Dienstag, 25. Juli 2017

Ich war jung und bin auch alt geworden, doch nie sah ich einen Gerechten verlassen, noch seine Nachkommen um Brot betteln. Psalm 37,25

Wir wissen nicht, wie alt David schließlich geworden ist, aber er war von seiner Jugend an König über Juda und Israel. Er kannte den allmächtigen Gott Israels und er erlebte die Allmacht Gottes in vielen Lebenssituationen. In seiner Lebenswelt vor 3000 Jahren erlebte David den HERRN, wie die Kinder Gottes ihn heute genauso erleben.  „Nie sah ich einen Gerechten verlassen.“ Auf diese Wahrheit bauen Kinder Gottes ihr ganzes Glaubensleben lang. Es steht geschrieben: Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen. Hebräer 13,5
Im Matthäusevangelium ermuntert der Herr Jesus seine Jünger und damit auch uns heute: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20
Es gibt Länder auf der Erde, in denen Menschen, die an Jesus Christus glauben, verfolgt werden. Sie kommen in Gefängnisse oder Konzentrationslager und werden um ihres Glaubens willen an Leib und Leben bedroht. Ein solcher Mensch weiß um den Wert der Verheißung: „Ich bin bei dir, alle Tage.“
So verhält es sich auch mit der Feststellung Davids: „Niemals sah ich die Kinder der Gerechten nach Brot betteln“. Tatsächlich ist es der HERR selbst, der uns versorgt. So verweist der Herr Jesus die Jünger und uns auf die Vogelwelt und sagt: Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie? Matthäus 6,26
Gottes Wort ist die Wahrheit und alles, was Gott sagt, trifft ein. Gott möchte, dass wir ihm vertrauen und unsere Hoffnung allein auf IHN setzen. Wir lesen in Sprüche 3,5: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Wenn wir uns abwenden von den Umständen des Lebens und auf Jesus und sein Wort blicken, werden wir die Herrlichkeit Gottes sehen.

Lieber Leser, die Lösung all unserer Probleme liegt allein bei dem Herrn Jesus. Er segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 24. Juli 2017

Gott, Gott, der HERR, hat geredet und die Erde gerufen, vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. Psalm 50,1


Unsere Erde ist in den Weiten des Weltalls wie ein Staubkorn. Auf ihr leben wir Menschen wie Mikroben. Auf der Klebefläche einer Briefmarke befinden sich viele Milliarden Bakterien. Für diese ist die Briefmarke die Welt. So beschränkt wie das Bakterium auf der Briefmarke ist der Mensch auf dieser Erde. Er bemüht sich ständig, die Erde und das Leben darauf zu ergründen, aber er weiß in Wirklichkeit gar nichts.
Der Psalmist hat eine grundlegende Erkenntnis gewonnen und ruft aus: Du hast einst die Erde gegründet, und der Himmel ist deiner Hände Werk. Psalm 102,26
Das ist die absolute Wahrheit, die uns die Welt  und das Leben verständlich macht. Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist. Hebräer 11,3
Über allem, über der Erde und unserem Leben, steht der allmächtige Gott, ohne den es uns gar nicht geben würde. In Jesaja 40,28 lesen wir: Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde.
Das sagt uns, dass Gott jeden Winkel dieser Erde geschaffen hat, und zwar nicht nur horizontal, sondern auch vertikal. Nicht nur die Erdkruste, sondern auch Erdmantel und Erdkern kommen aus seiner Hand. Von Gott sagt unser heutiges Bibelwort, dass ER die Erde ruft, das bedeutet, dass sich nichts auf Erden regt ohne Gottes Willen. Sein „Ruf“ lässt die Welt rotieren, so wie auch Sonne, Mond und Sterne sich nach seinem Willen bewegen. Alles kann nur geschehen in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Der sterbliche Mensch bekommt nun die Möglichkeit der Unsterblichkeit durch die Bekehrung zu Jesus Christus, dem Erlöser von allen Sünden. Wir lesen in Jakobus 1,18: Nach seinem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir eine Art Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.

