Montag, 10. Juli 2017

Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 2. Mose 20,4

Gottes Wort wendet sich hier nicht ausschließlich an die ungläubigen Menschen, die sich bedenkenlos fremden Göttern zuwenden, sondern auch an die Menschen, die durch den Glauben an Jesus Christus zu Kindern Gottes geworden sind. Allen gilt gleichzeitig das Wort aus Jesaja 43,11: Ich, ich bin der HERR, und außer mir gibt es keinen Retter.

Das musste den Kindern Israel immer wieder gesagt werden, denn stets waren sie bereit, sich den Götzenbildern der Nachbarvölker zuzuwenden. So lesen wir in 5. Mose 28,64 die ernste Prophezeiung: Und der HERR wird dich unter alle Völker zerstreuen von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde. Und du wirst dort andern Göttern dienen, die du nicht gekannt hast, weder du noch deine Väter – Göttern aus Holz und Stein.

So ist es dem Volk Israel tatsächlich ergangen und sie sind wirklich über die ganze Welt zerstreut worden. Dort sind sie mit fremden Götterbildern konfrontiert und im Namen fremder Gottheiten verfolgt worden.

Das Götterbild in unserem heutigen Vers meint nicht in erster Linie das zu Papier gebrachte Bildnis, sondern das Gottesbild, dass sich Menschen in ihrem Herzen machen können. Da ist Gott dann der unnahbare, vollbärtige und zugleich überforderte alte Mann.

Kinder Gottes wissen, dass Gott der Heilige und Allmächtige  ist, der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann. 1. Timotheus 6,16

So wissen die Kinder Gottes auch, dass die himmlischen Örter das sind, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.

1. Korinther 2,9

Die unsichtbare Welt um uns her ist das Refugium der Geister. Es ist zuerst der Geist Gottes, der in den Kindern Gottes wohnt und es sind darüber hinaus die Mächte, die Weltbeherrscher dieser Finsternis, die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Epheser 6,12

Die „Wasser unter der Erde“ beschreiben das Leben der Verlorenen im Hades. Von nichts dergleichen sollen sich die Menschen, und besonders die Kinder Gottes ein Bild machen, denn keine Vorstellung kommt dem auch nur entfernt nahe, was sich tatsächlich dahinter verbirgt.


Lieber Leser, Gott ist heilig und bereit, Dich zu segnen.


Lothar Gies

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen