Mittwoch, 12. Juli 2017

Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte? Jakobus 2,21

Abraham vertraute seinem Gott, obwohl er ihn weder sehen, noch aus Gottes Wort Glauben schöpfen konnte. Er war ein Mensch, der in der Lebenswelt vor 5.000 Jahren lebte. Er zog mit seiner Familie und seinen Herden durch das Land Kanaan, das ihm völlig unbekannt war.
Auf all seinen Wegen begegnete ihm der HERR im Traum oder in Gestalt eines Engels oder Menschen. Gott redete zu Abraham, und dieser verstand, dass es der allmächtige Gott ist, der zu ihm spricht. Gott verspricht ihm einen Sohn und viele Nachkommen. Abraham wusste, dass seine Frau Sara keine Kinder bekommen konnte, denn sie war unfruchtbar. Gleichwohl war er bereit, Gott zu glauben.
Nachdem sein Sohn Isaac endlich geboren war, forderte Gott Abraham auf, seinen Sohn zu opfern.  In Hebräer 11,17 lesen wir: Durch Glauben hat Abraham, als er versucht wurde, den Isaac dargebracht,
Es liest sich so, als hätte Abraham die Opferung seines Sohnes bereits vollendet. Als er aber das Messer ergriffen hatte, sprach der Engel des HERRN zu ihm: Strecke deine Hand nicht aus nach dem Jungen, und tu ihm nichts! Denn nun habe ich erkannt, dass du Gott fürchtest, da du deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast. 1. Mose 22,12
Warum verweist uns der Jakobusbrief auf dieses Ereignis? Wir sollen dem Abraham nacheifern, indem wir Gott in allem vertrauen. Wir werden in Gottes Wort immer wieder nachdrücklich dazu aufgefordert. So lesen wir in Sprüche 3,5: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Hätte Abraham sich auf seinen Verstand verlassen, hätte er Gott nicht geglaubt und IHM auch nicht gehorcht. Sein Glaube aber brachte ihm großen Segen. Wir lesen  in Römer 4,3: Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet."

Lieber Leser, durch Werke des Glaubens werden wir vor Gott gerechtfertigt. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen