Samstag, 19. August 2017

Denn wir wissen, dass, wenn unser irdisches Zelthaus zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln. 2. Korinther 5,1

Unser irdisches Zelthaus ist unser Körper, der eines Tages geboren wurde und dann jeden Tag heranwuchs bis zur vollen Blüte. „Schön war die Jugend“ singt ein alter Schlager und beschreibt damit treffend die Vergänglichkeit des Lebens. Der Mensch gleicht dem Hauch. Seine Tage sind wie ein vorübergehender Schatten. Psalm 144,4
Daran ist nichts zu ändern, sosehr die Menschen auch nach der Formel ewiger Jugend suchen. Wie ein Gänseblümchen auf der Wiese, das kurze Zeit blüht um dann für immer zu verschwinden, so ist das Leben der Menschen. Was sind schon hundert Jahre im Meer der Ewigkeit? Die Reinkarnationslehre ist eine menschliche Erfindung, um dem Unvermeidlichen entgegen zu wirken. Wenn man immer wieder neu auf die Welt käme, wäre ja alles in Ordnung, aber das Wort Gottes sagt etwas völlig anderes: Wie es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,.. Hebräer 9,27
und in 2. Samuel 14,14 lesen wir: denn sterben müssen wir und sind wie Wasser, das auf die Erde geschüttet wird und das man nicht wieder sammeln kann.
Darum ist es so unbeschreiblich wichtig, das Erdenleben dazu zu nutzen, durch Bekehrung zu Jesus Christus,  Sündenvergebung und ewiges Heil zu bekommen. Die Bibel sagt: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Psalm 90,12
Kinder Gottes fürchten sich nicht mehr vor dem Tod, denn sie haben durch den Glauben an Jesus Christus schon auf der Erde ewiges Leben empfangen. Der Körper ist nur die Verpackung des inneren Menschen, auf den es einzig ankommt. Die Verpackung wird verderben und wieder zum Staub zurückkehren. Der Mensch in Christus aber weiß, dass Jesus unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten und seinem Leib der Herrlichkeit gleichförmig machen wird. Philipper 3,21

Lieber Leser, nutze das kurze Erdendasein, um ein Kind Gottes zu werden. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Freitag, 18. August 2017

Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast, und hast es Unmündigen geoffenbart. Matthäus 11,25

Es ist unbeschreiblich einfach, ein Kind Gottes zu werden. Man muss es nur werden wollen. Der Herr Jesus selbst sagt durch den Propheten: Sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir. Jeremia 29,13
Darin liegt das Geheimnis: Der Mensch muss sich dafür entscheiden, Kind Gottes zu werden. Sofort wird sich Jesus Christus finden lassen. Auf der Stelle wird der Mensch mit dem Geist Gottes erfüllt und seine Schuld, die ihn bisher in der Dunkelheit und Gottesferne hielt, ist erloschen. Die Gewissheit des Glaubens und die Freude im HERRN sind Werke des Heiligen Geistes, mit dem der Mensch fortan versiegelt ist.
Und doch ist, um eine Entscheidung für Jesus zu treffen, ein Denkprozess erforderlich. Der Mensch gesteht mit seiner Entscheidung für Jesus ein, dass er bisher in der Dunkelheit lebte und dass sein bisheriges Leben ein Irrweg war. Er gesteht sich selbst ein, dass er ohne Jesus Christus verloren ist.  Ist der Mensch dazu bereit, sich nicht mehr selbst zu betrügen, dann steht ihm der Weg zu Gott durch Jesus Christus offen.
Der gebildete Mensch kann sich nicht vorstellen, dass eine Entscheidung von solcher Tragweite so einfach sein soll. Man muss gar nichts tun, sondern nur wollen. Das widerspricht der menschlichen Logik.
Gott hat es dem Menschen bewusst so leicht gemacht, denn wenn ein kompliziertes und zeitaufwendiges geistliches Verfahren erforderlich wäre, würde kein Mensch gerettet werden können. Darum ist die Schwelle so unbeschreiblich niedrig, denn Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1. Timotheus 2,4

Lieber Leser, weil Gott voller Gnade ist, gibt er dem Menschen die Möglichkeit, Kind Gottes zu werden. Gott segne Dich!


Lothar Gies

Donnerstag, 17. August 2017

In der Höhe und im Heiligen wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen. Jesaja 57,15

