Freitag, 14. Juli 2017

Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Lukas 6,36

Jesus Christus ist die personifizierte Gnade Gottes. Wir lesen in Titus 2,11: Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen.
Diese göttliche Gnade, die sich in Christus offenbarte, ist gegründet auf der unendlichen Liebe Gottes zu den Menschenkindern. Sie führte zu der gewaltigen Rettungstat Jesu am Kreuz auf Golgatha. Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Retter-Gottes erschien, rettete er uns. Titus 3,4
Haben wir diese Gnade Gottes verdient? Nein, keineswegs. In Römer 5 wird uns der Grund der Rettungstat Gottes vor Augen geführt: Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. V.8
Ja, wir waren Sünder und verdienten keine Vergebung. Dennoch ist Jesus Christus den Gang der Erniedrigung für uns gegangen, um uns eine völlige Erlösung zu schaffen. Wir lesen in Psalm 145,8: Gnädig und barmherzig ist der HERR, langsam zum Zorn und groß an Gnade.
So wie Jesus Christus sollen auch wir bestrebt sein, unseren Feinden zu vergeben. Jesus fordert uns selbst dazu auf. Wir lesen in Matthäus 5,44: Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen.
Es ist der Heilige Geist, der die Kinder Gottes dazu befähigt, über die Fehler und Anfeindungen der Mitmenschen hinwegzusehen. Es ist dem natürlichen Menschen unmöglich, zu vergeben. Die Kinder Gottes aber sind dazu stets in der Lage. So sagt uns der HERR in Matthäus 5,7: Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren.



Lieber Leser, alles, was wir im Willen Gottes tun, wird der HERR uns erstatten. Gott segne Dich!


Lothar Gies

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