Lieber Leser, es ist Gottes Wille, den Menschen vom Verderben zu retten. Auch Dir gilt seine Retterliebe. ER segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 23. Juli 2017

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. 1. Johannes 1,9

Der heilige Gott hatte mit seinem Volk Israel ständige Not. Da war Sünde bis zum offenen Götzendienst. Da war Selbstgerechtigkeit, Neid und Streitsucht. Da war ständiger Zweifel an der Liebe Gottes und Zweifel an seiner vergebenden Gnade.
Gott redet durch den Propheten Jesaja in einer solchen Situation zu seinem Volk: Kommt denn und lasst uns miteinander rechten! Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, wie Schnee sollen sie weiß werden. Wenn sie rot sind wie Purpur, wie Wolle sollen sie werden. Jesaja 1,18
Diese wunderbare Zusage galt nicht allein dem Volk Israel damals, sondern sie gilt auch uns Kindern Gottes heute. Wir leben als Menschen auf dieser Erde in dem Leib der Sünde. Dieser Leib ist der unerlöste Teil unserer Person und in ihm sind wir auch immer in der Versuchung, zu sündigen. Der Apostel Paulus erkannte diesen Mangel auch an sich selbst. Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes? Römer 7,24
Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Römer 7,19
Das ist das Dilemma, in dem wir als Kinder Gottes leben und wir sind aufgefordert, dem Feind zu widerstehen und uns von der Sünde fernzuhalten. Das Wort Gottes stellt uns die Frage: Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben? Römer 6,7
Tatsächlich sind Kinder Gottes in der Lage, die Sünde völlig zu lassen und der Versuchung des Feindes zu widerstehen. Der Geist Gottes in uns befähigt uns dazu. Aber immer wieder erliegen wir der Versuchung und dann können wir uns glücklich schätzen, dass wir jeden Tag aufs Neue die Vergebung Gottes in Anspruch nehmen können. Immer wieder wird der Herr Jesus, der für unsere Sünden das einmalige Opfer seines Leibes brachte, unsere Herzen reinigen von jeder Ungerechtigkeit.

Lieber Leser, auch und gerade für Dich ist der Herr Jesus an das Kreuz gegangen um Dir eine völlige Erlösung zu schaffen. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Samstag, 22. Juli 2017

Denn weil ja in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohl gefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten. 1. Korinther 1,21

Die Weisheit des Menschen ist begrenzt. Wir lesen in 1. Korinther 3,19: Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott.
Vieles hat die menschliche Weisheit erarbeitet. So wissen wir heute, welchen Umfang unsere Erde hat und wir wissen auch, wie weit der Mond von der Erde entfernt ist. Bei der Frage nach dem Alter der Erde und dem Alter des Weltalls, gerät die Wissenschaft ins Fabulieren und Raten. Bei der Frage nach der Entstehung des Lebens ist die menschliche Weisheit nur noch auf Hypothesen gegründet. Bei der Frage nach Gott aber ist die menschliche Weisheit völlig überfordert. Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. Johannes 1,18
Der allmächtige Gott ist mit dem menschlichen Verstand nicht zu erklären. Jesus Christus sagt in Matthäus 11,27: Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater, und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will.
Hier lesen wir also, dass Gott sich den Menschen offenbaren wird, durch Jesus Christus, den Sohn Gottes. Kommt Jesus in das Leben eines Menschen, erhält dieser Mensch den Zugang zu dem lebendigen und heiligen Gott. Mit menschlicher Weisheit, ist dies nicht zu erreichen, sondern allein durch die Hinwendung zu Jesus Christus uns seine Vergebung. Jesus sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6
Es ist das Evangelium von Jesus, dass den Menschen ständig gepredigt wird und das viele ablehnen. So lesen wir in 1. Korinther 1,18: Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit, uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft.


Lieber Leser, Jesus allein ist die Tür zu Gott. ER segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 21. Juli 2017

Die Gnadenerweise des HERRN will ich ewig besingen, von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund deine Treue verkündigen. Psalm 89,2

Der Psalmist spricht hier von ewiger Dankbarkeit, für die unaussprechliche Gnade des HERRN. Die Gnade Gottes hat in unserem Leben damit begonnen, dass Jesus Christus auf die Erde kam als natürlicher Mensch, und dass er die Sünden aller Menschen am Kreuz auf Golgatha mit seinem eigenen Blut bezahlt hat. Damit aber hatte es nicht sein Bewenden. Wir lesen in Klagelieder 3,22: Ja, die Gnadenerweise des HERRN sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist deine Treue!
Es war der Prophet Jeremia, der diese Worte vom Geist Gottes bekam, und er befand sich in dieser Zeit mit dem Volk Israel in der babylonischen Gefangenschaft (598 – 539 v. Chr.)
Es war für jeden betroffenen Menschen eine schlimme Zeit. Aber Gott war mit seinem Volk und Jeremia empfand mit vielen anderen den Trost des Allmächtigen. Der Gott Jeremias ist derselbe Gott, der sich uns heute in Jesus Christus offenbart. Er ist der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes. 2. Korinther 1,3
Jesus Christus ist die personifizierte Liebe Gottes und ER wohnt in jedem Herzen, das an IHN glaubt. ER ist der wahre Tröster, dessen Trost keine leere Worthülse ist. ER ist das fleischgewordene Wort Gottes, der zu uns spricht, sooft wir IHN darum bitten. Jesus Christus ist der einzige gangbare Weg zur Herrlichkeit Gottes, und er ist die einzige belastbare  Wahrheit. Darüber hinaus ist ER das Leben selbst und ohne IHN gibt es kein Leben. ER ist die personifizierte Gnade Gottes. Wir lesen in
Titus 2,11: Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen.
Diese Gnade Gottes hat kein Ende und in Ewigkeit, werden wir dem HERRN für diese Gnade nicht genug danken können.