Der ungläubige Mensch redet sich ein, es gäbe keinen Gott. Diese Einstellung dient der Beruhigung des Gewissens. Wenn es Gott nicht gibt, wird auch das Böse im Menschen verborgen bleiben. Die Bibel sagt aber: Der Tor spricht in seinem Herzen: „Es ist kein Gott!“
Psalm 14,1
Es gibt aber auch ungläubige Menschen, die die Existenz eines „höheren Wesens“ für möglich halten. Dieses „höhere Wesen“ wohnt in uns selbst, in den Fernen des Weltalls, in den Bäumen etc.
Gott sagt in unserem heutigen Bibelwort: In der Höhe und im Heiligen wohne ich. In 1. Timotheus 6,16 wird uns Gott in seinem heiligen Ort beschrieben: Der allein Unsterblichkeit besitzt und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann.
Für das menschliche Auge ist der heilige Gott unsichtbar. Die Bibel sagt: Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. Johannes 1,18
Der eingeborene Sohn Gottes, Jesus Christus, ist der Weg zu Gott. Ohne Jesus wird dem Menschen der heilige Gott immer unnahbar und unerklärbar  bleiben.
Für die Kinder Gottes aber gilt, dass Gott sowohl im Heiligtum des Himmels, als auch im Herzen der gläubigen Menschen wohnt.
Der oftmals zerschlagene und gebeugte Geist beschreibt die Traurigkeit und die Lebensfurcht, die auch einen gläubigen Menschen ereilen kann. Das Leben gibt genug Anlässe dazu, dass auch ein Kind Gottes verzweifelt und tief bedrückt ist. Ihm gilt das Wort aus Jesaja 57. Wenn Gott auch unsichtbar ist, so gilt doch seine Verheißung, die sich in Jesus Christus bewahrheitet: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Matthäus 28,20


Lieber Leser, Gott der HERR ist überall. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Mittwoch, 16. August 2017

Und es geschah nach diesen Dingen, da prüfte Gott den Abraham. Und er sprach zu ihm: Abraham! Und er sagte: Hier bin ich! Und er sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, den Isaak, und ziehe hin in das Land Morija, und opfere ihn dort als Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir nennen werde! 1. Mose 22,1.2

Das war eine ganz besondere Herausforderung im Leben Abrahams. Gott hatte ihm einen Sohn versprochen, obwohl Sara, Abrahams Frau, unfruchtbar war. Aber Abraham glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. Römer 4,3
Der Glaube Abrahams wurde sogleich auf die Probe gestellt, denn die Jahre vergingen, und die Verheißung des HERRN war noch nicht eingetroffen. Schließlich aber wurde Isaac, der Sohn der Verheißung, geboren. Nun konnte sich der große Plan Gottes erfüllen. Dieser Plan lautete: das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewig. Und ich will deine Nachkommen machen wie den Staub der Erde, so dass, wenn jemand den Staub der Erde zählen kann, auch deine Nachkommen gezählt werden. 1. Mose 13,15.16
Abraham sah sich sicher am Ziel seiner Träume, als er den geliebten Sohn Isaac heranwachsen sah. Dann aber geschah das Wort Gottes zu Abraham, das ihn aufforderte, den geliebten Sohn, den einzigen, den Isaac, wieder herzugeben. Wir lesen dann, wie Abraham dem HERRN gehorcht und seinen Sohn Isaac gebunden auf den Altar legt, um ihn zu töten. Der Engel des HERRN greift in das Geschehen ein und ruft Abraham zu: Strecke deine Hand nicht aus nach dem Jungen, und tu ihm nichts! Denn nun habe ich erkannt, dass du Gott fürchtest, da du deinen Sohn, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast. 1, Mose 21,12
Abraham hatte die Prüfung bestanden, und es war eine ungeheure Prüfung. Abraham wurde wegen seines Gehorsams reich gesegnet. Gott sagt zu ihm: darum werde ich dich reichlich segnen und deine Nachkommen überaus zahlreich machen wie die Sterne des Himmels und wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist, und deine Nachkommenschaft wird das Tor ihrer Feinde in Besitz nehmen. 1. Mose 22,17

Lieber Leser, es ist so gut, dem HERRN in allem zu vertrauen. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Dienstag, 15. August 2017

Es flieht der Gottlose, ohne dass ihm einer nachjagt, der Gerechte aber fühlt sich sicher wie ein Junglöwe. Sprüche 28,1

Der Gottlose ist hier der Sammelbegriff für den ungläubigen Menschen, der ohne Sündenvergebung und damit auch ohne die Leitung des Heiligen Geistes durch sein Leben läuft.
Der Liederdichter Carl Seitz hat diese schreckliche Lebenssituation einmal in einem Lied wie folgt ausgedrückt:
            Keinen Heiland, keinen Herrn?
            Ach, wie arm bist du!
Wahrhaftig ist es schrecklich, ein Leben auf dieser Erde ohne Glauben an Jesus Christus zu leben. Es bedeutet nach Ansicht des Ungläubigen, ein Leben in eigener Regie. Das ist aber ein fataler Irrtum, denn der Mensch ist ohne Jesus eine Marionette des Teufels. Kein Mensch ist frei von Angst. Immer weniger Menschen können ihre Ängste bändigen. Die Welt um uns wird immer mehr zu einem Ort, der dem Einzelnen seine Hilflosigkeit und Verletzlichkeit klarmacht.
Der Mensch, der sein Leben unter die Regie Gottes gestellt und Jesus Christus als seinen Herrn und Erlöser angenommen hat, muss sich nicht mehr fürchten. In Jesaja 28,16 haben wir eine wunderbare Zusage: Darum, so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, felsenfest gegründet. Wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen.
Der gläubige Mensch ist vor Gott gerechtfertigt und darf wissen, dass Gott  uns Zuflucht und Stärke ist.
Psalm 46,2
Der Gottlose dagegen, der ständig versucht, den Gefahren auszuweichen und Probleme zu vermeiden, ist auf der permanenten Flucht, obwohl ihn in Wahrheit  niemand verfolgt.

