Freitag, 31. Oktober 2014

Es flieht der Gottlose, ohne dass ihm einer nachjagt, der Gerechte aber fühlt sich sicher wie ein Junglöwe. Sprüche 28,1

Der Gottlose ist hier der Sammelbegriff für den ungläubigen Menschen, der ohne Sündenvergebung und damit auch ohne die Leitung des Heiligen Geistes durch sein Leben läuft.
Der Liederdichter Carl Seitz hat diese schreckliche Lebenssituation einmal in einem Lied wie folgt ausgedrückt:
            Keinen Heiland, keinen Herrn?
            Ach, wie arm bist du!
Wahrhaftig ist es schrecklich, ein Leben auf dieser Erde ohne Glauben an Jesus Christus zu leben. Es bedeutet nach Ansicht des Ungläubigen, ein Leben in eigener Regie. Das ist aber ein fataler Irrtum, denn der Mensch ist ohne Jesus eine Marionette des Teufels. Kein Mensch ist frei von Angst. Immer weniger Menschen können ihre Ängste bändigen. Die Welt um uns wird immer mehr zu einem Ort, der dem Einzelnen seine Hilflosigkeit und Verletzlichkeit klarmacht.
Der Mensch, der sein Leben unter die Regie Gottes gestellt und Jesus Christus als seinen Herrn und Erlöser angenommen hat, muss sich nicht mehr fürchten. In Jesaja 28,16 haben wir eine wunderbare Zusage: Darum, so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, felsenfest gegründet. Wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen.
Der gläubige Mensch ist vor Gott gerechtfertigt und darf wissen, dass Gott  uns Zuflucht und Stärke ist.
Psalm 46,2
Der Gottlose dagegen, der ständig versucht, den Gefahren auszuweichen und Probleme zu vermeiden, ist auf der permanenten Flucht, obwohl ihn in Wahrheit  niemand verfolgt.

Lieber Leser, bist du in Sicherheit, oder auf der Flucht? Gott segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Und es geschah, sobald Gideon gestorben war, da wandten sich die Söhne Israel wieder ab und hurten den Baalim nach und machten sich den Baal-Berit zum Gott. Und die Söhne Israels dachten nicht mehr an den HERRN, ihren Gott, der sie der Hand all ihrer Feinde ringsum entrissen hatte. Richter 8,3

Wir sind immer schnell bereit, zu vergessen, was der HERR uns an Gutem erwiesen hat.
Die Kinder Israel hatten unter der Richterschaft Gideons die Gnade Gottes in überreichem Maße erlebt. Ringsum waren feindliche Völker, die so gerne das Land Israel überfallen und das Volk ausgelöscht hätten. Immer hatte Gott seine gnädige Hand über sein Volk gehalten. Jeder feindliche Angriff wurde zunichte gemacht. Israel befand sich stets in völliger Sicherheit, denn es diente dem lebendigen Gott, dem allmächtigen Schöpfer allen Lebens. Dennoch sahen sie auch begehrlich auf die Nachbarn, die ganz anders lebten, als sie selbst. Die Nachbarvölker beteten zu anderen Göttern, die zwar tote Materie, aber wenigstens sichtbar waren.
Es ist das größte Glück, für Gott abgesondert zu sein. Das war von jeher die Situation der Kinder Israel, und das ist die Situation der Kinder Gottes heute. Wir sind heute die Kinder des Lichts. 1. Thessalonicher 5,5
Wie die Männer Gottes des Alten Bundes, Abraham, Isaac, Jacob, Eliah etc. wissen auch wir Kinder Gottes heute, dass wir Fremdlinge und ohne Bürgerrecht auf Erden sind. Hebräer 11,13
Wo sind wir denn dann zu Hause? Wir lesen in Philipper 3,20: Denn unser Bürgerrecht ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten.
So groß die Freude an der Absonderung von der Welt auch immer ist, so hat die Welt auch ihre Reize. Wie leicht kann es geschehen, dass wir den Zustand der Abgesondertheit aufgeben und uns der Welt anpassen wollen. Dabei vergessen wir dann alsbald, wie gut es uns in der Nähe Gottes ging.
Die Kinder Israel vergaßen die Gnade Gottes und in der Folge bekamen sie wieder große Schwierigkeiten mit den Feinden.
Das Wort Gottes fordert uns deshalb auf, ganz nah bei dem HERRN zu bleiben, denn nur er ist unser Fels und unsere Hilfe. Psalm 62,3


Lieber Leser, nur bei dem HERRN sind wir in völliger Sicherheit. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Setze die Leviten als Aufseher ein über die Wohnung des Zeugnisses und über all ihr Gerät und über alles, was zu ihr gehört! 4. Mose 1,50

Die Leviten hatten im Volk Israel eine besondere Rolle. Sie waren für den Priesterdienst vorgesehen und nur sie allein durften während der Wüstenwanderung das Zelt der Begegnung auf und abbauen.
Die Leviten sind ein Bild für die Kinder Gottes heute. Auch wir Kinder Gottes sind Könige und Priester Gottes (Offenbarung 1,6).
Ausschließlich Kinder Gottes können den natürlichen Menschen den Weg zu Jesus zeigen, denn nur sie sind erleuchtet durch den Heiligen Geist. So lesen wir in 1. Thessalonicher 5,5: Denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.
Immer wieder bauten die Leviten das Zelt der Begegnung auf und die Kinder Israel hatten dann die Möglichkeit, über den Priester mit Gott in Verbindung zu treten, dergestalt, dass sie ein Tier opferten zur Vergebung einer Schuld.
So wie die Leviten, stehen auch die Kinder Gottes den Menschen zur Verfügung, wenn diese Gott suchen.
Die Leviten hatten eine große Verantwortung und sie mussten ihren Dienst in aller Treue und Gewissenhaftigkeit tun. So ist auch der Dienst der Kinder Gottes auf dieser Erde sehr verantwortungsvoll. Nur durch den Gottesdienst der Kinder Gottes wird das Evangelium von Jesus in alle Welt getragen. So ist es dann dem Menschen möglich, ein Kind Gottes zu werden. Jedes Kind Gottes ist an seinem Platz Licht und Salz der Erde. (Matthäus 5,13.14)
Als Kinder Gottes sind wir heute Priester des Höchsten und Himmelslichter in der Welt. Philipper 2,15

Lieber Leser, Gott segne Dich auch heute.

Lothar Gies

Dienstag, 28. Oktober 2014

Nicht ein Mensch ist Gott, dass er lüge, noch der Sohn eines Menschen, dass er bereue. Sollte er gesprochen haben und es nicht tun und geredet haben und es nicht aufrecht halten? 4. Mose 23,19

Balak, der König von Moab, hatte große Angst vor Israel, dem Volk Gottes. Er sah, dass Israel einem Gott folgte, der wirklich helfen konnte. Israel trug immer den Sieg davon, ganz gleich, ob es in Über- oder Unterzahl war. Wie sollte man vor einem solchen Feind bestehen können. Er bat den Propheten Bileam, gegen reiche Belohnung das Volk Israel im Namen Gottes zu verfluchen. Bileam war ein Mann Gottes, und Gott redete mit ihm. Zugleich aber war er auch nicht abgeneigt, eine Belohnung entgegenzunehmen. So ließ er sich auf diese schändliche Tat ein und hätte, wenn Gott es zugelassen hätte, das Volk Israel tatsächlich verflucht. Wir wissen aber, dass es unmöglich ist, gegen Gottes Willen zu segnen oder zu verfluchen. In Sprüche 26,2 erkennt der Prediger die Unmöglichkeit eines ungerechten Fluchs. Wie ein Sperling hin und her flattert, wie die Schwalbe wegfliegt, so ein unverdienter Fluch: er trifft nicht ein.
Nach drei vergeblichen Versuchen, bei denen immer nur Segenssprüche herauskamen, sagte Bileam zu dem frustrierten Balak die Worte unseres heutigen Bibeltextes. Er sagte ihm, dass Gott nicht mit einem natürlichen Menschen zu vergleichen ist, der heute Ja und morgen Nein sagt. Er ist nicht ein Mensch, der dauernd seine Meinung ändert. Was Gott gesagt hat, gilt für alle Ewigkeit. Das ist ein großer Trost für seine Kinder, die auf sein Wort vertrauen. In Psalm 33,4 lesen wir: Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss.
Das Wort Gottes ist die einzige verlässliche Wahrheit und Kinder Gottes sind deshalb aufgefordert, im Wort Gottes zu leben.

Lieber Leser, Gott steht zu dem, was er in seinem Wort verspricht. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 27. Oktober 2014

Und plötzlich, als sie sich umblickten, sahen sie niemand mehr bei sich außer Jesus allein. Markus 9, 8

Es war auf dem Berg der Verklärung. Jesus zeigte sich Petrus, Johannes und Jakobus in seiner wahren Gestalt. Mit ihm waren Mose und Elias und sein Aussehen war unbeschreiblich wunderbar. Dann breitete sich eine Wolke über dieses Bild und eine Stimme sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört! V. 8
Schließlich verschwand das Bild und die Jünger sahen nur noch den Herrn Jesus.
Die Jünger hatten hier einen Blick in die Herrlichkeit Gottes tun dürfen. Das schenkt uns Gott, und solch ein Erlebnis stärkt den Glauben und die Freude an der Gotteskindschaft. Aber Träume und Visionen kommen und vergehen. Was aber immer bleibt, ist der Herr Jesus und seine Liebe. Jesus hat versprochen: Siebe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20
Niemals gibt es im Leben eines Gotteskindes einen Augenblick, an dem der Herr Jesus nicht bei ihm ist. Sein Wort ist die Wahrheit und was er zusagt, das hält er gewiss. Psalm 33,4
Diese Situation zeigt aber auch die herrliche und einzigartige Vorrangstellung Jesu, wenn sein Reich mit Macht auf der Erde ausgebreitet ist. ER ist der Erlöser und der Lebendige, von dem wir im Buch Hiob lesen: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. Hiob 19,25
Die Menschen wollen keinen Erlöser, denn sie glauben, keine Erlösung zu benötigen. Sie betrachten Jesus als einen natürlichen Menschen, der vor ewigen Zeiten gelebt hat und unter grausamen Umständen zu Tode kam.
Aber Jesus Christus ist der Sohn des lebendigen Gottes und er ist die personifizierte Liebe Gottes, die sich jedem Menschen zur Verfügung stellt, solange die Gnadenzeit dauert.

Lieber Leser, Jesus allein ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. ER segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 26. Oktober 2014

Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Johannes 20,20

Die Jünger freuten sich so sehr, weil sie den Herrn Jesus gar nicht erwartet hatten. Er war doch gerade erst gekreuzigt worden und anschließend hatte man ihn in eine Grabstätte gelegt. Das Grab war verschlossen und die Hoffnung und die Träume der Jünger dahin.
Dann stand der Herr auf einmal bei ihnen und sie erkannten ihn. Welche plötzliche Freude in der Situation der Verzweiflung.
Jesus verlässt uns nie. Er bleibt immer bei uns. Er sagt: Ich bin bei euch alle Tage, bis zur Vollendung des Zeitalters.  Matthäus 28,20
Wir sehen ihn nicht, genauso wie die Jünger, die ihn zunächst auch nicht gesehen haben. Manchmal sind wir so niedergeschlagen und bedrückt, wie die Jünger. Wir kommen mit den Umständen unseres Lebens nicht zurecht. Alles scheint so ausweglos. Es gibt keine Hoffnung. Manchmal ist die Bedrängnis so groß, dass wir glauben, wir wären am Ende. In diese Dunkelheit hinein spricht das Wort Gottes zu uns: Wer in der Finsternis lebt und wem kein Lichtglanz scheint, vertraue auf den Namen des HERRN und stütze sich auf seinen Gott! Jesaja 50,10
Wie kann ich mich aber in der Bedrängnis auf den Herrn verlassen? Ich lese umso mehr in seinem Wort. Dort kommt mir der Herr Jesus entgegen und schenkt mir Worte des Trostes. Dort lese ich: Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Drangsal, 2. Korinther 1,4
Sein Wort ist die Wahrheit und geeignet, meine Traurigkeit in Freude zu verwandeln. Wenn das Wort  so zu uns redet, dann erkennen wir in ihm den Herrn Jesus, der das fleischgewordene Wort Gottes ist. Dann rufen wir mit David aus: Ich liebe den HERRN, denn er hörte meine Stimme, mein Flehen. Psalm 116,1
Ja, wenn wir Jesus in seinem Wort begegnen, erleben wir großen Segen. Darum werden wir auch aufgefordert, das Wort des Christus reichlich in uns wohnen zu lassen (Kolosser 3,16). Dann erleben wir, was auch die Jünger des HERRN erlebten, als er unerwartet zu ihnen kam:
Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Johannes 20,20

Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

Samstag, 25. Oktober 2014

Als sie aber dies gehört hatten, beruhigten sie sich und verherrlichten Gott und sagten: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße gegeben zum Leben. Apostelgeschichte 11,18

Die Menschen, die sich hier beruhigten, waren zuvor darüber erregt, dass Petrus in das Haus von Nichtjuden eingekehrt war. Ihnen erzählte Petrus, wie der HERR ihm in einer Vision klargemacht hatte, dass seine Gnade allen Menschen, sowohl Juden als auch Nichtjuden, gilt. Daraufhin erkannten die Juden: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße gegeben zum Leben.
Das ist eine wunderbare Wahrheit. Gottes Liebe ergießt sich über alle Menschen und von Jesus Christus lesen wir: Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. Johannes 1,9
Und in Titus 2,11 lesen wir: Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen.
Auf dieser Erde gibt es keinen Menschen, dem das Gnadenangebot Gottes nicht gilt. Jesus Christus trug am Kreuz auf Golgatha die Sünden der ganzen Menschheit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die zerstörende Macht der Sünde ist durch das Blut Jesu vernichtet und die Sünde trennt den Menschen nicht mehr von Gott, sobald er sein Leben Jesus Christus übergeben hat.
Das Wort Gottes macht ganz klar: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Römer 6,23
Und so hat Jesus Christus, der die personifizierte Gnade Gottes ist, den Kindern Gottes auf dieser Erde aufgetragen: Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Matthäus 28,19

Lieber Leser, welch ein Wunder der Gnade, dass Gott seine Liebe auf alle Menschen der Erde ergießt. ER segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 24. Oktober 2014

Durch Glauben fielen die Mauern Jerichos, nachdem sie sieben Tage umzogen waren. Hebräer 11,30

Das war ein gewaltiges Unternehmen. Jericho galt gemeinhin als eine uneinnehmbare Stadt. Sie war vor dem Volk Gottes fest verschlossen. Sie war umgeben von einem wüsten Land. Das Volk Israel sollte nun sieben Tage lang um diese Stadt herumziehen.
In Josua 6 lesen wir im 2. Vers: Da sprach der HERR zu Josua: Siehe, ich habe Jericho, seinen König und seine tüchtigen Krieger in deine Hand gegeben.
Das sagte der HERR angesichts dieser fest gefügten Mauer und der fest verriegelten Tore. Aber was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott. Lukas 18,27
Um die Stadt Jericho herum gab es sicher keinen bequemen gepflasterten Weg. Vielmehr war das enge Umfeld um die Stadt herum bedeckt mit Felsen, Dornbüschen, Gräben und Dünen. Ein beschwerlicher Weg musste vom Volk Israel gegangen werden, bis das Wunder Gottes geschehen sollte. Gott hatte gesagt, dass die Stadt bereits in Israels Hand ist. Aber noch standen die Mauern und auf ihnen, lachende und spottende Menschen. Jetzt musste die Stadt umgangen werden. Jeden Tag einmal und am siebten Tag siebenmal.
Natürlich hätte Gott die Mauern sofort zum Einsturz bringen können. Aber die Kinder Israel sollten einen Glaubensbeitrag bringen. Sie sollten lernen, dem HERRN zu vertrauen. Und sie sollten daran glauben, dass die befestigte Stadt schon ihnen gehört, denn der HERR hatte es ja gesagt.
Vielleicht geht es Dir, lieber Leser, heute so, wie damals dem Volk Israel. Da ist die Bitte deines Herzens und du betest und hoffst und siehst keine Erfüllung. Scheinbar ändert sich an deiner Situation gar nichts. Aber du betest weiter. Vielleicht hast du dein „Jericho“ erst sechsmal umrundet und Gott möchte, dass du weiter glaubst und IHM vertraust. Die Verheißung Gottes ist immer die absolute Wahrheit. Die Stadt Jericho gehörte bereits dem Volk Israel, obwohl sie noch völlig befestigt war. Gottes Wort  sagt zu dir: Wirf auf den HERRN deine Last, und er wird dich erhalten; er wird nimmermehr zulassen, dass der Gerechte wankt.  Psalm 55,23

Lieber Leser, hör niemals auf, dem HERRN zu vertrauen. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Als sie aber dies gehört hatten, beruhigten sie sich und verherrlichten Gott und sagten: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße gegeben zum Leben. Apostelgeschichte 11,18

Die Menschen, die sich hier beruhigten, waren zuvor darüber erregt, dass Petrus in das Haus von Nichtjuden eingekehrt war. Ihnen erzählte Petrus, wie der HERR ihm in einer Vision klargemacht hatte, dass seine Gnade allen Menschen, sowohl Juden als auch Nichtjuden, gilt. Daraufhin erkannten die Juden: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße gegeben zum Leben.
Das ist eine wunderbare Wahrheit. Gottes Liebe ergießt sich über alle Menschen und von Jesus Christus lesen wir: Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. Johannes 1,9
Und in Titus 2,11 lesen wir: Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen.
Auf dieser Erde gibt es keinen Menschen, dem das Gnadenangebot Gottes nicht gilt. Jesus Christus trug am Kreuz auf Golgatha die Sünden der ganzen Menschheit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die zerstörende Macht der Sünde ist durch das Blut Jesu vernichtet und die Sünde trennt den Menschen nicht mehr von Gott, sobald er sein Leben Jesus Christus übergeben hat.
Das Wort Gottes macht ganz klar: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Römer 6,23
Und so hat Jesus Christus, der die personifizierte Gnade Gottes ist, den Kindern Gottes auf dieser Erde aufgetragen: Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Matthäus 28,19

Lieber Leser, welch ein Wunder der Gnade, dass Gott seine Liebe auf alle Menschen der Erde ergießt. ER segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel gibt, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! Lukas 11,13

Gott liebt die Menschen und seine Liebe hat ihn veranlasst, seinen eingeborenen Sohn, Jesus Christus, auf die Erde zu senden, um den gottlosen Menschen eine völlige Erlösung von allen Sünden zu schaffen.
Als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter dem Gesetz, damit er die loskaufte, die unter dem Gesetz waren, damit wir die Sohnschaft empfingen. Galater 4,4.5
Dieser Handlung lag eine unaussprechliche Liebe zu Grunde. Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16
Kein Mensch muss mehr verloren gehen. Jeder einzelne hat jeden Tag seines Lebens die Möglichkeit, Jesus Christus als Herrn und Heiland anzunehmen, Vergebung seiner Sünden zu bekommen und ein Kind Gottes zu werden. Sobald der Mensch ein Kind Gottes wird, wird sein Glaube versiegelt durch den Heiligen Geist. Fortan ist der Mensch ein Himmelslicht in der Welt. Philipper 2,15
Es ist eine neue Geburt, die uns zu Kindern Gottes macht. Jesus sagt zu Nikodemus, der den Weg zu Gott kennen lernen wollte: Wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Johannes 3,3
Der alte Mensch war ohne Gott und ohne Vergebung der Sünden in tiefer seelischer Dunkelheit. Von dieser Dunkelheit hat er nichts bemerkt, denn er kannte das Licht Gottes ja nicht. Er glich einem, der vielen Tiere, die in der Tiefsee oder in Höhlenseen in absoluter Finsternis leben. Einige haben gar keine Augen oder nur unterentwickelte Augen, die sie in der Dunkelheit ja auch nicht benötigen. Sie kennen nichts anderes als Finsternis. So kennt auch der natürliche Mensch nichts anderes, als Finsternis. Wenn aber das Licht Gottes die Seele trifft, dann wird der Mensch sich die Erlösung der Seele nicht mehr nehmen lassen. Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12

