Donnerstag, 13. Juli 2017

Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet. Hebräer 12,3

Als Jesus Christus als Mensch auf dieser Erde agierte, wurde er nicht willkommen geheißen. Wir lesen in Johannes 1,11: Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an.
Er kam auf die Welt, um sich als das wahre und einzig gültige Opfer für die Sünden der Menschheit zur Verfügung zu stellen. Ihn sollen wir betrachten.
Der Widerspruch der Sünder führte letztlich zu Verrat und Verfolgung, zu Marterung und schließlich Kreuzestod. Der wesentliche Hinweis in unserem Bibelwort ist, dass er den Widerspruch „erduldet“ hat. Daraus sollen wir lernen. Wir lesen in Jakobus 1,12: Glückselig der Mann, der die Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.
Das „Erdulden“ bezeichnet die Gabe des Ausharrens. Der Segen, der im Ausharren bzw. im Erdulden liegt, wird uns in Römer 5 vorgestellt: Wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, da wir wissen, dass die Bedrängnis Ausharren bewirkt, das Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; V.3.4
Wenn wir uns den Herrn Jesus in dieser Beziehung nicht zum Vorbild nehmen können, werden wir in unserem Alltag oft ermüden, und in Glaubenskrisen geraten. Jesus Christus hat uns vorgelebt, die Anfechtungen des Alltags geduldig zu ertragen. Hätte er aufgegeben, wäre er den Weg an das Kreuz auf Golgatha nicht gegangen und wir wären alle verloren.

Lieber Leser, danken wir dem Herrn Jesus, dass er durchgehalten hat bis zum Tod am Kreuz. Er segne Dich mit jeder geistlichen Segnung!

Lothar Gies

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