Lieber Leser, eine völlige Befreiung hat uns Jesus Christus aus Gnaden gebracht. Auch heute will ER Dich mit seiner Gnade segnen.

Lothar Gies

Donnerstag, 20. Juli 2017

Kann etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven hervorbringen, oder ein Weinstock Feigen? Auch kann salziges nicht süßes Wasser hervorbringen. Jakobus 3,12

Heute geht es um die Frage nach dem Original und der Fälschung.
Die Bäume sind durch ihre entsprechende Frucht gekennzeichnet und die Kinder Gottes sind durch die Frucht des Heiligen Geistes gekennzeichnet.
Wir kennen die Frucht des Heiligen Geistes aus dem Wort Gottes. Es steht in Galater 5,22.23: Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.
Nur der Geist Gottes, der in den Kindern Gottes lebt, kann diese Frucht hervorbringen. Der ungläubige Mensch, der den Geist Gottes natürlich nicht besitzt, kann die genannte Frucht nicht hervorbringen, sondern lediglich Scheinfrüchte.
Ich denke an das Bild eines großen Holzbirnbaums. Er trug reichliche Früchte. Es waren die Wildbirnen oder Holzbirnen. Diese Birnen sind die Urform zahlreicher kultivierter Birnensorten. Sie selbst sind völlig verholzt und nicht zum Verzehr geeignet. Genauso sind die Früchte der Sünde. Sie haben dieselben Namen, wie die Früchte des Heiligen Geistes. Aber was ist Liebe in dieser Welt. Sie entartet letztlich in der Perversion und sie richtet sich stets auf das Liebenswerte. Die Liebe aus dem Heiligen Geist ist die Liebe Gottes, die sich in Jesus Christus offenbart. Jesus sagt: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen! Lukas 6,27
Das ist die Art und Weise der wahren Liebe, die als Frucht des Heiligen Geistes nur von Gottes Kindern gelebt werden kann.



Lieber Leser, das wahre Leben findest Du nur in Jesus Christus. ER segne Dich!


Lothar Gies

Mittwoch, 19. Juli 2017

Haus Jakob, kommt, lasst uns im Licht des HERRN leben. Jesaja 2,5

Das ist eine schöne Aufforderung des Propheten an das Volk Israel zuerst und dann aber auch an uns, das Volk des HERRN heute.
Im Licht des HERRN zu leben bedeutet, im Licht zu wohnen und damit dann auch zu bleiben. Das hat eine wunderbare Konsequenz: Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde. 1. Johannes 1,7
Hier werden zwei herausragende Kriterien der Gotteskindschaft angesprochen: zuerst die Gemeinschaft untereinander. Wir lesen in Psalm 133,1: Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen.  
Dort hat Gott den Segen verordnet. Zum Zweiten sehen wir die  Reinigung von unseren Sünden durch das Blut Jesu Christi. Für die Reinigung von unseren Sünden hat Jesus sich selbst geopfert und mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht. Hebräer 10,14
So ist das Leben im Licht des HERRN ein Leben im Segen und in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Den Willen Gottes finden wir in seinem Wort und dieses Wort macht uns lebendig, denn die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben. Jesaja 6,63
So können wir folgenden Schluss ziehen: Wenn wir im Wort Gottes leben, führen wir ein Leben im Licht des HERRN.
Im Licht des HERRN zu leben bedeutet demnach auch, dass wir im Segen Gottes leben. Der Segen des HERRN, der macht reich, und eigenes Abmühen fügt neben ihm nichts hinzu. Sprüche 10,22
Darum lasst uns fortan im Licht des HERRN leben.

Lieber Leser, Jesus Christus sagt: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12
Gott segne Dich!


Lothar Gies