzigkeit hat er unsere Sünden getragen und die Schuld bezahlt. Wir sind nun Kinder Gottes, denen die ewige Herrlichkeit verheißen ist.


Lieber Leser, die Barmherzigkeit unseres Heilandes gilt auch Dir! Gott segne Dich!


Lothar Gies

Montag, 22. Juni 2015

Hieran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen. 1. Johannes 5,2

Als Kinder Gottes sind wir aufgefordert, einander zu lieben. Wir lesen in Johannes 13,34: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
Interessant ist nun die Aussage des Wortes Gottes, woran wir erkennen können, ob wir unsere Brüder und Schwestern in Christus lieben: Das Kriterium unserer Liebe zu den Geschwistern ist unsere Liebe zu dem Herrn Jesus. Was kennzeichnet unsere Liebe zu Jesus?

Jesus selbst sagt es uns: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Johannes 14,21

Wer also dem Wort Gottes gehorsam ist, der liebt den Herrn Jesus. Dies geschieht deshalb, weil Jesus selbst das fleischgewordene Wort Gottes ist. Wenn sein Wort in uns reichlich wohnt, werden wir Jesus als den lebendigen Gott kennen lernen. Wir erleben dann, wie sich die Verheißungen Gottes in unsrem Leben erfüllen und werden Jesus von Herzen lieb gewinnen. Wenn wir Jesus von Herzen aufrichtig lieben können, werden wir auch die Kinder Gottes lieben.

Es ist erwiesen, dass sich Streitigkeiten und Feindseligkeiten unter Kindern Gottes in den Gemeinden ausbreiten, die das Wort Gottes vernachlässigen und der Bibellehre keine Bedeutung beimessen.

Wenn das Wort Gottes nicht reichlich in mir wohnt, werde ich keine enge Beziehung zu dem Herrn Jesus aufbauen können. Ich kenne ihn dann ja gar nicht richtig. Wen ich nicht richtig kenne, den kann ich auch nicht lieben. Ich werde also auch in meinen Glaubensgeschwistern weniger Kinder Gottes als vielmehr fehlerhafte Zeitgenossen sehen. Darum sind wir aufgefordert: Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehr und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade! Kolosser 3,16

Lieber Leser, die Liebe Gottes ist in unsere Herzen ausgegossen, wenn wir Kinder Gottes sind. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 21. Juni 2015

Ehre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages! Sprüche 3, 9

In einem Lied singen wir:
            Herr, mein ganzes Leben
            soll Dir Ehre geben!

Der Mensch sucht die Erfüllung seines Lebens unentwegt und erlebt dabei so manchen Rückschlag. Hat man das Lebensziel wirklich erreicht, wenn man genug finanzielle Mittel gesichert hat? Ist man wirklich am Ziel, wenn man den akademischen Abschluss geschafft hat? Ist die Anerkennung der Menschen eine dauerhafte Sache, oder verliert sie sich sehr schnell? Ist das Erreichte nicht immer noch steigerbar?

Gott spricht liebevoll zu dem Menschen, der den Sinn seines Lebens verzweifelt sucht: Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und deine Augen lass an meinen Wegen Gefallen haben. Sprüche 23,26

Das Herz steht im Wort Gottes für den ganzen inneren Menschen. Der innere Mensch hat zwei Alternativen, um sein Leben mit Inhalt zu füllen. Er kann sein Leben im Unglauben verbringen und sich aus eigener Kraft bemühen, das Glück zu finden. Er kann sich aber auch zu Jesus Christus bekehren und ein Kind Gottes werden. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.

Wo finden wir das Glück? Allein in der Gegenwart des Herrn Jesus. Er sagt, dass er alle Tage bei uns ist und als Kinder Gottes erleben wir seine Gegenwart jeden Tag. Die Bibel sagt: Glücklich sind, die seine Zeugnisse bewahren, die ihn von ganzem Herzen suchen. Psalm 119,2

Jesus sagt: sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, Jeremia 29,13

Als Kinder Gottes sind wir bereit dazu, unser ganzes Leben in den Dienst des Herrn Jesus zu stellen. Alle meine Begabungen, meinen Besitz und meine Zeit will ich dazu benutzen, dem HERRN zu dienen.


Lieber Leser, Gott lässt sich nichts schenken. ER gibt, was wir ihm geben, siebenfach zurück. Gott segne Dich!


Lothar Gies

Samstag, 20. Juni 2015

Du aber, HERR, bist ein Schild um mich her, meine Ehre, und der mein Haupt emporhebt. Psalm 3,4

Der dritte Psalm ist eingeleitet durch die Worte: Ein Psalm von David, als er vor seinem Sohn Absalom floh. (V.1)
Die Situation Davids war sehr schwierig. Sein Sohn Absalom hatte es zu Wege gebracht, eine große Streitmacht aufzustellen und sie zum Angriff auf Jerusalem in Stellung zu bringen. David floh und verbarg sich in einer Höhle. Er konnte sich auf keinen Menschen mehr verlassen, weil immer mehr Männer sich auf die Seite der vermeintlichen Übermacht schlugen. So ruft er aus: HERR! Wie zahlreich sind meine Bedränger! Viele erheben sich gegen mich; viele sagen von mir: Es gibt keine Rettung für ihn bei Gott! (V.2.3)

Die Lebensumstände können manchmal so ausweglos sein, wie sie hier von David beschrieben werden. Alles hat sich gegen dich verschworen. Dein Arbeitsplatz ist in Gefahr, deine Zahlungsverpflichtungen übersteigen deine finanziellen Möglichkeiten, deine Beziehungen sind weggebrochen, deine Zukunft sieht dunkel aus. Jetzt hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst an deinem Leben verzweifeln und aussteigen. So machen es alle ungläubigen Menschen, die auf ihre eigenen Fähigkeiten angewiesen sind.

Du kannst als Kind Gottes aber eine Haltung einnehmen, wie es David tat. Er war erfüllt von der Tatsache, dass Gott mit ihm ist. Du aber, HERR, bist ein Schild um mich her, das heißt: ich brauche mich nicht zu fürchten, denn der, welcher in uns ist, ist größer als der, der in der Welt ist. 1.Johannes 4,4

Als Kind Gottes wirst du niemals im Abgrund enden, denn der HERR leitet dich auf rechter Straße um seines Namens willen. Psalm 23,4

Du weißt als Gotteskind, dass dich nichts und niemand scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist. Römer 8,39


Lieber Leser, Jesus sagt: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Matthäus 28,18

Gott segne Dich!
Lothar Gies

Freitag, 19. Juni 2015

Und sie widerstanden dem König Usija und sagten zu ihm: Nicht dir, Usija, steht es zu, dem HERRN Rauchopfer darzubringen, sondern den Priestern, den Söhnen Aarons, die geheiligt sind, Rauchopfer darzubringen! Geh aus dem Heiligtum hinaus! 2. Chronik 26,18

Worauf sich die Priester des HERRN hier bezogen, finden wir in 1. Chronik 6,34. Dort lesen wir: Und Aaron und seine Söhne brachten auf dem Brandopferaltar und auf dem Rauchopferaltar Rauchopfer dar, sie waren verantwortlich für alle Arbeit am Allerheiligsten und dazu, Sühnung zu erwirken für Israel, nach allem, was Mose, der Knecht Gottes, geboten hatte.
Aaron und seine Söhne sind hier ein Vorbild der Kinder Gottes, die Jesus durch sein Opfer auf Golgatha zu Königen und Priestern gemacht hat. Offenbarung 1,6

Usija, der König von Juda setzte sich über die Anordnungen Gottes hinweg und betrat das Heiligtum, das zu betreten allein den Priestern vorbehalten war.

Kinder Gottes können deshalb Gott dienen, weil sie durch das Blut Jesu rein gewaschen von aller Sünde sind. Sie haben ständige Verbindung mit dem heiligen Gott und dienen ihm. Ihr Opfer wird von Gott angenommen und ER segnet seine Kinder.

Der gottlose Mensch aber, der das Opfer des Herrn Jesus nicht für sich in Anspruch nimmt, kann Gott niemals ein Opfer des Dankes und des Lobes darbringen. Wir lesen: Das Opfer der Gottlosen ist ein Gräuel für den HERRN, aber das Gebet der Aufrichtigen sein Wohlgefallen. Sprüche 15,8

Der König Usija ist ein Vorbild aller ungläubigen Menschen, die  nur auf ihre eigene Kraft bauen. Gottlose Menschen nehmen den Namen Gottes oft in den Mund, ohne Gott dabei zu kennen. Sie missbrauchen den Namen Gottes und ihre frommen Übungen sind dem heiligen Gott ein Gräuel.

Jesus Christus, der für unsere Sünden starb und zu unserer Rechtfertigung auferstand, ist der Weg zum Vaterherzen Gottes. Nur Kinder Gottes können IHM als Werkzeuge seines Segens dienen.



Lieber Leser, es gibt nur einen Weg zu Gott: Jesus Christus. ER segne Dich!



Lothar Gies

Donnerstag, 18. Juni 2015

Reichtum und Ehre kommen von dir, und du bist Herrscher über alles. Und in deiner Hand sind Macht und Stärke, und in deiner Hand liegt es, einen jeden groß und stark zu machen. 1. Chronik 29,12

Der Geist Gottes hat David diese Worte sagen lassen, als dieser vor dem ganzen Volk ein Dankgebet an den Allmächtigen sprach.
Hanna, die Mutter des Propheten Samuel, war unfruchtbar und betete zu Gott. Sie wurde schwanger und bekam einen Sohn. Wie groß war ihre Freude und Dankbarkeit. Sie betete und der Geist Gottes gab ihr die Worte: Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht. Er hebt den Geringen aus dem Staub empor, aus dem Schmutz erhöht er den Armen, um ihn unter die Edlen zu setzen; und den Thron der Ehre lässt er sie erben. Denn dem HERRN gehören die Säulen der Erde, und auf sie hat er den Erdkreis gestellt. 1. Samuel 2,7.8

Beide, David und Hanna, haben erkannt, dass Gott der Lebendige und Allmächtige ist. Auf seinen Segen kommt es im Leben an. Nur derjenige, der sein Leben auf Gott und seine Worte gründet, erlebt ihn als Helfer und Retter aus allen Anfechtungen des Lebens. ER, der HERR, ist derjenige, der die Geschicke der Menschen lenkt.

Wer nun Jesus Christus als HERRN und Heiland in sein Leben aufgenommen hat, ist fortan mit dem Allmächtigen Gott verbunden.

So kann das Leben der Gotteskinder ein Leben ohne Angst und Sorgen sein, denn Jesus sagt: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Matthäus 28,18

Mit dieser Gewissheit, dass Jesus Christus größer ist, als alle unsere Anfechtungen, gibt der Seele Halt und Sicherheit. So dürfen Kinder Gottes dem Wort folgen: Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln. Psalm 37,5



Lieber Leser, wenn wir dem Herrn und seinem Wort vertrauen, werden wir die Herrlichkeit Gottes sehen. Gott segne Dich!



Lothar Gies

Mittwoch, 17. Juni 2015

Gebt dem HERRN, ihr Völkerstämme, gebt dem HERRN Ehre und Macht! 1. Chronik 16,28

In diesem Kapitel finden wir ein Dankgebet Davids. Es ist ein Lied der Anbetung und der Ehrerbietung.
David war ein Mensch, für den es nur einen Gott gab, nämlich den Gott Abrahams, Isaacs und Jacobs. Natürlich war ihm bekannt, dass die übrigen Völker auch Götter anbeteten, jedoch: Denn alle Götter der Völker sind Götzen, aber der HERR hat die Himmel gemacht. (V.26)

Diese Götzenbilder hatten den Völkern noch nie irgendeinen Nutzen gebracht. Das wusste David, denn als König und Feldherr kannte er die religiösen Übungen der Nachbarn, wenn sie Segen und Hilfe von ihren zahlreichen Götterfiguren erbaten.

Schon Mose prophezeite den Kindern Israel, was ihnen widerfahren wird, wenn sie sich dem Götzendienst zuwenden. In alle Winde würden sie zerstreut und dort werdet ihr Göttern dienen, dem Werk von Menschenhänden, aus Holz und Stein, die nicht sehen und nicht hören, nicht essen und nicht riechen können. 5. Mose 4.28

Wie arm ist der Mensch, wenn er seine Hoffnungen auf die tote Materie setzt. Wie verwirrt ist der Geist, der dem toten Stein irgendeine magische Kraft unterstellt.

Der Götzendienst hat, seit es Menschen gibt, einen festen Stellenwert. Der Mensch ohne Glauben an Gott und sein Erlösungswerk, ist sich eines inneren Mangels bewusst, den er durch verschiedene Mittel ausfüllen will. Alkohol und Drogen, aber auch Sucht nach Übersinnlichem in der Natur. Steine und Bäume sind hier besondere Objekte der „inneren Erleuchtung“.

Wie töricht ist der Mensch, der sich von Gott abwendet und die tote Materie anbetet.

David, der Mann Gottes, hat erlebt, dass der Glaube an den wahren und lebendigen Gott, dem Leben Sinn und Inhalt gibt.



Lieber Leser, setze Deine Hoffnung nicht auf Dinge, die vergänglich sind, sondern wende Dich dem wahren Gott zu, dessen Liebe sich in Jesus Christus offenbart. Gott segne Dich.