Lieber Leser, Jesus Christus ist das Licht, und ihn IHM sind auch wir Kinder des Lichts. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 21. Oktober 2014

Nicht die gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken; ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße. Lukas 5,32

Jesus teilt hier die Menschen auf in Kranke und (angeblich) Gesunde. In Wahrheit sind alle Menschen krank in ihrer Seele. Die Seele des Menschen ist verunreinigt durch die  Sünde. Sie ist schon seit seiner Geburt in ihm. Wir lesen in Psalm 58,4: Abgewichen sind die Gottlosen von Mutterschoße an, es irren von Mutterleib an die Lügenredner.
Dieses Bibelwort beschreibt die hoffnungslose Verlorenheit des natürlichen Menschen. Seine Sünde ist schon Teil von ihm, wenn er auf die Welt kommt. Dieses Wort widerspricht auch der weit verbreiteten gesellschaftlichen Sicht des Menschen. Demnach ist der Mensch von Natur edel und gut. Gottes Wort sagt dazu, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß ist und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. 1. Mose 6,5
Und dies ist der Fall von seiner Jugend an. 1. Mose 8,21
Wie gesagt ist die Mehrheit der Menschen völlig anderer Meinung. Daher fühlen sie sich auch in ihrer Seele ganz gesund. Der Gesunde, sagt Jesus, benötigt natürlich keinen Arzt, sondern nur der Kranke.
Immer, wenn der Mensch erkennt, wie krank und heilungsbedürftig seine Seele ist, wird er sich auf die Suche machen nach dem Heiland der Seele. Jesus sagt: Sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir. Jeremia 29,13
Jedem Menschen ist die Türe zur Herrlichkeit Gottes geöffnet. Jesus sagt: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. Johannes 10,9
Wenn man den Arzt der Seele, Jesus Christus, ignoriert, wird man schließlich an seiner Krankheit sterben.

Lieber Leser, ist Deine Seele gesund? Jesus will Dich heilen und segnen.

Lothar Gies

Montag, 20. Oktober 2014

Ich suchte den HERRN, und er antwortete mir; und aus allen meinen Ängsten rettete er mich. Psalm 34,5

Jeder Mensch, der den HERRN sucht, wird ihn finden. Wir lesen in  Jeremia 29,13: Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir.
Gott spielt nicht Verstecken mit den Menschen. Er möchte nur, dass der einzelne Mensch sich dafür entscheidet, sein Leben unter die Regie Gottes zu stellen. Dies geschieht, wenn er Jesus Christus als seinen Heiland und Erlöser annimmt.
Das, was der Psalmist in unserem heutigen Bibelvers beschreibt, ist die immer gültige Art und Weise, wie Gott auf unser Rufen reagiert. Wer IHN sucht, erlebt seine Allmacht und seine Liebe. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8
Das Opfer des Herrn Jesus auf Golgatha befreit uns nicht nur von der Macht der Sünde, sondern auch von unseren Ängsten. Der HERR weiß, dass wir auf dieser Welt angegriffen werden, und daher auch zur Angst neigen. Jesus selbst sagt: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33
Keine Macht der Welt kann den Willen Gottes hintergehen. Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist mit uns und er sagt zu uns: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Matthäus 28,18
Jesus ist größer als die Probleme des Lebens, egal auf welchem Gebiet sie sich abspielen. Er beherrscht Raum und Zeit und alles muss sich seinem Willen beugen. Er befiehlt dem Wind und den Wellen des Lebens und er sagt über seine Kinder: Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Johannes 10,28
Das gibt uns inneren Frieden und löst die Angst auf, denn weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf wird uns scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. Römer 8,39

Lieber Leser, in Gottes Gegenwart sind wir jenseits aller Ängste. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 19. Oktober 2014

Lehre mich, HERR, deinen Weg, und leite mich auf ebenem Pfad um meiner Feinde willen! Psalm 27,11

David hatte Feinde in seiner Familie und auch außerhalb seiner Familie gab es viele Menschen, die ihm nach dem Leben trachteten. David betete zum HERRN um Führung und Bewahrung auf seinen Wegen, damit seine Feinde sehen konnten, dass Gott mit ihm war.
Feindschaft zwischen Menschen führt heute nicht mehr zwangsläufig zur Beschädigung von Leib und Leben. Das menschliche Miteinander basiert vor allem auf Sympathie und Antipathie.
Dennoch haben wir Menschen ganz konkrete und tödliche Feinde. Es sind die Ängste und die Zwänge, die Depressionen und Süchte. Sie treiben uns um und führen uns in Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Lebensmüdigkeit.
Lehre mich, HERR, deinen Weg, ist das Gebet eines jeden Menschen, der Jesus in seinem Herzen hat. Der Weg des HERRN ist der Weg, der ganz gewiss zum Ziel führt. Gott sprach einst zu Josua, nachdem das Volk Israel das Gelobte Land  erreicht hatte, und ermahnte ihn, die Gesetze Gottes fortan zu halten und Gottes Willen zu befolgen. Es sagte: Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, nach alledem zu handeln, was darin geschrieben ist, denn dann wirst du auf deinen Wegen zum Ziel gelangen, und dann wirst du Erfolg haben. Josua 1,8
Das Geheimnis unseres Sieges über unsere Feinde ist ein Leben in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Josua hatte noch das Buch des Gesetzes, aber wir haben heute das lebendige Wort Gottes, das Buch der Gnade. Dann gehen wir nicht mehr über einen Gebirgspfad, und wir stehen nicht mehr hilflos vor unüberwindlichen Bergen, sondern unser HERR leitet uns auf ebenem Pfad. Unsere Feinde sind besiegt. In Psalm 23 beschreibt der Psalmist die wunderbare Gnade seines guten Hirten: Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. V.5
Die Feinde unseres Lebens sind machtlos, wenn wir den Weg mit dem Herrn Jesus gehen.

Lieber Leser, Gott, der HERR, segne Dich auch heute!

Lothar Gies

Samstag, 18. Oktober 2014

Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung. Matthäus 16,15

Das ist unser Auftrag. Darum sind wir als Kinder Gottes auf der Erde. Wir sollen allen Menschen den Weg zu Gott zeigen, indem wir ihnen das Erlösungswerk Jesu auf Golgatha nahe bringen. Jesus sagt zu uns: Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts. Epheser 5,8
Wenn ein Mensch ein Kind Gottes wird, ist er fortan versiegelt mit dem Heiligen Geist. Wir lesen in Epheser 1,13: In ihm seid auch ihr, als ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.
Durch die Gegenwart des Heiligen Geistes in uns sind wir zu Lichtern in der Welt geworden. Licht und Finsternis aber vertragen sich nicht. Wo Licht ist, kann nicht gleichzeitig Finsternis sein. Darum ist das Wort vom Kreuz Torheit für die, die verloren gehen. Uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 1. Korinther 1,18
Viele Menschen ärgern sich über das Evangelium von Jesus. Sie wollen nichts davon wissen. Sie sind nicht Herr ihres eigenen Willens, sondern sie sind sämtlich Marionetten des Teufels. Dieser will die Menschen in die Verdammnis bringen. So lesen wir in Matthäus 7,13.14: Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm gehen.
Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.

Es gibt Länder auf dieser Erde, in denen Menschen getötet werden, wenn sie anderen von Jesus erzählen. Das soll uns von der Erfüllung unseres Auftrages nicht abhalten.
Was ist mit der Schöpfung? Von ihr lesen wir in Römer 8: Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes. Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden – auf Hoffnung hin, dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt. V. 19-22
So führt die Verkündigung des Evangeliums nicht nur zur Rettung von Menschen vor der Verdammnis, sondern schließlich auch zur Befreiung der ganzen Schöpfung.

Lieber Leser, der Gott der Gnade segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 17. Oktober 2014

Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriss in zwei Stücke, von oben bis unten. Matthäus 15,38

Bis zu diesem Augenblick schloss dieser Vorhang das Allerheiligste des Tempels vor den Augen und dem Zutritt der Menschen ab. Nur einmal im Jahr, am sog. Versöhnungstag,  ging der Hohepriester in diesen heiligen Raum, und betete dort für das ganze Volk Israel. In diesem Raum standen heilige Geräte und besonders die Lade des Bundes zwischen Gott und dem Menschen. Diese Bundeslade symbolisierte vor allem die Gegenwart Gottes. Dieser Vorhang hatte gewaltige Maße: er war dreizehn Meter hoch und neun Meter breit. Er war zehn cm dick und so konnte ihn kein Mensch zerreißen.
Dieser gewaltige Vorhang zerriss nun von oben bis unten. Das hat Gott selbst getan, denn dazu waren Menschen nicht in der Lage. Gott öffnete  den Vorhang und beendete damit die Trennung zwischen sich und den Menschen. Durch das Opfer auf Golgatha, bei dem der Herr Jesus am Kreuz die Sünden der Welt auf sich nahm, war den Menschen nun der ungehinderte Zugang in die Gegenwart Gottes ermöglicht.
So hat Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, der ganzen Menschheit eine völlige Erlösung geschaffen, denn nun ist die Macht der Sünde gebrochen. Vor Golgatha führte die Sünde unweigerlich in den Tod. Doch nun tritt der Heilsplan Gottes in Kraft. Wir lesen in Römer 6,23: Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Ja, Jesus ist die personifizierte Gnade Gottes, die dazu führte, dass die Barriere zwischen dem heiligen Gott und uns Menschen aufgehoben wurde.
Vor Golgatha galt das heilige Gesetz Gottes, dass der natürliche Mensch niemals erfüllen kann. Nach Golgatha aber leben die Menschen unter der Gnade Gottes, der die Kinder Gottes durch die Vergebung der Sünden, vom Gesetz befreit hat. Wir lesen in Römer 8,2: Denn das Gesetz des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.


Lieber Leser, der Vorhang des Tempels ist von Gott zerrissen worden. Somit haben wir freien Zugang zu dem lebendigen Gott. In Jesus Christus hat er sich den Menschen offenbart und er will auch Dich reich segnen.

Lothar Gies

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Deshalb seid auch ihr bereit; denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen. Matthäus 24,44

Wann kommt Jesus Christus wieder zurück auf die Erde? Wann werden die Kinder Gottes von der Erde entrückt? Die Bibel gibt auf diese Fragen nur eine Antwort:
So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde. Matthäus 25,13
Sicher gibt es Hinweise in der Bibel, wie es sein wird auf der Erde, wenn die Wiederkunft des Herrn Jesus bevorsteht. So lesen wir In Matthäus 24: Aber wie die Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Denn wie sie in den tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten, bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. V. 38.39
Plötzlich und völlig unerwartet wird die Türe der Gnade geschlossen und die Kinder Gottes werden in einem Augenblick von der Erde entrückt.
Man kann sich entschließen, nicht daran zu glauben. Von dem Vogel Strauß wird gesagt, dass er bei Gefahr seinen Kopf in die Erde steckt und sich dann sicher fühlt, weil er die Gefahr nicht mehr sieht. Im Auto eines Menschen verklemmte die Nadel der Tankuhr und zeigte einen vollen Tank an. Der Mensch freute sich, dass er nun nie mehr zur Tankstelle fahren muss. Wie lange mag diese Freude gedauert haben?
Jesus kommt wieder und wenn die Gotteskinder die Erde verlassen haben, hat auch der Geist Gottes die Erde verlassen. Der Geist  Gottes ist die Gegenwart Jesu in den Kindern Gottes. Die Erde wird zum ersten Mal seit ihrem Bestehen gottlos sein. Es hat unvorstellbare Auswirkungen, wenn Jesus Christus der Erde nicht mehr zur Verfügung steht, denn Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Johannes 14,6
In 1. Thessalonicher 5,2 lesen wir: Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Plötzlich ist die Situation da und das Leben auf der Erde wird unerträglich sein.

Lieber Leser, nutze deine Lebenszeit, um ein Kind Gottes zu werden. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, so viele sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen. Matthäus 22,10

Das Gleichnis von dem König, der alle Freunde und Bekannten vergeblich zu seinem Hochzeitsmahl einlädt, ist ein Bild der Einladung Gottes  zum himmlischen Hochzeitsmahl an alle Menschen dieser Erde.
Nachdem nämlich alle Eingeladenen abgesagt hatten, sandte der König seine Knechte auf die Landstraßen und ließ alle Obdachlosen, Wandergesellen und Tagediebe zu seiner Hochzeit laden. Unser heutiger Bibelvers beschreibt nun die Situation. Es kamen „Böse und Gute“, und der Hochzeitssaal wurde voll.
So lädt der HERR auch heute die Menschen ein, Jesus Christus als HERRN und Erlöser anzunehmen und Kinder Gottes zu werden. Wir lesen in Offenbarung 19,9: Glückselig, die geladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes!
Als Kind Gottes ist der Mensch frei von aller Sündenschuld, die ihn bis dahin von Gott trennte. Er ist sozusagen neu bekleidet mit einem reinen und weißen Kleid der Seele. Am Ende dieses Gleichnisses wird und klargemacht, wie wichtig es ist, vor Gott rein und heilig dazustehen. Egal, welche Rolle der Mensch auf der Erde spielt, am Ende ist allein sein Herzenszustand wichtig. Der HERR sagt zu dem Menschen jeden Tag aufs Neue: Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und deine Augen lass an meinen Wegen Gefallen haben! Sprüche 23,26
Darum nutze dein Leben, Mensch, solange die Einladung Gottes an dich noch gilt. Wenn die Türe zu ist, darfst du nicht auf der falschen Seite stehen, denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut. Offenbarung 22,15
Ein Liederdichter hat es so ausgedrückt:

            Heute will dich Jesus laden,
            zu dem Hochzeitsmahl der Gnaden.
            Lasst die Botschaft laut erschallen!
            Berg und Tal soll widerhallen:
            Gott vergibt den Sündern allen!
            Komm, komm und sieh!

Lieber Leser, auch Dir gilt die liebevolle Einladung Jesu zu seinem „himmlischen Hochzeitsmahl“. Nimm die Einladung an. Gott segne Dich!

Dienstag, 14. Oktober 2014

Ich war zu erfragen für die, die nicht nach mir fragten; ich war zu finden für die, die mich nicht suchten. Ich sprach: Hier bin ich, hier bin ich! zu einer Nation, die meinen Namen nicht anrief. Jesaja 65,1.2

Das Wort, das Gott hier dem Propheten Jesaja in Bezug auf das Volk Israel sagte, gilt auch den Menschen der heutigen Zeit.
Am Ende der Gnadenzeit wird Gott dieselben Worte über die verlorene Menschheit sprechen. Aber noch ist die Zeit der Gnade und noch können die Menschen Kinder Gottes werden. So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt, wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott. 2. Korinther 5,20
Immer wieder erkennen Menschen ihren verlorenen Zustand und die Notwendigkeit einer Bekehrung zu Jesus Christus. Sie erfahren Vergebung ihrer Sünden und leben fortan als Kinder Gottes. Viele Menschen ignorieren aber das Rufen und leben weiter in der Finsternis. Jeden Tag wird das Wort Gottes und das Evangelium von Jesus den Menschen gepredigt, und die Mahnung des Wortes gilt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht. Hebräer 3,15
Wenn die Menschen begreifen würden, wie riskant es ist, ohne Jesus Christus durch das Leben zu gehen. Jesus ist das Leben, und wenn ein Mensch das Leben verliert, ohne Jesus in seinem Herzen zu haben, kommt er in die ewige Verdammnis. Dort führt kein Weg wieder hinaus. Dabei ist es so leicht, ein Kind Gottes zu werden. In Jeremia 29,13 lesen wir: Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir.
Es liegt tatsächlich an jedem Menschen selbst, ob er gerettet wird, oder ewig verloren geht. Der Mensch muss Jesus finden wollen, also ernsthaft nach ihm suchen. Dann wird Jesus dem Menschen entgegen kommen und sich finden lassen. Aber es steht geschrieben: Sucht den HERRN, solange er sich finden lässt! Ruft ihn an, solange er nahe ist. Jesaja 55,6


Lieber Leser, noch ist die Türe zum Herzen Gottes weit geöffnet. Noch lässt er sich finden und noch kann jeder Mensch ein Kind Gottes werden. Schrecklich wird es sein, wenn die Türe geschlossen wird. Dann ist jeder verloren, der kein Gotteskind ist. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 13. Oktober 2014

Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen. Vielmehr freut euch und frohlockt allezeit über das, was ich schaffe! Jesaja 65,17.18

Das prophetische Wort des heutigen Tages beschreibt die Situation von Himmel und Erde, nachdem Jesus Christus nach sieben Gerichtsjahren zum wiederholten Mal auf die Erde zurückkommt, und sie mit eiserner Rute von aller Bosheit und aller Gottlosigkeit reinigt. Im Anschluss daran sagt Johannes, der die Offenbarung Gottes sieht und aufschreibt: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Offenbarung 21,1
Die Erde, die wir kennen und auf der wir leben, wird nicht ewig existieren. Das sieht auch der natürliche Mensch ein und errechnet den Weltuntergang in ca. 5 Milliarden Jahren. Dann soll die Sonne explodieren und die Erde verbrennen. Noch aber ist die Erde bewohnt von mittlerweile ca. 7 Milliarden Menschen, und Wissenschaft und Forschung haben Lebensbedingungen geschaffen, die sich die Menschen vor 100 Jahren noch nicht vorstellen konnten. Mittlerweile ist die Menschheit digital vernetzt und der Einzelne Mensch ist omnipresent. Der Untergang der Erde wird nicht geschehen, wie die Menschen sie sich vorstellen wollen, sondern so, wie das Wort Gottes ihn beschreibt: Es wird aber der Tag des HERRN kommen wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente aber werden im Brand aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr im Gericht erfunden werden. 2. Petrus 3,10
Alles, was wir kennen und erleben, wird am „Tag des HERRN“ untergehen. Jesus Christus sagt: Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. Markus 13,31
Mit Jesus, dem fleischgewordenen Wort Gottes, werden auch die Kinder Gottes nicht vergehen, denn sie sind mit dem Christus lebendig gemacht worden. Epheser 2,5
Gott wird das Alte wegtun und ein Neues schaffen. Die Kinder Gottes werden ewig mit IHM leben.

Lieber Leser, auch Du sollst zu denen gehören, die die Ewigkeit erben. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 12. Oktober 2014

Harre auf den HERRN und halte seinen Weg ein, und er wird dich erhöhen, das Land zu besitzen. Psalm 37,34

„Harren“ bedeutet viel mehr, als „warten“. Es bedeutet, „glaubend warten“. Das ist eine kostbare Gabe Gottes, die nur den Kindern Gottes geschenkt ist. Glaubend auf die Hilfe Gottes zu warten, macht die Seele ruhig und schenkt großen inneren Frieden. Es ist der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, und der unsere Herzen und Gedanken in Christus Jesus bewahrt. Philipper 4,7
Unser heutiges Bibelwort fordert uns auf, auf den HERRN gläubig zur warten und seinen Weg einzuhalten. Wir lesen in Sprüche 4,18: Aber der Pfad des Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe.
Diesen hellen Weg wollen wir nie verlassen. Es ist wichtig, den Weg des HERRN zu gehen, denn nur so sind wir mit seinem Willen in Übereinstimmung. Wie aber können wir den Weg des HERRN erkennen? Durch das Lesen des Wortes Gottes.
In Kolosser 3,16 lesen wir: Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig!  Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade!
Das sind Kriterien eines gläubigen Lebensweges. Das Wort Gottes gibt die Richtung an und es reinigt die Gedanken von Angst, Depression und Sünde. Die Gemeinschaft der Kinder Gottes, die in diesem Wort beschrieben wird, ist beglückend und stärkend. Es ist der Weg des HERRN, den wir nicht verlassen sollen. Dann wird Gott uns belohnen und uns zu Erben seiner Herrlichkeit machen. So lesen wir in Römer 8,17, dass wir nicht nur Kinder Gottes sind, sondern wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi.

Lieber Leser, auch Du sollst ein Erbe der Herrlichkeit Gottes sein. ER segne Dich!

Lothar Gies