Montag, 17. Juli 2017

Erhöbe ich die Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am äußersten Ende des Meeres, auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich fassen. Psalm 139.9

David, der Psalmist erkannte in seiner Zeit schon die Wahrheit, die Jesus seinen Jüngern etwa 1000 Jahre später mitteilte: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20
Auch David erlebte täglich die Gegenwart des HERRN, genauso wie die Kinder Gottes heute.
Für die Menschen des Altertums erschien die Erde bedeutend größer und geheimnisvoller, als uns heutzutage. Damals erschien das Licht des heraufziehenden neuen Tages, das den östlichen Himmel erleuchtete, für den Betrachter unerreichbar weit entfernt. Das Meer war mit den damaligen Hilfsmitteln nicht zu erforschen. Es schien den Menschen endlos zu sein.
Diese Bilder gebraucht David, um sein Vertrauen in Gottes Treue zu proklamieren. „Ganz gleichgültig, wo immer ich mich auf dieser Erde aufhalte, werde ich doch niemals ohne die Gegenwart Gottes sein.“
Gott ist treu und steht zu seinen Verheißungen. Die Kinder Gottes können sich ganz sicher darauf verlassen. Niemals sind Kinder Gottes ohne Gott. Er hat sich uns Menschen in seinem Sohn Jesus Christus offenbart. Er kennt die Herzen der Menschen und weiß um ihre Sorgen und Ängste. Er weiß um das Gefühl des Verlassen Seins und sein Wort sagt in die1se Situationen der Verzweiflung: Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er. Psalm 34,19
Vielleicht glaubst du, lieber Leser, dass Gott nicht mehr in deiner Nähe ist. Du fühlst dich verlassen, weil sein Wort nicht mehr zu dir redet und weil du keinen Trost im Gebet findest. Was immer der Grund für deinen geistlichen Mangel ist, steht eine Wahrheit unerschütterlich fest: Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Sprüche 3,3



Gott segne Dich, lieber Leser!

Lothar Gies

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