Lothar Gies

Dienstag, 16. Juni 2015

„Ach, wenn ich mir nicht sicher wäre, das Gute des HERRN zu schauen im Land der Lebendigen!“ Psalm 27,13

Was wäre das, wenn unser Glaube mit Zweifeln einherginge. Was wäre, wenn wir glauben würden, wie die Menschen, die Gott nicht kennen. Glauben bedeutet bei den natürlichen Menschen, etwas nicht genau zu wissen. Glauben in der Welt bedeutet, das Risiko eines Irrtums einzugehen
Die Definition für Glauben lesen wir im Hebräerbrief:

Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft und ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht. Hebräer 11,1

Für die Kinder Gottes heißt glauben, dass man es ganz sicher weiß. Ein Liederdichter hat es so zum Ausdruck gebracht:

                        Seliges Wissen, Jesus ist mein!



Wenn unser Glaube das Gegenteil von Wissen wäre, könnte er keine zwei Tage überleben. Es ist aber wunderbarer Weise anders. Wir glauben unser Leben lang, obwohl wir den Herrn Jesus noch nie gesehen haben. Der Glaube, wie wir ihn in Hebräer 11 beschrieben finden, ist eine Gabe des Heiligen Geistes. Es ist der Geist Gottes in uns, der unseren Glauben bewahrt und bestätigt. Wir erleben unseren Herrn Jesus, als wenn er sichtbar vor uns stünde. Wir sehen ihn mit den Augen des Herzens. Wir wissen, dass er da ist. Der Mann Hiob stand am Ende einer gewaltigen Anfechtung vor der Erkenntnis seines Herzens: Doch ich weiß: Mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub stehen. Hiob 19,25

Diese Gewissheit des Glaubens lebte auch David, und der Gedanke, was es bedeuten würde, wenn der Glaube keine Gewissheit wäre, war für ihn unvorstellbar.

Es ist der lebendige Glaube, der uns zu Kindern Gottes macht, die vor dem Allmächtigen Gott gerechtfertigt sind.

Weil wir nun gerechtfertigt sind aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1

Diese Gerechtigkeit aus Glauben bedeutet für die Kinder Gottes, dass sie einmal in der Herrlichkeit Gottes sein werden, wo sie Jesus sehen und ewig mit IHM Gemeinschaft haben werden.

Danken wir dem HERRN für die wunderbare Gnadengabe des Glaubens.

Gott segne Dich mit dem Geschenk des lebendigen Glaubens, lieber Leser.



Lothar Gies

Montag, 15. Juni 2015

Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird; Hebräer 12,14

Friede und Heiligung werden in unserem heutigen Bibelwort in einem Satz genannt. Beide Begriffe sind enger miteinander verbunden, als man sich auf den ersten Blick vorstellen kann.

Unter Friede können wir uns etwas vorstellen, was aber bedeutet Heiligung?

Ein Leben in Heiligung ist ein Leben in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Den Willen Gottes finden wir in der Heiligen Schrift. Jesus sagt: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Johannes 14,21

Dieses Wort bringt die Folge eines Lebens im Gehorsam zum Ausdruck. Wenn wir im Willen Gottes leben, werden wir Jesus und seine Gegenwart immer deutlicher erleben. Kinder Gottes berichten es in Zeugnissen immer wieder, wie sich die Herrlichkeit Jesu in ihrem Leben offenbart, seit sie sich aufgemacht haben, dem Wort Gottes in allem gehorsam zu sein.

Die Herrlichkeit Jesu offenbart sich z.B. durch die Freude im HERRN, die sich ungeachtet der Umstände im Herzen des gläubigen Menschen ausbreitet. Sie offenbart sich auch durch den Frieden Gottes, der das Herz erfüllt und die Gedanken vor Irrwegen bewahrt. Sie offenbart sich durch die Gewissheit, dass der Lebensweg in der Herrlichkeit des Himmels mündet.

Wer den Herrn Jesus so erlebt, liebt ihn von Herzen. Mit den Augen des dankbaren Herzens schaut der gläubige Mensch den HERRN und dankt ihm jeden Tag für seine unaussprechliche Liebe.

In dieser geistlichen Herzenshaltung werden sich Kinder Gottes auch nicht streiten und bekriegen, sondern sie werden vielmehr dem Frieden nachjagen.



Lieber Leser, der Herr Jesus will sich auch Dir ganz neu offenbaren. ER segne Dich!



Lothar Gies

Sonntag, 14. Juni 2015

Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Johannes 1,30

Johannes, der Täufer, ist derjenige, der Jesus kommen sieht. Er hatte ihn schon lange angekündigt: siehe, es kommt einer nach mir, dem ich nicht würdig bin, die Sandale an den Füßen zu lösen. Apostelgeschichte 13,25
Der da kam, war allen bekannt als der Sohn des Zimmermanns. Er war ein ganz einfacher Mensch. In Wahrheit war er der Sohn Gottes, der aus der Ewigkeit kam, aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden. Philipper 2,7

So erkannten alle Menschen in ihm nur den Zimmermannssohn. Johannes aber wusste, wer da auf ihn zukam. Er wusste auch, welchen Auftrag Jesus hier auf der Erde erfüllen musste. Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Er wusste, dass Jesus Christus der Retter der Menschen ist. Für die Menschheit wurde Jesus Christus selbst ein Mensch und für die Sünden der Menschen ließ er sich selbst an das Kreuz nageln.  Schon die Propheten kündigten den Sohn Gottes als Retter und Erlöser an. Jesaja bekam von Gott die Worte: ER ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten.

Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet. Jesaja 53,2.3



Lieber Leser, die natürlichen Menschen sehen in Jesus Christus einen Religionsstifter, einen Humanisten, einen Menschen, der in der falschen Zeit lebte. Johannes, der Täufer, sah in Jesus das Lamm Gottes, welches die Sünden der Welt wegnimmt. Wer ist Jesus Christus für Dich?

Gott segne Dich!



Lothar Gies

Samstag, 13. Juni 2015

Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung, dass ihr euch von der Unzucht fernhaltet, 1. Thessalonicher 4,3

Gott will, dass seine Kinder auf der Erde in der Heiligung leben. Die Heiligung eines Menschen geschieht ausschließlich durch seine Hinwendung zu dem Herrn Jesus. Jesus Christus hat sich selbst für die Sünden aller Menschen am Kreuz auf Golgatha geopfert. Auferstanden und aufgefahren in den Himmel hat er uns zugesagt, alle Tage unseres Lebens bei uns zu sein. Dies geschieht durch die Gabe des Heiligen Geistes.
Der Heilige Geist ist also die Gegenwart Gottes in uns. So sagt der Apostel Paulus: Ich bin mit Christus gekreuzigt und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,20
Von Christus Jesus lesen wir in Johannes 1,1: Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.  Im 14. Vers heißt es dann: Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Jesus ist also auch das fleischgewordene Wort Gottes. Dieses Wort ist die Wahrheit und Jesus betet zu seinem Vater im Himmel für die Kinder Gottes: Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit. Johannes 17,17
Das Wort Gottes ist die Grundlage eines Lebens in der Heiligung, oder: Ein Leben in der Heiligung ist ein Leben in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes.
Ein Leben im Wort Gottes ist ein Leben in der Wahrheit, denn Jesus sagt in seinem Hohepriesterlichen Gebet: und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit. (V.19)
Die Sünde der sexuellen Unzucht ist in besonderem Maße geeignet, die Gottlosigkeit des Menschen zu unterstreichen. Ehebruch und Hurerei sind heute keine Besonderheit mehr und werden von den Menschen, die verloren gehen, auch gar nicht mehr als Sünde wahrgenommen.
Kinder Gottes aber sollen sich von aller Unzucht fernhalten.

Lieber Leser, Gott ist heilig und auch Du sollst in der Heiligung leben. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 12. Juni 2015

Wenn du dein Vertrauen beharrlich auf den Herrn setzt, wirst du nicht enttäuscht werden.Psalm 40,2-4

(2) Beharrlich habe ich auf den HERRN geharrt,
und er hat sich zu mir geneigt und mein Schreien gehört.
David hat diese wunderbare Erfahrung gemacht und teilt sie uns hier mit. Er hat beharrlich, also mit Ausdauer und unablässig auf den Herrn vertraut. Wir sind heute leicht geneigt, unser Vertrauen aufzugeben. Wir resignieren. Wenn wir aber durchhalten und voller Vertrauen auf den Herrn warten, werden wir seine Herrlichkeit sehen. (lies auch Ps.33,18; 1. Thess.1,3)
(3) Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens,
aus Schlick und Schlamm;
und er hat meine Füße auf Felsen gestellt,
meine Schritte festgemacht.
Das ist die Erfahrung, die derjenige macht, der nicht müde geworden ist, auf den Herrn zu vertrauen. Er blickt am Ende  zurück auf die Situation der Angst und Verzweiflung, der Sorgen und der Glaubenskrisen und stellt fest, dass der Herr ihn aus all dem herausgezogen hat. Endlich hat er festen Boden unter den Füßen und sieht Jesus, den Fels unseres Glaubens wieder klar und deutlich. David preist den Namen des Herrn, „denn aus aller Not hat er mich errettet. (Ps. 54,9) (lies auch Ps.116,6; Apg. 12,11; 2. Tim.3,11)
(4) Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt,
einen Lobgesang auf unseren Gott.
Viele werden es sehen und sich fürchten
und auf den HERRN vertrauen.
Das alte Lied unseres Lebens ist verklungen. Als Jesus in unser Leben kam, als wir uns unter seine Herrschaft begaben und Gotteskinder wurden, haben sich unsere Gedanken und unser innerer Mensch völlig verändert. Wir sind neue Menschen geworden und wir brauchen uns nicht mehr zu zersorgen, sondern wir singen ein neues Lied. Es ist ein Lied zu Gottes Ehre, dessen Liebe und Fürsorge wir täglich glaubend in Anspruch nehmen können. Wir leben als Kinder Gottes im Vertrauen auf den Herrn, „der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Ps. 121,2)  Leider verfallen wir immer wieder in die alten Gesänge der Verzagtheit und Mutlosigkeit. Wenn wir aber unser Vertrauen festhalten und beharrlich auf Gottes Hilfe warten, wird unser Glaube belohnt und wir preisen den Herrn. (lies auch Hebr. 10,35)
Wenn wir angesichts der Probleme unseres Alltags unseren Glauben leben und unser Vertrauen in die Hilfe des Herrn für alle sichtbar ist, dann werden andere Mut finden, sich ebenfalls ganz neu auf Gott zu verlassen.
Es werden neue Herausforderungen kommen. Wir brauchen uns nicht zu fürchten sondern wir können unsere Zukunft vertrauensvoll in die Hand Gottes legen.
Dazu wünsche ich jedem einzelnen Gottes reichen Segen.

Lothar Gies

Donnerstag, 11. Juni 2015

Die Frucht des Geistes aber ist Sanftmut Galater 5,22

Es gab eine Zeit, da galt die Sanftmut als „Tugend der Herrscher“. Friedrich II von Sachsen (1412-1464) trug den Beinamen „der Sanftmütige“.
Sanftmut ist eine Temperamentsfrage. Der Gegenbegriff der Sanftmut ist der Jähzorn. Im Jähzorn erschlug Mose den Ägypter und musste sich danach in der Wüste verbergen. Dort lebte er vierzig Jahre als Schafhirte und verlor den Kontakt zu den Menschen. Dann erschien ihm der HERR in einem brennenden Dornbusch. Mose bekam von Gott den Auftrag, die Kinder Israel aus der ägyptischen Sklaverei in das gelobte Land Kanaan zu führen. Wir lesen in 4.Mose 12,3: Aber Mose war ein sehr sanftmütiger Mann, sanftmütiger als alle Menschen auf Erden.
Der jähzornige Mose hätte das Volk Israel niemals durch die Wüste bringen können. Es bedurfte der Umschulung durch den HERRN. Draußen in der Wüste, sozusagen auf dem Abstellgleis“ hat Gott den Mann Mose verändert. So sollen auch wir uns verändern lassen, und dies geschieht durch die reinigende Kraft des Wortes Gottes. Der Herr Jesus, das fleischgewordene Wort Gottes, reinigt uns nicht nur von aller Sünde, sondern ER reinigt auch immer wieder unsere Gedanken. Die Gedanken bewirken in uns den Jähzorn und alle sonstigen Gefühle, die uns für den Dienst im Reiche Gottes unbrauchbar machen.
Der Herr Jesus hat es uns vorgelebt, als ER auf der Erde war und die Pharisäer und Schriftgelehrten sich gegen IHN verschworen. In 1. Petrus 2,23 lesen wir: der, geschmäht, nicht wieder schmähte, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet.
Das sollen wir dem Herrn Jesus nachmachen. Wir sollen so wie ER auf Angriffe gegen unsere Person reagieren. In Matthäus 11,29 sagt uns der Herr Jesus: Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen.
Wenn wir die Sanftmut und Demut des Herrn Jesus leben können, dann werden wir innere Ruhe finden und nicht mehr dem Zorn und der unterschwelligen Wut in uns Raum geben.

Lieber Leser, als Kind Gottes hast Du die Möglichkeit, die Sanftmut des Herrn Jesus in Deinem Leben zu festigen. ER sagt: Glückselig die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben.  Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 10. Juni 2015

In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen. Offenbarung 22,2

Dieses Gotteswort beschreibt die Stadt Gottes, das heilige Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt. Diese Stadt wird detailliert im Buch der Offenbarung beschrieben, ein Ort voller Licht und Leben.
In unserem Bibelvers wird nun der Baum des Lebens genannt. Dieser Baum stand einst in der Mitte des  Paradieses Gottes. Und Gott, der HERR, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und gut zur Nahrung, und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens. 1. Mose 2,9
Der Baum wurde nach dem Sündenfall der Menschen von der Erde fortgenommen. Seit dem ist alles Leben auf der Erde begrenzt. Denn sterben müssen wir und sind wie Wasser, das auf die Erde geschüttet wird und das man nicht wieder sammeln kann. 2. Samuel 14,14
Der Tod als die Folge der Sünde begleitet nun die Menschen lebenslang. Es gibt aber eine Lösung des Problems: Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2. Timotheus 1,10
Kinder Gottes sind jetzt in der Lage, ohne Todesfurcht zu leben. Sie haben Vergebung der Sünden und ewiges Leben in Christus. Auf sie wartet die ewige Herrlichkeit, die in unserem Bibelvers bereits beschrieben wird. Dort, in dem Neuen Jerusalem, werden wir mit dem Herrn Jesus eine wunderbare Gemeinschaft haben und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen. Offenbarung 21,4


Lieber Leser, auch für Dich ist ein Platz in der Herrlichkeit Gottes reserviert. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 9. Juni 2015

Aber euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung ist unter ihren Flügeln. Maleachi 3,20

Hier haben wir ein wunderschönes Wort Gottes an die Gotteskinder. Sie sind diejenigen, die den Namen des HERRN fürchten.
Die Gottesfurcht beschreibt nicht den Zustand der Angst, sondern sie ist Liebe, Hingabe, Glaubensgehorsam, Leben im Licht Gottes.
Nur der Mensch, der an Gott und an das Erlösungswerk auf Golgatha glaubt, kann ein Leben in der Gottesfurcht leben. In Sprüche 1,7 lesen wir: Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht verachten nur die Narren.
Ein Leben in Gottlosigkeit ist ein Leben in tiefer Finsternis. Der Mensch erkennt Gott nicht und muss sich mit den menschlichen Weisheiten begnügen.
Weisheit beginnt erst mit der Gotteskindschaft. Wer das Rettungsangebot Gottes aber ablehnt, bleibt ein Narr.
Auf einer großen Hühnerfarm brach ein Feuer aus. Die Menschen liefen herbei, um die Hühner aus dem brennenden Gebäude zu retten. Die Hühner aber ließen sich nicht retten, sondern liefen vor den Menschen davon, tiefer in das brennende Gebäude hinein. Viele kamen in den Flammen um.
So, wie diese unvernünftigen Tiere verhalten sich die Menschen, die glauben, keine Rettung vor der ewigen Verdammnis zu brauchen. Glücklich der Mensch, der beständig in der Gottesfurcht bleibt! Wer aber sein Herz verhärtet, wird ins Unglück fallen. Sprüche 28,14
Jesus, der Sohn Gottes, hat als Mensch auf dieser Erde gelebt und wie ein Mensch Angst und Schmerzen erlitten. Wir lesen in Hebräer 5,7: Der hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod retten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen, erhört worden.


Lieber Leser, ein Leben in der Gottesfurcht ist ein Leben in der Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 8. Juni 2015

Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell sprossen. Deine Gerechtigkeit wird vor dir herziehen, die Herrlichkeit des HERRN wird deine Nachhut sein. Jesaja 58,8

In dem 58. Kapitel des Propheten Jesaja geht es um die Frömmigkeit des Menschen. Vom Fasten ist die Rede, also von der geistlichen Bußübung, die den Gläubigen besonders fordert.
Der Geist Gottes fragt die Kinder Israel, ob sie sicher sind, dass ihr Fasten Gott beeindruckt. Siehe, am Tag eures Fastens geht ihr euren Geschäften nach und drängt alle eure Arbeiter. Siehe, zu Streit und Zank fastet ihr und, um mit gottloser Faust zu schlagen. (V.3.4)
Eine geistliche Übung muss immer aus einer geistlichen Haltung hervorgehen. Die Menschen sehen deine fromme Übung, Gott aber sieht auf deine Herzenshaltung.
Der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der HERR sieht auf das Herz. 1. Samuel 16,7
Alle frommen Übungen haben für Gott keinen Wert, wenn unser Herz böse ist.
Jesus in uns bewirkt, dass wir ein Gott wohlgefälliges Leben aus einem reinen Herzen leben können. Das Licht in uns wird sichtbar, wenn wir den Willen Gottes tun. Angst und Schuldgefühle werden verschwinden, wenn unsere Gedanken frei sind von Sünde und Bosheit.
Kinder Gottes sind durch den Glauben an den Herrn Jesus vor Gott gerechtfertigt.
Der Heilige Geist ist mit allen guten Gaben in uns und so sind wir Kinder des Lichtes und Söhne des Tages;
1.Thessalonicher 5,5
Die Herrlichkeit Gottes ist schon hier auf der Erde mit uns und in uns. Sie wird besonders sichtbar durch die Liebe Gottes, die in Jesus Christus in uns wohnt.

Lieber Leser, es kommt nicht auf die Äußerlichkeiten sondern einzig auf Deinen Herzenszustand an. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 7. Juni 2015

Ein Mann, der trotz Ermahnung halsstarrig bleibt, wird plötzlich zerschmettert werden ohne Heilung. Sprüche 29,1

Unser heutiges Bibelwort beschreibt eine sehr ernste Situation. Es geht um den unbekehrten Menschen. Alle Menschen sind zunächst Sünder, die sich auf dem Weg in die Verdammnis befinden. Für alle Menschen gilt die Einladung: Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Matthäus 11,28
Liebevoll lädt der Heiland der Welt die Menschen ein, zu ihm zu kommen. Er weiß um die Mühsal und die Angst der Menschen. Seine Einladung bedeutet Rettung von Schuld, Sünde und Verdammnis. Jeden Tag aufs Neue wendet sich Gott dem Menschen zu und bietet die Hand der Versöhnung und Rettung. Der Mensch aber verfügt über einen eigenen Willen und Gott überlässt dem Menschen die Entscheidung, das Rettungsangebot anzunehmen oder es abzulehnen.
Jesus Christus starb am Kreuz für die Sünden aller Menschen. Sein Opfer anzunehmen, bedeutet, die Tür zum Weg des Lebens zu wählen. Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm gehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden. Matthias 7,13.14
Jeder Mensch hat die Möglichkeit, den Weg zum Leben zu wählen. Dabei kommt ihm Gott entgegen. Im Buch Hiob lesen wir: Er hat meine Seele erlöst vor dem Abstieg in die Grube, und mein Leben darf das Licht schauen. Siehe, das alles tut Gott zweimal, dreimal mit dem Mann, um seine Seele von der Grube zurückzuholen, damit er vom Licht des Lebens erleuchtet werde. Hiob 33,28-30
Jeden Tag bietet Gott dem Menschen die Rettung an, aber zwei- oder dreimal im Leben kommt er dem Menschen besonders nah und hält ihm die Türe auf. Und wie es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Mal ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten. Hebräer 9,27

Lieber Leser, wenn Du noch kein Kind Gottes bist, nimm Jesus Christus heute als Deinen Heiland und Erlöser an, ehe es heißt: zu spät! Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 6. Juni 2015

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20

Die Jünger Jesu hatten viel mit dem HERRN erlebt. ER tat Wunder und beteiligte die Jünger daran. Da war die große Volksmenge und fünf kleine Brote und zwei Fische. Das Wenige wurde nun an die vielen Menschen verteilt. Alle wurden gesättigt.  Da war Lazarus, der Bruder von Maria und Martha, der schon vor vier Tagen beerdigt wurde. Jesus aber rief ihn ins Leben zurück. Da waren Blinde, die sehend wurden und Lahme, die ihre Matte zusammen rollten und ihrer Wege gingen.
Wie stark waren diese Erlebnisse, von denen nur einige im Wort Gottes beschrieben sind. Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor den Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. Johannes 20,30.31
Jetzt wollte Jesus von ihnen gehen. Da sprach Jesus: Noch eine kleine Zeit bin ich bei euch, und ich gehe hin zu dem, der mich gesandt hat. Johannes 7,33
Was sollte nun werden? Wie sollte der Glaube aufrecht gehalten werden, wenn man Jesus und seine Wunder nicht mehr vor Augen hatte?
Jesus sprich in unserem heutigen Bibelwort eine fundamentale Wahrheit aus, die in uns, die wir Kinder Gottes sind, einen unverbrüchlichen und lebenslangen Glauben bewirkt. Alle Tage unseres Lebens wird Jesus bei uns und in uns sein. Der Apostel Paulus sagt: Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe; ich bin mit Christus gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Galater 2,19.20
Jesus lebt in den Kindern Gottes, solange die Erde besteht.

Lieber Leser, Jesus lebt in alle Ewigkeit, und mit IHM auch wir. Gott segne Dich!

Lothar Gies