Lieber Leser, bist du in Sicherheit, oder auf der Flucht? Gott segne Dich!

Lothar Gies

Montag, 14. August 2017

Und es geschah, sobald Gideon gestorben war, da wandten sich die Söhne Israel wieder ab und hurten den Baalim nach und machten sich den Baal-Berit zum Gott. Und die Söhne Israels dachten nicht mehr an den HERRN, ihren Gott, der sie der Hand all ihrer Feinde ringsum entrissen hatte. Richter 8,3

Wir sind immer schnell bereit, zu vergessen, was der HERR uns an Gutem erwiesen hat.
Die Kinder Israel hatten unter der Richterschaft Gideons die Gnade Gottes in überreichem Maße erlebt. Ringsum waren feindliche Völker, die so gerne das Land Israel überfallen und das Volk ausgelöscht hätten. Immer hatte Gott seine gnädige Hand über sein Volk gehalten. Jeder feindliche Angriff wurde zunichte gemacht. Israel befand sich stets in völliger Sicherheit, denn es diente dem lebendigen Gott, dem allmächtigen Schöpfer allen Lebens. Dennoch sahen sie auch begehrlich auf die Nachbarn, die ganz anders lebten, als sie selbst. Die Nachbarvölker beteten zu anderen Göttern, die zwar tote Materie, aber wenigstens sichtbar waren.
Es ist das größte Glück, für Gott abgesondert zu sein. Das war von jeher die Situation der Kinder Israel, und das ist die Situation der Kinder Gottes heute. Wir sind heute die Kinder des Lichts. 1. Thessalonicher 5,5
Wie die Männer Gottes des Alten Bundes, Abraham, Isaac, Jacob, Eliah etc. wissen auch wir Kinder Gottes heute, dass wir Fremdlinge und ohne Bürgerrecht auf Erden sind. Hebräer 11,13
Wo sind wir denn dann zu Hause? Wir lesen in Philipper 3,20: Denn unser Bürgerrecht ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Retter erwarten.
So groß die Freude an der Absonderung von der Welt auch immer ist, so hat die Welt auch ihre Reize. Wie leicht kann es geschehen, dass wir den Zustand der Abgesondertheit aufgeben und uns der Welt anpassen wollen. Dabei vergessen wir dann alsbald, wie gut es uns in der Nähe Gottes ging.
Die Kinder Israel vergaßen die Gnade Gottes und in der Folge bekamen sie wieder große Schwierigkeiten mit den Feinden.
Das Wort Gottes fordert uns deshalb auf, ganz nah bei dem HERRN zu bleiben, denn nur er ist unser Fels und unsere Hilfe. Psalm 62,3


Lieber Leser, nur bei dem HERRN sind wir in völliger Sicherheit. Gott segne Dich!

Lothar Gies

Sonntag, 13. August 2017

Setze die Leviten als Aufseher ein über die Wohnung des Zeugnisses und über all ihr Gerät und über alles, was zu ihr gehört! 4. Mose 1,50

Die Leviten hatten im Volk Israel eine besondere Rolle. Sie waren für den Priesterdienst vorgesehen und nur sie allein durften während der Wüstenwanderung das Zelt der Begegnung auf und abbauen.
Die Leviten sind ein Bild für die Kinder Gottes heute. Auch wir Kinder Gottes sind Könige und Priester Gottes (Offenbarung 1,6).
Ausschließlich Kinder Gottes können den natürlichen Menschen den Weg zu Jesus zeigen, denn nur sie sind erleuchtet durch den Heiligen Geist. So lesen wir in 1. Thessalonicher 5,5: Denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.
Immer wieder bauten die Leviten das Zelt der Begegnung auf und die Kinder Israel hatten dann die Möglichkeit, über den Priester mit Gott in Verbindung zu treten, dergestalt, dass sie ein Tier opferten zur Vergebung einer Schuld.
So wie die Leviten, stehen auch die Kinder Gottes den Menschen zur Verfügung, wenn diese Gott suchen.
Die Leviten hatten eine große Verantwortung und sie mussten ihren Dienst in aller Treue und Gewissenhaftigkeit tun. So ist auch der Dienst der Kinder Gottes auf dieser Erde sehr verantwortungsvoll. Nur durch den Gottesdienst der Kinder Gottes wird das Evangelium von Jesus in alle Welt getragen. So ist es dann dem Menschen möglich, ein Kind Gottes zu werden. Jedes Kind Gottes ist an seinem Platz Licht und Salz der Erde. (Matthäus 5,13.14)
Als Kinder Gottes sind wir heute Priester des Höchsten und Himmelslichter in der Welt. Philipper 2,15

Lieber Leser, Gott segne Dich auch heute.

Lothar Gies